Hattmannsdorf (Gemeinde Hochneukirchen-Gschaidt)

Hattmannsdorf (Dorf)
Ortschaft
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Wiener Neustadt (WB), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Wiener Neustadt
Pol. Gemeinde Hochneukirchen-Gschaidt  (KG Hochneukirchen)
Koordinaten 47° 27′ 28″ N, 16° 10′ 41″ Of1
Höhe 736 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft 179 (1. Jän. 2025)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 06588
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS
f0
f0
179

BW

Hattmannsdorf ist eine Ortschaft in der Marktgemeinde Hochneukirchen-Gschaidt im Bezirk Wiener Neustadt in Niederösterreich mit 179 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2025).[1]

Geografie

Das an der Landesstraße L146 gelegene Dorf befindet sich westlich vom Hochneukirchen und östlich des Kagerriegels (827 m ü. A.). Der Ort entwässert hauptsächlich über den Tauchenbach in die Pinka. Zur Ortschaft zählen auch die Weiler Feldlipp und Kranzmühle sowie weitere Lagen; sie umfasste am 1. April 2020 insgesamt 67 Adressen.[2]

Geschichte

Die Einwohner waren laut Schweickhardt dürftig bestiftete Waldbauern, die Hafer sowie etwas Gerste und Obst erzeugten. Immerhin betrieben sie Viehzucht mir Rinden, Ziegen und Schweinen. Schweickhardt nannte hier auch noch zwei Mühlen. Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 18 Häusern genannt, das nach Hochneukirchen eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Krumbach besaß die Ortsobrigkeit, übte die Landgerichtsbarkeit, besorgte die Konskription und hatte die Grundherrschaft inne.[3]

Literatur

  • Friedrich Wilhelm Weiskern: Topographie von Niederösterreich, in welcher alle Städte, Märkte, Dörfer, Klöster, Schlößer, Herrschaften, Landgüter, Edelsitze, Freyhöfe, namhafte Oerter u.d.g. angezeiget werden, welche in diesem Erzherzogthume wirklich angetroffen werden, oder sich ehemals darinnen befunden haben. Band 1: A–M. Druckerei Joseph von Kurzböck, Wien 1768, S. 243 (Ausgabe 1769; Hattmannsdorf in der Google-Buchsuche).
  • Franz Xaver Schweickhardt: Darstellung des Erzherzogthums Österreich unter der Ens, durch umfassende Beschreibung aller Burgen, Schlösser, Herrschaften, Städte, Märkte, Dörfer, Rotten etc. etc., topographisch-statistisch-genealogisch-historisch bearbeitet und nach den bestehenden vier Kreis-Vierteln [alphabetisch] gereiht. [Teil:] Viertel unterm Wienerwald. 7 von 34 Bänden. 2. Band: Gaaden bis Klosterneuburg. Schmidl, Wien 1831, S. 171 (Hattmannsdorf in der Google-Buchsuche).
  • Anton Steinhauser: Administrativkarte von Niederösterreich. Blatt 111, Sektion Gschaid, 1:28.800, Hrsg: Verein für Landeskunde von Niederösterreich, in Kommission von Artaria & Co., Wien 1867–1882 (noel.gv.at [JPG; 6,0 MB]).
  • Ortsverzeichnis 2001 Niederösterreich (PDF; 4,8 MB), Statistik Austria, Wien 2005, ISBN 3-902452-42-0, S. 365.
Commons: Hattmannsdorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2025 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2025), (ODS, 500 KB)
  2. Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen: Österreichisches Adressregister, Stichtagsdaten vom 1.4.2020 (online)
  3. Joseph von Steinius: Topographischer Land-Schematismus oder Verzeichniß aller im Erzherzogthume Oesterreich unter der Enns befindlichen Ortschaften als Städte, Märkte, Schlösser, Ämter, Dörfer, Rotten und einzelne Häuser, die eigene Nahmen haben, Anzahl der Häuser sowohl, als der betreffenden Pfarren, Schulörter, Patronate, Decanate, Werbbezirke, Landgerichte, Ortsobrigkeiten, Grund- und Conscriptions-Herrschaften, dann der nächsten Poststationen zur Auf- und Abgabe der Briefe. Erster Band: A–L. Verlag Anton Strauß, Wien 1822, S. 274 (Hattmannsdorf in der Google-Buchsuche).