Hachmühlen

Hachmühlen
Koordinaten: 52° 10′ N, 9° 29′ O
Höhe: 93 m
Einwohner: 1068 (30. Juni 2022)[1]
Eingemeindung: 1. Januar 1973
Postleitzahl: 31848
Vorwahl: 05042
Lage von Hachmühlen in Niedersachsen

Hachmühlen ist einer von 16 Ortsteilen der Stadt Bad Münder am Deister im niedersächsischen Landkreis Hameln-Pyrmont in Deutschland.

Geografische Lage

Hachmühlen liegt im Naturpark Weserbergland Schaumburg-Hameln. Im Ort kreuzen sich die Bundesstraße 442 zwischen dem Stadtzentrum Bad Münder und Coppenbrügge mit der Bundesstraße 217 zwischen Springe und Hameln. Nordöstlich ist das Naturschutzgebiet Saupark Springe. Im Nordwesten liegt der Höhenzug Deister und im Westen der Höhenzug Süntel. Im Ortsgebiet münden der Gelbbach und der Sedemünder Mühlbach in die Hamel, die im Süntel bei Hamelspringe entspringt und in Hameln als rechtsseitiger Nebenfluss in die Weser einmündet. Die Deisterpforte, wenige Kilometer nördlich von Hachmühlen, diente bis vor 400.000 Jahren als Eingangsschlucht für den Weserfluss, der 1,5 Millionen Jahre lang von Hameln kommend das Gebiet von Hachmühlen und die Deisterpforte durchquerte.[2]

Geschichte

Vom Frühmittelalter bis zum Spätmittelalter

Der Ort dürfte zwischen 500 n. Chr. und 800 n. Chr. aus einer bäuerlichen Siedlung entstanden sein.[3]

782 n. Chr. wird ein fränkisches Heer in der Schlacht am Süntel von den Altsachsen vernichtend geschlagen. Das Schlachtfeld wurde bis heute nicht gefunden. Der Archäologe Erhard Cosack vermutet den Ort der Schlacht nicht am Hohenstein (Blutbachtal) bei Hessisch Oldendorf oder auf dem Dachtelfeld, sondern bei Hachmühlen vor der Deisterpforte. Im Frühmittelalter zählten noch das ganze Wesergebirge bis zum Deister und die Wiehengebirgskette zum historischen „Sundal“.[4][5]

Hachmühlen wurde erstmals im Hochmittelalter im Jahr 1217 als „Hacmole“ oder „Hagmühle“ (molendinum unum quod dicitur Hacmole) urkundlich erwähnt und erhielt seinen Namen von der Wassermühle am Ort.[6][7] 1278 ist der Ort als „Hachemolen“ belegt.[8][9] „Hag“ bedeutet ein „dichter, von dornigen Hecken umgebener Platz“.[10]

Die Edelherren von Brünnighausen schenkten die Mühle dem Kloster Mariensee in Neustadt am Rübenberge unweit Hannover. Nach einem Brand wurde das Mühlenhaus 1892 neu errichtet. In der Wassermühle (heute: Dorfstraße 32) wurde noch bis 1973 Weizen, Roggen und Futterschrot gemahlen. Außerdem wurde mit einer Turbine Strom für den Antrieb der Mühle bei Niedrigwasser erzeugt. 1985 erlosch die Stauerlaubnis.[11]

Bereits vor 1239 wurde eine Wasserburg an der Hamel gebaut. Ein Edelherr des Niederadelsgeschlechts von Hachmühlen erscheint von 1247 bis 1251 als Vasall der Grafen von Hallermund in den Quellen.[12] 1411 verkauften die Grafen von Hallermund ihren letzten Besitz um Springe und damit auch die Herrschaft über Hachmühlen an das welfische Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel. Der letzte Graf Wilbrand von Hallermund wurde 1406 Bischof in Minden.[13]

Hachmühlen gehörte im Mittelalter zur Goe auf der Hamel[14][15] im altsächsisch-engernschen Tilithigau im Stammesherzogtum Sachsen.[16] Es gehörte kirchlich zum historischen, um 800 vom römisch-deutschen Kaiser Karl der Große gegründeten und 1821 endgültig aufgehobenen Bistum Minden und zum Archidiakonat Ohsen des Bistums Minden. Ein Platz auf dem Eichberg südsüdöstlich von Klein Hilligsfeld war der Gerichtsort (auch Malstätte oder Mahlstätte genannt) der Goe auf der Hamel. Dort wurden Versammlungen aller Eingesessenen („Erven“) der Goe abgehalten, die einen „eigenen Rauch“ hatten und ihr Vieh auf die gemeine Weide (Allmende) trieben. Nach 1282 kam die Goe auf der Hamel an das welfische Herzogtum Braunschweig-Lüneburg und gehörte seit der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts zum Amt Springe. Das Gogericht und das Holzgericht (Holting) fanden bis um 1500 auf dem Eichberg statt und wurden anschließend in den Wiesblock, ein Waldgebiet zwischen Flegessen, Hasperde und Hachmühlen verlegt.[17]

Der Nachbarort Brullsen und später auch der Nachbarort Neustadt gehörten dagegen zur kleinen Grafschaft Spiegelberg mit dem Hauptort Coppenbrügge;[18] der Nachbarort Neustadt existierte im Hochmittelalter noch nicht. Gleichwohl gab es über die Grafschaftsgrenzen und alle Schwierigkeiten hinweg stets enge Beziehungen zwischen den Dörfern Brullsen, Hachmühlen und dem später gegründeten Neustadt.[19]

Die Wasserburg befand sich spätestens seit 1338 im Pfandbesitz der Grafen von Spiegelberg.[20][21] In der 2. Hälfte des 14. Jahrhunderts diente sie auch als deren Residenz. Sie lag südöstlich des Dorfes. Heute steht dort noch die alte, inzwischen zu einem Wohnhaus umgebaute „Tegenscheune“ (Neustädter Straße 31). Die Burg war in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts zwischen den Welfenherzögen und den Grafen von Spiegelberg lange Zeit hart umkämpft. Im 1421 ausgebrochenen Konflikt zwischen dem Bistum Hildesheim und dem Herzogtum Braunschweig-Lüneburg wurde die Burg 1431 vom Bistum Hildesheim und 1434 von den Welfen und ihren Verbündeten belagert. Sie stauten die umgebenden Bäche auf, bis die Burg überschwemmt wurde und aufgegeben werden musste.[22] Auf Betreiben der Städte Hannover und Hildesheim wurde die Burg 1435 vom Welfen Wilhelm der Siegreiche, Herzog zu Braunschweig und Lüneburg (* 1392, † 1482) zerstört,[23] da die Spiegelberger von ihr aus mehrfach Warentransporte dort ansässiger Kaufleute überfallen hatten und die welfischen Herzöge ohnehin ihre Herrschaft bis zur Weser ausdehnen wollten.[23] In der Nähe des Vorwerks der zerstörten Burg Hachmühlen siedelten sich Bauern aus der Umgebung an. Die Steine der zerstörten Befestigungen konnten sie gut für die Fundamente ihrer Häuser verwenden. So entstand „Hachmohlen up der nigen Statt“, der Ortsteil Neustadt.[3]

Neuere Geschichte

Im Dreißigjährigen Krieg fielen kaiserliche Truppen mehrfach in Hachmühlen ein. Noch im November 1647, kurz vor dem Westfälischen Frieden, fielen schwedische Soldaten unter General Wrangel in Neustadt ein. Vor allem im Siebenjährigen Krieg (1756–1763) und in der französischen Besatzungszeit (1801–1813) mussten die Einwohner Hachmühlens und Neustadts unter den Kontributionen und Truppendurchzügen leiden.[24]

Zwischen 1518 und 1537 kamen Hachmühlen und die Goe auf der Hamel zum Amt Calenberg und von 1584 bis 1885 wieder zum Amt Springe im welfischen Teilfürstentum Calenberg-Göttingen, das aus dem welfischen Herzogtum Braunschweig-Lüneburg durch Teilung entstanden war. Von 1537 bis 1584 gehörte der Ort zur Großvogtei Calenberg. Nach dem Tod des Herzogs Erich II. fiel das Fürstentum Calenberg-Göttingen 1584 an das Herzogtum Braunschweig-Wolfenbüttel. 1692 gehörte das Dorf zum Kurfürstentum Braunschweig-Lüneburg bzw. Kurhannover. In der französischen Besatzungszeit zählte Hachmühlen von 1810 bis 1813/1814 zum Königreich Westphalen, Kanton Münder, Distrikt Hameln bzw. Rinteln, Departement Leine. Ab 1819 gehörten die drei Dörfer Hachmühlen, Neustadt und Brullsen zum Königreich Hannover und erneut zum Amt Springe. Mit der Annexion des Königreichs Hannover fiel Hachmühlen 1866 an das Königreich Preußen. Ab 1885 gehörte der Ort zum Landkreis Springe.[25]

Der Bau der Eisenbahnstrecke Hannover-Hameln im Jahre 1872 brachte vor allem Hachmühlen, aber auch den beiden Nachbarorten Neustadt und Brullsen einen wirtschaftlichen Aufschwung. Neben den Bauernhöfen entstanden kleinere Gewerbebetriebe, hauptsächlich Werkstätten zur Holzverarbeitung. Die Bevölkerungszahl stieg, und immer mehr Einwohner gingen als Pendler auswärts ihrer Arbeit nach.[26]

26 Einwohner Hachmühlens waren im Ersten Weltkrieg gefallen.[27]

Am 10. November 1938, als in Bad Münder die Synagoge von SA-Leuten demoliert und geplündert wurde, wurde neben zwei Deutschen jüdischen Glaubens aus Bad Münder ein deutscher Mann jüdischen Glaubens aus Hachmühlen „in Schutzhaft genommen“ und für mehrere Wochen in das Konzentrationslager Buchenwald verschleppt. Am 28. März 1942 wurde er erneut verschleppt, in den Osten deportiert und in einem Vernichtungslager ermordet. Der Bürgermeister der Stadt Bad Münder hatte den Transport, der unter den Augen der Bevölkerung geschah,[28] im Auftrag der Gestapo Hannover organisiert. Dies alles geschah ohne erkennbaren Protest der Bürger.[29] Eine juristische Aufarbeitung hat es nicht gegeben.[30]

69 Einwohner Hachmühlens waren im Zweiten Weltkrieg gefallen.[27]

St. Martini-Kirchengemeinde

Die frühgotische Kirche St. Martin in Hachmühlen wurde im Hochmittelalter, im 13. Jahrhundert gebaut und dem Heiligen Martin von Tours geweiht. Bald darauf besaß das Kloster Möllenbeck bei Rinteln das Patronatsrecht über die Pfarrstelle. Während des Dreißigjährigen Krieges (1618–1648) brannte die Kirche ab: „Ano 1625 den 30 July ist Vnsere Kirche Yndt Turm sambt 3 schonen Klocken, Auch allen Vorraht Undt Zirraht, des Altars Yndt der Kirchen, in diesem Kriegeswesen, durch das liebe feuer in Aschen niedergelecht Yndt abgebrandt, also auch die Registern darin die Landerei der Kirchen, mit ihren Aufgekeuften Vertzeichnet gewesen, mit aufgegangen.“[31] Die Kirche wurde zunächst nur notdürftig repariert. Zwei Tage später brannten die kaiserlichen Truppen unter Johann T’Serclaes von Tilly († 1632) auch das Pfarrhaus nieder. Auch 1636 und 1646 beraubten und beschädigten durchziehende Truppen die Kirche.[32] Mit der Auflösung des Klosters Möllenbeck nach dem Ende des Dreißigjährigen Krieges ging das Patronat über die Pfarrstelle in Hachmühlen auf die Landgrafen von Hessen-Kassel über, da Möllenbeck seit 1640 zum hessischen Teil der Grafschaft Schaumburg zählte. Das Patronatsrecht (das Recht zur Einsetzung von Pfarrern) behielten die Landgrafen von Hessen-Kassel bis 1871; es ging anschließend auf den König von Hannover über.[33] 1822 wurde in Hachmühlen ein neues, ansehnliches Pfarrhaus (heute Hachmühler Straße 5) und ein behaglich gestaltetes Pfarrwitwenhaus (1830–1842, das 1967 abgebrochen wurde) gebaut.[34] Erst 1840 bis 1842 entstand der Neubau des Langhauses der Kirche im spätklassizistisch-frühhistoristischen Stil. Lediglich der hochmittelalterliche frühgotische Kirchturm des Vorgängerbaus aus dem frühen 13. Jahrhundert blieb erhalten. Eine umfassende Renovierung der Kirche erfolgte 1991 (Innenraum) und 1999 (Orgel von Philipp Furtwängler von 1842).[35]

Zum 1. August 2002 wandelte das Landeskirchenamt Hannover die Pfarrstelle der Gemeinde in eine halbe Stelle um. Die St.- Martini-Kirchengemeinde Hachmühlen & Brullsen gehört zur Region VI im Kirchenkreis Hameln-Pyrmont der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers.[36] Seit 2014 ist das Pfarramt Hachmühlen auch für die Kirchengemeinde Flegessen zuständig, und seit August 2017 sind beide Gemeinden pfarramtlich verbunden.[37]

Der ehemalige kirchliche Friedhof an der St. Martin-Kirche wurde in den Jahren 1846 und 1870 jeweils erweitert. Ein neuer kirchlicher Friedhof wurde 1910 am Westrand von Hachmühlen angelegt und um 1972 „von der politischen Gemeinde zur Verwaltung und Unterhaltung übernommen.“[38]

Die Kirchenbücher wurden digitalisiert. Folgende Einträge haben die wechselvollen Zeiten überdauert: Taufen ab 1632 (Lücken: 1647–1648, 1675–1709, 1758–1762), Trauungen ab 1632 (Lücken: 1674–1709, 1758–1762), Begräbnisse ab 1632 (Lücken: 1663–1672, 1674–1711, 1728–1750, 1758–1762), Kommunikanten ab 1634 (Lücken: 1675–1763, 1778–1789, 1793–1855), Konfirmationen (Lücken: 1769–1776, 1811–1821, 1826–1832, 1857–1865).[39]

Schule

In der Zeitstellung der Neueren Geschichte war um 1588 der Küster von Hachmühlen der erste Lehrer am Ort.[40] Er war auch für die Kinder aus Neustadt und Brullsen zuständig. 1903/1904 wurde am westlichen Ortsausgang von Hachmühlen eine neue Schule gebaut. Das heute noch vorhandene stattliche Backsteingebäude wies zwei große Klassenzimmer und zwei geräumige Lehrerwohnungen auf.[41]

Gebietsreform

Am 1. Januar 1963 wurde die zuvor selbständige Gemeinde Neustadt mit Hachmühlen vereinigt; sie hatte zwei Jahre vor der Eingemeindung (1961) 428 Einwohner.[42] Sie grenzte im Osten an (Alt-)Hachmühlen und war mit dem Nachbarort bereits weitgehend zusammengewachsen. Das Dorf Hachmühlen wurde am 1. Januar 1973 im Zuge der Gebietsreform als einer von 16 Ortsteilen zur Stadtgemeinde Bad Münder vereinigt.[43] Seit Auflösung des Landkreises Springe im Jahr 1974 gehört Hachmühlen ab 1. März 1974 zum Landkreis Hameln-Pyrmont.[44]

Entwicklung der Einwohnerzahl

Entwicklung der Einwohnerzahl von Hachmühlen
1810[35] 1961[35] 1973[45] 2011[35] 2017[46] 2022[47]
330 850 1329 1180 1132 1068

Politik

Ortsbürgermeister ist Hartwig Möller (Freie Wählergemeinde).

Hachmühlen hat einen gemeinsamen Ortsrat mit dem Nachbarort Brullsen. Die beiden Ortsteile Brullsen und Hachmühlen der Stadt Bad Münder werden durch 5 (von 53) Ratsherren und -frauen im Rat der Stadt Bad Münder vertreten.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

  • Zum Kirchspiel der St. Martin-Kirche gehörte schon immer der Nachbarort Brullsen. Die Kirche gilt als das Wahrzeichen von Hachmühlen.[48]
  • Das 1892 nach einem Brand neu errichtete Nachfolgegebäude der für den Ort namensstiftenden Wassermühle dient heute als Wohngebäude.
  • In Hachmühlen gibt es die naturbelassene Mertensaue, dies ist ein Privatgelände.[49]
  • Eine Streuobstwiese wurde an der Straße Richtung Altenhagen angelegt.

Infrastruktur, Freiwillige Feuerwehr und Vereine

  • In Hachmühlen wurde 1970 ein Spielkreis gegründet. Dieser wurde 1990 in eine städtische Kindertagesstätte umgewandelt, die 97 Kinder betreut. Zwei Krippengruppen mit Ein- bis Dreijährigen, zwei Regelgruppen mit Drei- bis Sechsjährigen und eine altersübergreifende Gruppe werden betreut.[50]
  • Hachmühlen ist seit 1950 Standort der Sonderstation für Schwerunfallverletzte in Trägerschaft des Friederikenstift Hannover.[51]
  • Die Freiwillige Feuerwehr Hachmühlen wurde 1884 gegründet. Sie hat neben der Einsatzabteilung von ca. 35 Kameradinnen und Kameraden eine Jugendfeuerwehr und eine Kinderfeuerwehr. Die Freiwillige Feuerwehr Hachmühlen verfügt als Stützpunktfeuerwehr über ein Löschgruppenfahrzeug 8/6 mit hydraulischem Rettungssatz, ein Tanklöschfahrzeug (TLF 3000), einen Gerätewagen-Nachschub (GW-N) und einen Kommandowagen.[52]
  • Im Ort gibt es seit 2018 den Tierschutzhof Hachmühlen e. V.[53]
  • Der DRK-Ortsverein Hachmühlen ging aus dem 1927 gegründeten Vaterländischen Frauenverein hervor, der eine Gemeindeschwesterstation in Hachmühlen unterhielt.[54]
  • Der Posaunenchor Hachmühlen-Bad Münder wurde 1966 gegründet. Er gestaltet Gottesdienste in Bad Münder und Hachmühlen durch die Musik mit, gibt zwei bis drei Konzerte sowie Ständchen zu Jubiläen, Geburtstagen und anderen besonderen Anlässen.[55]
  • Es gibt einen Förderverein Hachmühlen-Brullsen e. V.[56]

Literatur

  • Dagmar Köhler und Bernhard Gelderblom: Dorfkirchen in Hameln-Pyrmont. Schriftenreihe des Vereins für regionale Kultur- und Zeitgeschichte Hameln, Band 2, Verlag Jörg Mitzkat, 2023, S. 225–227.
  • Dehio-Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler, Bremen, Niedersachsen, Deutscher Kunstverlag, München, 1992, ISBN 3-422-03022-0, S. 76.
  • Ottmar Framke: 777 Jahre Hachmühlen, Kassel, 1994.
  • Gemeinde Hachmühlen (Hrsg.): 750 Jahre Hachmühlen, Hachmühlen 1968.
  • Gerhard Honig: Festschrift anlässlich des Dorfjubiläums. 800 Jahre Hachmühlen. 1217-2017, Hachmühlen – Heft 5, Seesen, 2017.
  • Gernot Hüsam: Die Zerstörung der Burg Hachmühlen 1434 als Höhepunkt mittelalterlicher Machtstreitigkeiten. In: Springer Jahrbuch (2010), S. 50–56.
  • Gerd Kastendieck: Kurzer Überblick über die Geschichte Hachmühlens bis zum Ende des 30jährigen Krieges In: Der Söltjer 4 (1979), S. 39–43.
  • Gerd Kastendieck: Die Kirchen in unserer Heimat. Ein bau- und kunstgeschichtlicher Überblick. Teil I: St. Martin in Hachmühlen, St. Vinzenz in Altenhagen I und St. Petrus in Flegessen, in: Der Söltjer. Streifzüge durch das Deister-Süntel-Tal 34, 2009, S. 47–51.
  • Gerd Kastendieck: Schrifttum über Hachmühlen. Bibliographische Nachweise zur Geschichte und zur Gegewart des Dorfes Hachmühlen, Bad Münder, 2017.
  • Heinz-Peter Willmer: 750 Jahre Hachmühlen, Sennestadt, 1968.

Einzelnachweise

  1. Nahverkehrsplan 2023–2027 / ANLAGE 1 – Einwohnerzahlen Ortsteile 2022. (PDF; 406 kB) Landkreis Hameln-Pyrmont, S. 1, abgerufen am 7. November 2024.
  2. Jörg Elbracht: Die Weser und das Eiszeitalter - Landschaftsgeschichte zwischen Wasser und Eis. Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie, abgerufen am 26. Dezember 2025.
  3. a b Gerd Kastendieck: Ein kurzer Blick in die Geschichte von Brullsen und Hachmühlen. Abgerufen am 10. Dezember 2025.
  4. Erhard Cosack: Der altsächsische „Heidenkirchhof“ bei Sarstedt, Lkr. Hildesheim, und die Schlacht am Süntel 782. In: Studien zur Sachsenforschung. Band 16. Isensee Verlag, Oldenburg/Oldb. 2007, ISBN 978-3-89995-487-6.
  5. Siehe auch: Erhard Cosack: In der Falle. Archäologische Spuren zur Schlacht am Süntel 782, in: Archäologie in Niedersachsen 18/2015, S. 117–120 und Erhard Cosack: Neue Spuren sächsischer Krieger in der Barenburg bei Eldagsen, Region Hannover, und die Schlacht am Süntel 782 n. Chr., in: Niedersachsens Urgeschichte, Band 87, 2017, S. 233–246.
  6. Niedersächsische Mühlenstrasse: Wassermühle Bad Münder. Abgerufen am 10. Dezember 2025.
  7. Heinz-Peter Willmer, 1968, S. 14 ff.; vgl. auch Cal. Urkundenbuch, 5. Abteilung, Mariensee, Nr. 9 und Archiv des Klosters Mariensee, hrsg. von Wilhelm von Hodenberg, Hannover, 1855.
  8. Franz Engel und Heinrich Lathwesen: Urkundenbuch des Klosters Möllenbeck bei Rinteln. In: Schaumburger Studien (10, 11, 21). Band 1, Nr. 53. Rinteln 1969 (1965-1969).
  9. Vgl. zur Ortsnamenforschung das Niedersächsische Ortsnamenbuch (NOB). Es ist ein langfristig angelegtes Projekt des Instituts für Historische Landesforschung an der Universität Göttingen.
  10. Hag. In: Jacob Grimm, Wilhelm Grimm (Hrsg.): Deutsches Wörterbuch, Band 10: H, I, J - (IV, 2. Abteilung), S. Hirzel, Leipzig, 1877.
  11. Wassermühle Hachmühlen. Niedersächsische Mühlenstraße, abgerufen am 10. Dezember 2025.
  12. Gerd Kastendieck: Ein kurzer Blick in die Geschichte von Brullsen und Hachmühlen. Abgerufen am 10. Dezember 2025.
  13. Manfred Willeke: 175 Jahre Realverband Forstgenossenschaft Holtensen. Hrsg.: Forstgenossenschaft Holtensen. Selbstverlag, 2019, ISBN 978-3-00-061843-7, S. 31.
  14. Werner Spieß: Die Großvogtei Calenberg. Die Ämter und Vogteien Calenberg, Springe, Langenhagen, Neustadt vor Hannover und Koldingen. Topographie, Verfassung, Verwaltung. In: Studien und Vorarberiten zum Historischen Atlas Niedersachsen. Band 14. Gottingen 1933, S. 116 ff.
  15. Siehe auch NLA HA Hann. 74 Springe.
  16. Ludwig Fricke: Dorfchronik Welliehausen. Druck- und Verlagshaus J. C. Erhardt GmbH, Springe 2002, S. 18–22.
  17. Jürgen Schlieckau, Die Geschichte der Dörfer Diedersen und Dadersen, Verlag Jörg Mitzkat, Holzminden, 2025, S. 25 und 107, ISBN 978-3-95954-174-9.
  18. Gerd Kastendieck: Ein kurzer Blick in die Geschichte von Brullsen und Hachmühlen. Abgerufen am 10. Dezember 2025.
  19. Wilhelm Hartmann: Die Geschichte des Dorfes Brullsen in der ehemaligen Grafschaft Spiegelberg bis 1929. Hildesheim 1952.
  20. Hans Sudendorf: Urkundenbuch der Herzöge von Braunschweig-Lüneburg und ihrer Lande. Band 1, 627 und 628. Hannover 1883 (1859-1883).
  21. Vgl. Heinz-Peter Willmer, 1968, S. 23 ff.
  22. Gerd Kastendieck: Ein kurzer Blick in die Geschichte von Brullsen und Hachmühlen. Abgerufen am 10. Dezember 2025.
  23. a b Wilhelm Havemann: Geschichte der Lande Braunschweig und Lüneburg. Herold und Wahlstab, 1837.
  24. Gerd Kastendieck: Ein kurzer Blick in die Geschichte von Brullsen und Hachmühlen. Abgerufen am 10. Dezember 2025.
  25. Artikel Hachmühlen. HKLH, abgerufen am 11. Dezember 2025.
  26. Gerd Kastendieck: Ein kurzer Blick in die Geschichte von Brullsen und Hachmühlen. Abgerufen am 10. Dezember 2025.
  27. a b Onlineprojekt Gefallenendenkmäler. 2019, abgerufen am 11. Dezember 2025.
  28. Siegfried Krinke: Die jüdische Bevölkerung in der Stadt Bad Münder. In: Gerd Kastendieck (Hrsg.): Der Söltjer. Streifzüge durch Bad Münder und Umgebung. Bad Münder, 1977, S. 35–40.
  29. Bernhard Gelderblom: Orte der Erinnerung für die Opfer des Nationalsozialismus im Kreis Hameln-Pyrmont und angrenzenden Orten. Verein für regionale Kultur- und Zeitgeschichte Hameln e. V., 14. Juni 2015, abgerufen am 11. Dezember 2025.
  30. Bernhard Gelderblom: Novemberpogrome 1938 in Niedersachsen. Bad Münder. Stiftung niedersächsische Gedenkstätten, abgerufen am 11. Dezember 2025.
  31. Heinz-Peter Willmer: 750 Jahre Hachmühlen, Sennestadt, 1968, S. 40.
  32. Heinz-Peter Willmer: 750 Jahre Hachmühlen. Sennestadt 1968, S. 42 f.
  33. Karl Ernst Demandt: Geschichte des Landes Hessen. Bärenreiter Verlag, Kassel 1972, ISBN 3-7618-0404-0.
  34. Kirchengemeinde Hachmühlen. Abgerufen am 10. Dezember 2025.
  35. a b c d Kirchengemeinde Hachmühlen. Abgerufen am 10. Dezember 2025.
  36. St. Martini-Kirchengemeinde. Kirchenkreis Hameln Pyrmont der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers, abgerufen am 11. Dezember 2025.
  37. Kirchengemeinde Hachmühlen. Abgerufen am 10. Dezember 2025.
  38. Kirchengemeinde Hachmühlen. Abgerufen am 10. Dezember 2025.
  39. Artikel Hachmühlen. HKLH, abgerufen am 13. Dezember 2025.
  40. Wilhelm Hartmann: Die Geschichte des Dorfes Brullsen in der ehemaligen Grafschaft Spiegelberg bis 1921. Hildesheim 1952, S. 183.
  41. Gerd Kastendieck: Ein kurzer Blick in die Geschichte von Brullsen und Hachmühlen. Abgerufen am 10. Dezember 2025.
  42. Niedersächsisches Landesverwaltungsamt (Hrsg.): Gemeindestatistik Niedersachsen 1960/61. Teil 1: Bevölkerung und Erwerbstätigkeit. Hannover 1964, S. 38–44.
  43. Schlaglichter auf die Geschichte der Stadt Bad Münder. (PDF) In: heimatbund-niedersachsen.de / "Der Söltjer", S. 18–28. 1976, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 4. März 2016; abgerufen am 11. Dezember 2025 (ein einziges Bild und ein Text mit 41 Wörtern).
  44. Kreisgeschichte. Landkreis Hameln-Pyrmont, 2025, abgerufen am 11. Dezember 2025.
  45. Statistisches Bundesamt (destatis, Hrsg.): Daten aus dem Gemeindeverzeichnis. Gebietsänderungen von 1.1. bis 31.12.1973, Juni 2022, in: https://www.destatis.de/ abgerufen am 11. Dezember 2025.
  46. Landkreis Hameln-Pyrmont (Hrsg.): Nahverkehrsplan 2018-2022, Anlage 1 - Einwohnerzahlen Ortsteile 2017, 2018, S. 1.
  47. Landkreis Hameln-Pyrmont (Hrsg.): Nahverkehrsplan 2023-2027, Anlage 1 - Einwohnerzahlen Ortsteile 2022, S. 1.
  48. Gerd Kastendieck: St. Martin in Hachmühlen – Kirche und Kirchengemeinde, Heimatbund Niedersachsen, 3. Februar 2009 (Memento).
  49. Mertensaue. Abgerufen am 10. Dezember 2025.
  50. Kindertagesstätten. Stadt Bad Münder, abgerufen am 11. Dezember 2025.
  51. Friederikenstift Hachmühlen. Diakovere gGmbH, 2025, abgerufen am 11. Dezember 2025.
  52. Freiwillige Feuerwehr Hachmühlen. Abgerufen am 11. Dezember 2025.
  53. Tierschutzhof Hachmühlen e. V. Abgerufen am 10. Dezember 2025.
  54. Artikel Hachmühlen. HkLH, abgerufen am 13. Dezember 2025.
  55. Posaunenchor Hachmühlen. Abgerufen am 10. Dezember 2025.
  56. Förderverein Brullsen-Hachmühlen e. V. Abgerufen am 10. Dezember 2025.
  57. TT-CHRONIK. TSV Hachmühlen, abgerufen am 27. Dezember 2020.
  58. TSV Hachmühlen – von 1922 e. V. Abgerufen am 10. April 2020.
  59. TSV Hachmühlen. Abgerufen am 10. Dezember 2025.
  60. Schützenverein Hachmühlen. Abgerufen am 10. Dezember 2025.