Gurktal

Das Gurktal ist eine Region in Kärnten, die nach der Gurk benannt ist.

Der Begriff wird auf unterschiedliche Arten verwendet:

  • Die Tourismusregion Mittelkärnten versteht unter dem Gurktal die Gemeinden des Mittleren Gurktals ohne Albeck, aber mit Einschluss von Mölbling, also die Gemeinden Deutsch-Griffen, Glödnitz, Weitensfeld im Gurktal, Gurk, Straßburg und Mölbling.[4]
  • In weiterem Sinn versteht man unter Gurktal weite Teile des Einzugsgebiets der Gurk, einschließlich
    • des Oberen Gurktals, das von den Nockbergen umrahmt wird,
    • der Sirnitzer Gurkenge,
    • und des Unteren Gurktals, unter welchem Begriff man insbesondere den Bereich zwischen Krappfeld und Klagenfurter Feld versteht.[5]

Einzelnachweise

  1. „Unter touristischer Perspektive versteht man als Gurktal nur den mittleren Teil des Tals zwischen Schloss Albeck und Althofen.“ Gunnar Strunz: Kärnten. Trescher Verlag, Berlin, 2. Aufl. 2019. S. 304.
  2. „Etwa bei Albeck beginnt die Region, die gemeinhin als Gurktal (eigentlich Mittleres Gurktal) bezeichnet wird und sich bis zum historisch spannenden Althofen erstreckt.“ Daniel Krasa: MeinTrip Kärnten. Reise Know-How Verlag, 2025.
  3. Martin Seger: Landeskundliche Einführung und geographische Gliederung. in: Paul Mildner, Helmu Zwander (Hg.): Kärnten – Natur. Die Vielfalt eines Landes im Süden Österreichs. Naturwissenschaftlicher Verein für Kärnten, Klagenfurt 1999. S. 34.
  4. Tourismusregion Mittelkärnten: Gurktal
  5. Dietmar Widowitz: Grundwasser in Kärnten. Beschreibung der Grundwasserkörper. Hydrochemische Auswertung. Kärntner Institut für Seenforschung, Klagenfurt, 2003. S. 68.