Grouper (U-Boot)

Grouper
Die Grouper im Juli 1945. Man beachte die starke Rohrbewaffnung.[A 1]
Schiffsdaten
Flagge Vereinigte Staaten 48 Vereinigte Staaten
Schiffstyp U-Boot
Klasse Gato-Klasse
Bauwerft Electric Boat Corporation, Groton
Baunummer 44
Kiellegung 28. Dezember 1940
Stapellauf 27. Oktober 1941
Indienststellung 12. Februar 1942
Streichung aus dem Schiffsregister 2. Dezember 1968
Verbleib im August 1970 auf Abbruch verkauft
Schiffsmaße und Besatzung
Länge 95,33 m (Lüa)
Breite 8,30 m
Tiefgang (max.) 4,65 m
Verdrängung 1.526 ts aufgetaucht
2.424 ts getaucht
 
Besatzung 87 Mann (1945)
Maschinenanlage
Maschine über Wasser:
4 × Cleveland Diesel Engine-16-Zylinder-Dieselmaschinen
unter Wasser:
4 × General Electric-Elektromotoren
Maschinen­leistungVorlage:Infobox Schiff/Wartung/Leistungsformat über Wasser:
je Dieselmotor 1.350 PS (5.400 PS Gesamtleistung)
unter Wasser:
je Elektromotor 685 PS (2.740 PS Gesamtleistung)
Propeller 2
Einsatzdaten U-Boot
Aktionsradius 11.800 sm
Einsatzdauer 75 Tage
Tauchzeit 50 Sekunden
Tauchtiefe, max. 140 m
Höchst-
geschwindigkeit
getaucht
8,75 kn (16 km/h)
Höchst-
geschwindigkeit
aufgetaucht
20,25 kn (38 km/h)
Bewaffnung

Die Grouper, auch USS Grouper (Kennungen: SS-214/SSK-214/AGSS-214), war ein dieselelektrisch angetriebenes Hochsee-U-Boot der Gato-Klasse der United States Navy. Das U-Boot, als bislang erstes und einziges US-U-Boot benannt nach der Raubfischart der Zackenbarsche (englisch grouper), kam im Zweiten Weltkrieg auf dem pazifischen Kriegsschauplatz zum Einsatz. Es überstand den Krieg und diente danach noch bis Ende der 1960er Jahre bei der US-Marine, zuletzt als Forschungs- und Test-U-Boot. Die Grouper wurde am 28. Dezember 1940 auf der Werft der Electric Boat Corporation in Groton (US-Bundesstaat Connecticut) auf Kiel gelegt und lief am 27. Oktober 1941 von Stapel. Als 8. Einheit der Gato-Klasse wurde das U-Boot am 12. Februar 1942 schließlich in Dienst gestellt. Erster Kommandant des Bootes war Lieutenant Commander Claren Emmett Duke.

Einsätze im Zweiten Weltkrieg

Nach der Indienstnahme folgten bis zum 6. März 1942 Erprobungsfahrten vor Rhode Island, danach erhielt das U-Boot den Verlegungsbefehl nach Pearl Harbor zur amerikanischen Pazifikflotte. Ende März 1942 brach die Grouper von New London aus in Richtung des Pazifiks auf, wobei am 10. April 1942 via Coco Solo der Panamakanal passiert wurde. Am 26. April 1942 traf das U-Boot in Pearl Harbor ein.

Erste Feindfahrt

Aufgrund der stark angespannten militärischen Lage wurde die Grouper Ende Mai 1942 zu den Midwayinseln detachiert. Noch während dieser Verlegung, wobei es sich hierbei nicht um die erste offizielle Kriegspatrouille handelte, wurde das U-Boot kurzerhand zur neu gebildeten Task Force 7 (Konteradmiral Robert H. English) abkommandiert,[1] die den U-Boot-Schutzschirm um die Midwayinseln bildete. In diesem Zusammenhang wäre die Grouper beinahe in die Schlacht um Midway verwickelt worden. Obgleich das Boot selbst nicht in eine Angriffsposition kam, sichtete es kurzzeitig und aus großer Distanz zwei brennende japanische Flugzeugträger, die zuvor von US-Flugzeugen attackiert worden waren.

Am 8. Juni legte das U-Boot in Midway an, ergänzte Treibstoff und Proviant und verließ die Inseln am 12. Juni 1942 zur ersten offiziellen Feindfahrt. Diese, sie dauerte bis zum 30. Juli 1942, führte die Grouper in das Seegebiet östlich der Bonin-Inseln. Hierbei gelang dem U-Boot ein Erfolg:

  • 25. Juni 1942: Torpedierung und Beschädigung des großen japanischen Walfangfabrikschiffes Tonan Maru No. 3 (19.209 BRT), etwa auf Position 28° 46′ N, 136° 36′ O.[2] Dieser Angriff wird zwar in manchen Fachquellen bestätigt,[3] allerdings wiederum in manch anderen überhaupt nicht erwähnt,[4] weswegen ein gewisser Unsicherheitsfaktor bestehen bleibt.

Die erste Feindfahrt endete am 30. Juli 1942 in Pearl Harbor. Dort kam mit Lieutenant Commander Rob Roy McGregor am 1. August 1942 auch ein neuer Kommandant an Bord.

Zweite Feindfahrt

Von Pearl Harbor aus brach die Grouper am 28. August 1942 zu ihrer zweiten Kriegspatrouille auf. Operationsgebiet war dieses Mal das Ostchinesische Meer. Während dieser Feindfahrt, sie dauerte bis zum 9. Oktober 1942, gelangen dem U-Boot zwei Erfolge:

  • 21. September 1942: Torpedierung und Versenkung des einzeln fahrenden japanischen Frachters Tone Maru (4.070 BRT) östlich von Shanghai, etwa auf Position 31° 18′ N, 123° 27′ O. Mit dem Schiff ging die gesamte Besatzung von 41 Seeleuten unter.[5]
  • 1. Oktober 1942: Torpedierung und Versenkung des von Hongkong nach Shanghai laufenden japanischen Transporters Lisbon Maru (7.053 BRT) rund 20 Seemeilen östlich von Zhoushan. An Bord des Schiffes befanden sich mehr als 700 japanische Soldaten und 1.816 britische Kriegsgefangene. Die Besatzung der Grouper war sich des Umstandes nicht bewusst, dass es sich um einen Gefangenentransport beziehungsweise ein sogenanntes Höllenschiff handelte, zumal diese Transporter von den Japanern nicht gekennzeichnet wurden. Beim Untergang starben drei japanische Soldaten und mindestens 828 britische Kriegsgefangene.[6] Die Untergangsposition liegt in etwa bei 29° 57′ N, 122° 56′ O.[2] Es handelte sich um die opferreichste Versenkung seitens der Grouper.[A 3]

Am 9. Oktober 1942 kehrte das U-Boot von seiner zweiten Feindfahrt nach Pearl Harbor zurück.

Dritte Feindfahrt

Die dritte Feindfahrt führte die Grouper ab dem 12. November 1942 in das Seegebiet der Salomonen, wobei das U-Boot zeitweilig zwischen Neuirland und Bougainville operierte. Während dieser Patrouille gelang dem Boot ein Erfolg:

  • 17. Dezember 1942: Torpedierung und Versenkung des in einem Kleinkonvoi laufenden japanischen Truppentransporters Bandoeng Maru (4.003 BRT) etwa 15 Seemeilen nordwestlich von Buka. Das Schiff wurde von zwei Torpedos getroffen und sank nach etwa vier Stunden auf Position 4° 55′ S, 154° 25′ O.[7] Insgesamt 13 Besatzungsangehörige kamen ums Leben, wobei der überwiegende Teil der Personen an Bord infolge des vergleichsweise langsamen Sinkens von den übrigen Schiffen des Geleitzuges gerettet werden konnte.

Am 31. Dezember 1942 endete die dritte Feindfahrt im australischen Brisbane.

Vierte Feindfahrt

Die vierte Feindfahrt, sie sah erneut Operationen des Bootes im Gebiet der Salomonen sowie vor Neubritannien, dauerte vom 21. Januar 1943 bis zum 18. März 1943. Erfolge gelangen der Grouper hierbei keine, indessen kundschaftete das U-Boot die Küstenlinien der Inseln Rob Roy und Choiseul aus und kartographierte japanische Radarstellungen und Befestigungen in Küstennähe. Zudem konnte ein notgelandeter US-Pilot von der kleinen, nur rund 800 Meter langen Insel Rengi, etwa vier Seemeilen südlich von Rob Roy, gerettet werden. Ein versuchter Angriff auf einen japanischen Konvoi am 4. Februar 1943 musste hingegen nach einem Friendly-Fire-Zwischenfall abgebrochen werden: Noch während das U-Boot in eine Angriffsposition für eine Schusslösung manövrierte, attackierte ein US-Flugzeug die Grouper, die zwar unbeschädigt blieb, aber den Angriff abbrechen musste.[8]

Am 18. März kehrte das U-Boot nach Brisbane zurück und wurde dort einer sechswöchigen Werftliegezeit unterzogen. Während dieser Zeit kam am 12. April 1943 mit Lieutenant Commander Martin P. Hottel ein neuer Kommandant an Bord.

Fünfte bis achte Feindfahrt

Unter Lieutenant Commander Hottel unternahm die Grouper zwischen Mitte April und Anfang August 1943 vier weitere Feindfahrten, die aber zwar ohne Erfolge endeten, jedoch führte das U-Boot mehrere Geheimeinsätze zur Unterstützung lokaler Guerillagruppen auf Neubritannien durch, wobei in einem Fall 50 Personen und rund 1,4 Tonnen Nachschubgüter, Waffen und Munition angelandet wurden. Ein Angriff mit einem Vierertorpedofächer auf ein auf etwa 7.000 Tonnen geschätztes japanisches Schiff am 15. Juli 1943 südlich des St.-Georgs-Kanals blieb ergebnislos.

Gravierend wirkte sich während dieser Phase jedoch ein erneuter Friendly-Fire-Zwischenfall am 30. Juli 1943 aus, als das U-Boot rund 185 Seemeilen östlich der Rossel-Insel irrtümlich von einem B-25-Bomber der Fifth Air Force angegriffen wurde. Trotz des Abfeuerns von Erkennungssignalen durch die U-Boot-Crew warf die im Tiefflug herankommende Maschine zwei Bomben ab, die das Boot nur knapp verfehlten.[8] Durch die Erschütterungen entstanden beträchtliche Schäden am U-Boot, unter anderem fielen die Radargeräte aus, platzten Kompassanzeigen und lief sich die Steuerbord-Propellerwelle fest.[8] Die Schäden konnten zwar mit Bordmitteln halbwegs wieder behoben werden, doch musste die Feindfahrt nachfolgend abgebrochen werden.

Am 3. August 1943 traf die Grouper wieder in Brisbane ein. Im Zusammenhang mit der Behebung der Schäden an der Welle wurde die Grouper schließlich im September nach den Vereinigten Staaten zurückbeordert und dort ab Oktober 1943 auf der Mare Island Naval Shipyard in Vallejo einer großen Überholung unterzogen. Hierbei wurde nicht nur der Kommandoturm verkleinert und in der Höhe reduziert, sondern das U-Boot erhielt auch eine neue und stärkere Rohrbewaffnung. Unter anderem erhielt das Boot ein 12,7-cm-Deckgeschütz (Mark 17, L/25) sowie zwei 40-mm-Bofors-Kanonen auf Plattform vor und hinter dem Turm. Diese Reparatur- und Umbaumaßnahmen dauerten bis Ende 1943, wobei bereits am 12. November 1943 mit Lieutenant Commander Frederick H. Wahlig ein neuer Kommandant an Bord gekommen war. Anschließend verlegte das U-Boot wieder nach Pearl Harbor.

Neunte Feindfahrt

Obgleich das U-Boot am 7. Januar 1944 wieder in Pearl Harbor eingetroffen war, erfolgte zunächst keine neue Feindfahrt, sondern die Grouper verbrachte die nachfolgenden viereinhalb Monate mit Test- und Evaluierungsfahrten in den Gewässern um Hawaii. Erst am 22. Mai 1944 brach das Boot unter Lieutenant Commander Wahlig zu einer neuerlichen Patrouillenfahrt, der neunten, auf. Diese Feindfahrt, sie dauerte bis zum 9. Juli 1944, führte das U-Boot in die Gewässer südlich von Honshū. Dabei gelangen der Grouper zwei Erfolge:

  • 24. Juni 1944: Torpedierung und Versenkung des in einem Konvoi fahrenden japanischen Kombischiffes Kumanosan Maru (2.857 BRT) südlich der Sagami-Bucht, etwa auf Position 34° 45′ N, 139° 30′ O. Beim Untergang des Schiffes starben neun Personen, darunter acht zivile Passagiere.[9]
  • 24. Juni 1944: Beim Angriff auf den gleichen Konvoi gelang zudem die Torpedierung und Versenkung des kleinen japanischen Tankers Nanmei Maru No. 6 (834 BRT).[10] Die Versenkung des Tankschiffes wurde allerdings nach Kriegsende seitens des JANAC nicht anerkannt.[11]

Es waren dies die letzten Versenkungserfolge der Grouper. Am 9. Juli 1944 kehrte das U-Boot von der Patrouillenfahrt nach Pearl Harbor zurück.

Letzte Operationen 1944/45

Zwischen August 1944 und dem 6. August 1945 unternahm die Grouper vier weitere Feindfahrten. Zu Versenkungserfolgen kam das U-Boot dabei indessen nicht, obgleich es zeitweise gemeinsam mit anderen US-U-Booten im Rahmen von U-Boot-Rudeln (unter anderem war das Boot Teil des U-Boot-Rudels Bear, welches aus vier weiteren US-U-Booten bestand) operierte. Zudem beteiligte sich das Boot an Rettungsmissionen für notgewasserte US-Piloten (sogenannte lifeguard-Missionen) und konnte dabei im September 1944 nahe Palau sieben abgeschossene US-Piloten aus dem Meer retten.[12] Anfang September 1945 verlegte die Grouper wieder zurück nach der US-Ostküste beziehungsweise nach New London, hierbei wurde am 19. September 1945 nochmals der Panamakanal passiert, womit die Kriegseinsätze zu Ende gingen.

Nachkriegszeit

Zwischen 1945 und 1950 wurde das U-Boot zumeist zu Manöver- und Testzwecken eingesetzt. Im Verlauf des Jahres 1946 erhielt die Grouper als erstes US-U-Boot eine eigene Operationszentrale (englisch combat information center).[12] Zwischen März 1950 und Juni 1951 wurde das U-Boot, als erstes U-Boot der US-Marine, zu einem sogenannten Jagd-U-Boot (englisch hunter-killer submarine) umgebaut und erhielt mit Wirkung zum 2. Januar 1951 die neue Kennung SSK-214.[12] Die folgenden acht Jahre diente die Grouper, als Teil der Submarine Development Group 2, als Technologieträger beziehungsweise als Konzept- und Test-U-Boot für kommende Jagd-U-Boot-Klassen. In diesem Zusammenhang nahm das U-Boot auch an NATO-Manövern Ende 1957 in europäischen Gewässern teil.

Zwischen Mai 1958 und November 1959 wurde die Grouper erneut einem Umbau unterzogen, unter anderem wurde dabei der vordere Torpedoraum zu einem Labor umgebaut und neuartige Sonar- und Radarsysteme an Bord installiert, und wurde ab 1960 als Forschungs- und Test-U-Boot seitens der Naval Research and Underwater Sound Laboratories – einer marineeigenen Forschungseinrichtung, die dem Naval Undersea Warfare Center (NUWC) angegliedert war – eingesetzt.[12] Dabei führte das Boot ab 1959 die neue Kennung AGSS-214 (AGSS steht hierbei für auxiliary submarine). Diese Dienstzeit als Erprobungs-U-Boot dauerte vermutlich bis Ende 1968, wobei im Schwerpunkt diese teilweise immer noch geheimen Testfahrten zwischen Bermuda und den Bahamas, dort unter anderem im Gebiet östlich von Andros beziehungsweise in der Tiefseerinne Tongue of the Ocean, stattfanden.

Verbleib

Am 2. Dezember 1968 wurde die Grouper schließlich, nach fast 27 Jahren Dienstzeit, außer Dienst gestellt und am selben Tag auch aus dem Schiffsregister gestrichen. Am 11. August 1970 wurde das U-Boot auf Abbruch verkauft und verschrottet. Die Grouper war das einzige US-U-Boot, welches bislang auf diesen Namen getauft wurde.

Erfolge und Auszeichnungen

Für Einsätze im Zweiten Weltkrieg wurde die Grouper mit zehn Battle Stars sowie unter anderem mit der Asiatic-Pacific Campaign Medal, der National Defense Service Medal und der World War II Victory Medal ausgezeichnet. Nachfolgend eine tabellarische Übersicht über die von der Grouper attackierten japanischen Schiffe. Versenkte Schiffe sind in der Ergebnisspalte fett hervorgehoben.

Datum Name Schiffstyp Vermessung/Tonnage[A 4] Ergebnis (Waffentyp) Anmerkung
25. Juni 1942 Tonan Maru No. 3 Walfangfabrikschiff 19.209 BRT beschädigt (Torpedo) Die Quellenlage hierzu ist teils widersprüchlich.
21. September 1942 Tone Maru Frachtschiff 4.070 BRT versenkt (Torpedo) 41 Todesopfer, es gab keine Überlebenden.
1. Oktober 1942 Lisbon Maru Frachtschiff 7.053 BRT versenkt (Torpedo) Gefangenentransporter, über 830 Todesopfer; die opferreichste Versenkung seitens der Grouper.
17. Dezember 1942 Bandoeng Maru Truppentransporter 4.003 BRT versenkt (Torpedo)
24. Juni 1944 Kumanosan Maru Kombischiff 2.857 BRT versenkt (Torpedo)
24. Juni 1944 Nanmei Maru No. 6 Tanker 834 BRT versenkt (Torpedo) Diese Versenkung wurde nach Kriegsende durch JANAC nicht anerkannt.

Anmerkungen

  1. Unter anderem ein 12,7-cm-Geschütz vor dem Turm und zwei 40-mm-Kanonen auf Plattformen am Turm.
  2. Diese Bewaffnung entspricht dem Zustand bei der Indienstnahme 1942, später ergaben sich indessen beträchtliche Änderungen. So kamen die 12,7-mm-Maschinengewehre im Winter 1942/1943 von Bord und wurden durch zwei 20-mm-Oerlikon-Kanonen ersetzt. 1944 wurde das 7,62-cm-Deckgeschütz gegen ein 12,7-cm-Deckgeschütz ausgetauscht. Ebenso wurden die 20-mm-Kanonen durch 40-mm-Bofors-Kanonen ersetzt.
  3. Die hohe Zahl der Opfer entstand auch dadurch, dass die Japaner die Kriegsgefangenen zunächst unter Deck eingeschlossen ließen und später, nachdem den Briten die Flucht aus den Laderäumen gelungen war, teils auch auf diese schossen; vgl. u. a. hierzu: Bertke, Donald A. / Kindell, Don: World War II – Sea War: The Allies Strike Back. Vol. 7. Bertke Publications. Dayton (OH) 2015, S. 193.
  4. Frachtschiffe, Tanker und Transporter sind in BRT aufgeführt, Kriegsschiffe in ts.

Literatur

  • Karl E. Heden: Sunken Ships. World War II U.S. Naval Chronology, Including Submarine Losses of the United States, England, Germany, Japan, Italy. Branden Publishing Company. Wellesley (MA) 2006.
  • Joel I. Holwitt: Execute against Japan: The U.S. Decision to conduct Unrestricted Submarine Warfare. Texas University Press. Austin (TX) 1999.
  • Theodore Roscoe, Richard G. Voge: United States Submarine Operations in World War II. United States Naval Institute Press. Annapolis (MD) 1950.
  • Paul H. Silverstone: The Navy of World War II. Routledge/Taylor & Francis Group. New York (NY) 2008.

Einzelnachweise

  1. Symonds, Craig L.: The Battle of Midway. Oxford University Press. Oxford, New York 2011, S. 377.
  2. a b Helgason, Guðmundur: Grouper (SS-214) – Submarine of the Gato class. In: uboat.net. 2021, abgerufen am 16. November 2025 (englisch).
  3. Rohwer, Jürgen / Hümmelchen, Gerhard: Seekrieg 1942, Juni. In: Chronik des Seekrieges 1939 – 1945. Württembergische Landesbibliothek, abgerufen am 16. November 2025.
  4. Hackett, Bob / Cundall, Peter: Tonan Maru No. 3: Tabular Record of Movement. In: Combinedfleet. 2017, abgerufen am 16. November 2025 (englisch).
  5. Hinman, Charles R.: Grouper Sinkings – Tone Maru. In: On Eternal Patrol. 2017, abgerufen am 16. November 2025 (englisch).
  6. Hinman, Charles R.: Grouper Sinkings – Lisbon Maru. In: On Eternal Patrol. 2017, abgerufen am 16. November 2025 (englisch).
  7. Hackett, Bob: Bandoeng Maru: Tabular Record of Movement. In: Combinedfleet. 2013, abgerufen am 16. November 2025 (englisch).
  8. a b c Hinman, Charles R. / Campbell, Douglas E.: The Submarine Has No Friends. Friendly Fire Incidents Involving U.S. Submarines During World War II. Syneca Research Group, Inc./Lulu Press. Morrisville (NC) 2019, S. 82f.
  9. Hinman, Charles R.: Grouper Sinkings – Kumanosan Maru. In: On Eternal Patrol. 2017, abgerufen am 7. Dezember 2025 (englisch).
  10. Lettens, Jan: Nanmei Maru No.6 (+1944). In: Wrecksite. 26. Juli 2016, abgerufen am 7. Dezember 2025 (englisch).
  11. Japanese Naval and Merchant Shipping Losses During World War II by All Causes. In: The Joint Army–Navy Assessment Committee (JANAC). 1947, abgerufen am 7. Dezember 2025 (englisch).
  12. a b c d Mann, Raymond A.: Grouper (SS-214). In: Dictionary of American Naval Fighting Ships. Naval History and Heritage Command, 21. April 2016, abgerufen am 7. Dezember 2025 (englisch).