Forsthaus Speyerbrunn

Forsthaus Speyerbrunn

Daten
Ort Speyerbrunn
Baustil Spätklassizismus
Baujahr 1883–1884
Koordinaten 49° 20′ 59,5″ N, 7° 52′ 14,5″ O

Das Forsthaus Speyerbrunn ist ein Bauwerk im Elmsteiner Ortsteil Speyerbrunn. Es steht unter Denkmalschutz.

Lage

Das Gebäude mit der Hausnummer 5 steht auf der Südseite der Johanniskreuzer Straße, die mit der Landesstraße 499 identisch ist. Unmittelbar östlich von ihm verläuft die Kreisstraße 40 nach Erlenbach; dahinter befindet sich der Speyerbrunner Woog.

Beschreibung

Beim Gebäude handelt es sich um einen eineinhalbgeschossigen spätklassizistischen Putzbau aus den Jahren 1883 und 1884. Hinzu kommt ein Wirtschaftsgebäude.

Geschichte

Das Gebäude entstand in den Jahren 1883 und 1884 als Nachfolger des weiter östlich befindlichen, 1830 errichteten Forsthauses Mückenwies – alternativ „Forsthaus Enkenbach“ genannt –, das daraufhin abgerissen wurde.[1] Unterstand es zunächst dem Forstamt Elmstein, so wurde 1885 es infolge einer Reorganisation der bayerischen Forstverwaltung innerhalb der Pfalz, bei der 61 neue Forstämter entstanden, samt seinem Zuständigkeitsbereich dem neuen Forstamt Johanniskreuz zugeschlagen. Ab 1976 unterstand es dem Forstamt Elmstein-Süd, seit 2004 gehört sein zuständiges Gebiet wieder zu Johanniskreuz.

Bis in die 2000er Jahre hinein wurde es von einem Förster bewohnt.[2] Später wurde es verkauft und dient mittlerweile als privates Wohnhaus.

Literatur

Einzelnachweise

  1. Ritterstein „R. Forsthaus Mückenwies“ zwischen Johanniskreuz und Elmstein. Abgerufen am 3. Oktober 2025.
  2. Werner Moser: Der Elmsteiner Wald und seine Verwaltung. In: Elmstein (Hrsg.): Die Gemeinde Elmstein in alten Bildern. Geiger-Verlag, Horb am Neckar 2006, ISBN 3-86595-096-5, S. 121.