FC Wil/Saison 1997/98

Dieser Artikel hat den FC Wil in der Saison 1997/98 zum Thema.

Ausgangslage

In der vorherigen Saison war der FC Wil erneut in der Abstiegsrunde gelandet. Dort schloss er schliesslich auf dem leicht verbesserten dritten Rang ab. Der Ligaerhalt war bereits früh sicher.

Der damals 24-jährige Freiburger Stürmer Olivier Python spielte in der vergangenen Saison seine dritte Spielzeit in Wil, es war mit zwölf Toren seine beste bisher in der Ostschweiz. Er kündigte an, in der kommenden Saison wieder für Wil zu spielen. Einen seiner Topspieler zu halten, war für den Verein enorm wichtig, da den Wiler mit Leandro Fonseca (nach Yverdon), Marko Topić (nach Kroatien) zwei wichtige Stürmer verloren gingen.[1] Es kehrten dafür Ralph Steingruber und Rico Fuchs vom FC St. Gallen nach Wil zurück, Adrian Eugster wagte zumindest leihweise ebenfalls den Wechsel von St. Gallen nach Wil. Daniel Puce wechselte nach Lausanne.[2] Ausserdem wechselte der damals 24-jährige Patrick Winkler aus Delémont nach Wil.[3] Vom FC Gossau wechselte der ursprünglich aus Amriswil stammende René Soller, von Winterthur kam der Goalie Alex Nussbaumer.[4][5] Zum FC Kreuzlingen in der 2. Liga wechselte der zweite Torhüter der Wiler Adrian Bernet, der in der vorherigen Saison vereinzelt zu Einsätzen gekommen war, als beispielsweise der Stammtorhüter Löpfe verletzt war oder ausgeschlossen wurde.[6] Auch Stéphane de Siebenthal verliess den Verein und wurde zumindest vorläufig vereinslos. Sergei Mancastroppa wechselte zum FC Altstetten.[7] Erst nach dem ersten Saisonspiel wurde ein weiterer Wechsel angekündigt. Mit Agnaldo Rezende Costa wechselte erneut ein brasilianischer Stürmer nach Wil.[8]

Nach drei Saisons als Trainer wurde Pierre-André Schürmann von Marcel Koller abgelöst.[9] In der Presse wurde speziell hervorgehoben, dass Marcel Koller in der NLB nicht der einzige ehemalige Nati-Spieler in einem Traineramt war. Bei sieben von zwölf Teams war dies der Fall.[10] Mit dem neuen Sportchef Thomas Baur, bekam der Koller beim FC Wil zudem weitere Unterstützung.[11] Baur hatte vor einigen Jahren noch selber in der NLB-Mannschaft der Wiler gespielt.[12]

Als klarer Favorit in die Saison gingen der FC Lugano, der in der Saison 1996/97 zusammen mit den Young Boys abgestiegen war. Der Tessiner Verein ging mit der Ansage eines sofortigen Wiederaufstiegs in die Spielzeit. Das zeigte sich unter anderem am drei Millionen Franken Budget des Vereins, sowie den 24 Kadermutationen (18 Abgänge und sechs Zuzüge). Die Young Boys konnten ihr NLA-Kader mehr oder weniger zusammenhalten. Kleinstes Budget hatte der Aufsteiger SV Schaffhausen mit 400'000 Franken, die den Spielern abgesehen von Arbeitsausfall, weder Spesen noch Prämien zahlen konnten und nur zwei Wechsel vorweisen konnten.[4][13] Das Thuner Tagblatt sah YB, Lugano, Winterthur und den FC Schaffhausen in der Aufstiegsrunde. Den FC Wil platzierten sie auf dem zweitletzten Platz, immerhin noch vor dem SV Schaffhausen.[14]

Saisonverlauf

Qualifikationsrunde

In der Vorbereitung absolvierte der FC Wil einige Testspiele, unter anderem gegen den FC St. Gallen (0:3), verlor aber auch gegen den 1. Liga Club Frauenfeld 0:1. Das einzige Tor erzielte pikanterweise der spätere Wil-Spieler Charles Amoah.[15][16]

Der Auftakt in die neue Saison gelang den Wilern dann allerdings mit einem 1:0-Sieg zuhause gegen Locarno.[17] In der Thurgauer Zeitung wurde der Sieg als «glücklich» und der dafür verantwortliche Penalty als «fragwürdig» bezeichnet.[18] Antonio Bolzani bezeichnete in seinem Bericht für das Giornale del Popolo die Wiler als entschlossener und taktisch versierter als die Tessiner.[19] Der Sieg zuhause gegen Schaffhausen (2:1) verlief auch glücklich. Die beiden Wiler Tore fielen in der 89. beziehungsweise 90. Minute.[20] Der Juli wurde mit einem ersten «Spitzenkampf» mit den favorisierten Luganesi auswärts abgeschlossen.[21] Im Stadio di Cornaredo konnten die Wiler ein gutes 1:1-Unentschieden erspielen. Der ursprünglich aus dem Thurgau stammende Adrian Allenspach erzielte das 1:0 für Lugano, erhielt aber absurderweise zwei Minuten später eine rote Karte, nachdem er Patrick Winkler eine Ohrfeige verpasst hatte.[22] Der Kommentar von Omar Gargantini für das Giornale del Popolo war entsprechend der hohen Erwartungshaltung negativ, bezeichnete das Resultat allerdings als in Ordnung. Wil habe über Besio zahlreiche starke Angriffe durchgeführt. Luganos Goalie Hürzeler habe sich Höchstnoten mit zwei Glanzleistungen verdient. Das Tor von Wil wertete Gargantini als Eigentor von Vieira.[23] Wil rutschte in der Folge auf Platz zwei in der Tabelle, hinter den punktgleichen Young Boys.

Der August startete wieder mit einem «Spitzenduell», zwischen dem erstplatzierten Bernern und den überraschenderweise zweitplatzierten Wilern. In der Runde zuvor hatten die Berner im ersten Kantonsderby seit 42 Jahren Thun mit 6:0 abgefertigt.[24] Wil schaffte es tatsächlich die Young Boys 3:2 zu bezwingen.[25] Charles Beuret bezeichnete für Der Bund die Niederlage der Berner als unnötig, trotz einem «kämpferisch besseren und aggressiveren Gegner». Die Verteidigung der Wiler haben den Berner Offensivabteilung wenig Raum gegeben.[26] Dieser Überzeugung zeigte sich auch René Weber in der Thurgauer Zeitung. Von Seiten der angesprochenen Spielern wurde vor allem der starke Trainer Marcel Koller genannt, der eine gute Stimmung in die Mannschaft und eine hervorragende Vorbereitung auf den jeweiligen Gegner gebracht hatte.[27] Der Verein übernahm mit dem Sieg erstmals in der der Vereinsgeschichte die Tabellenführung in der Nationalliga B.[28] Zu Gast bei der SR Delémont bekamen die Wiler eine klare 4:0-Niederlage.[29] Charly Barth hob in seiner Spielbeschreibung für Le Matin hervor, dass sich die beiden Stürmer Adam Ndlovu und da Silva hervorragend gegen die Wiler Verteidigung behauptet hatten, was sich auch auf in der Torschützenliste bemerkbar machte: Beide schossen je zwei Tore.[30] Der Auftritt der Wiler wurde in der Presse als zu «überheblich» bezeichnet, der «prompt bestraft» worden sei.[31] Das nächste Spiel zuhause gegen Yverdon konnte der FC Wil wieder gewinnen. Das Spiel hätte allerdings nicht so knapp ausgehen müssen, wenn der später bei Wil spielende Nicolas Beney in der 17. Spielminute nicht einen Foulpenalty von Claudio Besio gehalten hätte.[32] Wil konnte damit wieder auf Platz zwei vorrücken.[33] Das Auswärtsspiel gegen Baden endete torlos unentschieden.[34] Gegen die auf dem Papier schlechter eingestufte SV Schaffhausen konnten die Wiler hoch mit 5:0 gewinnen. Agnaldo schoss dabei vier Tore, unter anderem einen sogenannten «lupenreinen Hattrick» in 15 Minuten.[35] Wil landete in der Folge nochmals auf dem ersten Platz.[36] Beim FC Solothurn kam der FC Wil nicht über ein 1:1-Unentschieden hinaus. Das Tor für Solothurn erzielte der spätere Wil-Spieler Felix Mordeku.[37]

Der Aufsteiger FC Thun war der nächste Gegner der Wiler. Das Thuner Tagblatt sah die Rollen klar verteilt: Wil sei der klare Favorit, trotzdem habe der FC Thun die Gelegenheit sein «Verlierer-Image» abzuschütteln.[38] Die Wiler konnten das Spiel knapp mit 2:3 für sich entscheiden.[39] Das Spiel wurde in den letzten sechs Minuten entschieden wie Menno Beindorff im Thuner Tagblatt bemerkte.[40] Beim nächsten Spiel gegen Winterthur gingen die Wiler als Favoriten in die Partie.[41] Die Partie endete zwar 0:0, war aber bei strömendem Regen sehr emotional. Der Winterthur-Trainer Carlos Bernegger wurde auf die Tribüne verwiesen, nachdem er sich zu heftig über ein wegen Abseits aberkanntes Tor aufgeregt hatte. Besio traf im Verlauf des Spiels ausserdem noch das Lattendreieck.[42][43] In der Folge konnte YB an der Spitze der Tabelle davonziehen, da neben Wil auch Delémont und Lugano unentschieden spielten.[44] Die Affiche Mittwochs am 24. September auswärts gegen Locarno, war erstaunlich spannend. Die Wiler mussten wieder einmal einen Vollerfolg erreichen, um den Anschluss an die Tabellenspitze nicht zu verpassen, Locarno wiederum hätte in die vorderen vier Ränge vorstossen können.[45] Auch diese Partie endete mit einem Unentschieden. Es kam dabei zu zwei Platzverweisen.[46] Filippo Frizzi lobte im Giornale del Popolo, dass Locarno sich nach dem Gegentreffer in der fünften Minute nicht aufgegeben habe und sich ein wichtiges Unentschieden geholt habe.[47] Zum Abschluss trafen die Wiler auswärts auf den FC Schaffhausen. Zum dritten Mal hintereinander war das Ergebnis nur ein Unentschieden (1:1).[48] Der FC Wil konnte sich weiterhin auf Platz 2 halten.[49]

Der Oktober begann mit einem Duell mit dem drittplatzierten FC Lugano. Die Partie endete mit einem recht deutlichen 1:3-Sieg für Lugano.[50] Marco Pellegrinelli hob in seinem Bericht für das Giornale del Popolo vor allem die starke Leistung von Uwe Wegmann hervor, der sich mit einem Tor und einer Vorlage hervorgetan habe.[51] Mit YB wartete der nächste Spitzenclub auf den FC Wil. Auch dieses Spitzenspiel verloren die Wiler, wenn auch etwas knapper, mit 2:1. Noch in den Schlussminuten verteilte Schiedsrichter Marcel Vollenweider zwei rote Karten.[52] Im Falle von Roumen Ivanov handelte es sich bei der roten Karte um die erste in seiner ganzen Karriere, einschliesslich seiner Juniorenzeit. Er hatte seinen Gegenspieler Rico Fuchs angespuckt, was Vollenweider selbst nicht gesehen hatte, sondern sein Assistent ihm meldete. Daraufhin entwickelte sich ein Handgemenge. Ivanov bestritt, dass er gespuckt habe. Der Schiedsrichterassistent habe dies bei regnerischem Wetter gar nicht sehen können, meinte er. Trotzdem wurde er für fünf Spiele gesperrt.[53] Das Spiel beschrieb Charles Beuret für Der Bund ähnlich wie das erste Zusammentreffen in der Qualifikationsrunde. Die Wiler seien gute, wenn auch aggressive Widersacher gegen die gut organisierten Berner gewesen und hätten diese kaum spielen lassen. YB-Co-Trainer Thomas Sjöberg liess sich folgendermassen zum Spiel zitieren: «YB - Wil war so etwas wie ein Boxmatch: Hartumkämpft, mit grossem physischem Einsatz – und bis zwei Minuten vor Schluss fair. Die drei Punkte wurden uns nicht geschenkt.»[54] Für die Wiler bedeutete diese Niederlage einen Absturz auf Platz 6.[55] Gegen Delémont konnten die Wiler wieder einmal gewinnen (3:1).[56] Es sollte der einzige Vollerfolg der Wiler im Oktober bleiben. Gegen die «Spielvi» aus Schaffhausen spielten die Wiler ein torloses Unentschieden.[57] Das Ergebnis wurde von der Presse als «überraschend» bezeichnet.[58]

Der Auftakt in den November begann in Yverdon wieder mit einem Unentschieden (1:1). Gemäss Gérard Bucher (Le Matin) waren die Wiler alles andere als zwingend und hatten beim Treffer durch Steingruber Glück, dass der Ball noch von Pittet abgefälscht wurde.[59] Norbert Eschmann (24 Heures) bezeichnete das 4-4-2 von Trainer Koller als eine Kopie der Taktik der Grasshoppers, die auf sehr einfachen, langweiligen, aber effektiven Fussball hinauslaufe. Bei der Partie lobte er insbesondere die Leistung des für Löpfe eingesprungenen Goalie Nussbaumer, Scherrer, Steingruber und Besio.[60] Auch Jean-Marc Brauch sah in seiner Spielbetrachtung für das Journal du Nord vaudois eine gute Leistung von YS, zeigte sich aber über den Spielverlauf ausgesprochen frustriert.[61] Gegen den FC Baden verloren die Wiler 1:2.[62] Das Spiel zuhause gegen Solothurn endete 0:0.[63] Rein rechnerisch war zu diesem Zeitpunkt eine Teilnahme an der Aufstiegsrunde noch möglich, allerdings sehr unwahrscheinlich. Der FC Thun hatte zum ersten Mal in der Saison gewonnen und war dementsprechend motiviert, wie Peter Gerber im Thuner Tagblatt bemerkte.[64] Wie so häufig in der laufenden Saison, endete das Spiel unentschieden (1:1). Damit war klar, dass Wil erneut nur in die Abstiegsrunde gelangt.[65] Rudolf Käser sprach beim 1:1 durch Marcel Born von einem «Traumtor» aus gut 20 Metern.[66]

Wie schon in der vorherigen Saison war das letzte Spiel der Qualifikationsrunde das Duell der beiden FCW: Winterthur gegen Wil. Anders als in der Saison zuvor konnten die Wiler das umkämpfte Spiel mit 2:3 für sich entscheiden.[67]

Abstiegsrunde

Das Prozedere zur Abstiegsrunde blieb das gleiche wie in den vorherigen Saisons. Die Punkte aus der Qualifikation wurden halbiert, die Wiler traten zu Beginn der Abstiegsrunde entsprechend mit 17 Punkten an.

Im Verein kam es zu einigen Veränderungen. Nach vier Jahren trat Heinz Schmidhauser als Präsident des FC Wils zurück. Neuer Vereinspräsident wurde der damals 36-jährige Bankfachmann Andreas Hafen, der 2002 für einen Skandal sorgen würde. Auch aus finanziellen Gründen verliessen einige Spieler den Verein: Mateta, Rune Warholm und Olaf Sager.[68][69] Ende März wechselte dafür mit Flavio de Mello Moreira ein neuer Brasilianer nach Wil.[70]

Ende Januar spielten die Wiler ein Testspiel gegen Baden, das mit 1:0 verloren ging.[71] Im Februar absolvierten die Wiler im Trainingslager in Spanien zwei weitere Partien, gegen Widzew Łódź (5:2) und Baník Ostrava (4:0).[72] Zurück in der Schweiz gewannen die Wiler einen Test gegen den FC Kreuzlingen (0:1).[73]

In der ersten Partie der Abstiegsrunde konnten die Wiler mit dem Sieg gegen den FCZ im Cup mit dem knappsten Resultat 0:1 gegen Yverdon gewinnen.[74] Gemäss Jean-Marc Brauch (Journal du Nord vaudois) war das Spiel aus Yverdon-Sicht mindestens ausgeglichen.[75] Le Matin ging sogar noch weiter, und sprach davon, dass die Yverdoner «dominiert» hätten. Der Bericht lobte gleichzeitig die «robuste Verteidigung» der Wiler.[76] Das «Derby» gegen Schaffhausen endete ohne Tore, dafür mit zwei Platzverweisen.[77] Bei der ersten Reise ins Tessin in diesem Kalenderjahr schaute eine trockene 2:0-Niederlage als Ergebnis heraus.[78] Die Locarnesi hatten damit eine starke Serie in der Abstiegsrunde bestätigt und zum dritten Mal in Folge gewonnen, wie Filippo Frizzi für das Giornale del Popolo zufrieden feststellte.[79] Gegen die SR Delémont erkämpften sich die Äbtestädter ein 2:2-Unentschieden. Die Wiler gliechen dabei zwei Mal aus.[80] Der erste Ausgleichstreffer sei gemäss Jean-Claude Schertenleib (Le Matin) zwölf Sekunden nach Wiederanpfiff erzielt worden. Michel Decastel der damalige Trainer der Delsberger zeigte sich zufrieden mit dem Punkt: «Wil n'est pa une mauvaise équipe, spécialement sur son terrain[.]» («Wil ist keine schlechte Mannschaft, insbesondere zuhause.»).[81] Ende März kam es gegen Thun schon wieder zu einem Unentschieden (1:1) und auch hier zeigte sich der Gegner mit der Punkteteilung zufrieden. Der damals verletzte Captain Michael Stucki sagte dazu: «Es ist für uns klar ein gewonnener Punkt. Wir reisten nach Wil, um nicht zu verlieren und diese Rechnung ist aufgegangen[.]» Trotzdem hätte der FC Thun Chancen gehabt, das Siegtor kurz vor Schluss noch zu erzielen, hielt Peter Gerber für das Thuner Tagblatt fest.[82] Sahiti vergab in fünf Minuten drei hochkarätige Chancen in der Schlussphase.[83]

Der April begann mit einem 0:2-Sieg, als Agnaldo zwei Tore gegen die kriselnden Winterthurer schoss.[84] Der neue Winterthur-Trainer Heinz Bigler hatte damit im sechsten Spiel der Abstiegsrunde seine vierte Niederlage eingefahren und befand sich auf dem zweitletzten Abstiegsplatz.[85] Als Favoriten empfingen die Wiler den SV Schaffhausen und wurde dabei ihrer Rolle gerecht. Die Spielvi wurde gleich mit 6:0 abgefertigt, wobei Flavio einen (sogar «lupenfreien») Hattrick erzielte.[86] Nach der Unterbrechung durch den Cup spielten die Wiler wieder gegen die Spielvereinigung. Die Partie endete kurioserweise wieder mit 0:6.[87] Mit dem Sieg in Schaffhausen hatten sich die Wiler den Ligerhalt sechs Runden vor Schluss gesichert und befanden sich auf dem zweiten Platz.[88]

Am 25. April empfingen die Wiler nun den abstiegsgefährdeten FC Winterthur, die unbedingt einen Sieg brauchten.[89] Auf der anderen Seite hoffte das ebenfalls knappe Team des FC Thun darauf, dass die Wiler die Partie gegen Winterthur entsprechend ernstnahmen und einen Sieg holen würden.[90] Tatsächlich kippten die Winterthurer einen 1:0-Pausenrückstand zu einem klaren 1:4.[91] Unter Spielern des FC Thun wurde gemunkelt, dass es sich bei der Niederlage um «‹Schützenhilfe› unter Nachbarn» handeln würde.[92] Am folgenden Mittwoch trafen die Wiler auf den besagten FC Thun. Auch in der Vorberichtserstattung wurde über eine Unterstützung des FC Wil für Winterthur gemutmasst. Der Thuner Goalie Martin Salzgeber meinte dazu im Thuner Tagblatt, dass «ein Grossteil der Mannschaft» das Gefühl habe, «dass bei der 1:4-Niederlage von Wil gegen Winterthur nicht alles mit rechten Dingen ablief. Jedenfalls ist Misstrauen vorhanden – einfach unerklärlich, wie Wil vier Tore kassieren konnte.»[93] Gegen Thun verloren die Wiler schliesslich knapp mit 1:0. Peter Berger beschrieb das Spiel der Thuner als gut und insbesondere den Angriff, der zum Tor führte als «traumhaft». Trainer Andy Egli schimpfte trotzdem über den Schiedsrichter: «Ich finde einzig schade, dass Schweizer Schiedsrichter anscheinend keine Freude am Fussball haben und mit ihren Leistungen solch gute Spiele kaputt machen.»[94]

Im Mai verloren die Wiler zum dritten Mal in Folge, dieses Mal auswärts bei der SR Delémont (2:1).[95] Charly Barth meinte zum Spiel, dass die Delsberger bereits mit den Gedanken in der nächsten Saison seien und Wil wiederum bereits geistig beim Cup-Halbfinal gegen Lausanne. Die Jurassier hätten aus dieser Situation Profit schlagen können.[96] Gegen den FC Locarno konnten die Wilermit einem 1:1 immerhin wieder einmal punkten, dies obwohl die beiden Goalgetter Flavio und Agnaldo weiterhin verletzt fehlten.[97] Allerdings sahen nur 327 Zuschauer das Spiel.[98] Arno Hunziker sah in seinem Kommentar für das Giornale del Popolo das Tor von Güntensperger als unrechtmässig an, da dies aus einer Abseitstellung erzielt worden und der Ball obendrein nicht über die Torlinie gelangt sei. Dies bestätigte unter anderem auch der Torhüter Mazzoleni. Hunziker sprach dementsprechend von einem «Punkt mit bitterem Nachgeschmack», obschon die Wiler nach der Pause stärker und aktiver gespielt hätten.[99] In der zweitletzten Partie verloren die Wiler 3:1 gegen den FC Schaffhausen. Die Wiler platzierten sich damit auf Tabellenplatz 5.[100] Mit einem 1:1 gegen Yverdon konnten die Wiler noch auf Platz 3 abschliessen.[101] Jean-Marc Brauch merkte für das Journal du Nord vaudois an, das Yverdon damit 12 Spiele in Folge ungeschlagen sei und damit verdient erster in der Abstiegsrunde wurde.[102]

Cup

Im Cup trat der FC Wil in der 4. Hauptrunde erstmals an. Gegen den FC Wangen bei Olten aus der 1. Liga konnten sich die Wiler relativ knapp mit 1:3 durchsetzen.[103]

In der 5. Hauptrunde trafen die Wiler auf den SC YF Juventus Zürich. Im altehrwürdigen Utogrund gingen die Wiler bereits in der ersten Minute in Führung, nur um schliesslich in der 28. Minute in Rückstand zu geraten. Die Wiler kehrten das Spiel noch vor der Pause und beendeten die Partie schliesslich mit 2:4.[104] Gegen den FC Altstetten gab es Mitte Februar ein 1:1.[105]

In der nächsten Runde trafen die Wiler wieder auf den FC Zürich. In den Vorberichten war teils von den Wilern als «Angstgegner» der Zürcher die Rede. In den letzten drei Jahren hatte der FC Wil den FCZ zweimal aus dem Wettbewerb buxiert. Marcel Koller liess sich folgendermassen zum Spiel zitieren: «Der FCZ schliesst die Räume in der eigenen Zone hervorragend und besitzt in der Defensive seine Stärken. Der Gast ist auf alle Fälle klarer Favorit.»[106] Die Wiler schlugen den FCZ schliesslich ein drittes Mal, allerdings erst im Elfmeterschiessen. Die NZZ sprach von einer «[n]euerlichen Cup-Blamage», lobte allerdings auch das solide 4-4-2 von Marcel Koller, mit denen der FC Wil gut 50 Minuten sogar mehr Torchancen hatte.[107] Im SonntagsBlick liess sich Dante Scherrer folgendermassen zitieren: «Ich habe mich über die Gleichgültigkeit der Zürcher gewundert. Bis vor dem Penaltyschiessen haben einzelne immer noch über uns gelacht. Die haben die Situation nicht geschnallt. Ein solcher FCZ ist hier in Wil jederzeit herzlich willkommen.»[108]

Im Viertelfinal trafen die Wiler im März mit Étoile Carouge wieder auf einen NLA-Club. Diesen konnten sie knapp mit einem 2:1 bezwingen. Daniel Visentini beschrieb den Wiler Sieg für 24 Heures als Belohnung für eine viele Mühen.[109]

In der Vorberechtigserstattung zum Halbfinale gegen Lausanne wurde unter anderem an den Stuhlwurf im Jahr zuvor auf Schiedsrichter Serge Muhmenthaler erinnert. Marcel Koller hob das «Heimambiente» als grosse Chance für den Verein hervor. Die oberklassigen Waadtländer gingen trotzdem als Favoriten ins Spiel.[110] Da in der Liga der Uefa-Cup-Platz vom FC Zürich übernommen wurde, war der Cup eine wichtige Möglichkeit für die Lausanner, doch noch europäisch spielen zu können.[111] Unglücklicherweise mussten die beiden brasilianischen Stürmer Agnaldo und Flavio für die wichtige Partie verletzt gemeldet werden. Ausserdem fehlten Fuchs und Eugster gesperrt. Lausanne wurde dieser Favoritenrolle gerecht und gewann deutlich mit 0:2. Bis zum 0:1 hätten die Lausanner aber stark gelitten, wie Patrick Testuz für Le Matin anmerkte.[112]

Resultate

Qualifikationsrunde

12. Juli 1997 FC Wil 1:0 FC Locarno Stadion Bergholz, Wil
Zuschauer: 750
Schiedsrichter: Daina
Besio  87′ (Penalty)
19. Juli 1997 FC Wil 2:1 FC Schaffhausen Stadion Bergholz, Wil
Zuschauer: 850
Schiedsrichter: Ferrari
Agnaldo  89′
Besio  90′
 35′  45′ Gerstenmájer
26. Juli 1997 FC Lugano 1:1 FC Wil Stadio di Cornaredo, Lugano
Zuschauer: 1800
Schiedsrichter: Nobs
Allenspach  57′  59′  68′ Agnaldo
2. August 1997 FC Wil 3:2 BSC Young Boys Stadion Bergholz, Wil
Zuschauer: 2100
Schiedsrichter: Rogalla
Soller  44′  79′
Hafner  49′
 18′ Bekirovski
 83′ (Penalty) Ivanov
9. August 1997 SR Delémont 4:0 FC Wil La Blancherie, Delsberg
Zuschauer: 1500
Schiedsrichter: Vollenweider
Ndlovu  4′  64′
da Silva  10′  53′
16. August 1997 FC Wil 2:1 Yverdon Sport FC Stadion Bergholz, Wil
Zuschauer: 980
Schiedsrichter: Salm
Agnaldo  25′
Soller  81′
 77′ Leandro
19. August 1997 FC Baden 0:0 FC Wil Stadion Esp, Baden AG
Zuschauer: 650
Schiedsrichter: Herrmann
23. August 1997 FC Wil 5:0 SV Schaffhausen Stadion Bergholz, Wil
Zuschauer: 1200
Schiedsrichter: Nobs
Agnaldo  7′  55′  57′  70′
Franco  82′
30. August 1997 FC Solothurn 1:1 FC Wil Solothurn
Zuschauer: 1000
Schiedsrichter: Wildhaber
Mordeku 75′  14′Fuchs
7. September 1997 FC Thun 2:3 FC Wil Stadion Lachen, Thun
Zuschauer: 975
Schiedsrichter: Colley
Kurtulus  27′
Brändli  57′
Born  85′
 30′ Besio
 85′ Python
 88′ Franco
13. September 1997 FC Wil 0:0 FC Winterthur Stadion Bergholz, Wil
Zuschauer: 900
Schiedsrichter: Busacca
24. September 1997 FC Locarno 1:1 FC Wil Stadio Lido, Locarno
Zuschauer: 950
Schiedsrichter: Rogalla
Bützer  56′
Minelli  41′
 5′ Winkler
 45' Salonidis
27. September 1997 FC Schaffhausen 1:1 FC Wil Stadion Breite, Schaffhausen
Zuschauer: 912
Schiedsrichter: Nobs
Šlekys  12′  38′ Hafner
4. Oktober 1997 FC Wil 1:3 FC Lugano Stadion Bergholz, Wil
Zuschauer: 1900
Schiedsrichter: Golay
Paradiso  85′  23′  35′ Giménez
 90′ Wegmann
12. Oktober 1997 BSC Young Boys FC Wil Stadion Wankdorf, Bern
Zuschauer: 3050
Schiedsrichter: Vollenweider
Ivanov  21′  90′
Eugster  45′
 71′ Winkler
 90′ Fuchs
19. Oktober 1997 FC Wil 3:1 SR Delémont Stadion Bergholz, Wil
Zuschauer: 1150
Schiedsrichter: Salm
Hafner  31′
Paradiso  45'
Franco  66′
Agnaldo  83′
 33′ Peço
 40′ Romano
25. Oktober 1997 SV Schaffhausen 0:0 FC Wil Stadion Breite, Schaffhausen
Zuschauer: 697
Schiedsrichter: Rogalla
2. November 1997 Yverdon Sport FC 1:1 FC Wil Stade Municipal, Yverdon-les-Bains
Zuschauer: 900
Schiedsrichter: Herrmann
Enílton  83′  38′ Steingruber
9. November 1997 FC Wil 1:2 FC Baden Stadion Bergholz, Wil
Zuschauer: 950
Schiedsrichter: Wildhaber
Agnaldo  74′
Olivier Python  90′
 1′ Sutter
 29′ Oldani
23. November 1997 FC Wil 0:0 FC Solothurn Stadion Bergholz, Wil
Zuschauer: 1150
Schiedsrichter: Vollenweider
30. November 1997 FC Wil 1:1 FC Thun Stadion Bergholz, Wil
Zuschauer: 900
Schiedsrichter: Golay
Agnaldo  58′  75′ Marcel Born
7. Dezember 1997 FC Winterthur 2:3 FC Wil Schützenwiese, Winterthur
Zuschauer: 430
Schiedsrichter: Ferrari
Burger  34′
Akeret  56′
 30′  70′ Python
 32′ (Penalty) Agnaldo

Abstiegsrunde

1. März 1998 Yverdon Sport FC 0:1 FC Wil Stade Municipal, Yverdon-les-Bains
Zuschauer: 800
Schiedsrichter: Risi
 88′ Steingruber
8. März 1998 FC Wil 0:0 FC Schaffhausen Stadion Bergholz, Wil
Zuschauer: 650
Schiedsrichter: Golay
Hafner  84′  90' Pinelli
15. März 1998 FC Locarno 2:0 FC Wil Stadio Lido, Locarno
Zuschauer: 700
Schiedsrichter: Schmid
Petković  35′ (Penalty)
Bozzoli  66′
21. März 1998 FC Wil 2:2 SR Delémont Stadion Bergholz, Wil
Schiedsrichter: Weissbaum
Python  22′
Agnaldo  78′
 21′ Romano
 55′ Da Silva
29. März 1998 FC Wil FC Thun Stadion Bergholz, Wil
Zuschauer: 690
Schiedsrichter: Schmid
Agnaldo  40′ (Penalty)  36′ Plevka
4. April 1998 FC Winterthur 0:2 FC Wil Schützenwiese, Winterthur
Zuschauer: 520
Schiedsrichter: Risi
 62′  72′ Agnaldo
8. April 1998 FC Wil 6:0 SV Schaffhausen Stadion Bergholz, Wil
Zuschauer: 480
Schiedsrichter: Salm
Agnaldo  9′
Python  45′
Flavio  55′  81′ (Penalty)  83′
Soller  89′
18. April 1998 SV Schaffhausen 0:6 FC Wil Stadion Breite, Schaffhausen
Zuschauer: 340
Schiedsrichter: Weissbaum
 26′  70′ Agnaldo
 31′  75′ Python
 46′ Paradiso
 54′ Winkler
25. April 1998 FC Wil 1:4 FC Winterthur Stadion Bergholz, Wil
Zuschauer: 600
Schiedsrichter: Golay
Soller  29′  57′  64′ Boudouma
 72′ Burger
 89′ Jenny
29. April 1998 FC Thun 1:0 FC Wil Stadion Lachen, Thun
Zuschauer: 1028
Schiedsrichter: Risi
Kurtulus  49′
Galo  52'
2. Mai 1998 SR Delémont 2:1 FC Wil La Blancherie, Delsberg
Zuschauer: 550
Schiedsrichter: Rutz
Koch  31′  43′  54′ Fuchs
9. Mai 1998 FC Wil 1:1 FC Locarno Stadion Bergholz, Wil
Zuschauer: 327
Schiedsrichter: Schmid
Güntensperger  82′
Fuchs  71'
 30′ Thoma
16. Mai 1998 FC Schaffhausen 3:1 FC Wil Stadion Breite, Schaffhausen
Zuschauer: 391
Schiedsrichter: Burkhart
Calvi  16′
Pesenti  55′
Pellegrino  82′
 25′ Flavio
19. Mai 1998 FC Wil 1:1 Yverdon Sport FC Stadion Bergholz, Wil
Zuschauer: 315
Schiedsrichter: Gilliant
Python  42′  11′ Bencivenga

Cup

20. September 1997 FC Wangen bei Olten 1:3 FC Wil Sportplatz Chrüzmatt, Wangen bei Olten
Tannhäuser  20′  44′ Winkler
 55′ Besio
 75′ Cembri
16. November 1997 SC YF Juventus Zürich 2:4 FC Wil Utogrund, Zürich
Zuschauer: 500
Schiedsrichter: Risi
Rizzo  9′
Ligué  28′
 1′  43′ Agnaldo
 40′ Warholm
 57′ Hafner
21. Februar 1998 FC Wil 6:5 n. P. FC Zürich Stadion Bergholz, Wil
Zuschauer: 2200
Schiedsrichter: Leuba
Besio
Winkler
Fuchs
Python
Paradiso
Soller
Steingruber
Fischer
Hodel
Iodice
Baldassarri
Nonda
Guzík
Weiler
13. März 1998 FC Wil 2:1 Étoile Carouge Stadion Bergholz, Wil
Zuschauer: 3400
Schiedsrichter: Daina
Agnaldo  4′
Eugster  85′
 33′ Hertig
5. Mai 1998 FC Wil 0:2 FC Lausanne-Sport Stadion Bergholz, Wil
Zuschauer: 3400
Schiedsrichter: Meier
 62′ Vardanian
 67′ N'Diaye

Tabellen

Qualifikationsrunde

Die ersten vier Teams bestritten die NLA-/NLB-Auf-/Abstiegsrunde, der Rest die NLB-Abstiegsrunde.

Pl. Verein Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. BSC Young Boys  22  13  3  6 048:220 +26 42
 2. FC Lugano  22  11  7  4 044:210 +23 40
 3. FC Baden  22  12  3  7 042:310 +11 39
 4. FC Solothurn  22  9  10  3 031:190 +12 37
 5. SR Delémont  22  11  3  8 047:310 +16 36
 6. FC Locarno  22  9  7  6 046:360 +10 34
 7. FC Wil  22  8  10  4 031:260  +5 34
 8. FC Schaffhausen  22  9  6  7 035:320  +3 33
 9. Yverdon-Sports  22  7  9  6 037:330  +4 30
10. FC Winterthur  22  3  7  12 022:410 −19 16
11. SV Schaffhausen  22  1  6  15 012:630 −51 09
12. FC Thun  22  1  5  16 018:580 −40 08
Quelle: Neue Zürcher Zeitung[113], Stand: Ende der Qualifikationsrunde

Abstiegsrunde

Die zwei Tabellenletzten stiegen in die 1. Liga ab.

Pl. Verein Sp. S U N Tore Diff. Punkte Bonus Gesamt
 1. Yverdon-Sports  14  9  3  2 033:140 +19 30 15 45
 2. SR Delémont  14  7  5  2 034:120 +22 26 18 44
 3. FC Schaffhausen  14  5  5  4 017:170  ±0 20 17 37
 4. FC Wil  14  4  5  5 023:170  +6 17 17 34
 5. FC Locarno  14  5  1  8 017:240  −7 16 17 33
 6. FC Thun  14  8  3  3 017:120  +5 27  4 31
 7. FC Winterthur  14  4  3  7 017:220  −5 15  8 23
 8. SV Schaffhausen  14  1  1  12 011:510 −40 04  5  9
Quelle: Neue Zürcher Zeitung[101], Stand: Saisonende

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. La 3e saison d'Olivier Python en LNB aura été la meilleure. In: La Liberté. 6. Juni 1997, S. 41 (e-newspaperarchives.ch).
  2. Zahlreiche Wechsel in der NLA - Sitten und Basel Transfersieger. In: Freiburger Nachrichten. 3. Juli 1997, S. 19 (e-newspaperarchives.ch).
  3. Fussball: Transfermeldungen. In: Thuner Tagblatt. 12. Juni 1997, S. 16 (e-newspaperarchives.ch).
  4. a b Die wichtigsten NLB-Zuzüge. In: Walliser Bote. 11. Juli 1997, S. 19 (e-newspaperarchives.ch).
  5. Thurgauer in der Nationalliga B. In: Thurgauer Zeitung. 9. Juli 1997, S. 33 (e-newspaperarchives.ch).
  6. FCK reicht Unentschieden. Vier Thurgauer Clubs bestreiten Aufstiegsspiele. In: Thurgauer Zeitung. 14. Juni 1997, S. 33 (e-newspaperarchives.ch).
  7. YB hielt sein Potential. In: Thuner Tagblatt. 11. Juli 1997, S. 18 (e-newspaperarchives.ch).
  8. Ein Brasilianer im FC Wil. In: Neue Zürcher Zeitung. 16. Juli 1997, S. 59 (e-newspaperarchives.ch).
  9. Alex Winter: Der FC Wil erstmals im Schweizercup-Halbfinal. In: Region Wil 1998. ARWAG-Verlag, Wil 1998, S. 153–157 (e-periodica.ch).
  10. YB und Lugano favorisiert. Fussball: Qualifikationsstart in der NLB. In: Thurgauer Zeitung. 11. Juli 1997, S. 27 (e-newspaperarchives.ch).
  11. René Weber: Guter NLB-Saisonstart des FC Wil. In: Thurgauer Zeitung. 15. Juli 1997, S. 20 (e-newspaperarchives.ch).
  12. René Weber: Baur kehrt zurück. In: Thurgauer Zeitung. 15. Juli 1997, S. 20 (e-newspaperarchives.ch).
  13. YB und Lugano starten aus der Poleposition. In: Thuner Tagblatt. 11. Juli 1997, S. 18 (e-newspaperarchives.ch).
  14. Der TT-Tabellentip. In: Thuner Tagblatt. 11. Juli 1997, S. 19 (e-newspaperarchives.ch).
  15. Testspiele. In: Thurgauer Zeitung. 25. Juli 1997, S. 39 (e-newspaperarchives.ch).
  16. Frauenfeld besiegte Wil. In: Thurgauer Zeitung. 9. Juli 1997, S. 31 (e-newspaperarchives.ch).
  17. Alle B-Spiele im Telegramm. In: Neue Zürcher Zeitung. 14. Juli 1997, S. 36 (e-newspaperarchives.ch).
  18. Besios Penalty brachte Wil den Sieg. In: Thurgauer Zeitung. 14. Juli 1997, S. 17 (e-newspaperarchives.ch).
  19. Antonio Bolzani: Locarno, una sconfitta di... rigore. In: Giornale del Popolo. 14. Juli 1997, S. 17 (italienisch, ti.ch [PDF]).
  20. Die B-Spiele in Kurzform. In: Neue Zürcher Zeitung. 21. Juli 1997, S. 35 (e-newspaperarchives.ch).
  21. René Weber: GC und Basel im Zugzwang. In: Thurgauer Zeitung. 26. Juli 1997, S. 21 (e-newspaperarchives.ch).
  22. Die B-Spiele im Telegramm. In: Neue Zürcher Zeitung. 28. Juli 1997, S. 32 (e-newspaperarchives.ch).
  23. Omar Gargantini: Non si decolla... In: Giornale del Popolo. 28. Juli 1997, S. 13 (italienisch, ti.ch [PDF]).
  24. Peter Berger: Der FC Thun erstarrte und wurde überrollt. In: Thuner Tagblatt. 28. Juli 1997, S. 11 (e-newspaperarchives.ch).
  25. Die B-Matches im Telegrammstil. In: Neue Zürcher Zeitung. 4. August 1997, S. 28 (e-newspaperarchives.ch).
  26. Charles Beuret: Erinnerungen an die Zeiten vor Smajic. In: Der Bund. 3. August 1997, S. 23.
  27. René Weber: Soller entschied Spitzenkampf Fussball: Der FC Wil ist überraschender NLB-Tabellenführer. In: Thurgauer Zeitung. 5. August 1997, S. 23 (e-newspaperarchives.ch).
  28. Les Saint-Gallois de Wil ont pris la tête du classement: En prenant le meilleur sur les Young Boys (3-2), le FC Wil devient leader. In: Courrier de Genève. 2. August 1997, S. 12 (e-newspaperarchives.ch).
  29. Die B-Matches im Telegramm. In: Neue Zürcher Zeitung. 11. August 1997, S. 32 (e-newspaperarchives.ch).
  30. Charly Barth: Delémont insatiable. In: Le Matin. 10. August 1997, S. 24 (französisch, scriptorium.ch).
  31. René Weber: Lugano und YB in Front. NLB-Fussball: Wil verlor in Delsberg 0:4. In: Thurgauer Zeitung. 11. August 1997, S. 15 (e-newspaperarchives.ch).
  32. Die B-Spiele im Telegramm. In: Neue Zürcher Zeitung. 18. August 1997, S. 30 (e-newspaperarchives.ch).
  33. LNB. In: L'impartial. 18. August 1997, S. 18 (französisch, e-newspaperarchives.ch).
  34. Die B-Partien im Überblick. In: Neue Zürcher. 20. August 1997, S. 54 (e-newspaperarchives.ch).
  35. Die B-Spiele in Kurzform. In: Neue Zürcher Zeitung. 25. August 1997, S. 41 (e-newspaperarchives.ch).
  36. Fussball. In: Berner Tagwacht. 25. August 1997, S. 8 (e-newspaperarchives.ch).
  37. Die B-Partien im Telegramm. In: Neue Zürcher Zeitung. 1. September 1997, S. 44 (e-newspaperarchives.ch).
  38. Kommt der FC Thun gegen den FC Wil vom «Verlierer-Image» weg? In: Thuner Tagblatt. 5. September 1997, S. 23 (e-newspaperarchives.ch).
  39. Die B-Spiele vom Wochenende in Kurzform. In: Neue Zürcher Zeitung. 8. September 1997, S. 52 (e-newspaperarchives.ch).
  40. Menno Beindorff: Wieder nahe dran, aber die Punkte holte Wil. In: Thuner Tagblatt. 8. September 1997, S. 15 (e-newspaperarchives.ch).
  41. Besiegt Servette auch Sion? Fussball-Meisterschaft: In NLB empfängt Wil den FC Winterthur. In: Thurgauer Zeitung. 13. September 1997, S. 31 (e-newspaperarchives.ch).
  42. Die B-Partien im Überblick. In: Neue Zürcher Zeitung. 15. September 1997, S. 46 (e-newspaperarchives.ch).
  43. Wil - Winterthur ohne Tore. In: Thurgauer Zeitung. 15. September 1997, S. 17 (e-newspaperarchives.ch).
  44. Fussball Heimsiege in der NLA. Servette und GC ziehen weg. In: Berner Tagwacht. 15. September 1997, S. 8 (e-newspaperarchives.ch).
  45. Locarno und Solothurn kämpfen um den Anschluss. In: Thuner Tagblatt. 24. September 1997, S. 17 (e-newspaperarchives.ch).
  46. Die B-Spiele im Telegramm. In: Neue Zürcher Zeitung. 25. September 1997, S. 63 (e-newspaperarchives.ch).
  47. Filippo Frizzi: Il Locarno riaggusta un confronto nato male. In: Giornale del Popolo. 25. September 1997, S. 29 (italienisch, ti.ch [PDF]).
  48. Sämtliche B-Partien. In: Neue Zürcher Zeitung. 29. September 1997, S. 46 (e-newspaperarchives.ch).
  49. Young Boys weiter Leader. NLB-Fussball: FC Wil weiter auf Rang 2. In: Thurgauer Zeitung. 29. September 1997, S. 23 (e-newspaperarchives.ch).
  50. Die B-Partien im Telegramm. In: Neue Zürcher Zeitung. 6. Oktober 1997, S. 42 (e-newspaperarchives.ch).
  51. Marco Pellegrinelli: Che bel Lugano! In: Giornale del Popolo. 6. Oktober 1997, S. 19 (italienisch, ti.ch [PDF]).
  52. Die B-Partien im Telegram. In: Neue Zürcher Zeitung. 13. Oktober 1997, S. 43 (e-newspaperarchives.ch).
  53. Charles Beuret: Fünf Sperren für Ivanov. In: Der Bund. 15. Oktober 1997, S. 39.
  54. Charles Beuret: Man hätte Goalgetter Ivanov auch schützen können. In: Der Bund. 12. Oktober 1997, S. 22.
  55. NLB. In: L'Impartial. 13. Oktober 1997, S. 19 (französisch, e-newspaperarchives.ch).
  56. Schlappe von B-Leader YB in Locarno. In: Neue Zürcher Zeitung. 20. Oktober 1997, S. 42 (e-newspaperarchives.ch).
  57. Die B-Partien in Kurzform. In: Neue Zürcher Zeitung. 27. Oktober 1997, S. 43 (e-newspaperarchives.ch).
  58. SVS überrascht gegen Wil. NLB-Fussball: YB gewann in Lugano. In: Thurgauer Zeitung. 27. Oktober 1997, S. 16 (e-newspaperarchives.ch).
  59. Gérard Bucher: En panne de réussite. In: Le Matin. 3. November 1997, S. 21 (französisch, scriptorium.ch).
  60. Norbert Eschmann: Yverdon joue bien, ne marque pas et Wil passe tout près du hold-up. In: 24 Heures. 3. November 1997, S. 17 (französisch, scriptorium.ch).
  61. Jean-Marc Brauch: YS: à s'arracher les cheveux! In: Journal du Nord vaudois. 3. November 1997, S. 7 (französisch, scriptorium.ch).
  62. Die B-Spiele in Kurzform. In: Neue Zürcher Zeitung. 10. November 1997, S. 42 (e-newspaperarchives.ch).
  63. Erster Sieg von Thun, in der B-Liga. In: Neue Zürcher Zeitung. 24. November 1997, S. 42 (e-newspaperarchives.ch).
  64. Ähnliche Ausgangslage, gute Moral – punktet der FC Thun am Sonntag auch beim FC Wil? In: Thuner Tagblatt. 28. November 1997, S. 22 (e-newspaperarchives.ch).
  65. Die Partien der Nationalliga B. In: Neue Zürcher Zeitung. 1. Dezember 1997, S. 46 (e-newspaperarchives.ch).
  66. Rudolf Käser: Traumtor brachte Thun weiteren Punkt. In: Thuner Tagblatt. 1. Dezember 1997, S. 13 (e-newspaperarchives.ch).
  67. Die B-Spiele in Kurzform. In: Neue Zürcher Zeitung. 8. Dezember 1997, S. 41 (e-newspaperarchives.ch).
  68. René Weber: FC Wil: Hafen neuer Präsident. In: Thurgauer Zeitung. 15. Januar 1998, S. 35 (e-newspaperarchives.ch).
  69. Hafen gewählt. In: Thurgauer Zeitung. 2. Februar 1998, S. 14 (e-newspaperarchives.ch).
  70. Ein Brasilianer zum FC Wil. In: Neue Zürcher Zeitung. 26. März 1998, S. 63 (e-newspaperarchives.ch).
  71. Testspiele im In- und Ausland. In: Neue Zürcher Zeitung. 26. Januar 1998, S. 43 (e-newspaperarchives.ch).
  72. Testspiele von Schweizer Mannschaften. In: Neue Zürcher Zeitung. 7. Februar 1998, S. 60 (e-newspaperarchives.ch).
  73. Testspiele mit Schweizer Beteiligung. In: Thurgauer Zeitung. 13. Februar 1998, S. 37 (e-newspaperarchives.ch).
  74. NLB-Abstiegsrunde in Kurzform. In: Neue Zürcher Zeitung. 2. März 1998, S. 44 (e-newspaperarchives.ch).
  75. Jean-Marc Brauch: Il va falloir beaucoup, beaucoup travailler... In: Journal du Nord vaudois. 2. März 1998, S. 11 (französisch, scriptorium.ch).
  76. Maudite 86e minute. In: Le Matin. 2. März 1998, S. 19 (französisch, scriptorium.ch).
  77. Der FC Winterthur auf Schleuderkurs. In: Neue Zürcher Zeitung. 9. März 1998, S. 42 (e-newspaperarchives.ch).
  78. LNB, Relégation. In: L'Impartial. 16. März 1998, S. 19 (französisch, e-newspaperarchives.ch).
  79. Filippo Frizzi: Il Locarno decolla grazie ai giovanissimi. In: Giornale del Popolo. 16. März 1998, S. 18 (italienisch, ti.ch [PDF]).
  80. Die B-Abstiegsrunde im Überblick. In: Neue Zürcher Zeitung. 23. März 1998, S. 46 (e-newspaperarchives.ch).
  81. Jean-Claude Schertenleib: SRD: bon point. In: Le Matin. 22. März 1998, S. 38 (französisch, scriptorium.ch).
  82. Peter Gerber: Trotzdem ein gewonnener Punkt für Thun. In: Thuner Tagblatt. 30. März 1998, S. 15 (e-newspaperarchives.ch).
  83. Punkt gewonnen. In: Der Bund. 29. März 1998, S. 28: „Das Spielniveau flachte im zweiten Abschnitt ab. Wil konnte als Heimmannschaft das Spieldiktat selten übernehmen, und Thun präsentierte sich als kompaktes Team, das in der Schlussphase fast noch zum Sieg gekommen wäre. Doch Sahiti liess in den letzten fünf Minuten drei (!) ausgezeichnete Chancen ungenutzt.“
  84. Die Partien der Abstiegsrunde. In: Neue Zürcher Zeitung. 6. April 1998, S. 44 (e-newspaperarchives.ch).
  85. Wil gewann in Winterthur 2:0. In: Thurgauer Zeitung. 6. April 1998, S. 21 (e-newspaperarchives.ch).
  86. LNB, Relégation. In: L'Impartial. 9. April 1998, S. 21 (französisch, e-newspaperarchives.ch).
  87. Die Matches der NLB-Abstiegsrunde. In: Neue Zürcher Zeitung. 20. April 1998, S. 42 (e-newspaperarchives.ch).
  88. Winterthur wahrte minime Chance. In: Walliser Bote. 20. April 1998, S. 17 (e-newspaperarchives.ch).
  89. Der FC Winterthur muss in Wil gewinnen. In: Neue Zürcher Zeitung. 25. Juni 1998, S. 60 (e-newspaperarchives.ch).
  90. Erreicht der FC Thun am Rhein definitiv das rettende Ufer? In: Thuner Tagblatt. 24. April 1998, S. 21 (e-newspaperarchives.ch).
  91. Die Matches der B-Abstiegsrunde. In: Neue Zürcher Zeitung. 27. April 1998, S. 46 (e-newspaperarchives.ch).
  92. Peter Gerber: Auswärtssieg und Eglis «Dank» an den FC Wil. In: Thuner Tagblatt. 27. April 1998, S. 15 (e-newspaperarchives.ch).
  93. Torhüter Martin Salzgeber: «Uns braucht man heute nicht zu motivieren». In: Thuner Tagblatt. 29. April 1998, S. 21 (e-newspaperarchives.ch).
  94. Peter Berger: Ein Traumangriff brachte die Entscheidung. In: Thuner Tagblatt. 30. April 1998, S. 15 (e-newspaperarchives.ch).
  95. Die B-Abstiegsrunde auf einen Blick. In: Neue Zürcher Zeitung. 4. Mai 1998, S. 44 (e-newspaperarchives.ch).
  96. Charly Barth: Wil: en pensant déjà à la Coupe? In: Le Matin. 3. Mai 1998, S. 34 (französisch, scriptorium.ch).
  97. Erster Punkt für SV Schaffhausen. In: Thurgauer Zeitung. 11. Mai 1998, S. 16 (e-newspaperarchives.ch).
  98. LNB, Relégation. In: L'Impartial. 11. Mai 1998, S. 19 (französisch, e-newspaperarchives.ch).
  99. Arno Hunziker: Un punto con l'amaro in bocca. In: Giornale del Popolo. 11. Mai 1998, S. 20 (italienisch, ti.ch [PDF]).
  100. Die Matches der B-Abstiegsrunde. In: Neue Zürcher Zeitung. 18. Mai 1998, S. 50 (e-newspaperarchives.ch).
  101. a b Abstiegsrunde. In: Neue Zürcher Zeitung. 25. Mai 1998, S. 44 (e-newspaperarchives.ch).
  102. Jean-Marc Brauch: Yverdon-Sports, magnifique champion de groupe. In: Journal du Nord vaudois. 20. Mai 1998, S. 9 (französisch, scriptorium.ch).
  103. Yverdon als einziger B-Ligist out. In: Thuner Tagblatt. 22. September 1997, S. 12 (e-newspaperarchives.ch).
  104. Coupe de Suisse. In: L'Impartial. 17. November 1997, S. 18 (französisch, e-newspaperarchives.ch).
  105. Testspiele. In: Thurgauer Zeitung. 16. Februar 1998, S. 19 (e-newspaperarchives.ch).
  106. Wil empfängt im Cup FC Zürich. In: Thurgauer Zeitung. 20. Februar 1998, S. 35 (e-newspaperarchives.ch).
  107. Enttäuschend bis zum Abwinken. In: Neue Zürcher Zeitung. 23. Februar 1998, S. 47 (e-newspaperarchives.ch).
  108. Andreas Schmid: Statt Champagner gab's nur Bier... In: Sonntagsblick. 22. Februar 1998, S. 2.
  109. Daniel Visentini: La Coupe est pleine: Carouge sort par la petite porte. In: 24 Heures. 14. März 1998, S. 13 (französisch).
  110. Walliser Bote (Hrsg.): Wil und seine spezielle [sic!] Heimambiente. 5. Mai 1998, S. 20 (e-newspaperarchives.ch).
  111. Wils grosser Tag. In: Thuner Tagblatt. 5. Mai 1998, S. 15 (e-newspaperarchives.ch).
  112. Patrick Testuz: Lausanne Sports va monter à Berne. In: Le Matin. 6. Mai 1998, S. 23 (französisch, scriptorium.ch).
  113. Nationalliga B. In: Neue Zürcher Zeitung. 8. Dezember 1997, S. 41 (e-newspaperarchives.ch).