FC Wil/Saison 1996/97

Dieser Artikel hat den FC Wil in der Saison 1996/97 zum Thema.

Ausgangslage

In der vorherigen Saison war der Verein mit einer mittelmässigen Leistung in der Abstiegsrunde gelandet. Dort konnte er sich nochmals steigern und landete dort auf dem vierten Platz, was den Ligaerhalt bedeutete.

Olivier Python, der sich in der Aufstiegsrunde stark präsentiert hatte, kündigte in der Sommerpause an, in Wil bleiben zu wollen.[1] Goalgetter Vaidotas Šlekys verliess den Verein Richtung Lugano. Daniel Salvi heuerte beim FC Basel an.[2] Der Weggang des Litauers bezeichnete die Walliser Zeitung Le Nouvelliste als harten Schlag für Trainer Pierre-André Schürmann.[3] Rico Fuchs wechselte zum FC St. Gallen, dafür wechselten Leandro Fonseca, Goalie Reto Löpfe und Ralph Steingruber nach Wil.[4] Die Wiler verstärkten sich leihweise beim FC St. Gallen mit Stéphane de Siebenthal und fix mit Philipp Granwehr vom FC St. Otmar.[5]

Saisonverlauf

Qualifikationsphase

In der Vorbereitungsphase spielten die Wiler unter anderem ein Goodwill Spiel gegen den in der 4. Liga spielenden FC Sirnach.[6]

Das Auftaktsspiel wurde am 13. Juli zuhause gegen Baden ausgetragen. Die Partie endete 0:2 für die Gäste. Der Wiler Mateta holte sich dabei, wie in der vorherigen Saison, wieder eine gelb-rote Karte.[7] Auswärts gegen den FC Locarno spielten die Wiler 1:1. Die Giornale del Popolo versah das Spiel mit dem Titel «Non basta il cuore, se la rete resta tabù» («Das Herz reicht nicht, wenn das Tor [wörtlich: Netz] tabu bleibt»).[8] Beim Derby in Gossau hatten die Wiler mit einer 2:1-Niederlage das Nachsehen.[9] Gegen den SC Kriens gewannen die Wiler knapp mit einem 1:0, das erst fünf Minuten vor Schluss fiel.[10]

Zu einem erneuten 1:0-Erfolg kam es zuhause gegen SR Delémont.[11] Gegen Meyrin konnten sich die Wiler auswärts mit Mühen mit 1:2 durchsetzen. Le Matin Dimanche bezeichnete die Wiler Leistung als «bescheiden» («modeste»).[12] Gegen den FC Schaffhausen führte der FC Wil bereits ab der 23. Minute mit 2:0. Das Spiel ging schliesslich 2:2 unentschieden aus. Gábor Gerstenmájer erzielte dabei beide Tore für die Munotstädter.[13] Das Gastspiel gegen Carouge endete torlos. Fabiano Citroni kommentierte für die Lausanner Le Matin, dass Carouge nach einer starken Partie in der vorherigen Runde, sehr schwach gespielt habe. Vom Heimpublikum kamen entsprechend Pfiffe nach der Partie.[14] Zuhause gegen den FC Solothurn kassierten die Wiler in der 92. Minute den Gegentreffer zum 0:1. Zuvor war es in der 53. Minute noch zu einem Pfostentreffer von Hafner gekommen.[15] Im September gewannen die Äbtestädter 1:0 gegen Winterthur nach einem Eigentor von Markus Wanner.[16] Beim FC Baden verloren die Wiler 1:0.[17] Das Spiel zuhause gegen Locarno beschrieb Filippo Frizzi für das Giornale del Popolo als sehr emotional. So gab es bereits in der 7. Minute eine rote Karte gegen Minelli (Locarno) wegen Verhinderung eines Tores mit der Hand. Den entsprechenden Penalty verschoss Paradiso. In der 38. Minute wurde der Wiler Torhüter Löpfe wegen einer Notbremse vom Platz gestellt, Vladimir Petković verwandelte den folgenden Penalty zum zwischenzeitlichen 1:2 für Locarno. Die Partie endete schliesslich 2:2.[18] Ende September feierten die Wiler einen 10:1-Sieg gegen den FC Gossau.[19][20] Dieser Sieg ist (Stand 2025) der höchste Sieg der Wiler in der NLB.

Diesen Schwung konnten die Wiler nicht in den Oktober mitnehmen. Gegen den SC Kriens setzte es für die Wiler eine happige 4:0-Niederlage ab. Die Wiler verschossen dabei nicht nur einen Penalty, sondern erhielten bereits in der 13. Minute eine rote Karte wegen Tätlichkeit.[21] Auch gegen SR Delémont verloren die Wiler mit 2:1. Olivier Python konnte mit seinem Treffer in der 93. Minute nur noch Ergebniskosmetik betreiben. Charly Barth beschrieb den Match in seinem Bericht für Le Matin als «fade» («insipide»).[22] Beim 3:1-Sieg der Wiler gegen Meyrin hob Le Matin die Leistung der beiden Torhüter hervor. Das Spiel wurde mit zwei Toren der Wiler in der letzten Viertelstunde entschieden.[23] Gegen den FC Schaffhausen machte der FC Wil auswärts einen 2:0-Pausenrückstand wett, verlor dann aber kurz vor Schluss doch noch 3:2.[24] Für Leandro Fonseca war der Treffer in der Partie der neunte Treffer der Saison, damit setzte er sich auf Platz vier der Torschützenliste, unter anderem vor Olivier Python mit acht Treffern.[25]

Im November begannen die Wiler mit einem soliden 1:1 zuhause gegen den Tabellenführer aus Carouge.[26] Gegen den FC Solothurn verlor der FC Wil 1:0. Die Solothurner konnten damit Tabellenführer werden.[27] Beim Heimspiel gegen Yverdon fehlte Stammtorhüter Löpfe, für ihn stand Adrian Bernet zwischen den Pfosten. In seinem Spielbericht für das Journal du Nord vaudois hob Jean-Marc Brauch vor allem das Tor von Leandro in der 27. Minute hervor, das per Fallrückzieher erzielt wurde. Es war das zehnte Tor der Saison für den Brasilianer. Vor der Pause konnte Yverdon noch 1:2 in Führung gehen. Die Wiler drehten das Spiel in zwei Minuten zum 3:2-Schlussresultat. Leandro erzielte dabei das elfte Tor der laufenden Spielzeit.[28] Für Yverdon bedeutete die knappe Niederlage, dass die Aufstiegsrunde verpasst wurde.[29] Die Qualifikation schlossen die Wiler mit einer 1:0-Niederlage gegen Winterthur ab. Die 300 Zuschauer, die auf die Schützenwiese gepilgert waren, sahen den Siegtreffer bereits nach 25. Minuten.[30]

Im Wiler Jahrbuch 1997 wurden die Schwierigkeiten in der Qualifikationsrunde beschrieben, dass Schürmann nur gut fünf Wochen Zeit gehabt hätte aus seiner frisch zusammengestellten Mannschaft zusammenzubringen. Als dies der Fall war, war die Möglichkeit der Aufstiegsrunde bereits vom Tisch.[31]

Abstiegsrunde

Wil begann die Abstiegsrunde mit der halbierten Punktzahl aus der Qualifikation, also mit 14 Punkten und damit auf dem vierten Platz von acht. In der Winterpause verstärkten sich die Wiler leihweise mit Stürmer Marko Topić, der vom FC Zürich ausgeliehen wurde.[32]

Im März begannen die Wiler erneut mit einem Spiel gegen den FC Winterthur. Das Spiel endete erneut 1:0. Der spätere Wil-Spieler Umberto Romano erzielte das Tor allerdings erst in der 90. Minute.[33] Zuhause gegen die Delsberger gewannen die Wiler 2:1. Der Jurassier Froidevaux erzielte dabei zwei Tore, allerdings war eines davon ein Eigentor.[34] Beim Aufeinandertreffen auswärts gegen Yverdon Sport gab es ein wieder keinen Sieg für die Waadtländer. Die Wiler Mannschaft von Trainer Schürmann habe damit wieder ihre Unbesiegbarkeit unter Beweis gestellt, meinte für das Journal du Nord Vaudois. Das Spiel endete 1:1.[35] Den März schlossen die Wiler mit einem 2:1 gegen Baden ab. Das einzige Gegentor erzielte Puce ins eigene Tor.[36]

Der April startete mit einem «elegantem Unentschieden» (Antonio Bolzani im Giornale del Popolo) zwischen den zwei recht ausgeglichenen Mannschaften Locarno und Wil. Das Spiel endete torlos 0:0.[37] Beim Auswärtsspiel gegen Gossau, wollten sich die Gossauer für die 10:1-Niederlage revanchieren, was ihnen mit einem knappen 2:1-Sieg gelang.[38] Gegen Meyrin gewann Wil relativ klar mit 2:0.[39] Eine Woche später trafen die beiden Mannschaften wieder aufeinander, dieses Mal in Meyrin. Diese Partie konnten die Genfer mit 5:2 für sich entscheiden.

Der Mai 1997 begann mit einem Kantonsderby gegen Gossau, welches die Wiler mit 2:1 gewinnen konnten. Das eigentliche Heimspiel wurde wegen der Platzsperre aus dem Cup (siehe unten) in Schaffhausen ausgetragen.[40] Zum vierten Mal trafen Locarno und Wil aufeinander und zum vierten Mal gab es ein Unentschieden, zum zweiten Mal ein 1:1. Das 1:1 fiel bereits in der 19. Minute.[41] Beim Gastspiel in Baden mussten die Wiler bereits nach einer guten halben Stunde einem 3:0-Rückstand hinterherrennen, konnten in der zweiten Halbzeit nur noch bis zu einem 3:2 herankommen.[42] Gegen Yverdon konnten sich die Wiler mit 5:2 durchsetzen. Damit setzten sie sich knapp vor den punktgleichen Locarnesi auf Platz drei und hatten sich gleichzeitig den Verbleib in der Nationalliga B gesichert.[43] Im zweitletzten Spiel Delémont gegen Wil kritisierte Charly Barth für Le Matin die Mannschaft aus dem Jura dafür, dass sie zu schnell resiginiert und generell schlecht gespielt habe, obwohl es im Spiel um nichts mehr ging, da zu diesem Zeitpunkt der Ligaerhalt beider Mannschaften bereits sicher war.[44]

Wie bereits in der Qualifikationsrunde bestritten die Wiler ihr letztes Spiel gegen den FC Winterthur. Das Ergebnis lautete 0:2 für die souveränen Eulachstädter, die die Saison auf dem ersten Platz der Abstiegsrunde beenden konnten.[45]

Cup

In der ersten Partie im Cup konnten die Wiler gegen Bülach knapp 2:3 gewinnen. Das entscheidende Siegtor fiel glücklich in der Verlängerung via Freistoss durch Roman Hafner.[46]

Im Sechzehntelfinal trafen der FC Wil wieder auf den FC Zürich (zuletzt im Cup 1994/95) und konnte erneut gewinnen (3:1).[47] Die Neue Zürcher Zeitung sprach in ihrem Kommentar von einer «blamable[n] Cup-Schlappe». Die Niederlage hätte sogar noch höher ausfallen können. Die Zeitung berichtet davon, dass FCZ-Trainer Raimondo Ponte nach Abpfiff eine halbe Stunde die Kabine abschloss und dort offenbar seinem Team, das als Favorit angereist war, eine Standpauke zu halten.[48]

Im Achtelfinal schieden die Wiler knapp mit 2:3 gegen Lausanne-Sport aus.[49] Nach dem Abpfiff wurde der Schiedsrichter der Partie, Serge Muhmenthaler, von einem Wil-Fan mit einem Stuhl bewusstlos geschlagen.[50][51] Der FC Wil wurde in der Folge mit einer Busse von 2000 Franken und einer Platzsperre bestraft.[52] Die Platzsperre wurde im Mai beim Heimspiel gegen Gossau vollzogen. Die Wiler richteten das entsprechende Spiel in Schaffhausen aus.[40] Mummenthaler beendete seine Karriere gut ein halbes Jahr nach dem Vorfall, obwohl er gemäss Tages-Anzeiger reele Chancen für einen Einsatz an der Fussball-Weltmeisterschaft 1998 gehabt hätte.[53]

Resultate

Qualifikationsphase

13. Juli 1996 FC Wil 0:2 FC Baden Stadion Bergholz, Wil
Zuschauer: 900
Schiedsrichter: Leuba
Mateta  85'  78′ Lüthi
 90+2′ Sutter
17. Juli 1996 FC Locarno 1:1 FC Wil Stadio Lido, Locarno
Zuschauer: 1100
Schiedsrichter: Wildhaber
Thoma  28′  49′ Besio
20. Juli 1996 FC Gossau 2:1 FC Wil Sportanlage Buechenwald, Gossau SG
Zuschauer: 1100
Schiedsrichter: Golay
Lazinica  55′
Knaus  89′
 62′ Leandro
27. Juli 1996 FC Wil 1:0 SC Kriens Stadion Bergholz, Wil
Zuschauer: 750
Schiedsrichter: Dafflon
Leandro  86′
3. August 1996 FC Wil 1:0 SR Delémont Stadion Bergholz, Wil
Zuschauer: 650
Schiedsrichter: Delgrosso
Python  41′  81′ Gigon
10. August 1996 Meyrin FC 1:2 FC Wil Stade de Bois-Carré, Meyrin
Zuschauer: 528
Schiedsrichter: Müller
van der Laan  56′  7′ (Penalty) Leandro
 74′ Python
13. August 1996 FC Wil 2:2 FC Schaffhausen Stadion Bergholz, Wil
Zuschauer: 800
Schiedsrichter: Ferrari
Leandro  12′
Python  23′
 45′  58′ Gerstenmájer
17. August 1996 Étoile Carouge 0:0 FC Wil Stade de la Fontenette, Carouge
Schiedsrichter: Tavel
550
24. August 1996 FC Wil 0:1 FC Solothurn Stadion Bergholz, Wil
Zuschauer: 750
Schiedsrichter: Daina
 90+2′ Daniel Dysli
28. August 1996 Yverdon Sport FC FC Wil Stade Municipal, Yverdon-les-Bains
7. September 1996 FC Wil 1:0 FC Winterthur Stadion Bergholz, Wil
Zuschauer: 900
Schiedsrichter: Wildhaber
Wanner  21′
14. September 1996 FC Baden 1:0 FC Wil Stadion Esp, Baden
Zuschauer: 450
Schiedsrichter: Ferrari
Sawieh  84′  54' Besio
18. September 1996 FC Wil 2:2 FC Locarno Stadion Bergholz, Wil
Zuschauer: 500
Schiedsrichter: Leuba
Hafner  29′  54′
Löpfe  38′
 6′ Pascale
 7′ Minelli
 39′ (Penalty) Petković
28. September 1996 FC Wil 10:1 FC Gossau Stadion Bergholz, Wil
Zuschauer: 900
Schiedsrichter: Cornu
Python  25′  80′  83′
Hafner  53′  30′
de Siebenthal  69′
Besio  70′
Leandro  72′  82′
Puce  76′
 2′ Soller
 47′ Rutz
5. Oktober 1996 SC Kriens 4:0 FC Wil Stadion Kleinfeld, Kriens
Zuschauer: 500
Schiedsrichter: Détruche
Burri  13′ (Penalty)  37′
Gross  67′
Colatrella  70′
 13′ de Siebenthal
13. Oktober 1996 SR Delémont 2:1 FC Wil La Blancherie, Delsberg
Zuschauer: 650
Schiedsrichter: Daina
Baumann  4′
Lorenzo  74′
 90+3′ Python
20. Oktober 1996 FC Wil 3:1 Meyrin FC Stadion Bergholz, Wil
Zuschauer: 500
Schiedsrichter: Schoch
Steingruber  13′
Gomes  75′
Python  85′
 46′ Castella
27. Oktober 1996 FC Schaffhausen 3:2 FC Wil Stadion Breite, Schaffhausen
Zuschauer: 1100
Schiedsrichter: Zuppinger
Agoye  32′
Engesser  36′
Gerstenmájer  86′
 63′ Leandro
 75′ Besio
3. November 1996 FC Wil 1:1 Étoile Carouge Stadion Bergholz, Wil
Zuschauer: 658
Schiedsrichter: Daflon
de Siebenthal  7′  45′ Mosca
9. November 1996 FC Solothurn 1:0 FC Wil Stadion, Solothurn
Zuschauer: 1400
Schiedsrichter: Philippoz
Przybyło  63′
17. November 1996 FC Wil 3:2 Yverdon Sport FC Stadion Bergholz, Wil
Zuschauer: 600
Schiedsrichter: Cornu
Fonseca  27′  64′
Besio  65′
 35′ Edward
 43′ (Penalty) Nkufo
24. November 1996 FC Winterthur 1:0 FC Wil Stadion Schützenwiese, Winterthur
Zuschauer: 300
Schiedsrichter: Tavel
Kaiser  25′

Abstiegsrunde

2. März 1997 FC Winterthur 1:0 FC Wil Stadion Schützenwiese, Winterthur
Zuschauer: 450
Schiedsrichter: Golay
Romano  90′
9. März 1997 FC Wil 2:1 SR Delémont Stadion Bergholz, Wil
Zuschauer: 700
Schiedsrichter: Del Grosso
de Siebenthal  24′
Froidevaux  56′
 72′ Froidevaux
23. März 1997 Yverdon Sport FC 1:1 FC Wil Stade Municipal, Yverdon-les-Bains
Zuschauer: 850
Schiedsrichter: Fölmli
Nkufo  33′  25′ Hafner
26. März 1997 FC Wil 2:1 FC Baden Stadion Bergholz, Wil
Zuschauer: 500
Schiedsrichter: Wildhaber
Besio  12′
Python  71′
 86′Puce
5. April 1997 FC Wil 0:0 FC Locarno Stadion Bergholz, Wil
Zuschauer: 500
Schiedsrichter: Salm
Puce  90′
13. April 1997 FC Gossau 2:1 FC Wil Sportanlage Buechenwald, Gossau SG
Zuschauer: 1000
Schiedsrichter: Stadler
Wagenhaus  28′ (Penalty)
Soller  70′
 45′ Topić
19. April 1997 FC Wil 2:0 Meyrin FC Stadion Bergholz, Wil
Zuschauer: 450
Schiedsrichter: Del Grosso
Sager  21′
Hafner  62′
26. April 1997 Meyrin FC 5:2 FC Wil Stade de Bois-Carré, Meyrin
Zuschauer: 200
Schiedsrichter: Ferrari
Brunner  30′
Baubonne  48′  63′
D. Rodriguez  50′
de Siebenthal  52′
 2′ Topić
 89′ Python
3. Mai 1997 FC Wil 2:1 FC Gossau Stadion Breite, Schaffhausen
Zuschauer: 400
Schiedsrichter: Mouidi
Topić  37′
Ibrahim  82′
 29′ Kopp
10. Mai 1997 FC Locarno 1:1 FC Wil Stadio Lido, Locarno
Zuschauer:  18′ Python
Schiedsrichter: Wildhaber
Ghezzi  19′
17. Mai 1997 FC Baden 3:2 FC Wil Stadion Esp, Baden AG
Zuschauer: 500
Schiedsrichter: Del Grosso
Drakopoulos  1′  27′
Sawieh  20′
 54′ Ibrahim
 70′ Besio
24. Mai 1997 FC Wil 5:2 Yverdon Sport FC Stadion Bergholz, Wil
Zuschauer: 430
Schiedsrichter: Vollenweider
Besio  29′ (Penalty)
Paradiso  34′
Ibrahim  64′
Hafner  73′
Puce  89′
 39′ Hotz
 80′ Nkufo
31. Mai 1997 SR Delémont 1:3 FC Wil La Blancherie, Delsberg
Zuschauer: 850
Schiedsrichter: Salm
Koch  67′  21′ Topić
 32′ Ibrahim
 50′ Steingruber
3. Juni 1997 FC Wil 0:2 FC Winterthur Stadion Bergholz, Wil
Zuschauer: 454
Schiedsrichter: Del Grosso
 23′ Montalbano
 89′ Burger

Cup

21. September 1996 FC Bülach 2:3 FC Wil Sportanlage Erachfeld, Bülach
15. März 1997 FC Wil 3:1 FC Zürich Stadion Bergholz, Wil
Zuschauer: 1600
Schiedsrichter: Daina
Puce  15′
Hafner  46′
Python
 12′ Andersen
29. März 1997 FC Wil 2:3 FC Lausanne-Sport Stadion Bergholz, Wil
Zuschauer: 2100
Schiedsrichter: Muhmenthaler
Steingruber  23′
Paradiso  87′
 44′  59′ (Penalty) Sané
 77′ Thurre

Tabelle

Qualifikationsrunde

Die ersten vier Teams bestritten die NLA-/NLB-Auf-/Abstiegsrunde, der Rest die NLB-Abstiegsrunde.

Pl. Verein Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. Étoile Carouge FC  22  11  9  2 039:200 +19 42
 2. FC Schaffhausen  22  12  6  4 032:180 +14 42
 3. SC Kriens  22  12  5  5 040:250 +15 41
 4. FC Solothurn  22  10  7  5 028:260  +2 37
 5. Yverdon-Sports  22  9  8  5 034:260  +8 35
 6. FC Winterthur  22  9  7  6 030:210  +9 34
 7. FC Locarno  22  7  7  8 028:270  +1 28
 8. FC Wil  22  7  6  9 033:300  +3 27
 9. FC Baden  22  7  6  9 029:300  −1 27
10. SR Delémont  22  5  5  12 030:440 −14 20
11. FC Gossau  22  4  4  14 029:500 −21 16
12. FC Meyrin  22  2  4  16 015:500 −35 10
Quelle: Neue Zürcher Zeitung[54], Stand: Nach der Qualifikationsrunde

Abstiegsrunde

Die zwei Tabellenletzten stiegen in die 1. Liga ab.

Pl. Verein Sp. S U N Tore Diff. Punkte Bonus Gesamt
 1. FC Winterthur  14  8  2  4 021:130  +8 26 17 43
 2. FC Baden  14  7  4  3 028:200  +8 25 14 39
 3. FC Wil  14  6  3  5 023:210  +2 21 14 35
 4. Yverdon-Sports  14  4  4  6 017:210  −4 16 18 34
 5. FC Locarno  14  4  7  3 014:140  ±0 19 14 33
 6. SR Delémont  14  5  5  4 028:240  +4 20 10 30
 7. FC Gossau  14  5  1  8 015:230  −8 16  8 24
 8. FC Meyrin  14  1  6  7 013:230 −10 09  5 14
Quelle: Neue Zürcher Zeitung[55], Stand: Nach der Abstiegsrunde
  • Bonus = halbierte Punkte der Qualifikationsrunde
  • Der FC Gossau und der FC Meyrin stiegen in die 1. Liga ab.

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. Olivier Python reste à Wil. In: La Liberté. 18. Juni 1996, S. 32 (e-newspaperarchives.ch).
  2. Pascolo et Vega s'en vont, Ohrel revient. In: L'Express. 5. Juli 1996, S. 27 (e-newspaperarchives.ch).
  3. Le purgatoire du football suisse Le championnat de Suisse de LNB débute samedi. In: Le Nouvelliste. 11. Juli 1996, S. 24 (e-newspaperarchives.ch).
  4. Provisoire, quoique... In: L'Impartial. 5. Juli 1996, S. 11 (e-newspaperarchives.ch).
  5. Zwei Zuzüge für den Nationalliga-B-Verein Wil. In: Neue Zürcher Zeitung. 11. Juli 1996, S. 59 (e-newspaperarchives.ch).
  6. Sirnach: David gegen Goliath im Fussball. In: Thurgauer Zeitung. 10. September 1996, S. 17 (e-newspaperarchives.ch).
  7. Die B-Spiele im Telegramm. In: Neue Zürcher Zeitung. 15. Juli 1996, S. 36 (e-newspaperarchives.ch).
  8. Filippo Frizzi: Non basta il cuore, se la rete resta tabù. In: Giornale del Popolo. 18. Juli 1996, S. 19 (italienisch, ti.ch [PDF]).
  9. Die B-Runde im Telegramm. In: Neue Zürcher Zeitung. 22. Juli 1996, S. 34 (e-newspaperarchives.ch).
  10. Sämtliche Matches der B-Liga in Kurzform. In: Neue Zürcher Zeitung. 29. Juli 1996, S. 35 (e-newspaperarchives.ch).
  11. Die B-Partien im Telegrammstil. In: Neue Zürcher Zeitung. 5. August 1996, S. 33 (e-newspaperarchives.ch).
  12. Jean-Antoine Calcio: La guigne frappe encore Meyrin. In: Le Matin Dimanche. 11. August 1996, S. 22 (französisch, scriptorium.ch).
  13. Die B-Runde im Telegramm. In: Neue Zürcher Zeitung. 14. August 1996, S. 55 (e-newspaperarchives.ch).
  14. Fabiano Citroni: Carouge sans jus. In: Le Matin. 18. August 1996, S. 24 (französisch, scriptorium.ch).
  15. Die B-Partien kurz gefasst. In: Neue Zürcher Zeitung. 26. August 1996, S. 39 (e-newspaperarchives.ch).
  16. Die B-Partien im Telegramm. In: Neue Zürcher Zeitung. 9. September 1996, S. 41 (e-newspaperarchives.ch).
  17. Die Spiele der Nationalliga B im Telegramm. In: Neue Zürcher Zeitung. 16. September 1996, S. 40 (e-newspaperarchives.ch).
  18. Filippo Frizzi: Il Locarno parte bene ma poi si fa riprendre. In: Giornale del Popolo. 19. September 1996, S. 26 (italienisch, ti.ch [PDF]).
  19. Wil landet 10:1-Kantersieg Leader Solothurn spielte in der NLB Remis. In: Thurgauer Zeitung. 30. September 1996, S. 15 (e-newspaperarchives.ch).
  20. Kantersieg von Wil im Derby. In: Neue Zürcher Zeitung. 30. September 1996, S. 47 (e-newspaperarchives.ch).
  21. Die einzelnen Partien im Telegramm. In: Neue Zürcher Zeitung. 7. Oktober 1996, S. 52 (e-newspaperarchives.ch).
  22. Charly Barth: Grisaille sur Delémont. In: Le Matin. 14. Oktober 1996, S. 31 (französisch, scriptorium.ch).
  23. Wil force sa chance. In: Le Matin. 21. Oktober 1996, S. 20 (französisch, scriptorium.ch).
  24. Die B-Spiele im Telegramm. In: Neue Zürcher Zeitung. 28. Oktober 1996, S. 46 (e-newspaperarchives.ch).
  25. Schaffhausen schlug Wil. In: Thurgauer Zeitung. 28. Oktober 1996, S. 16 (e-newspaperarchives.ch).
  26. Jean-Claude Schertenleib: Un "petit" point pour Carouge. In: Le Matin. 4. November 1996, S. 21 (französisch, scriptorium.ch).
  27. Solothurn dank Erfolg nun Tabellenerster. In: Neue Zürcher Zeitung. 11. November 1996, S. 47 (e-newspaperarchives.ch).
  28. Jean-Marc Brauch: Les utimes s'envolent en deux minutes! In: Journal du Nord vaudois. 18. November 1996, S. 7 (französisch, scriptorium.ch).
  29. Jean-Claude Schertenleib: Yverdon en enfer au printemps! In: Le Matin. 18. November 1996, S. 19 (französisch, scriptorium.ch).
  30. Die letzten B-Spiele im Telegramm. In: Neue Zürcher Zeitung. 25. November 1996, S. 38 (e-newspaperarchives.ch).
  31. Rudolf Käser: Der FC Wil konnte der Abstiegsrunde wieder nicht entfliehen. In: Region Wil 1997. Arwag-Verlag, Wil 1997, S. 130–133 (e-periodica.ch).
  32. Fussball: Topic verlässt FCZ. In: Thuner Tagblatt. 20. Februar 1997, S. 19 (e-newspaperarchives.ch).
  33. Die Abstiegsrunde auf einen Blick. In: Neue Zürcher Zeitung. 3. März 1997, S. 47 (e-newspaperarchives.ch).
  34. Jean-Claude Schertenleib: Delémont: coup de frein à Wil. In: Le Matin. 10. März 1997, S. 24 (scriptorium.ch).
  35. Jean-Marc Brauch: Wil célèbre son dimanche de confirmation. In: Journal du Nord vaudois. 24. März 1997, S. 7 (französisch, scriptorium.ch).
  36. Die B-Abstiegsrunde auf einen Blick. In: Neue Zürcher Zeitung. 27. März 1997, S. 63 (e-newspaperarchives.ch).
  37. Antonio Bolzani: Un «elegante» pareggio tra due squadre simili. In: Giornale del Popolo. 7. April 1997, S. 18 (italienisch, ti.ch [PDF]).
  38. Die Abstiegsrunde auf einen Blick. In: Neue Zürcher Zeitung. 14. April 1997, S. 36 (e-newspaperarchives.ch).
  39. Die Matchs der B-Abstiegsrunde. In: Neue Zürcher Zeitung. 21. April 1997, S. 38 (e-newspaperarchives.ch).
  40. a b Die Nationalliga-Abstiegsrunde auf einen Blick. In: Neue Zürcher Zeitung. 5. Mai 1997, S. 42 (e-newspaperarchives.ch).
  41. Filippo Frizzi: Un punto ciascuno non fa male a nessuno. In: Giornale del Popolo. 12. Mai 1997, S. 18 (ti.ch [PDF]).
  42. Die Spiele der B-Abstiegsrunde im Telegramm. In: Neue Zürcher Zeitung. 20. Mai 1997, S. 63 (e-newspaperarchives.ch).
  43. Jean-Marc Brauch: Autant manger son pain noir lorsqu'il est gratuit... In: Journal du Nord vaudois. 26. Mai 1997, S. 7 (französisch, scriptorium.ch).
  44. Jean-Marc Brauch: Delémont trop vite résigné. In: Le Matin. 1. Juni 1997, S. 34 (französisch, scriptorium.ch).
  45. Die Matches der B-Abstiegsrunde in Kurzform. In: Neue Zürcher Zeitung. 4. Juni 1997, S. 62 (e-newspaperarchives.ch).
  46. Martin Flüeler: Cup: Altstetten und Rapperswil weiter. In: Tages-Anzeiger. 22. September 1996, S. 51: «Fonseca für den Nationalliga-B-Verein Wil und Jovanovic für Bülach sorgten mit je zwei Toren für den 2:2-Zwischenstand. Es deutete alles auf eine Verlängerung hin, als sich der Ostschweizer Hafner in der 91. Minute den Ball zum Freistoss setzte. Sein Schuss bedeutet das dritte Tor des oberklassigen Gasts und eine unglückliche Niederlage Bülachs.»
  47. Nationalliga B gegen Nationalliga A. In: Neue Zürcher Zeitung. 17. März 1997, S. 38 (e-newspaperarchives.ch).
  48. Der FC Zürich unter aller Kritik. In: Neue Zürcher Zeitung. 17. März 1997, S. 37 (e-newspaperarchives.ch).
  49. Die Cup-Partien im Telegramm. In: Neue Zürcher Zeitung. 1. April 1997, S. 57 (e-newspaperarchives.ch).
  50. Kurt Künzle: Wil-Fan haute Ref Stuhl über den Kopf! Wil – Lausanne 2:3. In: SonntagsBlick. Nr. 13, S. 11: «Bergholz in Wil. Schlusspfiff beim 2:3-Cupout des B-Klubs gegen Lausanne. Die Volksseele kocht und ergiesst sich über Muhmenthaler. Zuerst in Form von üblen Beschimpfungen und Pappbechern. Dann das Unfassbare: Als Muhmenthaler durch den Tribüneneingang stürmt, zieht ihm ein durchgeknallter Fan einen Stuhl über den Schädel! Der Spitzenref bricht besinnungslos zusammen, wird in die Lausanner Kabine getragen, wo ihm der Doc eine Risswunde mit zwei Stichen nähen muss!»
  51. Hemmschwelle. In: Neue Zürcher Zeitung. 1. April 1997, S. 57 (e-newspaperarchives.ch).
  52. Platzsperre reduziert. In: Basler Zeitung. Nr. 94, S. 43: «Die SFV-Rekurskommission hat den FC Wil für die Vorfälle rund um das Cupspiel gegen Lausanne mit einer Platzsperre und einer Geldbusse von 2000 Franken bestraft. Damit wurde das Verdikt der ersten Instanz um eine Spielsperre und 3000 Franken reduziert. In besagter Cup-Partie war Schiedsrichter Serge Muhmenthaler nach Spielschluss von einem Zuschauer mit einem Stuhl beworfen und am Kopf verletzt worden. Dass die Rekurskommission bei der Revision des Urteils auch an die Schiedsrichter gedacht hat, ist nicht anzunehmen.»
  53. Muhmenthaler tritt zurück. In: Tages-Anzeiger. 4. September 1997, S. 61: «Muhmenthaler tritt zurück. Nach Kurt Zuppinger tritt mit Serge Muhmenthaler (44) der zweite Schweizer Fifa-Schiedsrichter in Folge per Ende Jahr zurück. Muhmenthaler leitete im Verlaufe seiner Karriere unter anderem 1996 ein Uefa-Cup-Finalspiel zwischen Bayern München und Bordeaux. Im März war Muhmenthaler nach dem Cupmatch zwischen Wil und Lausanne von einem Zuschauer mit einem Stuhl von der Tribüne herab beworfen worden. Muhmenthaler hätte reelle Aussichten gehabt, an der WM-Endrunde von 1998 in Frankreich teilzunehmen.»
  54. Nationalliga B. In: Neue Zürcher Zeitung. 25. November 1996, S. 38 (e-newspaperarchives.ch).
  55. Abstiegsrunde Nationalliga B / Erstliga. In: Neue Zürcher Zeitung. 4. Juni 1997, S. 62 (e-newspaperarchives.ch).