FC Wil/Saison 1995/96

Dieser Artikel hat den FC Wil in der Saison 1995/96 zum Thema.

Ausgangslage

In der Saison zuvor war der FC Wil in der Abstiegsrunde gelandet. Dort hatte sich der FC Wil immer wieder auf dem ersten Platz aufgehalten und schloss die Runde schliesslich auf dem dritten Platz ab. Damit sicherte sich der FC Wil die vierte Teilnahme an der Nationalliga B in Folge.

Trainer blieb der bisherige Übungsleiter Pierre-André Schürmann. Zu Saisonbeginn wechselten folgende Spieler nach Wil: Roman Hafner (Leihende aus Schaffhausen), Christian Pedron (SC Brühl St. Gallen), Sergej Macastoppa (Stäfa), Eduardo Uccella (YF Juventus), Roger Torghele (Winterthur), Luvuoca Mateta, Ričardas Zdančius (FC Flora Tallinn). Folgende Abgänge hatten die Wiler zu verzeichnen: Markus Brunner (FC St. Gallen), Thomas Baur (Karriereende), Thomas Buhl (Weltreise), Marcel Müller (FC Rorschach), Viktoras Olšanskis (vereinslos), Francesco Sessa (Grasshopper Club Zürich), Thomas Alder (FC Gossau).[1]

Der in der vorherigen Saison gross angekündigte Transfer von Olivier Python hatte sich nicht dementsprechend entfalten können. Selbst der Stürmer, der auf die neue Saison als Mittfeldspieler eingesetzt werden sollte, sagte zur Freiburger Zeitung La Liberté, dass er schätze trotz sechs Toren in der Meisterschaft und drei im Cup «besser hätte spielen können» («j'estime que j'aurais pu faire mieux») allerdings würde es ihm in Wil gefallen, sonst wäre er schon längst gewechselt.[2] Während seiner Karriere in der NLB war Python bei einem Unterstützer des FC Wil weiterhin 80% angestellt.[3]

Saisonverlauf

Qualifikationsphase

In der ersten Partie der Saison, auswärts gegen Solothurn, kam es zu einem klaren Ergebnis für die Gastgeber, die das Spiel mit 3:0 für sich entscheiden konnten.[4] In der zweiten Runde empfingen die Wiler Étoile Carouge aus dem Kanton Genf. Carouge konnte sich 1:2 durchsetzen, für die Gastmannschaft bedeutete das der zweite Sieg im zweiten Spiel, für die Gastgeber wiederum die zweite Niederlage im zweiten Spiel. Entsprechend fanden sich die Wiler ohne Punkte auf dem letzten Platz der Tabelle wieder.[5] Auswärts bei Yverdon konnten die Wiler erstmals (1:3) gewinnen. In 24 Heures machte Jean-Marc Rossier die Schwächen vor allem bei der Verteidigung Yverdons aus, die mit dem dauernden Pressing der Wiler ausgenutzt wurden.[6]

Das erste Aufeinandertreffen mit dem frisch aufgestiegenen FC Naters aus dem Oberwallis ging torlos zu Ende. In der 24. Minute wurde unter anderem ein Tor der Oberwalliser aberkannt, so dass Rudolf Käser im Walliser Boten bereits im Titel des Spielberichts vermerkte, dass ein Sieg möglich gewesen wäre.[7] Gegen den SC Kriens setzte es in der nächsten Runde wieder eine Niederlage (1:3) ab. Damit platzierten sich die Wiler weiterhin im hinteren Teil der Liga, auf dem 10. und drittletzten Platz.[8] Das Gastspiel beim FC Chiasso ging torlos zu Ende.[9] Gegen den FC Winterthur verloren die Wiler zuhause deutlich. Der spätere Wil-Spieler Charles Amoah erzielte dabei beide Tore für die Eulachstädter.[10] Die Partie auswärts gegen Schaffhausen konnten die Wiler mit 1:2 für sich entscheiden, nach einem Doppelpack von Roman Hafner innert drei Minuten.[11]

Gegen Locarno zuhause erzielte Hafner erneut ein Tor, wurde allerdings ihm beim 3:0-Sieg vom Doppeltorschützen Šlekys etwas das Scheinwerferlicht genommen.[12] Im Giornale del Popolo wurden mentale Probleme bei Locarno hinter der Niederlage ausgemacht.[13] Das Auswärtsspiel in Baden endete äusserst knapp. Nachdem der spätere Nati-Co-Trainer Giorgio Contini in der 65. Spielminute den Führungstreffer für Baden erzielte, konnte Daniel Salvi in der Nachspielzeit noch den Ausgleich erzielen.[14] Gegen die Jurassier aus Delsberg kamen die Wiler zuhause gleich mit 0:5 unter die Räder.[15]

Zuhause gegen Solothurn gewannen die Wiler 2:1. Das Spiel entschied ein Treffer von Fuchs in der Nachspielzeit.[16] Im zweiten Oktoberspiel unterlagen die Wiler in Delsberg mit 1:0.[17] Auswärts in Carouge vergaben die Wiler eine 0:2-Führung schliesslich mit Gegentoren in der 86., 87. und 92. Minute und verloren 3:2.[18] Gegen Yverdon konnten die Wiler wieder einmal einen Sieg einfahren. Sie gewannen das Spiel 4:1.[19] Gemäss dem Kommentator der 24 Heures kam die Niederlage für Yverdon unerwartet und warf schwierige Fragen auf, ob es die Mannschaft aus dem Norden des Waadtland den Sprung in die Aufstiegsrunde erreichen könnte. Besonders die Leistung von Šlekys wurde in der Spielbesprechung gelobt.[20] Am Tag vor den Schweizer Parlamentswahlen 1995 führten die Wiler auswärts gegen Naters zur Pause nach einem Eigentor 0:1. Schliesslich verlor man doch noch 3:1. Hans-Peter Berchtold witzelte darüber, dass es in der Pause mehr als nur den «obligaten Tee» für die Heimmannschaft gegeben haben müsse. Die Wiler seien viel zu selbstsicher mit der Pausenführung in die zweite Halbzeit gegangen.[21] Beim Leader SC Kriens konnten die Wiler auswärts ein wichtiges Unentschieden holen. Für Kriens verschoss Stoop den möglichen Siegtreffer per Penalty.[22]

Beim Heimspiel gegen Chiasso kam es zu einem «gerechten Unentschieden»; beide Tore erzielten für ihr Team jeweils Marco Marazzi für die Tessiner und Ričardas Zdančius für die Äbtestädter.[23] Auswärts gegen Wil konnten die Wiler nach einem Tor durch Besio einen Vollerfolg feiern. Dem 0:1 gingen in der 68. Minute ein aberkanntes Tor voraus.[24] Beim Aufeinandertreffen zuhause gegen den FC Schaffhausen fielen zwar viele Tore, insgesamt sechs, allerdings konnte sich keiner der beiden Mannschaften durchsetzen. Die Wiler platzierten sich mit diesem 3:3-Unentschieden auf Platz 9 und damit auf den Rängen der Abstiegsrunde.[25] Auch beim FC Locarno kamen die Wiler nicht über ein 1:1-Unentschieden hinaus.[26] Gemäss dem für das Giornale del Popolo schreibenden Filippo Frizzi, haderten die Locarnesi mit dem Schiedsrichter wegen einem «fragwürdigen Tor», konnten aber noch ein Unentschieden erreichen.[27] Im letzten Spiel der Qualifikationsphase konnten die Wiler zuhause gegen Baden nochmals mit 6:2 gewinnen. Sie schlossen damit auf dem mittelmässigen achten Platz in der Qualifikation ab.[28] Claudio Besio erzielte dabei einen Hattrick.

Abstiegsrunde

Für die Abstiegsrunde wurden die Punkte aus der Qualifikation halbiert.[28] Wil startete dementsprechend mit 14 Punkten.

Das geplante erste Spiel gegen Baden wurde Ende Februar verschoben.[29] Das effektive Auftaktsspiel gegen den FC Naters ging mit 3:2 verloren, obwohl man zwischenzeitlich 1:2 geführt hatte. Laut Hans-Peter Berchthold (Walliser Bote) wurden die Naterscher beinahe für ihre Passivität durch die Wiler bestraft. Der Siegtreffer fiel erst in der 93. Minute. Wie in der Qualifikationsphase entschied wieder Hološnjaj das Spiel mit zwei Toren für Naters.[30] Gegen die auf Platz 1 platzierten Winterthurer konnten die Wiler eine 1:0-Führung nicht einmal in die Pause retten und verloren 1:3.[31] Beim Gastspiel in der Munotstadt konnten die Wiler erstmals punkten. Das Spiel endete torlos mit einem Unentschieden.[32] Am 31. März konnte sich das Wiler Heimpublikum über einen ersten Sieg in der Abstiegsrunde freuen. Der FC Solothurn wurde gleich mit 4:0 besiegt.[33]

Der April begann am Karsamstag für die Wiler mit einem 2:2-Unentschieden bei Chiasso.[34] Aus der Sicht des Tessiner Reporters Giampaolo Giannoni war das Spiel aus der Sicht der Grenzstädter ein kleiner, wenn auch möglicherweise nutzloser, Schritt nach vorne.[35] Erfreulicher verlief es für die Wiler zuhause gegen den FC Baden mit einem deutlichen Sieg (5:2).[36] Zuhause gegen Locarno konnten die Wiler wieder gewinnen (2:1).[37] In der Woche darauf folgte die gleiche Paarung, dieses Mal aber im Tessin. Dieses Aufeinandertreffen endete mit einem 2:2-Unentschieden. Das Giornale del Popolo sprach trotzdem von einer «erneuten Entäuschung» für Locarno.[38] Beim dritten Spiel mit Tessiner Beteiligung in Folge, spielten die Wiler gegen Chiasso erneut 2:2. Der Ausgleich fiel erst in der Nachspielzeit. Die Tessiner haderten wieder mit dem Schiedsrichter, waren gemäss den Schilderungen des Giornale del Popolo zufrieden.[39]

Auswärts gegen Solothurn konnten die Wiler deutlich mit 0:3 gewinnen.[40] Zuhause gegen Schaffhausen konnten die Wiler nach einem 1:1-Pausenstand mit 3:1 gewinnen.[41] Mit dem unspektakulären 1:1 in Winterthur konnten die Wiler sich den Klassenerhalt sichern.[42] Zuhause gegen Naters unterlagen die Wiler 0:1. Naters befand sich tabellenmässig in einer prekären Lage und der Sieg verschaffte ihnen noch etwas Hoffnung. Das entscheidende Tor erzielte wieder Hološnjaj. Es war sein fünfter Treffer gegen Wil in der laufenden Saison. Bitter für Wil war, dass in der 88. Minute ein Tor von Fuchs aberkannt wurde.[43] Das letzte Saisonspiel fand wenig Zuschauerinteresse. Gerade einmal 210 Zuschauer verfolgten das Spiel im Stadion Esp und sahen den 0:1-Sieg der Wiler.[44] Der FC Wil schloss auf dem dritten Platz der Abstiegsrunde ab.

Cup

Beim Cup-Auftakt bei der AC Bellinzona ging das reguläre Spiel 0:0 aus. Das Elfemeterschiessen ging schliesslich knapp (3:4) für Wil aus. Nach dem Fuchs und der spätere Nati-Trainer Vladimir Petković jeweils trafen, verfehlte Salvi. Pelosi konnte schliesslich auf 2:1 erhöhen, Zdancius für Wil ausgleichen. Bernasconi erhöhte für Bellinzona, Matela, der in der Verlängerung für Schürmann eingewechselt worden war, konnte nachziehen. Schliesslich verfehlte Pedrazzi für Bellinzona, Šlekys konnte für Wil wieder vorziehen, das Spiel wurde entschieden, als Stefan Bützer verfehlte.[45]

In der nächsten Runde traten die Wiler wieder im Tessin an, dieses Mal beim FC Locarno. Die Locarnesi waren gemäss Antonio Bolzani (Giornale del Popolo) den Wilern mindestens ebenbürtig, machten aber zu viele Fehler. Hevorgehoben wurde insbesondere der Patzer von Locarno Goalie Sacchetti, der zum 0:1-Endresultat führte.[46]

Im Viertelfinal empfingen die Wiler den FC Luzern auf dem Bergholz. Die Innerschweizer konnten sich erst in der Verlängerung knapp mit 1:2 durchsetzen, nachdem es nach 90 Minuten und 105 Minuten immer noch 1:1 stand.[47]

Resultate

Qualifikationsphase

22. Juli 1995 FC Solothurn 3:0 FC Wil Brühl, Solothurn
Zuschauer: 600
Schiedsrichter: Nobs, Bern
Abayateye  29′
Lanz  44′ (Penalty)
Dysli  65′
26. Juli 1995 FC Wil 1:2 Étoile Carouge Stadion Bergholz, Wil
Zuschauer: 700
Schiedsrichter: Ferrari, Breganzona
Fuchs  60′ (Penalty)  23′ Fisco
 66′ Mosca
29. Juli 1995 Yverdon Sport FC 1:3 FC Wil Stade Municipal, Yverdon-les-Bains
Zuschauer: 1100
Schiedsrichter: Müller, Biel
Douglas  14′  5′ Fuchs
 21′ Šlekys
 51′ Zdančius
5. August 1995 FC Wil 0:0 FC Naters Stadion Bergholz, Wil
Zuschauer: 800
Schiedsrichter: Risi, Sursee
12. August 1995 FC Wil 1:3 SC Kriens Stadion Bergholz, Wil
Zuschauer: 600
Schiedsrichter: Cornu, Nyon
Salvi  72′  57′ Esposito
 61′ Gross
 89′ Ndlovu
19. August 1995 FC Chiasso 0:0 FC Wil Stadio Comunale, Chiasso
Zuschauer: 600
Schiedsrichter: Hermann, Hinterkappellen
26. August 1995 FC Wil 0:2 FC Winterthur Stadion Bergholz, Wil
Zuschauer: 900
Schiedsrichter: Dafflon, Les Avanchets
Mateta  74'  10′  89′ Amoah
30. August 1995 FC Schaffhausen 1:2 FC Wil Stadion Breite, Schaffhausen
Zuschauer: 722
Schiedsrichter: Ferrari, Breganzona
Gerstenmájer  22′  58′  61′ Hafner
9. September 1995 FC Wil 3:0 FC Locarno Stadion Bergholz, Wil
Zuschauer: 550
Schiedsrichter: Cornu, Nyon
Šlekys  12′  66′
Hafner  26′
16. September 1995 FC Baden 1:1 FC Wil Stadion Esp, Baden AG
Zuschauer: 543
Schiedsrichter: Schoch, Amriswil
Contini  65′  90+1′ Salvi
20. September 1995 FC Wil 0:5 SR Delémont Stadion Bergholz, Wil
Zuschauer: 500
Schiedsrichter: Golay, Gryon
 10′  79′ Vukić
 28′  67′ Varga
 32′ Poulard
1. Oktober 1995 FC Wil 2:1 FC Solothurn Stadion Bergholz, Wil
Zuschauer: 500
Schiedsrichter: Dafflon, Saint-Barthélemy
Šlekys  62′
Fuchs  91+1′
 86′ Abayete
4. Oktober 1995 SR Delémont 1:0 FC Wil La Blancherie, Delsberg
Zuschauer: 1400
Schiedsrichter: Visentin, Reinach
Marchand  20′
7. Oktober 1995 Étoile Carouge 3:2 FC Wil Stade de la Fontenette, Carouge
Zuschauer: 600
Schiedsrichter: Vollweider, Rüti
Mosca  86′
Hertig  87′ (Penalty)
Baumann  90+2′
 29′ (Penalty) Fuchs
 43′ Salvi
 44′ Mancastroppa
14. Oktober 1995 FC Wil 4:1 Yverdon Sport FC Stadion Bergholz, Wil
Zuschauer: 500
Schiedsrichter: Philippoz, Sitten
Šlekys  50′  70′
Ucella  64′
Pedron  74′
 82′ Châtelan
21. Oktober 1995 FC Naters 3:1 FC Wil Sportanlage Stapfen, Naters
Zuschauer: 900
Schiedsrichter: François Weissbaum, Freiburg
Ebener  56′
Hološnjaj  66′  69′
 22′ Locher
28. Oktober 1995 SC Kriens 1:1 FC Wil Stadion Kleinfeld, Kriens
Zuschauer: 1100
Schiedsrichter: Wildhaber, Murten
Burri  64′  58′ Besio
5. November 1995 FC Wil 2:2 FC Chiasso Stadion Bergholz, Wil
Zuschauer: 600
Schiedsrichter: Hugler, Rupperswil
Zdančius  42′  51′  8′  53′ Marazzi
12. November 1995 FC Winterthur 0:1 FC Wil Schützenwiese, Winterthur
Zuschauer: 1150
Schiedsrichter: Philiproz, Sitten
 76′ Besio
19. November 1995 FC Wil 3:3 FC Schaffhausen Stadion Bergholz, Wil
Zuschauer: 500
Schiedsrichter: Beck, Triesenberg
Besio  4′
Zdančius  24′
Hafner  76′
 7′ Zambotti
 45′ Bossi
 86′ Cicolecchia
26. November 1995 FC Locarno 1:1 FC Wil Stadio Lido, Locarno
Zuschauer: 350
Schiedsrichter: Risi, Lausanne
Andreoli  77′  38′ Fuchs
3. Dezember 1995 FC Wil 6:2 FC Baden Stadion Bergholz, Wil
Zuschauer: 600
Schiedsrichter: Tavel, Lonay
Besio  17′  62′  90′
Šlekys  33′
Python  64′
Fuchs  75′
 10′ Ramsauer
 70′ Orsatti

Abstiegsrunde

3. März 1996 FC Naters 3:2 FC Wil Sportanlage Stapfen, Naters
Zuschauer: 1300
Schiedsrichter: Nobs, Bern
Schmid  31′
Hološnjaj  78′  90+3′
 63′ Šlekys
 76′ Python
17. März 1996 FC Wil 1:3 FC Winterthur Stadion Bergholz, Wil
Zuschauer: 1020
Schiedsrichter: Müller, Bern
Šlekys  20′ De Napoli  32′  49′
Šimůnek  35′
24. März 1996 FC Schaffhausen 0:0 FC Wil Stadion Breite, Schaffhausen
Zuschauer: 741
Schiedsrichter: Schluchter, Schönenbuch
31. März 1996 FC Wil 4:0 FC Solothurn Stadion Bergholz, Wil
Zuschauer: 600
Schiedsrichter: Guggler, Rupperswil
Besio  22′
Pedron  24′
Python  28′
Fuchs  89′ (Penalty)
6. April 1996 FC Chiasso 2:2 FC Wil Stadio Comunale, Chiasso
Zuschauer: 470
Schiedsrichter: Beck, Triesenberg
Marazzi  41′
De Sozzi  55′
 34′Šlekys
 65′ Hafner
10. April 1996 FC Wil 5:2 FC Baden Stadion Bergholz, Wil
Zuschauer: 600
Schiedsrichter: Vollenweider, Wald ZH
Besio  38′
Orsatti  38′
Šlekys  49′
Python  51′
Hafner  76′
 73′ Rizzo
 73′ Conti
14. April 1996 FC Wil 2:1 FC Locarno Stadion Bergholz, Wil
Zuschauer: 800
Schiedsrichter: Dafflon, St. Barthélemy
Python  29′  45′  67′ Andreoli
20. April 1996 FC Locarno 2:2 FC Wil Stadio Lido, Locarno
Zuschauer: 500
Schiedsrichter: Golay, Gryon
Bertelsen  47′
Morandi  67′
 31′ Besio
 76′ Fuchs
27. April 1996 FC Wil 2:2 FC Chiasso Stadion Bergholz, Wil
Zuschauer: 700
Schiedsrichter: Weissbaum, Freiburg
Zdančius  21′
Python  27′
 44′ Crucizti
 90+2′ Russo
4. Mai 1996 FC Solothurn 0:3 FC Wil Brühl, Solothurn
Zuschauer: 300
Schiedsrichter: Visentin, Reinach BL
 5′ Python
 77′ Zdančius
 83′ Fuchs
11. Mai 1996 FC Wil 3:1 FC Schaffhausen Stadion Bergholz, Wil
Zuschauer: 600
Schiedsrichter: Ferrari, Breganzona
Hafner  1′
Šlekys  57′
Fuchs  69′
 12′ Zambotti
18. Mai 1996 FC Winterthur 1:1 FC Wil Schützenwiese, Winterthur
Zuschauer: 475
Schiedsrichter: Wildhaber, Murten
Kaiser  38′
Šimůnek  87'
 22′ Šlekys
25. Mai 1996 FC Wil 0:1 FC Naters Stadion Bergholz, Wil
Zuschauer: 550
Schiedsrichter: Fölmli, Willisau
 77′ Hološnjaj
1. Juni 1996 FC Baden 0:1 FC Wil Stadion Esp, Baden AG
Zuschauer: 210
Schiedsrichter: Daina, Eclépens
 73′ Fuchs

Cup

23. September 1995 AC Bellinzona 3:4 n. E. FC Wil Stadio Comunale, Bellinzona
Zuschauer: 600
Schiedsrichter: Fölmli , Wilisau
Petković
Bernasconi
Pedrazzi
Bützer
Fuchs
Pelosi
Zdančius
Mateta
Šlekys
10. März 1996 FC Locarno 0:1 FC Wil Stadio Lido, Locarno
Zuschauer: 500
Schiedsrichter: Dafflon, Saint-Barthélemy
 16′ Šlekys
21. März 1996 FC Wil 1:2 n. V. FC Luzern Stadion Bergholz, Wil
Zuschauer: 800
Schiedsrichter: Bertolini, Gambarogno TI
Salvi  31′  8′ Bwalya
 113′ Aleksandrow

Tabelle

Qualifikationsrunde

Die ersten vier Teams bestritten die NLA-/NLB-Auf-/Abstiegsrunde, der Rest die NLB-Abstiegsrunde.

Pl. Verein Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. SC Kriens  22  14  2  6 043:230 +20 44
 2. Yverdon-Sports  22  11  5  6 041:230 +18 38
 3. SR Delémont  22  11  5  6 040:330  +7 38
 4. Étoile Carouge FC  22  9  8  5 026:240  +2 35
 5. FC Winterthur  22  9  5  8 026:210  +5 32
 6. FC Baden  22  9  5  8 031:270  +4 32
 7. FC Schaffhausen  22  7  7  8 033:310  +2 28
 8. FC Wil  22  7  7  8 034:360  −2 28
 9. FC Chiasso  22  6  7  9 019:250  −6 25
10. FC Solothurn  22  6  5  11 026:370 −11 23
11. FC Locarno  22  5  6  11 020:330 −13 21
12. FC Naters  22  4  6  12 016:420 −26 18
Quelle: Neue Zürcher Zeitung[28], Stand: Nach der Qualifikationsrunde

Abstiegsrunde

Die zwei Tabellenletzten stiegen in die 1. Liga ab.

Pl. Verein Sp. S U N Tore Diff. Punkte Bonus Gesamt
 1. FC Winterthur  14  7  5  2 027:180  +9 26 16 42
 2. FC Baden  14  7  1  6 021:220  −1 22 16 38
 3. FC Wil  14  6  5  3 028:180 +10 23 14 37
 4. FC Schaffhausen  14  6  4  4 015:160  −1 22 14 36
 5. FC Solothurn  14  4  4  6 013:230 −10 16 12 28
 6. FC Locarno  14  3  6  5 018:170  +1 15 11 26
 7. FC Naters  14  4  5  5 013:140  −1 17  9 26
 8. FC Chiasso  14  1  6  7 013:200  −7 09 13 22
Quelle: Neue Zürcher Zeitung[44], Stand: Saisonende
  • Bonus = halbierte Punkte der Qualifikationsrunde
  • Der FC Naters und der FC Chiasso stiegen in die 1. Liga ab.

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. Farmteam-Idee verbreitet sich. In: Walliser Bote. 21. Juli 1995, S. 21 (e-newspaperarchives.ch).
  2. Olivier Python recule pour mieux sauter. In: La Liberté. 21. Juli 1995, S. 25 (e-newspaperarchives.ch).
  3. Hervé Pralong: « J'attends un coup de fil du FC Fribourg si le club est promu!» In: La Liberté. 30. März 1996, S. 35 (e-newspaperarchives.ch).
  4. Die B-Spiele im Telegramm. In: Neue Zürcher Zeitung. 24. Juli 1995, S. 32 (e-newspaperarchives.ch).
  5. Jean-Claude Schertenleib: Un 6 pour Carouge! In: Le Matin. 27. Juli 1995, S. 22 (französisch, scriptorium.ch).
  6. Jean-Marc Rossier: Un nouveau revers pour Yverdon. In: 24 heures. 31. Juli 1995, S. 16 (scriptorium.ch).
  7. Rudolf Käser: NLB: Wil - Naters 0:0 Zweiter Auswärtssieg wäre möglich gewesen. In: Walliser Bote. 7. August 1995, S. 15 (e-newspaperarchives.ch).
  8. Sämtliche Matches der B-Liga. In: Neue Zürcher Zeitung. 14. August 1995, S. 37 (e-newspaperarchives.ch).
  9. Giampaolo Giannoni: Zero, a zero, a zero, a zero, a zero, a zero... In: Giornale del Popolo. 21. August 1995, S. 17 (ti.ch [PDF]).
  10. Die Spiele der Nationalliga B. In: Neue Zürcher Zeitung. 28. August 1995, S. 40 (e-newspaperarchives.ch).
  11. Die Spiele der Nationalliga B. In: Neue Zürcher Zeitung. 31. August 1995, S. 55 (e-newspaperarchives.ch).
  12. Die Nationalliga-B-Partien in Kurzform. In: Neue Zürcher Zeitung. 11. September 1995, S. 40 (e-newspaperarchives.ch).
  13. Franco Fogli: Locamo: così proprio non va. In: Giornale del Popolo. 11. September 1995, S. 19 (italienisch, ti.ch [PDF]).
  14. Die Partien der Nationalliga B. In: Neue Zürcher Zeitung. 18. September 1995, S. 40 (e-newspaperarchives.ch).
  15. Die Partien der Nationalliga B. In: Neue Zürcher Zeitung. 21. September 1995, S. 64 (e-newspaperarchives.ch).
  16. Die B-Spiele in Kurzform. In: Neue Zürcher Zeitung. 2. Oktober 1995, S. 44 (e-newspaperarchives.ch).
  17. Die Partien der Nationalliga B im Telegramm. In: Neue Zürcher Zeitung. 5. Oktober 1995, S. 63 (e-newspaperarchives.ch).
  18. Die anderen B-Spiele im Telegramm. In: Neue Zürcher Zeitung. 9. Oktober 1995, S. 41 (e-newspaperarchives.ch).
  19. Sämtliche Matches der Nationalliga B. In: Neue Zürcher Zeitung. 16. Oktober 1995, S. 40 (e-newspaperarchives.ch).
  20. Yverdon compromet ses Chances. In: 24 Heures. 16. Oktober 1995, S. 29 (französisch, scriptorium.ch).
  21. Hans-Peter Berchtold: NLB: Naters - Wil 3:1 (0:1) — Der erste Heimsieg des Neulings. Alte Tugenden neu entdeckt. In: Walliser Bote. 23. Oktober 1995, S. 27 (e-newspaperarchives.ch).
  22. Nationalliga B. Delémont erlitt hohe Niederlage. In: Basler Zeitung. 30. Oktober 1995, S. 38: „Ein weiterer früherer Basler Spieler hatte an diesem Wochenende ebenfalls sein Erfolgserlebnis: Mit seinem FC Wil errang Pierre-André Schürmann beim Leader SC Kriens mit 1:1 ein wertvolles Auswärts-Remis, wobei die Luzerner die Chance des Siegestores durch einen von Stoop verschossenen Penalty verscherzten. [...] C Kriens-FC Wil 1:1 (0:0) Kleinfeld. - 800 Zuschauer. - SR Wildhaber (Murten). - Tore: 58. Besio 0:1. 64. Burri 1:1.“
  23. Paolo Arnaboldi: Una doppietta del giovane bomber consente di tornare da Wil con un buon 2-2. Bum-bum Marazzi si ripete! In: Giornale del Popolo. 5. November 1995, S. 23 (italienisch, ti.ch [PDF]).
  24. Die Nationalliga-B-Partien im Telegramm. In: Neue Zürcher Zeitung. 13. November 1995, S. 38 (e-newspaperarchives.ch).
  25. Die B-Partien im Telegramm. In: Neue Zürcher Zeitung. 20. November 1995, S. 40 (e-newspaperarchives.ch).
  26. Die Partien der Nationalliga B. In: Neue Zürcher Zeitung. 27. November 1995, S. 52 (e-newspaperarchives.ch).
  27. Filippo Frizzi: Locarno: pari in rimonta ma con qualche rimpianto. In: Giornale del Popolo. 27. November 1995, S. 18 (italienisch, ti.ch [PDF]).
  28. a b c Die Partien der 22. B-Runde im Telegramm. In: Neue Zürcher Zeitung. 4. Dezember 1995, S. 36 (e-newspaperarchives.ch).
  29. Fussball. In: Berner Tagwacht. 26. Februar 1996, S. 8 (e-newspaperarchives.ch).
  30. Hans-Peter Berchtold: «Flieger» Iwan und der späte Sprung über den Strich. In: Walliser Bote. 4. März 1996, S. 17 (e-newspaperarchives.ch).
  31. De Napoli zweifacher Winterthurer Torschütze. In: Neue Zürcher Zeitung. 18. März 1996, S. 42 (e-newspaperarchives.ch).
  32. Locarno um drei Plätze vorgestossen. In: Neue Zürcher Zeitung. 25. März 1996, S. 54 (e-newspaperarchives.ch).
  33. Die Abstiegsspiele im Telegramm. In: Neue Zürcher Zeitung. 1. April 1996, S. 42 (e-newspaperarchives.ch).
  34. Die Partien der Abstiegsrunde. In: Neue Zürcher Zeitung. 9. April 1996, S. 56 (e-newspaperarchives.ch).
  35. Giampaolo Giannoni: Ancora un (inutile?) piccolo passo avanti. In: Giornale del Popolo. 9. April 1996, S. 19 (italienisch, ti.ch [PDF]).
  36. Sieg des FC Wil in der B-Abstiegsrunde. In: Neue Zürcher Zeitung. 11. April 1996, S. 62 (e-newspaperarchives.ch).
  37. Mauro Antonini: Stavolta sono troppe le assenze importanti. In: Giornale del Popolo. 15. April 1996, S. 17 (italienisch, ti.ch [PDF]).
  38. Filippo Frizzi: Per il Locarno ancora una tremenda delusione. In: Giornale del Popolo. 22. April 1996, S. 17 (italienisch, ti.ch [PDF]).
  39. Mauro Antonini: Grande cuore nonostante l'arbitro. In: Giornale del Popolo. 29. April 1996, S. 29 (italienisch, ti.ch [PDF]).
  40. Sämtliche Spiele der Abstiegsrunde. In: Neue Zürcher Zeitung. 6. Mai 1996, S. 44 (e-newspaperarchives.ch).
  41. Spannung in der Auf-/Abstiegsrunde. In: Neue Zürcher Zeitung. 13. Mai 1996, S. 49 (e-newspaperarchives.ch).
  42. Die vier Matches in Kurzform. In: Neue Zürcher Zeitung. 20. Mai 1996, S. 56 (e-newspaperarchives.ch).
  43. Der Sieg, der bis zum Schluss hoffen lässt. In: Walliser Bote. 28. Mai 1996, S. 19 (e-newspaperarchives.ch).
  44. a b Letzte Runde um den NLB-Abstieg. In: Neue Zürcher Zeitung. 3. Juni 1996, S. 47 (e-newspaperarchives.ch).
  45. AR: Granata fuori dalla Coppa Svizzera. Bellinzona: la beffa è dal dischetto. In: Giornale del Popolo. 25. September 1995, S. 19 (ti.ch [PDF]).
  46. I "papaveri" fan le... papere e alla Coppa si dice addio. In: Giornale del Popolo. 11. März 1996, S. 18 (italienisch, ti.ch [PDF]).
  47. Der Zweitligaklub Schötz schlägt Schaffhausen. In: Neue Zürcher Zeitung. 22. März 1996, S. 62 (e-newspaperarchives.ch).