Eberau (Ebrach)
Eberau Markt Ebrach
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|---|---|
| Koordinaten: | 49° 50′ N, 10° 31′ O |
| Höhe: | 318 m ü. NHN |
| Einwohner: | 175 (25. Mai 1987)[1] |
| Postleitzahl: | 96157 |
| Vorwahl: | 09553 |
Ortsansicht
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Eberau ist ein Gemeindeteil des Marktes Ebrach im Landkreis Bamberg (Oberfranken, Bayern).[2] Eberau liegt in der Gemarkung Ebrach.[3]
Geografie
Die Siedlung liegt an der Mittelebrach und am Schmerber Graben. Im Norden grenzt der Ebracher und Koppenwinder Forst an, im Süden der Winkelhofer Forst. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Ebrach zur Bundesstraße 22 (1,8 km nordwestlich) bzw. ebenfalls zur B 22 beim Gewerbegebiet von Eberau (0,3 km nordöstlich).[4]
Geschichte
Helmut Janson gründete die „Furnier-Großhandlung Import-Export Eberau“.[5] Sie befand sich auf dem Gemeindegebiet von Ebrach.[6][7] Fabrik und Siedlung wurde amtlicherseits 1951 zum Gemeindeteil Eberau.[5]
Einwohnerentwicklung
| Jahr | 1950 | 1961 | 1970 | 1987 |
|---|---|---|---|---|
| Einwohner | 26 | 318 | 271 | 175 |
| Häuser[8] | 4 | 31 | 31 | |
| Quelle | [9] | [10] | [11] | [1] |
Religion
Eberau ist römisch-katholisch geprägt und bis heute nach Mariä Himmelfahrt (Ebrach) gepfarrt.[10]
Literatur
- Peter Schneider: Der Steigerwald in der Gesamtschau. Stürtz, Würzburg 1958, DNB 454428790, OCLC 1070929849, S. 161.
- Hildegard Weiß: Stadt- und Landkreis Bamberg (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 21). Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 1974, ISBN 3-7696-9884-3.
Weblinks
- Ortsteile > Eberau. In: ebrach.de. Abgerufen am 29. November 2025.
- Eberau in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 29. November 2025.
- Eberau in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 29. November 2025.
- Eberau im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 29. November 2025.
Fußnoten
- ↑ a b Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, DNB 94240937X, OCLC 231287364, S. 289 (Digitalisat).
- ↑ Markt Ebrach, Liste der amtlichen Gemeindeteile/Ortsteile im BayernPortal des Bayerischen Staatsministerium für Digitales, abgerufen am 20. Dezember 2024.
- ↑ Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 29. November 2025.
- ↑ Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 29. November 2025 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).
- ↑ a b P. Schneider: Steigerwald, S. 161.
- ↑ H. Weiß: Bamberg, S. 240.
- ↑ Ebrach > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 29. November 2025.
- ↑ Es sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1950 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet.
- ↑ Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern – Bearbeitet auf Grund der Volkszählung vom 13. September 1950. Heft 169 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1952, DNB 453660975, OCLC 183218794, Abschnitt II, Sp. 874 (Digitalisat).
- ↑ a b Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus der Volkszählung 1961. Heft 260 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1964, DNB 453660959, OCLC 230947413, Abschnitt II, Sp. 644 (Digitalisat).
- ↑ Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern. Heft 335 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1973, DNB 740801384, OCLC 220710116, S. 146 (Digitalisat).