Dirk von Maltitz
Dirk von Maltitz, bis 31. März 1965 Dirk Vetter (* 4. Juni 1941 in Berlin; † 10. Januar 1998 in Darmstadt), war ein deutscher Leichtathlet, der vor allem im 800-Meter-Lauf antrat.
Sportliche Karriere
Vetter begann beim TSV Gronau, startete 1963 und 1964 für Hannover 96 und trat ab 1965 für den ASC Darmstadt an.
Mit der 4-mal-400-Meter-Staffel des ASC Darmstadt in der Besetzung Wilfried Braun, Manfred Hanika, Fritz Roth und Dirk von Maltitz gewann er den Titel bei den Deutschen Meisterschaften 1965 in Duisburg. Vier Jahre später bei den Deutschen Meisterschaften 1969 in Düsseldorf siegte die Darmstadter Staffel mit Dirk von Maltitz, Volkhard Müller, Reiner Föhrenbach und Gerhard Hennige.[1] Bei den Hallenmeisterschaften 1967 in Dortmund siegten Dirk von Maltitz, Bernd Engelhard, Fritz Roth und Manfred Hanika.[2] Seine besten Meisterschaftsplatzierungen über 800 Meter waren der zweite Platz 1965 hinter Franz-Josef Kemper und der dritte Platz 1968 in Berlin hinter Walter Adams und Franz-Josef Kemper.[3]
Bei der Universiade 1965 in Budapest gewann die 4-mal-400-Meter-Staffel mit Werner Thiemann, Manfred Hanika, Fritz Roth und Dirk von Maltitz die Bronzemedaille.[4]
Bestleistungen
(nach Amrhein)
- 200 Meter: 22,3 Sekunden, 5. Mai 1962 in Hannover
- 400 Meter: 47,4 Sekunden, 23. Mai 1964 in Dortmund
- 800 Meter: 1:47,7 Minuten, 23. Juli 1965 in Stockholm
- 400 Meter Hürden: 52,9 Sekunden, 2. Oktober 1966 in Hamburg
Privates
Dirk Vetter nahm zum 1. April 1965 den Geburtsnamen seiner Mutter an. Er war von Beruf Diplom-Handelslehrer. 1998 starb er im Alter von 56 Jahren beim Jogging.
Literatur
- Klaus Amrhein: Biographisches Handbuch zur Geschichte der Deutschen Leichtathletik 1898–2005. 2 Bände. Darmstadt 2005 publiziert über Deutsche Leichtathletik Promotion- und Projektgesellschaft, Seite 760
Weblinks
- Dirk von Maltitz in der Datenbank von World Athletics (englisch)
Fußnoten
- ↑ Staffelmeister bei sport-komplett.de
- ↑ Deutsche Hallenmeister in der Staffel bei sport-komplett.de
- ↑ Deutsche Meister im 800-Meter-Lauf bei sport-komplett.de
- ↑ Amrhein listet die Medaille bei den vier Athleten auf, die Reihenfolge in der Staffel ist nicht bekannt