Fritz Roth (Leichtathlet)

Fritz Roth (* 2. September 1941 in Darmstadt) ist ein ehemaliger deutscher Leichtathlet, der vor allem im 400-Meter-Hürdenlauf antrat.

Sportliche Karriere

Roth startete für den FC Gelsenkirchen-Buer, Hannover 96 (bis 1964) und den ASC Darmstadt (ab 1965). Seinen einzigen deutschen Meistertitel im Freien gewann er bei den Deutschen Meisterschaften 1965 in Duisburg, als die 4-mal-400-Meter-Staffel des ASC Darmstadt mit Wilfried Braun, Manfred Hanika, Fritz Roth und Dirk von Maltitz gewann.[1] Bei den Hallenmeisterschaften 1967 in Dortmund siegten Dirk von Maltitz, Bernd Engelhard, Fritz Roth und Manfred Hanika.[2]

Bei der Universiade 1965 in Budapest schied Roth im Vorlauf über 400 Meter Hürden aus. Die 4-mal-400-Meter-Staffel mit Werner Thiemann, Manfred Hanika, Fritz Roth und Dirk von Maltitz gewann die Bronzemedaille.[3]

Roth promovierte als Jurist und war als Rechtsanwalt tätig. Im Hessischen Leichtathletikverband wirkte er einige Jahre als Sozialwart und als Rechtswart.

Bestleistungen

(nach Amrhein)

  • 400 Meter: 48,0 Sekunden, 25. Juli 1964 in Lübeck
  • 400 Meter Hürden: 52,1 Sekunden, 28. Juli 1962 in Hamburg

Literatur

  • Klaus Amrhein: Biographisches Handbuch zur Geschichte der Deutschen Leichtathletik 1898–2005. 2 Bände. Darmstadt 2005 publiziert über Deutsche Leichtathletik Promotion- und Projektgesellschaft, Seite 993

Fußnoten

  1. Staffelmeister bei sport-komplett.de
  2. Deutsche Hallenmeister in der Staffel bei sport-komplett.de
  3. Amrhein listet die Medaille bei den vier Athleten auf, die Reihenfolge in der Staffel ist nicht bekannt