Detektiv Conan – Der 11. Stürmer
| Animefilm | |
| Titel | Detektiv Conan – Der 11. Stürmer |
|---|---|
| Originaltitel | 名探偵コナン 11人目のストライカー |
| Transkription | Meitantei Konan: Jūichininme no Sutoraikā |
| Produktionsland | Japan |
| Originalsprache | Japanisch |
| Erscheinungsjahr | 2012 |
| Länge | 110 Minuten |
| Altersfreigabe | |
| Produktionsunternehmen | Nippon Television |
| Stab | |
| Regie | Kobun Shizuno |
| Drehbuch | Gôshô Aoyama, Jun'ichi Iioka, Kazunari Kouchi |
| Produktion | Mitomu Asai, Keiichi Ishiyama, Michihiko Suwa |
| Musik | Katsuo Ôno |
| Kamera | Hitoshi Nishiyama |
| Schnitt | Terumitsu Okada |
| → Synchronisation | |
Detektiv Conan – Der 11. Stürmer (japanisch 名探偵コナン 11人目のストライカー, Meitantei Konan: Jūichininme no Sutoraikā) ist der 16. Kinofilm zur Manga- und Animeserie Detektiv Conan aus dem Jahr 2012.[2] In den japanischen Kinos startete er am 14. April 2012.
Handlung
Eingeleitet wird die Handlung in der Detektei Mori. Kogoro nimmt das Telefon ab und erhält vom unbekannten Täter einen Bombendrohung mit einem Code. Vor Kogoros Detektei explodiert ein Auto.
Bei einem Training der Fußballer von Tokyo Spirits werden die Detektiv Boys von Hideo Akagi trainiert. Kogoro wird unterdessen von verschiedenen Leuten des i Nichiuri TV befragt und erkennt einen Mann wieder, der einst ein Eigentor in einem wichtigen Spiel schoss und stellt ihn bloß. Abseits des Trainings sitzt ein ehemaliger Spieler auf einer Bank, den Conan entdeckt hat. Der Präsident der Jugend-Fußballmannschaft von Haido, Keiichiro Motora, zeigt allen Anwesenden seinen jungen Sohn, als er Fußball spielte. Er erzählten ihnen, dass er verstorben ist. Conan kann in das Notizbuch einer Fotografin sehen und merkt sich die Buchstaben "K.K".
Wieder in der Detektei lautet das Rätsel des Täters: „Ein blauer Junge und ein blaues Zebra. Es regnet von oben herab. Die linke Hand des Jungen zeigt auf den linken Baum.“ Mit dem Nachsatz „Als nächstes ist Beika. Next Beika“. Kogoro vermutet den Haido-Park und den Brunnen, wobei es sich um einen Jungen mit einem Esel handelt und nicht um ein Zebra. Conan, mit der Stimme Shinichis, erkennt die Antwort und erklärt sie Ran. Die Maskottchen der Fußballmannschaften Spirits und Big sind gemeint. Conan gelingt es die Stadiontribüne räumen zu lassen, da die Anzeigetafel sonst auf sie gestürzt wäre. Conan gelingt es mit seinen elastischen Hosenträgern die Anzeigetafel zunächst von der Bühne fernzuhalten. Kein Mensch wird verletzt. In der Detektei erscheinen Megure und die anderen Polizisten und erkennen bei fünf Personen ein Tatmotiv. Conan trifft am nächsten Morgen Kazuyoshi Miura beim Training im Park und weiß, dies ist die Person "K.K.", also King Kazu genannt. Er trainiert Conan und Conan erhält ein Schweißband von ihm. Bereits früher hat er ein Schweißband an einen Jungen geschenkt, erzählt er. Ein Schreiben des Täters findet sich im Briefkasten von Kogoro. Conan denkt zunächst, dass das Ziel ein besonderes Konzert ist. Hierbei tritt auch Joko Okino auf. Doch es handelt sich um alle Spiele der J-League zusammen. Die Bomben sind nur zu entschärfen, wenn die zehn Stürmer jeweils bis zum Ende des Spiels auf genau die Mitte der Querlatte eines Fußballtores schießen. Sollte es nicht gelingt werden die Bomben gezündet.
Die Stürmer haben in neun Spielen erfolgreich die Querlatte getroffen, um die Bomben zu deaktivieren, während der verbleibende Sensor im Nationalstadion offenbar eine Fehlfunktion aufweist. Die Polizei besucht Keiichirō Motoura, den sie für einen Verdächtigen mit starkem Motiv hält. Motoura gesteht, dass er Kogoro und die Fans der J. League All-Star Soccer-Spiele hasst, da sie den Krankenwagen aufgehalten haben, in dem sein sterbender Sohn Tomofumi Motoura lag, und macht sie für dessen Tod verantwortlich. Kogoro enthüllt, dass die Gruppe fälschlicherweise glaubte, der von ihnen gerufene Krankenwagen sei für einen zusammengebrochenen älteren Menschen bestimmt, und versuchte, den Krankenwagen in ihre Richtung zu chartern. Motoura gibt jedoch zu, dass er nicht der Bombenleger ist. Conan sieht sich ein Video von Tomofumi beim Fußballspielen an und erkennt, dass Kazumasa Nakaoka der Täter ist. Conan begibt sich daraufhin zum Touto-Stadion, um Nakaoka zur Rede zu stellen.
Dort offenbart Nakaoka seine brüderliche Beziehung zu Tomofumi und dass auch er glaubt, dass Kogoro und die Fans des J. League All-Star Soccer für Tomofumis Tod verantwortlich sind. Nakaoka enthüllt auch, dass Conans Schlussfolgerung einen großen Fehler enthält: Der Sensor, der die Bombe im Nationalstadion aktiviert, befindet sich tatsächlich in der Querlatte des Touto-Stadions und wird 35 Minuten nach Ende aller Spiele detonieren, wodurch sowohl das Touto- als auch das Nationalstadion zerstört werden. Sein ursprünglicher Plan war, Kogoro Mouri das Rätsel lösen zu lassen, damit er zum Touto-Stadion kommt und die Explosion Mouri, ihn selbst und alle Menschen im Nationalstadion tötet. Am Ende kamen jedoch nur Conan und die Detektiv-Boys, aber sie kamen zu spät, um die ersten Explosionen im Touto-Stadion zu verhindern. Conan versucht, den Ball zum Torpfosten zu schießen, wird jedoch durch herabfallende Trümmer daran gehindert. Die Detektiv-Boys geben Conan einen zweiten Ball, damit er den Schuss ausführen und die Explosionen verhindern kann.
Hintergrund
Die 1992 eingeführte J-League wird als Handlungsort dargestellt. Im Abspann werden hieraus einige Szenen gezeigt. Spieler wie Yasuhito Endō, Yasuyuki Konno, Kazuyoshi Miura, Kengo Nakamura, Seigō Narazaki werden mit fiktiven Spielern wie Hideo Akagi zusammen gezeigt.
Synchronisation
Die deutsche Synchronisation entstand nach einem Synchronbuch und unter der Dialogregie von Karin Lehmann im Auftrag der TV+Synchron Berlin GmbH.[3]
| Figur | Japanischer Sprecher (Seiyū) | Deutscher Sprecher |
|---|---|---|
| Conan Edogawa | Minami Takayama | Tobias Müller |
| Shin’ichi Kudō | Kappei Yamaguchi | |
| Ran Mōri | Wakana Yamazaki | Giuliana Jakobeit |
| Kogorō Mōri | Rikiya Koyama | Jörg Hengstler |
| Ai Haibara | Megumi Hayashibara | Andrea Kathrin Loewig |
| Ayumi Yoshida | Yukiko Iwai | Julia Meynen |
| Mitsuhiko Tsuburaya | Ikue Ōtani | Fabian Hollwitz |
| Genta Kojima | Wataru Takagi | Michael Iwannek |
| Professor Hiroshi Agasa | Ken’ichi Ogata | Rüdiger Evers |
| Sonoko Suzuki | Naoko Matsui | Jill Böttcher |
| Kommissar Jūzō Megure | Chafurin | Klaus-Dieter Klebsch |
| Miwako Sato | Atsuko Yuya | Gundi Eberhard |
| Wataru Takagi | Wataru Takagi | Karlo Hackenberger |
| Azusa Enomoto | Mikiko Enomoto | Katie Pfleghar |
| Hideo Akagi | Kouji Tsujitani | Christian Zeiger |
| Hiroaki Nomoto | Yuuichi Nagashima | Klaus Lochthove |
| Kaoru Kouda | Mirei Kiritani | Marie-Luise Schramm |
| Kazumasa Nakaoka | Hiroki Touchi | Konrad Bösherz |
| Kazunobu Chiba | Isshin Chiba | Michael Bauer |
| Kazuyoshi Miura | Kazuyoshi Miura | Daniel Johannes |
| Keiichirou Motoura | Norihiro Inoue | Bernd Vollbrecht |
| Kengo Nakamura | Kengo Nakamura | Edwin Gellner |
| Kouji Matsuzaki | Minoru Inaba | Hendrik Martz |
| Misao Yamamura | Toshio Furukawa | Bernhard Völger |
| Miyuki Tabeta | Shizuka Arai | Greta Galisch de Palma |
| Ninzaburou Shiratori | Kazuhiko Inoue | Alexander Doering |
| Rika Adachi | Rika Adachi | Greta Galisch de Palma |
| Ryousuke Sakaki | Daiki Nakamura | Sven Gerhardt |
| Ryuusuke Higo | Takahiro Sakurai | Michael Wiesner |
| Seigou Narazaki | Seigou Narazaki | Valentin Stilu |
| Seiji Miyane | Seiji Miyane | Hendrik Martz |
| Shinzou Yamamori | Shigeru Chiba | Matthias Deutelmoser |
| Takahiro Sanada | Hiroyuki Yoshino | Till Völger |
| Tomofumi Motoura | Satsuki Yukino | Moritz Russ |
| Yasuhito Endou | Yasuhito Endou | René Dawn-Claude |
| Yasuyuki Konno | Yasuyuki Konno | Tino Kießling |
Rezeption
Der Film erhielt überwiegend ausgeglichene bis positive Kritiken und erzielte bei IMDb eine durchschnittliche Bewertung von 6,4 der möglichen 10 Punkte.
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ Freigabebescheinigung für Detektiv Conan – Der 11. Stürmer. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (PDF).
- ↑ https://www.spielfilm.de/filme/3006364/detektiv-conan-der-11-stuermer
- ↑ Detektiv Conan – Der 11. Stürmer. In: Deutsche Synchronkartei. Abgerufen am 5. Oktober 2025.