Das Kriminalmuseum: Die Telefonnummer
| Folge 25 der Reihe Das Kriminalmuseum | |
| Titel | Die Telefonnummer |
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| Produktionsland | Bundesrepublik Deutschland |
| Originalsprache | Deutsch |
| Länge | 72 Minuten |
| Altersfreigabe |
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| Produktionsunternehmen | Intertel Television |
| Regie | Otto Meyer |
| Drehbuch | Alexander May |
| Produktion | Helmut Ringelmann |
| Musik | Martin Böttcher (Titelmusik) |
| Kamera | Günther Senftleben |
| Premiere | 17. Feb. 1967 auf ZDF |
| Besetzung | |
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| → Episodenliste | |
Die Telefonnummer ist der 25. Fernsehfilm der Krimireihe Das Kriminalmuseum. Die deutsche Erstausstrahlung erfolgte am 17. Februar 1967 im ZDF.
Handlung
Überfall auf eine Sparkassenfiliale im Landkreis Miesbach. Ein vermeintlicher Zeuge entpuppt sich als Täter und flieht mit dem Auto eines Schaulustigen. Da er keine Beute machen konnte, allerdings mit zwei Schüssen den Filialleiter schwerverletzt hat, raubt er die Tageseinnahmen eines Tante-Emma-Ladens, nachdem er die Inhaberin Frau Schindler mit seiner Waffe niedergeschlagen hat. Bei der anschließenden Verfolgungsjagd mit der Polizei flieht der Mann zunächst in einen Wald und lässt auf einem Hochsitz sein Jackett zurück. Kurz darauf kommt es zu einem Schusswechsel zwischen ihm und der Polizei, doch anstatt sich zu ergeben, nimmt er sich mit einem Kopfschuss das Leben.
Während die Polizei hinsichtlich der Identität des Toten im Dunkeln tappt, erregt ein Zeuge den Verdacht von Kriminalobermeister Wenger und seinem Kollegen Knöferl. Der Versicherungsvertreter Wilhelm Banner hat nämlich eine gänzlich andere Beschreibung des Täters abgegeben als die übrigen Zeugen, insbesondere hinsichtlich der Bekleidung. Die Beamten vermuten deshalb, dass Banner womöglich ein Komplize gewesen könnte, zumal er mit seinem Wagen während des Überfalls direkt vor der Sparkasse gestanden hatte. Allerdings ist Banner nicht auffindbar.
In der Hose des Toten wurde neben der Beute aus dem Überfall auf Frau Schindler ein Zettel mit einer Zahlenfolge gefunden: 417. Die Beamten vermuten, dass es sich um eine Telefonnummer handelt. Inzwischen hat ein Forstbeamter das Jackett des Räubers gefunden. Darin befindet sich ein Brief, adressiert an einen Franz Loibl in München. Auf dem Umschlag ist ebenfalls die Nummer 417 vermerkt. Der Münchner Kollege Bucher erhält von der Wirtin Loibls einen Hinweis auf dessen ehemaligen Sportkameraden Karl Bünte. Bucher sucht ihn an dessen Arbeitsplatz auf und nach einer misslungenen Flucht Büntes führt dieser Bucher zu einem Versteck mit Waffen, die er gemeinsam mit Loibl vor einiger Zeit gestohlen hatte. Nachdem Bünte sich mit Loibl zerstritten hatte, weil der mit ihm ein Ding drehen wollte, hatte Loibl zwei der Waffen an sich genommen.
Tatsächlich ist Banner der Komplize Loibls und sucht Lydia Dresen auf, die seit einiger Zeit in einem Landgasthaus logiert und über die Umtriebe Loibls und Banners im Bilde ist. Von Loibl hat sie erfahren, dass die Männer in der Vergangenheit bereits mehrere Raubüberfälle verübt haben, ohne allerdings große Summen zu erbeuten.
Endlich führen die Bemühungen Wengers und Knöferls zum Erfolg. Die Telefonnummer gehört zu dem Gasthaus, in dem Lydia Dresen wohnt. Die Kellnerin Resi sagt aus, dass Dresen häufiger Besuch von Loibl und Banner erhalten habe, in letzter Zeit aber nur von Loibl.
Banner versucht Lydia davon überzeugen, mit ihm nach Köln zu fahren, dort habe er Bekannte und sie würden schnell wieder zu Geld kommen. Da die beiden den Streifenwagen vor dem Gasthaus gesehen haben und Banner durch einen fingierten Anruf bestätigt wurde, dass Kriminalbeamte dort Erkundigungen einziehen, vermutet Lydia richtigerweise, dass man Banner auf den Fersen ist und schlägt vor, für einige Tage bei Alfons Weisenfeld unterzukommen, einem Bekannten, der ihr noch Geld schuldet, um danach mit der Bahn nach Köln zu fahren.
Von Weisenfeld aus ruft Lydia im Gasthaus an und bittet Resi, ihr ein paar Kleidungsstücke und Schmuck durch einen Boten bringen zu lassen. Resi informiert die Ermittler und Knöferl übergibt Lydia als angeblicher Kurier die Sachen. Als er dabei auf Banner trifft, gibt er sich als Kriminalbeamter zu erkennen. Banner versucht zu fliehen, doch das Grundstück ist umstellt. Daraufhin droht Banner sich mit seiner Waffe selbst zu erschießen, aber ein gezielter Schuss Knöferls in den Knöchel macht Banner handlungsunfähig.
Weblinks
- Das Kriminalmuseum: Die Telefonnummer bei IMDb
- Das Kriminalmuseum: Die Telefonnummer bei filmportal.de
- Die Telefonnummer auf der Krimihomepage