Das Kriminalmuseum: Das Amulett

Folge 24 der Reihe Das Kriminalmuseum
Titel Das Amulett
Produktionsland Bundesrepublik Deutschland
Originalsprache Deutsch
Länge 72 Minuten
Altersfreigabe
Produktions­unternehmen Intertel Television
Regie Dieter Lemmel
Drehbuch Alexander May
Produktion Helmut Ringelmann
Musik Martin Böttcher (Titelmusik)
Kamera Manfred Ensinger
Premiere 3. Feb. 1967 auf ZDF
Besetzung
Episodenliste

Das Amulett ist der 24. Fernsehfilm der Krimireihe Das Kriminalmuseum. Die deutsche Erstausstrahlung erfolgte am 3. Februar 1967 im ZDF.

Handlung

Die Friseurin Elke Maschurek informiert aus einer Telefonzelle anonym die Oberhausener Polizei, dass am nächsten Tag um die Mittagszeit ein Überfall auf den Geldboten im Kaufhaus Bender geplant ist. Einer der Täter heiße Walter. Beim Verlassen der Zelle vergisst sie ihr Portemonnaie, was ihr erst später am Abend auffällt.

Das Team um Kommissar Derksen nimmt diesen Hinweis ernst und ermittelt in ihrer Kartei einige Männer mit Namen Walter, die für solch eine Tat in Frage kommen könnten. So stoßen sie unter anderem auf Walter Lipp, der aber laut Aussage seines Großvaters zurzeit Urlaub in Italien macht. Inzwischen wurde die Geldbörse gefunden und der Polizei ausgehändigt. Im Portemonnaie werden eine Rechnung auf den Namen Elke Maschurek und ein Amulett gefunden, das gleiche trägt ein weiterer Verdächtiger, der Kellner Walter Müller, um den Hals. Das Amulett habe er vor einem Gast bekommen, John Harrings, der seit zwei Monaten in Südafrika sei. Harrings sei Maler und Dekorateur, unter anderem habe er auch im Kaufhaus Bender gearbeitet.

Inzwischen sucht Großvater Lipp seinen Enkel auf, der mitnichten in Italien lebt, sondern sich in einem Wohnwagen versteckt hält, und erzählt vom Besuch der Polizei. Walter Lipp vermutet, dass er von seiner Freundin Elke verpfiffen worden sei. Er fängt Elke auf ihrem Weg zur Arbeit ab und hält sie im Wohnwagen fest. Es stellt sich heraus, dass Lipp ihr am Vorabend im Suff den Plan vom Überfall verraten hatte. Elke gesteht, dass sie die Polizei angerufen habe, um zu verhindern, dass ihr Freund eine Dummheit begeht.

Da Elke nicht zur Arbeit erscheint, suchen die Ermittler deren Zimmerwirtin auf und erfahren, dass Elke einen Freund namens Walter hat, den die Vermieterin anhand der Polizeikartei als Walter Lipp identifiziert. Von ihm habe Elke das Amulett bekommen. Inzwischen wird das Kaufhaus überwacht und nach dem Aufenthaltsort von Harrings gefahndet.

Dieser bereitet sich gerade mit einem weiteren Komplizen, Kurt Färber, auf die Tat vor. Als Harrings von Lipp erfährt, dass der Plan aufgeflogen ist, will er den Überfall trotzdem durchziehen, allerdings allein. Färber lässt er zur Bewachung von Lipp und Maschurek zurück, die er im Wohnwagen eingesperrt hat.

Die Polizei recherchiert auch im Bekanntenkreis von Elke Maschurek und stößt auf eine Freundin, Katja Bode. Sie kennt Lipp und war mit ihm und Elke auf einem Atelierfest bei Harrings. Dort sei sie einer Frau Sondermann begegnet. Sie vermutet, dass diese das Atelier und die Feste finanziere. Sie erinnert sich außerdem, dass Lipp früher in einem Campinganhänger gewohnt habe, weil er Krach mit seinem Großvater gehabt hatte. Da Frau Sondermann aktenkundig ist, ist ihre Adresse bekannt.

In Militäruniform begibt sich Harrings ins Kaufhaus, wird dort aber von einer Mitarbeiterin erkannt. Außerdem vermutet er Zivilfahnder im Gebäude, so dass er von seinem Vorhaben Abstand nimmt. Inzwischen ist es Walter und Elke gelungen, aus dem Wohnwagen zu fliehen. Es kommt zu einer Verfolgungsjagd mit Färber, die auf einem Werksgelände endet, wo die Männer festgenommen werden.

Kommissar Derksen und seine Leute können Harrings im Haus von Frau Sondermann verhaften.