Christoforus von Olivolo
Christoforus von Olivolo, auch Christophorus (* 782 oder 786; † 827 in Venedig), war von etwa 798/802 bis 827 der zweite Bischof der gegen 774 gegründeten Diözese Olivolo, nachdem er zuvor plebanus an der Kirche San Moisè gewesen war. Dieses Bistum Olivolo wurde im 11. Jahrhundert in Castello umbenannt. Allerdings musste Christoforus zwischenzeitlich ins byzantinische Exil und konnte erst 813 wieder zurückkehren, da er in die politischen Kämpfe der Fraktionen in den Städten der Lagune von Venedig geriet. Diese Konflikte sind mit dem übergreifenden Konflikt zwischen den Franken unter Karl dem Großen und dem Byzantinischen Kaiserreich verwoben, zu dem die Städte rund um die Lagune gehörten. Kirchenrechtlich unterstand Christoforus dem Patriarchen von Grado, der in den Kämpfen eine wichtige Rolle spielte, denn er lehnte die Wahl des Christoforus zum Bischof von Olivolo ab und wurde auf Befehl des Dogen dafür ermordet. In späteren Chroniken wurde der Bischof auch Cristoforo Damiata oder Cristoforo I. Damiata genannt, was dazu führte, dass man annahm, er sei im ägyptischen Damiette geboren.
Leben
Christoforus war von griechischer Abstammung, wurde Pfarrer an der Kirche San Moisè und folgte um das Jahr 798 (auch 795 wird genannt[1]) noch in jungen Jahren – vielleicht mit 16[2] oder gar 12 Jahren – dem nach 23 Jahren verstorbenen ersten Bischof von Olivolo, Obeliebatus, im Amt.[3] Seine Abstammung war nichts Ungewöhnliches, da die Städte rund um die Lagune von Venedig zum Byzantinischen Reich gehörten. Dieser Christoforus war ein Freund der Dogen Johannes und Mauritius, durch deren Gunst er in sehr jungen Jahren zum Bistum Olivolo gelangte.
Dort war es unter der Führung von Familien aus Heracleia und Metamaucum einerseits zu einer Verlagerung der Hauptstadt an den Ostrand der Lagune gekommen. Andererseits war es unter dem Gründer des Bistums Olivolo, also schon unter Maurizio Galbaio († 787), dann unter seinem Sohn Johannes und seinem Enkel Mauritius zu einer Art Dynastiegründung gekommen. Der Enkel des Dogen war verantwortlich für die Ermordung des Patriarchen Johannes von Grado im Jahr 802, der sich der Einsetzung Christoforus’ ins Amt widersetzt hatte; wahrscheinlich wegen dessen anti-fränkischer Haltung, vielleicht auch wegen seines Alters.
Vor dem Hintergrund der Kaiserkrönung des Frankenkönigs durch Papst Leo III. zu Weihnachten 800 erhielt dieser Konflikt zwischen Patriarch und Doge eine neue Dynamik, denn durch die Krönung in Rom kam es zu Konflikten um die Kaiserwürde, die als Zweikaiserproblem bekannt sind. Infolge der Krönung Karls I. kam es zu Auseinandersetzungen, die sich bis zum Frieden von Aachen im Jahr 812 hinzogen.
Die Galbaii hatten sich als anti-fränkisch positioniert, was sich als hohes politisches Risiko herausstellte. Denn auf der lokalen Ebene versuchten die beiden Großmächte im Laufe dieses zwölfjährigen Konfliktes Einfluss zu nehmen, während sich in der Lagune entsprechende politische Fraktionen positionierten, die pro-byzantinisch oder pro-fränkisch agierten, oder aber zwischen diesen Großmächten lavierten. Erstere hatten vor allem in Heracleia Anhänger, der alten, auf dem Festland gelegenen Hauptstadt des Dukats, während die pro-fränkische Fraktion Unterstützung durch eine entsprechende Gruppe in Metamaucum fand, das am Ostrand der Lagune von Venedig lag und wohin sich seit wenigen Jahrzehnten der Herrschaftskern verlagert hatte. Während dieser Auseinandersetzungen war es im Jahr 802 zur besagten Ermordung des Patriarchen von Grado durch den Sohn und Mitdogen Mauritius (II.) auf Befehl seines Vaters Johannes gekommen. Entgegen deren Hoffnungen war damit der Konflikt keineswegs beendet, sondern der Neffe (mindestens aber Verwandte) und Nachfolger des ermordeten Patriarchen, Fortunatus II., sann auf Rache mit Hilfe der Franken.
Die Gegner der beiden Dogen sammelten ihre Kräfte in Treviso auf fränkischem Gebiet. Nach der Vertreibung der Galbaii wählten sie Ende 803 oder Anfang 804 einen Tribunen von Metamaucum namens Obelerius zum Dogen. Der neue Doge ging ‚kühn nach Venedig‘, wie Johannes Diaconus vermerkt.[4]
Obelerius ließ bald seinen Bruder Beatus gleichfalls zum Mitdogen wählen, der wiederum, wenn auch vielleicht nur nach außen, gemäßigt byzanzfreundlich auftrat. Die beiden Brüder zwangen Heracleia zur Unterwerfung. Patriarch Fortunatus nahm zwar seinen Sitz in Grado wieder ein, doch musste er wegen der Gegnerschaft des Obelerius Monate warten, bevor er die Lagune betreten durfte.[5]
Da die Lagune nun Teil der fränkischen Sphäre zu sein schien, reisten Obelerius und sein Bruder Beatus Ende 805, ebenso wie Fortunatus, an den Hof Karls des Großen in Diedenhofen. Obelerius heiratete eine fränkische Hofdame. Die Beziehungen zwischen Venedig und den Franken wurden nunmehr durch eine ordinatio de ducibus et populis tam Venetiae quam Dalmatiae geregelt, wie es in den Annales regni Francorum heißt.[6] Die Einzelheiten sind allerdings nicht überliefert. Etwas verkürzend heißt es bei Stefan Weinfurter „Karl der Große besetzte die Gebiete [i. e. Dalmatien und Venetien] 805/806 … 808 war Byzanz wieder Herr der Lage.“[7]
Nun sah sich Konstantinopel gezwungen, militärisch einzugreifen. So schickte Kaiser Nikephoros I. eine Flotte in die nördliche Adria, die von dem Patrizier Niketas kommandiert wurde.[8] Er brachte zunächst ohne Widerstand Dalmatien unter seine Kontrolle. Als die Flotte am Laguneneingang erschien, floh Fortunatus, während sich Obelerius und Beatus unterwarfen; beide wurden mit Ehren ausgestattet, doch Beatus und auch Christoforus, „ihr Anhänger und ihre Kreatur“ (Heinrich Kretschmayr),[9] gingen ins Exil, wohl nach Konstantinopel. Niketas gelang es, ein Abkommen mit Pippin, dem König von Italien und Sohn Kaiser Karls zu schließen.[10]
Das Abkommen zwischen Niketas und Pippin war angesichts eines fehlenden Vertrages zwischen den Imperien nicht von langer Dauer. Im Jahr 809 führte Byzanz erneut eine Flotte in venezianische Gewässer. Mit den Franken von Comacchio kam es zu Kämpfen, nach denen sich die dort gescheiterten Byzantiner um ein neues Abkommen bemühten. Die beiden Dogen lavierten weiterhin zwischen den Großmächten, so dass Pippin nach dem Abzug der Flotte eine Invasion vorbereitete.
Die zeitlich nächste Quelle nach den fränkischen Reichsannalen stammt von Johannes Diaconus, der die Schuld am Ausbruch des Konflikts in seiner Istoria Veneticorum ausschließlich Pippin zurechnete, der das Dukat unter Bruch der Abmachungen angriff. Er sei jedoch im Kampf unterlegen.[11] Nach den fränkischen Reichsannalen sei hingegen ein Abkommen zwischen Konstantinopel und Pippin an den Machenschaften der beiden Dogen gescheitert, woraufhin Pippin die Venezianer unterworfen habe. Erst die byzantinische Flotte, die in der oberen Adria erschien, zwang ihn zum Abzug.
Andrea Dandolo berichtet rund ein halbes Jahrtausend später, wie ein ‚Usurpator‘ namens „Iohanes diaconus“ das Amt des Christoforus in dieser Zeit besetzte, der Venedig verlassen musste[12] – und wie mit Hilfe des Fortunatus die Rückkehr gelang, noch bevor die Flotte unter Niketas die Verhältnisse neu ordnete. Nach Dandolo wurde der „Usurpator“ sogar mit Willen des Concio, der Volksversammlung, bestätigt. Als Christoforus bereit war, zurückzukehren, wagte er es zunächst nicht, nach Metamaucum zu gehen, sondern zog als Aufenthaltsort San Cipriano auf Murano vor. Zeitweise gelang es Fortunatus sogar, den Usurpator und Diakon Iohannes gefangen zu nehmen, auch wenn er es noch nicht wagen konnte, nach Metamaucum zu gehen oder in seine vakante Diözese zurückzukehren. Doch in der Nacht gelang dem Usurpator die Flucht zum Dogen Obelerius. Nun musste Fortunatus selbst fliehen, und Iohannes wurde sogar als Patriarch eingesetzt.[13]
Obelerius und Beatus versuchten ihre prekäre Herrschaft zu sichern, indem sie sich auf die Seite der Sieger stellten. Obelerius suchte zeitweise, aber letztlich vergeblich, fränkische Unterstützung. Doch die Franken lieferten ihn 810 an Byzanz aus. Der Doge wurde als Gefangener nach Konstantinopel geschickt und sein Bruder Beatus nach Dalmatien verbracht, wo er im nächsten Jahr starb.
Der neugewählte Doge Agnellus Particiacus verlegte 811 seine Residenz nach Rialto, genauer gesagt in den Dogenpalast. Dort residierten die Dogen fortan für fast ein Jahrtausend. Nach einer anderen Tradition war es Beatus, der den Sitz der Dogen an die besagte Stelle verlegte, wie noch das erste der Dogenporträts im Dogenpalast weiß.
In jedem Falle konnte Christoforus sein Amt, in das er zurückkehrte, noch bis 827 ausfüllen, jedoch ist über diese Zeit nichts bekannt. Von nun an wurde das Bistum, nunmehr Teil der unbestrittenen Hauptstadt, zum wichtigsten Bistum der sich bald zunehmend von Byzanz emanzipierenden Seemacht.
In der späteren Geschichtsschreibung gelang es nie, die teils widersprüchlichen Angaben so aufzulösen, dass auch nur eine einheitliche Abfolge der Phasen, in denen Cristoforus das Bischofsamt innehatte, zustande kam. Im Allgemeinen wird angenommen, Cristoforus habe zwei Amtszeiten gehabt, doch glaubte Vincenzo Moro 1858, „Cristoforo“ sei nicht nur zwei Mal, sondern drei Mal Bischof gewesen, nämlich von 798 bis 804, dann ein zweites Mal von 807 bis 810, und schließlich von 813 bis 827.[14]
Quellen
- Johannes Diaconus: Istoria Veneticorum, Liber II, 21.
- Henry Simonsfeld (Hrsg.): Chronicon Venetum quod vulgo dicunt Altinate, Monumenta Germaniae Historica, Scriptores XIV, Hannover 1883, S. 1–69, hier: S. 21 f. (Digitalisat, ab S. 21)
- Ester Pastorello (Hrsg.): Andreae Danduli Ducis Venetiarum Chronica per extensum descripta aa. 46–1280 (= Rerum Italicarum Scriptores, XII,1), Nicola Zanichelli, Bologna 1938, S. 128, Z. 6–8; S. 131, Z. 13–19. (Digitalisat, S. 128)
Literatur
- Marco Pozza: Obelerio, in: Dizionario Biografico degli Italiani 79 (2013) 40–42.
- Sigurd Abel, Bernhard Simson (Hrsg.): Jahrbucher des Fränkischen Reiches unter Karl dem Großen, Bd. II: 789–814, Duncker & Humblot, Leipzig 1883, S. 358–360.
- Antonio Francesco Falconetti: La naufraga di Malamocco ossia I Galbaj e gli Antenorei. Storia veneziana del secolo VIII, 2 Bände, Bd. 1, G. Gnoato, Venedig 1830. (Google Books)
- Alessandro Orsoni: Cronologia storica dei Vescovi Olivolensi detti dappoi Castellani e successivi Patriarchi di Venezia corredata di annotazioni illustranti ecclesiastico-civile veneta storia, Gaspari S. Felice, Venedig 1828, S. 30–36. (Digitalisat, S. 30)
- Gianmario Guidarelli, Gabriele Matino: L’ultimo Carpaccio. Pittura e architettura nella “sala grande” del Palazzo Patriarcale di Venezia (1518-1523), in: Peter Humfrey, Gabriele Matino (Hrsg.): Vittore Carpaccio. Contesto, iconografia, fortuna, Lineadacqua, Venedig 2024, S. 70–83.
- Jacopo Filiasi: Memorie storiche de' Veneti primi e secondi, 8 Bde., Bd. 7, Modesto Fenzo, Venedig 1798, S. 180 und 197 f. (Digitalisat, S. 180, S. 197)
Weblinks
- Portraits of the Bishops of Olivolo and Patriarchs of Venice in the Pinacoteca Manfrediniana, Save Venice
- Elenco cronologico dei Vescovi di Castello e dei Patriarchi di Venezia, Conoscere Venezia, archive.org, 20. Januar 2018
Siehe auch
Anmerkungen
- ↑ Andrea Bedina: Giovanni Galbaio, in: Dizionario Biografico degli Italiani, Bd. 56, 2001, S. 48–50.
- ↑ John Julius Norwich: A History of Venice. Penguin Books, London 2003, (1. Aufl., London 1977, zuletzt 2011), S. 19.
- ↑ So heißt es in der Istoria Veneticorum des Johannes Diaconus: „Mortuo vero Obeliebato episcopo, qui Olivolensem episcopatum rexerat annis XX et III, Christoforus extitit ei successor.“ (Istoria Veneticorum, Liber II, 21).
- ↑ „Tunc hisdem Obelierius audacter Veneciam intravit“ (Johannes Diaconus, ed. Berto, ii, 24).
- ↑ In der Chronik Andrea Dandolos heißt es: „Christoforus etiam Olivolensis episcopus, dum Obelierii ducis adventum non auderet prestolari, cum predictis ducibus fuga lapsus est. Tunc hisdem Obelierius audacter Veneciam intravit. Qui cum devote et honorifice a populo susceptus esset, suum fratrem, videlicet Beatum nomine, dignitate fecit sibi socium.“ (II, 24).
- ↑ Annales regni Francorum, 1895, S. 121.
- ↑ Stefan Weinfurter: Karl der Große. Der heilige Barbar, Piper, 2015, S. 239.
- ↑ Ewald Kislinger: Byzantinische Flotten in der venezianischen Lagune 806 – 810/811. Zu chronologisch-inhaltlicher Manipulation in den Annales regni Francorum, in: Millennium 17 (2020) 303–322.
- ↑ Heinrich Kretschmayr: Geschichte von Venedig, Bd. 1: Bis zum Tode Enrico Dandolos, Gotha 1905, S. 55 (Digitalisat).
- ↑ Wie Andrea Dandolo erläutert: „Obellierius siquidem dux per Nicetam patricium spatharii honorem suscepit. Beatus vero, frater eius, cum predicto Niceta Constantinopolim ivit secumque deferens Veneticorum obsides et Christoforum episcopum et Felicem tribunum, quos augustus exilio dampnavit. Gubernavit autem predictus Christoforus Olivolensem ecclesiam annis duodecim; quem successit Christoforus presbyter, qui sancti Moysi ecclesiae estitit plebanus.“ (II, 26). Zuvor hatte sich Dandolo folgendermaßen geäußert: „Christophorus episcopus olivolensis, nacione grecus, sedit annis XII. Hic existens etatis annorum XXI, faventibus ducibus, episcopus factus est.“ (Ester Pastorello (Hrsg.): Andreae Danduli Ducis Venetiarum Chronica per extensum descripta aa. 46–1280 (= Rerum Italicarum Scriptores XII,1), Nicola Zanichelli, Bologna 1938, S. 124, Z. 10 f.; die Marginalie hebt ihn mit „de Christoforo primo episcopo“ hervor.) In den nachfolgenden Zeilen 12–14 heißt es: „Hoc tempore Aragessis et Scoparijs proceribus venetis, perfecta est ecclesia sancte Moysis prophete, vineaque et prediis ab eis dictata, pro salute animarum suarum, et Christoforus, conjunctus episcopi, plebanus ipsius constitutus est.“
- ↑ Giovanni Monticolo (Hrsg.): Cronache veneziane antichissime, Bd. 1, Rom 1890, S. 104 f.
- ↑ Christoforus „de Venecia exivit, in cuius sede lohanes diaconus, conlaudacione publice concionis, intrusus est.“ (Ester Pastorello (Hrsg.): Andreae Danduli Ducis Venetiarum Chronica per extensum descripta aa. 46–1280, Nicola Zanichelli, Bologna 1938, S. 128, Z. 7 f.).
- ↑ „Olyvolensis namque sedis, que proprio pastore vacua videbatur, Iohanni diacono electo a plebe fuerat adtributa. Post aliquod vero tempus Fortunatus patriarcha cum Christoforo episcopo de Francia repedavit. Quibus cum fas non esset Veneciam penetrare, in sancti Cipriani ecclesia, plebe scilicet Altinatis episcopii, quae scita est apud Mistrinam, ospitati et aliquamdiu commorati sunt. Verum postquam domnus Fortunatus Christofori episcopi sedem a Iohanne diacono iniuste usurpatam didicit, prorsus doluit, et tractare studiosissime cepit qualiter sibi faveret ut eum ad propriam sedem restituere posset. Iohannes siquidem predictus diaconus quadam die cum incautus iret, a Fortunato patriarcha captus et diu detentus est. Sed ubi excogitaret quid de illo agere deberet, nocte fuga lapsus evasit et instanter Obellierium ducem adivit. Cui cum ea que passus a Fortunato fuerat ordine recitaret, pocius ducis animum adversus eundem patriarcham in odium quam antea esset excitavit. Tamen, consulente patriarcha, Christoforus sedem suam tandem recepit; Iohannes vero diaconus reversus est ad propriam domum. Igitur Fortunatus patriarcha, cum per aliquanta temporum spacia exsul a propria sede maneret, Gradensem disposuit reciprocare urbem. Et quia valde Nicetae patricii adventum prestolari formidabat, qui tunc missus ab imperatore cum exercitu in partes Dalmaciarum atque Veneciarum veniebat, relicta sede et propria urbe, iterum Franciam petiit. Iohannes vero diaconus, qui electus fuerat in episcopatu Olyvolensi, ordinatus est patriarcha.“ (II, 25).
- ↑ Vincenzo Moro: Stato personale del clero della città e della diocesi di Venezia per l'anno 1858, Antonio Cordella, Venedig 1858, S. 4 (Google Books).