Brandstade
Brandstade Gemeinde Amt Neuhaus
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| Koordinaten: | 53° 10′ N, 11° 4′ O | |
| Postleitzahl: | 19273 | |
Lage von Brandstade in Niedersachsen
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Brandstade (niederdeutsch Brandsta[1]) ist ein Weiler im Ortsteil Kaarßen der Gemeinde Amt Neuhaus in Niedersachsen.
Geographie
Der Ort liegt einen Kilometer nordöstlich von Hitzacker auf der rechten Seite der Elbe.
Geschichte
Für das Jahr 1844 wird angegeben, dass das Vorwerk Brandstade 5 Wohngebäude hatte, in denen 37 Einwohner lebten.[2] Zu der Zeit war der Ort nach Hitzacker eingepfarrt.[2] Die Schule befand sich zu der Zeit im Nachbarort Bitter.[3] Am 1. Dezember 1871 hatte Brandstade 43 Einwohner in 5 Wohngebäuden und war nach Herrenhof eingemeindet.[4]
Bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges gehörte fast das gesamte ehemalige Gebiet des Amtes Neuhaus zum Landkreis Lüneburg und damit zur Provinz Hannover; nur das Dorf Niendorf gehörte damals zum Land Mecklenburg. Nach dem Zweiten Weltkrieg gehörte das ehemals hannoversche Gebiet zunächst kurzzeitig zur britischen Besatzungszone. Wegen der fehlenden Brücke über die Elbe mit entsprechend zu erwartenden Versorgungsschwierigkeiten erfolgte aus praktischen Gründen im Juli 1945 eine Übergabe an die sowjetische Besatzungszone und daraus folgend die spätere Zugehörigkeit Gülstorfs zur DDR.
Nach der deutschen Wiedervereinigung wechselte die Siedlung am 30. Juni 1993 aus Mecklenburg-Vorpommern nach Niedersachsen in den Landkreis Lüneburg zurück.[5]
Baudenkmale
Einzelnachweise
- ↑ Günther Wagener: Verzeichnis der Städte, Samtgemeinden, der Mitgliedsgemeinden und Ortsteile in der Hansestadt und dem Landkreis Lüneburg mit dem Eintrag der plattdeutschen Ortsnamen. (PDF) In: www.landkreis-lueneburg.de. 27. August 2015, S. 3, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 25. September 2020; abgerufen am 1. November 2025.
- ↑ a b Ringklib, Heinrich: Statistisch-topographisches Hand- und Wörter-Buch über den Landdrostei-Bezirk Lüneburg. E. H. C. Schulze, Celle 1844, S. 89 (digitale-sammlungen.de).
- ↑ Friedrich W. Harseim, C. Schlüter (Hrsg.): Statistisches Handbuch für das Königreich Hannover. Schlüter, Hannover 1848, S. 227 (digitale-sammlungen.de).
- ↑ Königlich Statistisches Bureau (Hrsg.): Die Gemeinden und Gutsbezirke des Preussischen Staates und ihre Bevölkerung. Verl. d. Königl. Statist. Bureaus, Berlin 1873, S. 119 (digitale-sammlungen.de).
- ↑ Staatsvertrag zwischen den Ländern Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen über die Umgliederung der Gemeinden im ehemaligen Amt Neuhaus und anderer Gebiete nach Niedersachsen. GrÄndStVtr MV/ND. 9. März 1993, abgerufen am 28. Dezember 2018.