Bildnis Antonin Proust (Musée Fabre)
| Bildnis Antonin Proust |
|---|
| Édouard Manet, um 1877 |
| Öl auf Leinwand |
| 182 × 110 cm |
| Musée d’Orsay, Paris Dauerleihgabe im Musée Fabre, Montpellier |
Das Bildnis Antonin Proust[1] (französisch Portrait d’Antonin Proust)[2] ist ein um 1877 entstandenes Gemälde des französischen Malers Édouard Manet. Es wurde von ihm nur skizzenhaft als Porträt eines stehenden Mannes ausgeführt und später von fremder Hand in großen Teilen überarbeitet. Das in Öl auf Leinwand gemalte Bild hat nach den Überarbeitungen eine Höhe von 182 cm und eine Breite von 110 cm. Dargestellt ist der Journalist und Politiker Antonin Proust, ein langjähriger Freund Manets. Zur wechselvolle Geschichte des Gemäldes gehört der Erwerb durch das Wallraf-Richartz-Museum in Köln während des Zweiten Weltkrieges. Nach dem Krieg gelangte es zurück nach Frankreich und wird – bei ungeklärter Eigentumsfrage – heute als Dauerleihgabe im Musée Fabre in Montpellier gezeigt. Ein weiteres Bildnis von Antonin Proust hat Manet 1880 vollendet und im selben Jahr erfolgreich im Salon de Paris präsentiert.
Proust-Bildnisse von Manet und Nachahmern
Manet kannte Antonin Proust bereits seit seiner Schulzeit. Danach begannen beide eine Ausbildung zum Maler im Atelier von Thomas Couture. Proust gab die Malerei nach kurzer Zeit wieder auf und arbeitete als Journalist. 1876 wurde er Abgeordneter der Nationalversammlung und 1881 kurzzeitig Kulturminister. In der Manet-Literatur werden eine Reihe von – je nach Autor – bis zu fünf Gemälden erwähnt[3], die Antonin Proust darstellen und aus Manets Hand stammen sollen. Nicht alle vormaligen Zuschreibungen werden jedoch von der aktuellen Manet-Forschung als eigenständige Werke akzeptiert. Das früheste Werk Manets, bei dem zeitweilig angenommen wurde, es könnte Antonin Proust darstellen, ist das während der Studienjahre bei Couture entstandene Porträt eines jungen Mannes von 1855–1856 (Nationalgalerie Prag). Das Bild wurde noch 1946 von Manets Biograf Adolphe Tabarant als Jugendporträt von Proust gesehen[4], inzwischen gibt es Überlegungen, der Dargestellte sei Manets Mitschüler Paul Roudier. Ein von Manet als Rötelzeichnung ausgeführtes Porträt Roudiers im Besitz des Louvre weist deutliche anatomische Übereinstimmungen mit dem Mann im Gemälde der Nationalgalerie in Prag auf, weshalb Proust als dargestellte Person weitestgehend ausgeschlossen wird.[5]
Das bekannteste Porträt seines Freundes Proust vollendete Manet 1880 und stellte es im selben Jahr im Salon de Paris aus. Das heute im Toledo Museum of Art befindliche Bild trägt die persönliche Widmung „A mon ami Antonin Proust“ (Für meinen Freund Antonin Proust). Es zeigt den stehenden Proust als detailreich ausgearbeitetes Dreiviertelporträt mit Zylinder und Spazierstock in der vornehmen Garderobe eines Pariser Dandy.[6] Vorbild hierfür war wahrscheinlich das Manet-Bildnis von Henri Fantin-Latour von 1867 (Art Institute of Chicago), in dem Manet als vornehmer Pariser Flaneur gezeigt wurde.[7] Weiterhin gibt es ein Brustbild von Antonin Proust, das um 1877–1880 entstanden sein soll und heute im Puschkin-Museum in Moskau als Werk Manets ausgestellt wird.[8] Das Bild wurde noch von Tabarant als Werk Manets beschrieben[9], fehlt hingegen in den neueren Literatur, etwa im Werkverzeichnis von Denis Rouart und Daniel Wildenstein von 1975.
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Édouard Manet:
Porträt eines jungen Mannes, 1855–1856 -
Édouard Manet:
Bildnis Antonin Proust, 1880 -
Henri Fantin-Latour:
Bildnis Édouard Manet, 1867 -
Nachahmer Manets:
Bildnis Antonin Proust, um 1877–1880?
Unklar war lange Zeit, ob es neben diesen drei Werken noch ein oder zwei weitere Gemälde gibt, die Antonin Proust zeigen. Unter den Werken, die Fernand Lochard (1824–1889) nach Manets Tod 1883 im Auftrag der Familie im Atelier des Malers fotografierte, befand sich eine Ölskizze, die Antonin Proust zeigt. Von dieser Skizze ist neben der Fotografie nur bekannt, das Suzanne Manet sie 1884 an Antonin Proust geschenkt haben soll.[9] Es gibt jedoch keine Informationen über den weiteren Verbleib dieser Skizze.[10] Rouart und Wildenstein haben bereits 1975 angenommen, dass diese Skizze von fremder Hand aufgegriffen und stark überarbeitet wurde. Sie vergaben zwar in ihrem Werkverzeichnis für diese durch Foto belegte Skizze und dem heute im Musée Fabre befindlichen Gemälde noch zwei unterschiedliche Katalognummern, merkten allerdings an, dass anzunehmen sei, es handle sich um dieselbe Leinwand.[11] Der Museumskurator Stéphane Guégan führte 2011 aus, dass sich inzwischen alle Experten einig seien, das durch die Fotografie belegte Werk gehöre zu den Skizzen, die im Auftrag von Manets Witwe und ihrem Sohn Léon überarbeitet wurden, um sie besser verkaufen zu können.[12] Da Manets Witwe das Bild jedoch 1884 an Proust verschenkt hat, ist auch eine spätere Überarbeitung im Auftrag einer anderen Person denkbar.
Beschreibung der ersten und der heutigen Fassung
Die von Manet skizzierte erste Fassung des Gemäldes ist durch eine Schwarzweißfotografie von Fernand Lochard überliefert. Zu dieser Aufnahme gibt es handschriftliche Vermerke von Léon Leenhoff, dem bei Manet lebenden Sohn seiner Frau Suzanne. Leenhoff notierte, das Bild stelle Antonin Proust dar und sei in Manets Atelier in der Rue d’Amsterdam entstanden.[13] Von Adolphe Tabarant wird die Höhe des Bildes mit 180 cm und die Breite mit 125 cm angegeben.[9] In dieser Ölskizze zeigt Manet seinen Freund Proust als stehende Ganzkörperfigur im Anzug. Der Kopf ist zur rechten Schulter gedreht, während der Körper frontal zum Bildbetrachter weist. Er trägt einen gepflegten Vollbart und hat die Haare nach hinten frisiert, wobei das Ohr frei bleibt. Sein Blick geht zum linken Bildrand. Nur der Kopf und die Partie um den hellen Hemdkragen sind etwas weiter ausgeführt. Der Rest des Porträts erscheint lediglich als mit wenigen Strichen umrissener bekleideter Körper.[14] Der Dargestellte hat den rechten Arm angewinkelt und greift mit der rechten Hand zur Knopfleiste. Der linke Arm fällt seitlich herunter. In der linken Hand hält er einen Zylinder und einen Spazierstock. Dunkle Partien am Ende der Hose deuten Schuhe an.
Wann und von wem diese erste Fassung überarbeitet wurde, ist nicht bekannt. Die heutige Version des Gemäldes ist 182 cm hoch und 110 cm breit. Während es sich bei der zur ersten Fassung um zwei Zentimeter abweichenden Höhe um eine ungenaue Messung handeln könnte, sind die 15 cm Unterschied bei der Breite eventuell auf eine Beschneidung der Leinwand zurückzuführen. Auffälligster Unterschied zwischen der ersten und der heutigen Fassung ist die nunmehr detailreiche Ausführung des Gemäldes. Die Körperhaltung mit dem zur rechten Schulter gedrehten Kopf ist nur wenig verändert, der angewinkelte rechte Arm ist an den Körper gezogen, die rechte Hand greift nach vorne und umfasst den Saum der schwarzen Jacke, die weiter oben nur mit einem einzigen Knopf geschlossen ist. Darunter ist im Bauchbereich eine helle beigefarbene Weste zu erkennen. Am Hals füllen ein weißer Hemdkragen sowie ein dunkles Halstuch den Ausschnitt. Aus der linken Brusttasche der Jacke ragt ein helles Einstecktuch hervor. Zur dunklen Jacke trägt Proust eine hellgraue Hose und schwarze Schuhe. Die linke Hand ruht auf dem Griff eines hellbraunen Spazierstocks und hält zugleich einen schwarzglänzenden Zylinder fest. Der Hintergrund ist mit deutlich sichtbaren grau-beigen Pinselstrichen skizziert, die mal waagerecht übereinander verlaufen und mal geschlängelte Muster bilden. Um den Kopfbereich ist der Hintergrund eher grau verwischt, der Bereich um die Fuße erscheint als hellgraue Fläche. Das Gemälde ist unten am linken Bildrand mit „Manet“ signiert.[3] Diese Signatur fehlte jedoch in der von Manet gemalten Ursprungsversion, sodass sie erst nach Manets Tod angebracht wurde.[10] Trotz dieser starken Überarbeitung fehlt es dem Gemälde nicht an Charme, wie der Museumkurator Stéphane Guégan anmerkte.[12] Er bescheinigte dem Dargestellten eine gewisse Eleganz, dass ihn an das Manet-Bildnis von Henri Fantin-Latour von 1867 erinnerte.[12]
Manets Ganzkörperporträts der 1870er Jahre
Im Gegensatz zu den zahlreichen Bildnissen, die Manet von Frauen schuf, erscheinen Männerporträts in seinem Werk in deutlich geringeren Umfang. In den 1860er Jahren hatte er eine Reihe von lebensgroßen Männerbildnissen geschaffen, die vor allem spanische Motive darstellten oder Personen aus dem Kreis der Bettler zeigten, darunter das lebensgroße Werk Absinthtrinker (Ny Carlsberg Glyptotek, Kopenhagen). 1875 knüpfte er daran mit dem Gemälde Der Künstler (Museu de Arte de São Paulo) an, dass den befreundeten Maler Marcellin Desboutin als Bohémien zeigt. Er ist wie später der stehende Proust vor dunklem Hintergrund wiedergegeben. Ein weiterer Malerfreund war Émile Auguste Carolus-Duran, den Manet 1876 bei einem Landausflug mit einem Garten im Hintergrund porträtierte (Barber Institute of Fine Arts, Birmingham). Hier findet sich bereits die Geste mit der auf einen Stock gestützten Hand, die zugleich einen Hut hält. Wenig später fand die Haltung im Bildnis von Antonin Proust ihre Entsprechung. Eine weitere lebensgroße Darstellung eines Mannes zeigte Manet im Gemälde Der Sänger Faure als Hamlet (zwei Fassungen: Hamburger Kunsthalle und Museum Folkwang, Essen). Mit dem Degen in der Hand stellte Manet hier den Sänger Jean-Baptiste Faure in einer Bühnenrolle dar. Ebenfalls in seiner Berufskleidung porträtierte sich Manet selbst (Artizon Museum, Tokio). In diesem kleinformatigen Bild von 1878 trägt Manet seine Malerjacke und eine dazu passende Kopfbedeckung, wiederum vor neutralem Hintergrund. Dieses Selbstbildnis steht im Gegensatz zu Fantin-Latours Manet-Bildnis, in dem er als Dandy porträtiert wurde. Solch eine vornehme Pariser Figur, wie sie als Flaneur mit Zylinder und Gehstock in den Straßen der Stadt anzutreffen war, ist wiederholt auch bei Manet zu finden. So hatte er bereits 1868 im Kleinformat den befreundetet Schriftsteller Théodore Duret mit Melone und Spazierstock gemalt (Petit Palais, Paris). Diesen Typus eines Flaneurs – diesmal mit Anzug und Zylinder an einer Straßenecke – griff Manet 1879 in der kleinen Skizze Der Spaziergang (Deji Art Museum, Nanjing) erneut auf. Im selben Jahr porträtierte Manet in zwei Fassungen Monsieur Brun (Nationalmuseum für westliche Kunst, Tokio und Privatsammlung). Hierin erscheint der Porträtierte als modisch gekleidete städtische Figur auf einem Gartenweg. In diese Folge von Männerporträts reiht sich die 1877 begonnene Skizze des Antonin Proust ein, die später von fremder Hand ergänzt wurde. Das Thema des Dandy oder Flaneurs hatte Manet über mehrere Jahre interessiert und immer wieder aufgenommen.[7]
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Édouard Manet:
Der Künstler, 1875 -
Édouard Manet:
Bildnis Carolus-Duran, 1876 -
Édouard Manet:
Der Sanger Faure als Hamlet, 1877 -
Édouard Manet:
Selbstbildnis, 1878 -
Édouard Manet:
Bildnis Théodore Duret, 1868 -
Édouard Manet:
Der Spaziergang1879 -
Édouard Manet:
Bildnis Monsieur Brun, 1879
Provenienz
Das Gemälde gehörte bei Manets Tod zu seinem Atelierbestand. 1884 verschenkte es seine Witwe Suzanne Manet vermutlich an den Dargestellten Antonin Proust.[15][10] Später besaß der Pariser Kunsthändler Alexandre Rosenberg (1842–1913) das Bild. Am 21. Mai 1909 wurde das Werk durch den Auktionator Fernand Lair-Dubreuil (1866–1931) im Hôtel Drouot unter der Losnummer 36 mit dem Titel Esquisse d’un portrait d’homme (Skizze eines Männerporträts) für 2750 Franc versteigert.[16] Anschließend befand es sich im Besitz des deutschen Kunstsammlers und -händlers Gottlieb Reber aus Barmen.[17] Späterer gehörte es dem Pariser Kaufhausbesitzer Gabriel Cognacq[17] und ab etwa 1920 dem norwegische Reeder Jørgen Breder Stang.[18] Letzterer lieh das Bild 1922 zur Manet-Ausstellung in Skandinavien aus.[16] Als das Bild 1928 in der Manet-Ausstellung in Berlin gezeigt wurde, war Stangs Kunsthändler Alfred Gold als Besitzer vermerkt.[19] Er war jedoch zu diesem Zeitpunkt nicht Eigentümer des Bildes.[18] Stang hatte vergeblich versucht, das Gemälde zunächst in Europa und in den 1930er Jahren auch in den Vereinigten Staaten zu verkaufen. 1938 kehrte das immer noch im Besitz von Stang befindliche Gemälde zurück nach Europa und wurde nun erneut auf dem Pariser Kunstmarkt angeboten.[18] Unklar ist der Verbleib des Gemäldes in den folgenden Jahren. Alfred Gold emigrierte 1940 in die Vereinigten Staaten.
Im Juli 1943 wurde das Gemälde in Paris von Nicolas Makeev an den deutschen Kunsthändler Hildebrand Gurlitt verkauft. In der Datenbank des französischen Kulturministeriums ist vermerkt, dass dieser Verkauf im Auftrag von Stang erfolgte, demnach Makeev seine Interessen vertrat.[16] Gurlitt erwarb das Gemälde für 3.300.000 Franc (seinerzeit 165.000 Reichsmark) im Auftrag für das Wallraf-Richartz-Museum in Köln. Im November 1943 erfolgte der Export nach Deutschland.[16] Otto H. Förster, Direktor des Kölner Wallraf-Richartz-Museums, versuchte während des Zweiten Weltkrieges etwaige Lücken im Sammlungsbestand seines Museum durch gezielte Ankäufe im Ausland, vor allem in den Niederlanden und Frankreich, zu schließen. Manets Gemälde wurde als Antoine Proust ganzfigurig erworben und mit der Nummer 2687 inventarisiert.[20] Nach Beendigung des Krieges gehörte das Bild zu den 21 Gemälden des Museums, die nach französischer Rechtsauffassung während der Besatzung in Frankreich unrechtmäßig erworben wurden. Entsprechend musste das Wallraf-Richartz-Museum diese Werke herausgeben. Die Kunstwerke gelangten über den Central Collecting Point Baden-Baden[21] zurück nach Frankreich und wurden dort zunächst vom Office des biens privés (Amt für Privateigentum) verwaltet.
Das Bildnis Antonin Proust gehörte zu den Werken, deren rechtmäßige Eigentümer in der Nachkriegszeit nicht ermittelt werden konnten. Es wurde zusammen mit anderen Werken im Verzeichnis Musées nationaux récupération (MNR) mit der Nr. 135 gelistet und wird seither vom französischen Staat treuhänderisch verwaltet, der jedoch nicht Eigentümer des Bildes ist.[17] 1950 wurde das Gemälde zunächst an den Louvre überwiesen.[16] Mit Schreiben vom 17. Mai 1950 bat Jean Claparède, Kurator am Musée Fabre in Montpellier, den Direktor der staatlichen Museen Frankreichs um Berücksichtigung bei der Verteilung von Kunstwerken, da sein Museum in bestimmte Sammlungsfeldern Lücken aufweise. Claparède wurde per Brief vom 24. Mai 1952 eingeladen, um die betreffenden Werke in Paris zu begutachten und sich möglicherweise einzelne Gemälde auszuwählen. Im November wurde dem Museum in Montpellier das Bildnis Antonin Proust zugeteilt.[21] Das seither als Dauerleihgabe im Musée Fabre ausgestellte Gemälde ist dort mit der Nummer D-52.2.1 inventarisiert.[17] Die nach wie vor ungeklärte Eigentumsfrage dieses Gemäldes und zahlreicher weiterer Kunstwerke veranlasste das französische Kulturministerium 2008 in Zusammenarbeit mit dem Außenministerium zu einer Ausstellung im Israel-Museum in Jerusalem und im Musée d’art et d’histoire du Judaïsme in Paris. Unter dem Titel A qui appartenaient ces tableaux? (Wem gehörten diese Bilder?) wurde versucht, insbesondere bei Angehörigen von möglicherweise jüdischen Vorbesitzern neue Erkenntnisse zu Eigentumsverhältnissen zu gelangen.[22] Beim Gemälde Bildnis Antonin Proust haben sich bisher jedoch keine neuen Erkenntnisse ergeben.
Ausstellungen
- 1909: Portraits anciens et modernes, Galerie Brunner, Paris, Nr. 75.[10]
- 1922: Föreningen Fransk Konst, Stockholm, Kopenhagen, Oslo 1922, Nr. 18.[10]
- 1928: Edouard Manet, Galerie Matthiesen, Berlin, Nr. 44.[19][10]
- 1934: French Paintings, California Palace of the Legion of Honor, San Francisco, Nr. 116.[10]
- 1937: French Masters from Courbet to Seurat, Seligmann Gallery, New York, Nr. 5.[10]
- 1961: Manet, Musée Cantini, Marseilles, Nr. 25.[10]
- 2003: Ritratti e figure. Capolavori impressionisti, Complesso del Vittoriano, Rom, Nr. 5.[23]
- 2008: À qui appartenaient ces tableaux ? La politique française de recherche de provenance, de garde et de restitution des oeuvres d’art pillées durant le Seconde Guerre mondiale, Israel-Museum, Jerusalem und Musée d’art et d’histoire du Judaïsme, Paris, ohne Nummer.[23]
- 2011: Manet, inventeur du moderne, Musée d’Orsay, Paris, Nr. 181.[17]
Literatur
- Rainer Budde: Anmerkungen zu den Erwerbungen des Wallraf-Richartz-Museums in den Jahren 1941 - 1944. In: Wallraf-Richartz-Jahrbuch, Nr. 47. Jg. 1986, S. 19–28.
- Théodore Duret: Histoire d’Edouard Manet et de son oeuvre, H. Floury, Paris 1902.
- Hubertus Gaßner, Viola Hildebrand-Schat (Hrsg.): Manet – Sehen. Ausstellungskatalog Hamburger Kunsthalle, Michael Imhof Verlag, Petersberg 2016, ISBN 3-7319-0325-3.
- Stéphane Guégan: Manet, inventeur du moderne. Gallimard und Musée d’Orsay, Paris 2011, ISBN 978-2-07-013323-9.
- Galerie Matthiesen (Hrsg.): Ausstellung Edouard Manet, 1832–1883, Gemälde, Pastelle, Aquarelle, Zeichnungen. Galerie Matthiesen, Berlin 1928.
- Nils Messel: The Impressionist Trail. The What, Whence and Whither of French Masterpieces in Norway. Messel Forlag Oslo und Daniel Katz Gallery London 2019, ISBN 978-82-7631-138-9.
- Réunion des Musées Nationaux, Metropolitan Museum of Art (Hrsg.): Manet. Ausstellungskatalog Paris 1983, deutsche Ausgabe Frölich und Kaufmann, Berlin 1984, ISBN 3-88725-092-3.
- Denis Rouart, Daniel Wildenstein: Edouard Manet: Catalogue raisonné. Bibliothèque des Arts, Paris/Lausanne 1975.
- Adolphe Tabarant: Manet et ses oeuvres. Gallimard, Paris 1947.
Weblinks
- Informationen zur Geschichte des Bildnis Antonin Proust auf der Website des Musée Fabre.
- Eintrag des Gemäldes Bildnis Antonin Proust in der Datenbank des Musée Fabre.
- Eintrag zum Gemälde Bildnis Antonin Proust in der Datenbank des französischen Kulturministeriums
- Album mit Fotografien von Fernand Lochard und Anmerkungen von Léon Leenhoff in der Morgan Library & Museum
Einzelnachweise
- ↑ Deutscher Bildtitel im Katalog der Ausstellung Galerie Matthiesen, Berlin 1928, S. 34, Nr. 44.
- ↑ Der französische Titel ist entnommen Stéphane Guégan: Manet, inventeur du moderne, S. 283. Abweichend gibt es den Titel Portrait d’Antonin Proust en pied (Ganzkörperporträt von Antonin Proust) im Werkverzeichnis von Rouart/Wildenstein Bd. I, S. 212, Nr. 262.
- ↑ a b Adolphe Tabarant: Manet et ses oeuvres, 1947, S. 312.
- ↑ Adolphe Tabarant: Manet et ses oeuvres, 1947, S. 24
- ↑ Hubertus Gaßner, Viola Hildebrand-Schat: Manet – Sehen, S. 114.
- ↑ Réunion des Musées Nationaux, Metropolitan Museum of Art: Manet, deutsche Ausgabe, S. 447–449.
- ↑ a b Réunion des Musées Nationaux, Metropolitan Museum of Art: Manet, deutsche Ausgabe 1984, S. 447.
- ↑ Informationen zum Gemälde Bildnis Antonin Proust auf der Website des Puschkin-Museums.
- ↑ a b c Adolphe Tabarant: Manet et ses oeuvres, 1947, S. 313.
- ↑ a b c d e f g h i Denis Rouart, Daniel Wildenstein: Edouard Manet: Catalogue raisonné, Bd. I, S. 212, Nr. 262.
- ↑ Denis Rouart, Daniel Wildenstein: Edouard Manet: Catalogue raisonné, Bd. I, S. 212, Nr. 262 und Nr. 263.
- ↑ a b c Stéphane Guégan: Manet, inventeur du moderne, S. 260.
- ↑ Album mit Fotografien von Fernand Lochard und Anmerkungen von Léon Leenhoff in der Morgan Library & Museum
- ↑ Théodore Duret: Histoire d’Edouard Manet et de son oeuvre, S. 261.
- ↑ Album mit Fotografien von Fernand Lochard und Anmerkungen von Léon Leenhoff in der Morgan Library & Museum
- ↑ a b c d e Eintrag zum Gemälde Bildnis Antonin Proust in der Datenbank des französischen Kulturministeriums
- ↑ a b c d e Stéphane Guégan: Manet, inventeur du moderne, S. 283.
- ↑ a b c Nils Messel: The Impressionist Trail. The What, Whence and Whither of French Masterpieces in Norway, S. 223.
- ↑ a b Galerie Matthiesen: Ausstellung Edouard Manet, 1832–1883, Gemälde, Pastelle, Aquarelle, Zeichnungen., S. 34, Nr. 44.
- ↑ Otto H. Förster: Der Ausbau der Gemäldegalerie des Wallraf-Richartz-Museum von 1933-1944, Mehlem 1945. In: Rainer Budde: Anmerkungen zu den Erwerbungen des Wallraf-Richartz-Museums in den Jahren 1941 - 1944. In: Wallraf-Richartz-Jahrbuch, Nr. 47. Jg. 1986, S. 19–28.
- ↑ a b Informationen zur Geschichte des Bildes auf der Website des Musée Fabre.
- ↑ Informationen zur Ausstellung A qui appartenaient ces tableaux? auf der Website des französischen Premierministers.
- ↑ a b Eintrag des Gemälde Bildnis Antonin Proust in der Datenbank des Musée Fabre.