Edouard Manet (Ausstellung Berlin)

Die Ausstellung Edouard Manet fand vom 6. Februar bis 18. März 1928 in den Räumen der Galerie Matthiesen in der Bellevuestraße 14 in Berlin statt. Die Übersichtsschau zum Werk des französischen Malers Édouard Manet war die bisher größte Einzelausstellung des Künstlers im deutschsprachigen Raum.[1] Sie umfasste Gemälde, Pastelle, Aquarelle und Zeichnungen. Leihgeber waren Museen im Inland und europäischen Ausland, sowie zahlreiche Privatsammler, von denen viele aus Berlin stammten.

Zur Entstehung der Ausstellung

Die erst seit 1923 in Berlin ansässige Galerie Matthiesen hatte sich innerhalb weniger Jahre zu einem bedeutenden Ort für Ausstellungen französischer Kunst etabliert. Hierzu trugen neben den Einzelausstellungen zu Henri de Toulouse-Lautrec 1924 und Honoré Daumier 1926 vor allem die internationalen Beziehungen des Inhabers Franz Catzenstein bei.[2] Die Manet-Ausstellung 1928 sollte daran anknüpfend „einen Überblick über das Oeuvre dieses großen Anführers der impressionistischen Malerei geben.“, wie es Catzenstein im Katalog zur Ausstellung formulierte.[3]

Das Werk Manets war bis dahin – auch international – selten in einer kuratierten Ausstellungen zu sehen.[4] Nach Manets Tod zeigte die Académie des Beaux-Arts 1884 in Paris eine große Retrospektive seines Werkes. Danach gab es keine weitere Werkschau in einem ähnlichen Umfang. Eine Auswahl von zwölf seiner Gemälde war in der Ausstellung französischer Malerei im Rahmen der Weltausstellung 1900 in Paris zu sehen.[5] Darüber hinaus gab es vor allem Ausstellungen, die dem Verkauf seiner Werke dienten, etwa durch seinen Galeristen Paul Durand-Ruel in dessen Filialen in Paris und New York. Hinzu kamen Ausstellungen, bei denen Werke Manets aus den Sammlungen des Opernsängers Jean-Baptiste Faure[6] und des Margarine-Fabrikanten Auguste Pellerin (1901–1911) angeboten wurden.[7] Diese Verkaufsausstellungen 1906–1907 (Faure) und 1910–1911 (Pellerin) waren in Paris, London, Wien, Stuttgart, München und Berlin zu sehen; die Werke der Sammlung Pellerin bildeten zudem den Manet-Teil der Ausstellung Manet and the Post-Impressionists 1910–1911 in London.[8]

Die Berliner Manet-Ausstellung 1928 war nicht als Verkaufsausstellung gedacht, auch wenn Catzenstein einige wenige Bilder aus seinem Galeriebestand beisteuerte, sondern sie sollte durch gezielte Leihgaben von Museen und Privatsammlern einen Überblick auf alle Schaffensphasen Manets geben.[9] Berlin bot sich hierfür in besonderem Maße an. Im Oktober 1883 hatte der Galerist Fritz Gurlitt in der deutschen Hauptstadt erstmals Werke Manets zusammen mit Bildern anderer moderner französischen Künstler aus der Berliner Sammlung von Carl und Felicie Bernstein und weiteren Arbeiten aus dem Bestand der Pariser Galerie Durand-Ruel gezeigt.[10] Zudem hatte Museumsdirektor Hugo von Tschudi 1896 Manets Gemälde Im Wintergarten für die Berliner Nationalgalerie erworben, der erste Ankauf eines Manet-Werkes für ein Museum weltweit. Darüber hinaus waren in Berlin Werke Manets in weiteren Gruppenausstellungen zu sehen, beispielsweise je fünf Werke in der Berliner Secession 1902[11] und 1903[12] sowie zwei Werke an gleicher Stelle 1906.[13] Zudem gab es in Berlin zahlreiche Sammler moderner Kunst, die Werke von Manet besaßen[14] und bereit waren, diese für eine Ausstellung zur Verfügung zu stellen. Dazu gehörten Johanna Arnhold, Otto Gerstenberg, Julius Elias, Marie-Anne von Goldschmidt-Rothschild, Erich Goeritz, Jakob Goldschmidt, Bernhard Koehler, Curt Glaser, Alfred Cassirer, Max Liebermann, Estella und Ludwig Katzenellenbogen sowie Giulietta, Francesco und Eleonora von Mendelssohn.[15]

Im Vorfeld der Ausstellung gelang es Catzenstein ein internationales Ausstellungskomitee zusammenzustellen, das namhafte Kunsthistoriker und Unterstützer umfasste. Hierzu gehörten der französische Botschafter in Berlin Pierre de Margerie, der Generaldirektor der Staatlichen Museen zu Berlin Wilhelm Waetzoldt, der Kunsthistoriker Max J. Friedländer, der Präsident der Preußischen Akademie der Künste Max Liebermann, der Direktor des Nationalmuseums in Stockholm Axel Gauffin, der Direktor der Nationalgalerie Oslo Jens Thiis, der Vorstandsvorsitzende des Museums Ny Carlsberg Glyptotek und Präsident des Ny Carlsbergfonds in Kopenhagen Helge Jacobsen, der Direktor des Statens Museum for Kunst in Kopenhagen Gustav Falck[16], der Direktor der Staatlichen Kunstbibliothek in Berlin Curt Glaser, der Direktor der Kunsthalle Bremen Emil Waldmann und der Kunsthistoriker Julius Meier-Graefe. Der Katalog zur Ausstellung enthält neben einem Vorwort des Inhabers der Galerie Matthiesen Franz Catzenstein (FMZ) weiterhin drei Essays zu Manet von Mitgliedern des Ausstellungskomitees. So zeigte Emil Waldmann in einer biografischen Skizze die wichtigen Lebensstationen Manets auf, Max J. Friedländer stellte in seinem Text die Malweise Manets vor und Max Liebermann versuchte eine künstlerische Einordnung des Werkes von Manet.[17]

Der Galerist Catzenstein berichtete im Vorwort zum Katalog der Manet-Ausstellung von konkurrierenden Veranstaltungen in zwei weiteren Berliner Galerien, die den Erfolg der von ihm organisierten Schau zu beeinträchtigten drohten. Während die eine Galerie, deren Namen nicht mehr feststellbar ist, ihre Pläne zurückzog, zeigte ein anderer Galerist parallel ebenfalls Werke von Manet. Hierbei handelt es sich um die Berliner Filiale der Galerie M. Goldschmidt & Co. aus Frankfurt am Main, die im Februar–März 1928 die Verkaufsausstellung Impressionisten, Sonderausstellung zeigte, darunter auch vier Werke von Manet.[18]

Verzeichnis der ausgestellten Werke

Der Katalog zur Ausstellung verzeichnet zunächst chronologisch die ersten 87 Werke der Schau, danach folgen als Nachtrag die Katalognummer 88–96. Die meisten – jedoch nicht alle – Werke der Ausstellung wurden im Katalog mit Schwarz-Weiß-Fotos illustriert. Teilweise ist eine Identifikation der Werke daher nicht möglich. Einige der 1928 ausgestellten Werke gelten heute nicht mehr als Arbeiten Manets; ein entsprechender Hinweis ist in der Liste vermerkt. Die Angaben zu Titel (in alter Rechtschreibung), Datierung, Maße und Material sind dem Katalog von 1928 entnommen. In der neueren Literatur können Titel und andere Angaben abweichen. Bei den privaten Leihgebern ist soweit aus Werkverzeichnissen und späteren Ausstellungskatalogen bekannt, der damalige Besitzer der Bilder vermerkt. Die derzeitigen Besitzer (heutige Bezeichnungen der Museen) finden sich in einer separaten Spalte.

Kat.-Nr.
Hinweis auf
Zuschreibung
Bild Titel Entstehungsjahr Format in cm
Material
Leihgeber heutiger Besitzer
1 Bildnis eines Freundes ca. 1860 62 × 50 cm
Öl auf Leinwand
Privatbesitz, Berlin
(Otto Gerstenberg, Berlin)
Kröller-Müller Museum, Otterlo
2 Die überraschte Nymphe ca. 1861 35,5 × 46 cm
Öl auf Leinwand
National-Galerie, Oslo Nationalmuseum für Kunst, Architektur und Design, Oslo
3 Jeanne Duval ca. 1861 15,7 × 23 cm
Aquarell
Privatbesitz, Bremen
(Clara Heye, Bremen)
Kunsthalle Bremen, Bremen
4 Der Fischzug ca. 1861 46 × 56 cm
Öl auf Leinwand
Privatbesitz, Zandvoort
(Eduard von der Heydt, Zandvoort)
Von der Heydt-Museum, Wuppertal
5 Der Fischzug ca. 1861/62 77,3 × 123 cm
Öl auf Leinwand
Privatbesitz, Paris
(Galerie Durand-Ruel)
Metropolitan Museum of Art, New York
6 Austernstilleben ca. 1861/62 38,5 × 46,5 cm
Öl auf Leinwand
Schweizer Privatbesitz
(Emil Staub Terlinden, Männedorf)
National Gallery of Art, Washington, D.C.
7 Junge mit Hund ca. 1862 93 × 73 cm
Öl auf Leinwand
Privatbesitz, Berlin
(Marie-Anne von Goldschmidt-Rothschild, Berlin)
Privatbesitz
8 Der alte Musikant 1862 186 × 247 cm
Öl auf Leinwand
Sammlung Mr. Hodebert, Paris
(Galerie Hodebert, Paris)
National Gallery of Art, Washington, D.C.
9 Olympia gegen 1863 20 × 31 cm
Aquarell
Privatbesitz, Paris Privatbesitz
10 keine Abbildung
bekannt
Olympia gegen 1863 29 × 40 cm
Aquarell
Privatbesitz, Hamburg Privatbesitz
11 Bildnis des Dichters Zacharie Astruc ca. 1863/64 90 × 116,5 cm
Öl auf Leinwand
Kunsthalle Bremen, Bremen Kunsthalle Bremen, Bremen
12
gilt nicht mehr
als Werk Manets[19]
keine Abbildung
bekannt[20]
Alabama (Marine) 1864 79 × 110 cm
Öl auf Leinwand
Privatbesitz, Berlin Privatbesitz
13 Verspottung Christi 1864 26,7 × 20,2 cm
Sepia-Pinselzeichnung
Privatbesitz, Frankfurt am Main
(Familie Swarzenski), Frankfurt
Museum of Fine Arts, Boston, Boston
14 Rennen in Longchamp 1864 22 × 56 cm
Aquarell
Privatbesitz, Paris
(Jules Strauss, Paris)
Fogg Art Museum, Cambridge, Massachusetts
15
gilt nicht mehr
als Werk Manets
Fisch-Stilleben gegen 1865 73 × 92 cm
Öl auf Leinwand
Nationalmuseum, Stockholm Nationalmuseum, Stockholm
16 Stierkampf ca. 1865 89 × 108 cm
Öl auf Leinwand
Privatbesitz, Berlin
(Marie-Anne von Goldschmidt-Rothschild, Berlin)
Musée d’Orsay, Paris
17 Das spanische Hündchen King Charles ca. 1866 45 × 37 cm
Öl auf Leinwand
Privatbesitz, Berlin
(Julie Elias, Berlin)
National Gallery of Art, Washington, D.C.
18
gilt nicht mehr
als Werk Manets
Früchte-Stilleben ca. 1866 31 × 43 cm
Öl auf Leinwand
Privatbesitz, Basel Privatbesitz
19 Die Erschießung des Kaiser Maximilian 1867 50,2 × 61,2 cm
Öl auf Leinwand
Statens Museum for Kunst, Kopenhagen Ny Carlsberg Glyptotek, Kopenhagen
Dauerleihgabe des Statens Museum for Kunst, Kopenhagen
20 Die Weltausstellung von 1867 1867 107 × 197 cm
Öl auf Leinwand
Nationalgalerie, Oslo Nationalmuseum für Kunst, Architektur und Design, Oslo
21 Bildnis eines jungen Mannes (Léon Leenhoff) ca. 1868 84 × 70 cm
Öl auf Leinwand
Nationalmuseum, Stockholm Nationalmuseum, Stockholm
22 Bildnis Émile Zola 1868 145 × 110 cm
Öl auf Leinwand
Louvre, Paris Musée d’Orsay, Paris
23 Bildnis Théodore Duret 1868 43 × 35 cm Petit Palais, Paris Petit Palais, Paris
24 Der Balkon 1869 169 × 123 cm
Öl auf Leinwand
Musée du Luxembourg, Paris Musée d’Orsay, Paris
25 Reiterbildnis Guillardin (Studie) ca. 1870 89 × 116 cm
Öl auf Leinwand
Privatbesitz, Berlin
(Alfred Cassirer, Berlin)
Privatbesitz
26 Das Bassin von Arcachon 1871 25 × 42 cm
Öl auf Leinwand
Privatbesitz, Paris Denver Art Museum, Denver
27 Der Hafen von Bordeaux 1871 63 × 100 cm
Öl auf Leinwand
Privatbesitz, Berlin
(Eleonora von Mendelssohn, Berlin)
Privatbesitz
28
gilt nicht mehr
als Werk Manets
Die Dame mit dem Augenglas 1871 25,5 × 15,5 cm
Öl auf Holz
Privatbesitz, Paris
(Marcel Kapferer, Paris)
Privatbesitz
29 Marine ca. 1872 15 × 23,5 cm
Aquarell
Privatbesitz, Berlin
(Curt Glaser, Berlin)
Privatbesitz
30 Fischer auf dem Meer ca. 1873 63 × 80 cm
Öl auf Leinwand
Privatbesitz, Berlin
(Francesco von Mendelssohn, Berlin)
Privatbesitz
31
gilt nicht mehr
als Werk Manets
Die Wiege 1873 24,5 × 33 cm
Öl auf Leinwand
Schweizer Privatbesitz Privatbesitz
32 Mme. Manet am Fenster (Studie) 1873 46 × 50 cm
Öl auf Leinwand
Privatbesitz, Stockholm
(Erik Wettergren, Stockholm)
Privatbesitz
33 Brustbild einer Dame (Das Modell) 1875 74 × 61,5 cm
Öl auf Leinwand
Privatbesitz, Paris
(Bernheim-Jeune, Paris)
Privatbesitz
34 Das japanschen HündchenTama 1875/76 61 × 50,5 cm
Öl auf Leinwand
Privatbesitz, Paris
(Georges Bernheim, Paris)
Privatbesitz
35 Dame im orientalischen Kostüm ca. 1876 95 × 74 cm
Öl auf Leinwand
Privatbesitz, Breslau
(Max Silberberg, Breslau)
Stiftung Sammlung E. G. Bührle im Kunsthaus Zürich, Zürich
36 Kind in Blumen ca. 1876 60 × 97 cm
Öl auf Leinwand
Privatbesitz, Paris
(Durand-Ruel, Paris)
Nationalmuseum für westliche Kunst, Tokio
37 Kopf des Hündchens Bob ca. 1876 27 × 21,5 cm
Öl auf Leinwand
Privatbesitz, Berlin
(Ludwig und Estella Katzenellenbogen, Berlin)
Privatbesitz
38 Stehende Dame zwischen Blumen ca. 1876 113 × 80 cm
Öl auf Leinwand
Privatbesitz, Paris
(Georges Bernheim, Paris)
Musée des Beaux-Arts, Lyon
39 Bildnis Carolus Duran ca. 1876 189,5 × 170,5 cm
Öl auf Leinwand
Privatbesitz, Oslo
(Jørgen Breder Stang, Oslo)
Barber Institute of Fine Arts, Birmingham
40 Bildnis der Tänzerin Rosita Mauri 1876 81 × 65 cm
Öl auf Leinwand
Privatbesitz, Berlin
(Bernhard Koehler, Berlin)
Puschkin-Museum (Sammlung Koehler), Moskau
41 Die Amazone 1876/77 89× 116 cm
Öl auf Leinwand
Privatbesitz, Berlin
(Alfred Cassirer, Berlin)
Museu de Arte de São Paulo, São Paulo
42 Junge Frau zwischen Blumen 1876/77 65,5 × 81 cm
Öl auf Leinwand
Privatbesitz, Berlin
(Paul Steiner, Berlin)
Privatbesitz
43 Der Sänger Faure als Hamlet ca. 1877 196 × 129,5 cm
Öl auf Leinwand
Hamburger Kunsthalle, Hamburg Hamburger Kunsthalle, Hamburg
44 Bildnis Antonin Proust 1877 183 × 110 cm
Öl auf Leinwand
Alfred Gold, Berlin
(Jørgen Breder Stang, Oslo)
Musée d’Orsay, Paris
Dauerleihgabe im Musée Fabre, Montpellier
45 Die Dame mit weißem Fichu (Mlle. Isabelle Lemmonier) ca. 1877 86,5 × 63,5 cm
Öl auf Leinwand
Ny Carlsberg Glyptotek, Kopenhagen Ny Carlsberg Glyptotek, Kopenhagen
46 Die Dame im Pelz ca. 1877 101 × 82 cm
Öl auf Leinwand
Privatbesitz, München
(Otto Krebs, Weimar)
Eremitage (Sammlung Krebs), Sankt Petersburg
47 Bildnis des Malers Courbet 1878 16,5 × 11 cm
Federzeichnung
Privatbesitz, Berlin Privatbesitz
48 Die Promenade 1879 70,5 × 92 cm
Öl auf Leinwand
Privatbesitz, Berlin
(Jakob Goldschmidt)
Tokyo Fuji Art Museum, Hachiōji
49 Bildnis des Richters Dejouy 1879 81 × 65 cm
Öl auf Leinwand
Privatbesitz, Berlin
(Erich Goeritz)
National Museum Cardiff, Cardiff
50 Mme. Manet im Gewächshaus 1879 81 × 100 cm
Öl auf Leinwand
National-Galerie, Oslo Nationalmuseum für Kunst, Architektur und Design, Oslo
51 Blumen in einer Fayence-Vase ca. 1880 98 × 61 cm
Öl auf Leinwand
Englischer Privatbesitz Privatbesitz
52 Bildnis des Komponisten Emanuel Chabrier ca. 1880 56 × 35 cm
Pastell auf Leinwand
Privatbesitz, Kopenhagen
(Wilhelm Hansen, Kopenhagen)
Ordrupgaard, Ordrup
53 Die Frau mit dem Strumpfband ca. 1880 53 × 44 cm
Pastell auf Leinwand
Privatbesitz, Kopenhagen
(Wilhelm Hansen, Kopenhagen)
Ordrupgaard, Ordrup
54 Bildnis Monet mit den Studien zweier Frauenköpfe ca. 1880 22 × 34 cm
Tusch-Pinsel-Zeichnung
Privatbesitz, Breslau Privatbesitz
55 Die Pariserin (Mme. Guillemet) ca. 1880 56 × 36 cm
Pastell auf Leinwand
Privatbesitz, Kopenhagen
(Wilhelm Hansen, Kopenhagen)
Ordrupgaard, Ordrup
56 Die Frau mit der Wanne 1880 46 × 56 cm
Gouache auf Leinwand
Galerie Matthiesen, Berlin Privatbesitz
57 Lesende Dame ca. 1880 54 × 44 cm
Pastell auf Leinwand
Galerie Matthiesen, Berlin Stedelijk Museum, Amsterdam
58 Sitzende Dame mit einer Handarbeit im Garten ca. 1880 55 × 46 cm
Pastell auf Leinwand
Galerie Matthiesen, Berlin Privatbesitz
59 Garten in Bellevue 1880 54,3 × 65,2 cm
Öl auf Leinwand
Privatbesitz, Paris
(Ernest und Julie Rouart)
Privatbesitz
60[21] Zwei Aquarelle als Illustrationen eines Briefes 25. Juli 1880 je 20 × 25 cm
Aquarelle
Privatbesitz, Berlin Privatbesitz
61 Landhaus in Bellevue 1880 92 × 70 cm
Öl auf Leinwand
Privatbesitz, Berlin
(Johanna Arnhold, Berlin)
Stiftung Sammlung E. G. Bührle im Kunsthaus Zürich, Zürich
62 Damenbildnis ca. 1880 51 × 44,5 cm
Pastell auf Leinwand
Privatbesitz, Berlin
(Giulietta von Mendelssohn, Berlin)
Österreichische Galerie Belvedere, Wien
63 Brustbild eines jungen Mädchens ca. 1880 20 × 12 cm
Aquarell
Privatbesitz, Paris Privatbesitz
64 Stilleben-Studie ca. 1880 20 × 12 cm
Aquarell
Privatbesitz, Paris Privatbesitz
65 Junge Dame im Reisekostüm ca. 1880 20 × 12 cm
Aquarell
Privatbesitz, Paris Privatbesitz
66 Juge Dame im Badekostüm ca. 1880 20 × 10 cm
Aquarell
Privatbesitz, Paris Privatbesitz
67 M. Pertuiset als Löwenjäger 1880/81 24 × 28 cm
Federzeichnung
Privatbesitz, Berlin
(Ludwig und Estella Katzenellenbogen, Berlin)
Privatbesitz
68 M. Pertuiset als Löwenjäger 1881 150 × 170 cm
Öl auf Leinwand
Privatbesitz, Berlin
(Ludwig und Estella Katzenellenbogen, Berlin)
Museu de Arte de São Paulo, São Paulo
69 Junger Stier auf der Weide 1881 79 × 99 cm
Öl auf Leinwand
Privatbesitz, Berlin
(Erich Goeritz)
Privatbesitz
70 Bildnis Victor Henri Rochefort 1881 81,5 × 66,5 cm
Öl auf Leinwand
Hamburger Kunsthalle, Hamburg Hamburger Kunsthalle, Hamburg
71 Damenbildnis (Die Unbekannte) ca. 1881 53 × 44 cm
Pastell auf Leinwand
Privatbesitz
(Otto Gerstenberg, Berlin)
Privatbesitz
72 Der Kellner (Der Sohn des Père Lathuille) ca. 1881 53 × 44 cm
Pastell auf Leinwand
Privatbesitz, Köln
(Alfred Leonhard Tietz, Köln)
Los Angeles County Museum of Art, Los Angeles
73 Bar in den Folies-Bergère 1881/82 47 × 56 cm
Öl auf Leinwand
Privatbesitz
(Franz Koenigs, Haarlem)
Privatbesitz
74 Haus in Rueil (Studie) 1882 56 × 46 cm
Öl auf Leinwand
Georges Bernheim, Paris Privatbesitz
75 Die Gießkanne ca. 1882 97 × 60 cm
Öl auf Leinwand
Privatsammlung, Essen
(Georg Hirschland, Essen)
Privatbesitz
76 Flieder und Rosen ca. 1882 32,5 × 24,5 cm
Öl auf Leinwand
Privatbesitz, Paris
(Bernheim-Jeune, Paris)
Privatbesitz
77 Päonien-Strauss 1882 56 × 44 cm
Öl auf Leinwand
Privatbesitz, Berlin
(Max Liebermann, Berlin)
Privatbesitz
78 Zwei Rosen 1882 19 × 24 cm
Öl auf Leinwand
Privatbesitz, Paris
(Bernheim-Jeune, Paris)
Museum of Modern Art, New York
79
gilt nicht mehr
als Werk Manets
Pfirsiche ca. 1882 22,5 × 33,5 cm
Öl auf Leinwand
Privatbesitz, Frankfurt am Main Privatbesitz
80 Korb mit Erdbeeren 1882 21,5 × 27 cm
Öl auf Leinwand
Privatbesitz, Paris
(Gaston Bernheim-Jeune, Paris)
Metropolitan Museum of Art, New York
81 Pfirsiche ca. 1882 32,5 × 41,5 cm
Öl auf Leinwand
Privatbesitz, Berlin
(Curt Herrmann, Pretzfeld)
Privatbesitz
82 Korb mit Birnen 1882 35 × 46 cm
Öl auf Leinwand
Privatbesitz, Kopenhagen
(Wilhelm Hansen, Kopenhagen)
Ordrupgaard, Ordrup
83 Vier Mandarinen ca. 1882 19 × 24 cm
Öl auf Leinwand
Bernheim-Jeune, Paris Privatbesitz
84 Blumen im Glas ca. 1882 25 × 32,5 cm
Öl auf Leinwand
Privatbesitz, Paris National Gallery of Art, Washington, D.C.
85 Ein Spargel ca. 1882 16,5 × 21,5 cm
Öl auf Leinwand
Privatbesitz, Paris
(Bernheim-Jeune, Paris)
Musée d’Orsay, Paris
86 Mädchenbildnis (Mlle. Hecht?) (Studie) ca. 1883 55 × 46 cm
Öl auf Leinwand
Privatbesitz, Berlin
(Dr. Schweitzer, Berlin)
Helen Foresman Spencer Museum of Art, Lawrence (Kansas)
87 Mädchen sich die Haare ordnend ca. 1883 55 × 45 cm
Gouache auf Leinwand
Privatbesitz Privatbesitz
88 Päonien in einer Flasche ca. 1866 63,7 × 53,4 cm
Öl auf Leinwand
Englischer Privatbesitz
(Charles Carstairs, London)
Privatbesitz
89
gilt nicht mehr
als Werk Manets[22]
keine Abbildung
bekannt
Artischocken ca. 1874 47 × 55,5 cm
Öl auf Leinwand
Privatbesitz, Hamburg Privatbesitz
90 Studie aus Monets Garten 1874 62,2 × 78,3 cm
Öl auf Leinwand
Privatbesitz, Berlin
(Marie-Anne von Goldschmidt-Rothschild, Berlin)
Privatbesitz
91 Christus mit zwei Engeln ca. 1875 32 × 27 cm
Aquarell
Louvre
Paris
Musée d’Orsay, Paris
92 Mlle. Lemmonier, sitzend ca. 1877 33 × 41 cm
Öl auf Leinwand
Privatbesitz, Berlin
(Otto Gerstenberg, Berlin)
Philadelphia Art Museum, Philadelphia
93 Damenbildnis o. J. 50,5 × 33 cm
Kohlezeichnung
Privatbesitz, Amsterdam Van Gogh Museum, Amsterdam
94 Die Melone 1880 46 × 55,5 cm
Öl auf Leinwand
Privatbesitz, Berlin
(Max Liebermann, Berlin)
National Gallery of Art, Washington, D.C.
95 Pfirsiche 1880 29,4 × 39,5 cm
Öl auf Leinwand
Privatbesitz, Berlin
(Otto Gerstenberg, Berlin)
Privatbesitz
96 Der Garten in Rueil 1882 81,5 × 65 cm
Öl auf Leinwand
Privatbesitz, Berlin
(Otto Gerstenberg, Berlin)
Kunstmuseum Bern, Bern

Rezeption

Ausstellungskritiken

Der Kunsthistoriker Julius Meier-Graefe, Verfasser der ersten deutschsprachigen Manet-Biografie, stellte in der Zeitschrift Der Cicerone fest: „In Deutschland hat man nie so viele Bilder Manets zusammengesehen.“[23] Er lobte die Ausstellung, die „mit bewundernswerter Umsicht und Energie zusammengebracht worden“ sei.[24] Er stellte heraus, dass die Ausstellung „alle Perioden des Meisters mit typischen Exempeln“[25] umfasste und beschrieb einzelne Werke ausführlicher. Die Werkschau war laut Meier-Graefe nicht zuletzt durch die „Generosität“ der ausländischen Museen möglich geworden, die mit ihren Leihgaben an die Ausstellung eines deutschen Kunsthändlers großzügiger agierten, als einige deutsche Museen.[26]

Karl Scheffler hob in seiner Ausstellungskritik in der Zeitschrift Kunst und Künstler hervor, dass der einstmals umstrittene Manet inzwischen „auch in seiner Heimat als Klassiker“ gelte.[27] Er lobte das Geschick der Galerie Matthiesen, die bedeutende Werke aus den Museen in Paris, Oslo, Kopenhagen, Stockholm, Bremen und Hamburg für die Ausstellung gewinnen konnte. Zugleich bemängelte er fehlende Leihgaben der Berliner Nationalgalerie, wie auch aus den Museen in Frankfurt am Main und München. Er stellte in seinem Bericht einzelne Werke aus allen Schaffensperioden des Künstlers vor und lobte die Hängung der Werke. Obwohl die Galerie über eher kleine Räume verfügte, seien die teils großformatigen Werke „gut untergebracht“ worden. Insgesamt urteilte er: „Die Ausstellung hat viel Glanz“.[28]

Künstlerische Rezeption

Rund 95 Jahre nach der Manet-Ausstellung 1928 griff ein Künstler das Ausstellungsthema als Inspiration für sein eigenes Werk auf. Der US-Amerikaner Wade Guyton zeigte 2023 in der Pariser Galerie Chantal Crousel seine Installation Galerie Matthiesen, Ausstellung, Edouard Manet, 1928, 6. Februar bis 18. März, Vol. II. Dazu hatte er zehn Kataloge der Manet-Ausstellung 1928 in einzelne Blätter aufgetrennt, die er dann mit von ihm am Computer gestalteten Bitmap-Dateien in der Steindruckerei Wolfensberger in Zürich bedrucken ließ. Die so entstandenen Lithographien fügte er anschließend zu neuen Publikationen zusammen. In Guytons Ausstellung waren zwei seiner Bandwerke und 121 gerahmte Lithografien mit den überdruckten Manet-Katalogseiten zu sehen. In seiner Installation zeigte er die Übergange von einer Ausstellung zum Buch und andererseits das Buch als Ausgangspunkt für neue Kunstwerke, die wiederum erneut in einer Ausstellung zu sehen sind.[29]

Nachfolgende Manet-Ausstellungen

Wenige Wochen nach der Berliner Ausstellung zeigte in Paris die Galerie Bernheim-Jeune ebenfalls eine umfassende Werkschau zu Manet. 1932 folgte anlässlich des hundertsten Geburtstages von Manet eine große Retrospektive im Pariser Musée de l’Orangerie, die auch bedeutende Leihgaben aus den Vereinigten Staaten einschloss. In den nachfolgenden Jahrzehnten gab es in Frankreich und in den Vereinigten Staaten eine Reihe von weiteren Manet-Ausstellungen. In Deutschland setzten Kunsthistoriker zunächst andere Schwerpunkte. Zudem konnten sie nicht mehr auf Werke Manets in deutschen Privatsammlungen zurückgreifen, da diese nach der Weltwirtschaftskrise 1929 und den Verfolgungen der meist jüdischen Besitzer im Nationalsozialismus aufgelöst worden waren.

Nachdem die Hamburger Kunsthalle 1973 eine Ausstellung im Kontext zu Manets Nana ausrichtete und die Kunsthalle Mannheim sich 1992 in einer Ausstellung auf Manets Die Erschießung Kaiser Maximilians von Mexiko fokussierte, gab es – abgesehen von der Präsentation von Manet-Grafiken – erst 2002 mit der Ausstellung Manet und die Impressionisten in Stuttgart eine größere Manet-Werkschau, die jedoch nicht mehr den Umfang der Berliner Ausstellung erreichen konnte und sich thematisch auf das Zusammenspiel mit Manets künstlerischem Umfeld konzentrierte. Auch spätere Ausstellungen in Hamburg 2016 und Wuppertal 2017 waren im Umfang deutlich kleiner als die Berliner Ausstellung 1928. Andere Schauen in Dortmund 2000 und Bremen 2021 zeigten Manets Werke im Zusammenhang mit den Werken anderer Künstler und hatten entsprechend einen anderen Ansatz als die Berliner Ausstellung von 1928.[30]

Literatur

  • Emily D. Bilski, Viktoria Krieger, Chana Schütz, Evelyn Wöldicke (Hrsg.): Berlin. Cosmopolite: Die versunkene Welt von Felicie und Carl Bernstein. Ausstellungskatalog Liebermann-Villa am Wannsee, Berlin 2025, ISBN 978-3-7774-4594-6.
  • Josef Kern: Impressionismus im wilhelminischen Deutschland, Studien zur Kunst- und Kulturgeschichte des Kaiserreichs. Königshausen und Neumann, Würzburg 1989, ISBN 3-88479-434-5.
  • Galerie Matthiesen (Hrsg.): Ausstellung Edouard Manet, 1832–1883, Gemälde, Pastelle, Aquarelle, Zeichnungen. Galerie Matthiesen, Berlin 1928. (Digitalisat)
  • Stefan Pucks: Von Manet zu Matisse. Die Sammler der französischen Moderne in Berlin. In: Johann Georg Prinz von Hohenzollern, Peter-Klaus Schuster (Hrsg.): Manet bis van Gogh; Hugo von Tschudi und der Kampf um die Moderne. München, New York 1996, ISBN 3-7913-1748-2, S. 386–390.
  • Réunion des Musées Nationaux, Metropolitan Museum of Art (Hrsg.): Manet. Ausstellungskatalog Paris 1983, deutsche Ausgabe Frölich und Kaufmann, Berlin 1984, ISBN 3-88725-092-3.
  • Adolphe Tabarant: Manet et ses Œuvres. Gallimard, Paris 1947.

Einzelnachweise

  1. Galerist Catzenstein formulierte im Vorwort zum Katalog: „die erste große Präsentation dieses Meisters in Deutschland überhaupt“. Auch spätere Ausstellungen im deutschsprachigen Raum erreichten diesen Umfang nicht mehr.
  2. Angaben zur Galerie Matthiesen auf der Website der staatlichen Museen zu Berlin.
  3. Einleitung zum Katalog der Ausstellung 1928 von F.M.Z (Franz Manes Zatzenstein).
  4. Réunion des Musées Nationaux, Metropolitan Museum of Art: Manet, S. 536–539.
  5. Katalog zur Ausstellung Catalogue officiel illustré de l’exposition centennale de l’art français de 1800 à 1889 im Rahmen der Weltausstellung 1900.
  6. Réunion des Musées Nationaux, Metropolitan Museum of Art: Manet, S. 538.
  7. Josef Kern: Impressionismus im wilhelminischen Deutschland, Studien zur Kunst- und Kulturgeschichte des Kaiserreichs, S. 83–85.
  8. Réunion des Musées Nationaux, Metropolitan Museum of Art: Manet, S. 538.
  9. Einleitung zum Katalog der Ausstellung 1928 von F.M.Z (Franz Manes Zatzenstein).
  10. Emily D. Bilski, Viktoria Krieger, Chana Schütz, Evelyn Wöldicke: Berlin. Cosmopolite: Die versunkene Welt von Felicie und Carl Bernstein, S. 36.
  11. Katalog zur Ausstellung der Berliner Secession 1902.
  12. Katalog zur Ausstellung der Berliner Secession 1903.
  13. Katalog zur Ausstellung der Berliner Secession 1906.
  14. Stefan Pucks: Von Manet zu Matisse. Die Sammler der französischen Moderne in Berlin, S. 386–390.
  15. Siehe entsprechende Hinweise im Katalog zur Ausstellung selbst oder im Werkverzeichnis von Rouart/Wildenstein.
  16. Im Katalog Falschschreibung „Falk“, Gesamtliste des Komitees zu Begin des Kataloges Galerie Matthiesen: Ausstellung Edouard Manet, 1832–1883, Gemälde, Pastelle, Aquarelle, Zeichnungen, o. S.
  17. Galerie Matthiesen: Ausstellung Edouard Manet, 1832–1883, Gemälde, Pastelle, Aquarelle, Zeichnungen, S. 5–19.
  18. Ausgestellt waren die Werke von Manet Christuskopf (Nr. 22, heute Fine Arts Museums of San Francisco, Kopie eines Jünglingskopfes von Filippo Lippi (Nr. 23, heute Musée d’Orsay, Paris), Die Illustrierte (Nr. 24, heute Art Institute of Chicago) und Le Bal Mabile (Nr. 25, das Werk lässt sich nicht bestimmen, möglicherweise ist es die Arbeit eines Nachahmers). Siehe Galerie M. Goldschmidt & Co. (Hrsg.): Impressionisten Sonderausstellung. Katalog zur Ausstellung Februar–März 1928 in Berlin, S. 25 Digitalisat).
  19. Das Gemälde ist nicht im aktuellen Werkverzeichnis von Rouart/Wildenstein enthalten. Adolphe Tabarant, 1947, S. 90, hat darauf hingewiesen, dass die Signatur des Bildes erst nach 1897 hinzugefügt worden sei.
  20. im Katalog mit falscher Abbildung, Adolphe Tabarant, 1947 S. 90, hat darauf hingewiesen, dass die Abbildung im Katalog 1928 die Gemäldeversion im Metropolitan Museum of Art zeigt.
  21. Im Katalog wurde keine Nummer 60 Vergeben. Die beiden Zeichnungen erscheinen auf S. 38 zwischen den Nr. 59 und Nr. 61 ohne eigene Nummer.
  22. Das Gemälde ist nicht in den Werkverzeichnis von Tabarant und Rouart/Wildenstein enthalten.
  23. Julius Meier-Graefe: Edouard Manet, zur Ausstellung in der Galerie Matthiesen. In: Der Cicerone: Halbmonatsschrift für die Interessen des Kunstforschers & Sammlers, Heft 3, 1928, S. 85.
  24. Julius Meier-Graefe: Edouard Manet, zur Ausstellung in der Galerie Matthiesen. In: Der Cicerone: Halbmonatsschrift für die Interessen des Kunstforschers & Sammlers, Heft 3, 1928, S. 86.
  25. Julius Meier-Graefe: Edouard Manet, zur Ausstellung in der Galerie Matthiesen. In: Der Cicerone: Halbmonatsschrift für die Interessen des Kunstforschers & Sammlers, Heft 3, 1928, S. 89.
  26. Julius Meier-Graefe: Edouard Manet, zur Ausstellung in der Galerie Matthiesen. In: Der Cicerone: Halbmonatsschrift für die Interessen des Kunstforschers & Sammlers, Heft 3, 1928, S. 89.
  27. Karl Scheffler: Die Manet-Ausstellung in der Galerie Matthiesen. In Kunst und Künstler: illustrierte Monatsschrift für bildende Kunst und Kunstgewerbe, Heft 6, 1928, S. 214.
  28. Karl Scheffler: Die Manet-Ausstellung in der Galerie Matthiesen. In Kunst und Künstler: illustrierte Monatsschrift für bildende Kunst und Kunstgewerbe, Heft 6, 1928, S. 216.
  29. Informationen zur Ausstellung von Wade Huyton in der Galerie Chantal Crousel mit entsprechenden Abbildungen.
  30. Siehe die entsprechenden Kataloge der Ausstellungen Nana. Mythos und Wirklichkeit in der Hamburger Kunsthalle 1973, Edouard Manet. Das graphische Werk in der Villa Schneider in Ingelheim am Rhein 1977, Manet. Augenblicke der Geschichte in der Kunsthalle Mannheim 1992–1993, Cézanne, Manet, Schuch im Museum für Kunst und Kulturgeschichte Dortmund 2000, Edouard Manet und die Impressionisten, in der Staatsgalerie Stuttgart 2002–2003, Manet–Sehen in der Hamburger Kunsthalle 2016, Edouard Manet im Von der Heydt-Museum in Wuppertal 2017–2018 und Manet und Astruc–Künstlerfreunde in der Kunsthalle Bremen 2021–2022.