Edouard Manet (Ausstellung Berlin)
Die Ausstellung Edouard Manet fand vom 6. Februar bis 18. März 1928 in den Räumen der Galerie Matthiesen in der Bellevuestraße 14 in Berlin statt. Die Übersichtsschau zum Werk des französischen Malers Édouard Manet war die bisher größte Einzelausstellung des Künstlers im deutschsprachigen Raum.[1] Sie umfasste Gemälde, Pastelle, Aquarelle und Zeichnungen. Leihgeber waren Museen im Inland und europäischen Ausland, sowie zahlreiche Privatsammler, von denen viele aus Berlin stammten.
Zur Entstehung der Ausstellung
Die erst seit 1923 in Berlin ansässige Galerie Matthiesen hatte sich innerhalb weniger Jahre zu einem bedeutenden Ort für Ausstellungen französischer Kunst etabliert. Hierzu trugen neben den Einzelausstellungen zu Henri de Toulouse-Lautrec 1924 und Honoré Daumier 1926 vor allem die internationalen Beziehungen des Inhabers Franz Catzenstein bei.[2] Die Manet-Ausstellung 1928 sollte daran anknüpfend „einen Überblick über das Oeuvre dieses großen Anführers der impressionistischen Malerei geben.“, wie es Catzenstein im Katalog zur Ausstellung formulierte.[3]
Das Werk Manets war bis dahin – auch international – selten in einer kuratierten Ausstellungen zu sehen.[4] Nach Manets Tod zeigte die Académie des Beaux-Arts 1884 in Paris eine große Retrospektive seines Werkes. Danach gab es keine weitere Werkschau in einem ähnlichen Umfang. Eine Auswahl von zwölf seiner Gemälde war in der Ausstellung französischer Malerei im Rahmen der Weltausstellung 1900 in Paris zu sehen.[5] Darüber hinaus gab es vor allem Ausstellungen, die dem Verkauf seiner Werke dienten, etwa durch seinen Galeristen Paul Durand-Ruel in dessen Filialen in Paris und New York. Hinzu kamen Ausstellungen, bei denen Werke Manets aus den Sammlungen des Opernsängers Jean-Baptiste Faure[6] und des Margarine-Fabrikanten Auguste Pellerin (1901–1911) angeboten wurden.[7] Diese Verkaufsausstellungen 1906–1907 (Faure) und 1910–1911 (Pellerin) waren in Paris, London, Wien, Stuttgart, München und Berlin zu sehen; die Werke der Sammlung Pellerin bildeten zudem den Manet-Teil der Ausstellung Manet and the Post-Impressionists 1910–1911 in London.[8]
Die Berliner Manet-Ausstellung 1928 war nicht als Verkaufsausstellung gedacht, auch wenn Catzenstein einige wenige Bilder aus seinem Galeriebestand beisteuerte, sondern sie sollte durch gezielte Leihgaben von Museen und Privatsammlern einen Überblick auf alle Schaffensphasen Manets geben.[9] Berlin bot sich hierfür in besonderem Maße an. Im Oktober 1883 hatte der Galerist Fritz Gurlitt in der deutschen Hauptstadt erstmals Werke Manets zusammen mit Bildern anderer moderner französischen Künstler aus der Berliner Sammlung von Carl und Felicie Bernstein und weiteren Arbeiten aus dem Bestand der Pariser Galerie Durand-Ruel gezeigt.[10] Zudem hatte Museumsdirektor Hugo von Tschudi 1896 Manets Gemälde Im Wintergarten für die Berliner Nationalgalerie erworben, der erste Ankauf eines Manet-Werkes für ein Museum weltweit. Darüber hinaus waren in Berlin Werke Manets in weiteren Gruppenausstellungen zu sehen, beispielsweise je fünf Werke in der Berliner Secession 1902[11] und 1903[12] sowie zwei Werke an gleicher Stelle 1906.[13] Zudem gab es in Berlin zahlreiche Sammler moderner Kunst, die Werke von Manet besaßen[14] und bereit waren, diese für eine Ausstellung zur Verfügung zu stellen. Dazu gehörten Johanna Arnhold, Otto Gerstenberg, Julius Elias, Marie-Anne von Goldschmidt-Rothschild, Erich Goeritz, Jakob Goldschmidt, Bernhard Koehler, Curt Glaser, Alfred Cassirer, Max Liebermann, Estella und Ludwig Katzenellenbogen sowie Giulietta, Francesco und Eleonora von Mendelssohn.[15]
Im Vorfeld der Ausstellung gelang es Catzenstein ein internationales Ausstellungskomitee zusammenzustellen, das namhafte Kunsthistoriker und Unterstützer umfasste. Hierzu gehörten der französische Botschafter in Berlin Pierre de Margerie, der Generaldirektor der Staatlichen Museen zu Berlin Wilhelm Waetzoldt, der Kunsthistoriker Max J. Friedländer, der Präsident der Preußischen Akademie der Künste Max Liebermann, der Direktor des Nationalmuseums in Stockholm Axel Gauffin, der Direktor der Nationalgalerie Oslo Jens Thiis, der Vorstandsvorsitzende des Museums Ny Carlsberg Glyptotek und Präsident des Ny Carlsbergfonds in Kopenhagen Helge Jacobsen, der Direktor des Statens Museum for Kunst in Kopenhagen Gustav Falck[16], der Direktor der Staatlichen Kunstbibliothek in Berlin Curt Glaser, der Direktor der Kunsthalle Bremen Emil Waldmann und der Kunsthistoriker Julius Meier-Graefe. Der Katalog zur Ausstellung enthält neben einem Vorwort des Inhabers der Galerie Matthiesen Franz Catzenstein (FMZ) weiterhin drei Essays zu Manet von Mitgliedern des Ausstellungskomitees. So zeigte Emil Waldmann in einer biografischen Skizze die wichtigen Lebensstationen Manets auf, Max J. Friedländer stellte in seinem Text die Malweise Manets vor und Max Liebermann versuchte eine künstlerische Einordnung des Werkes von Manet.[17]
Der Galerist Catzenstein berichtete im Vorwort zum Katalog der Manet-Ausstellung von konkurrierenden Veranstaltungen in zwei weiteren Berliner Galerien, die den Erfolg der von ihm organisierten Schau zu beeinträchtigten drohten. Während die eine Galerie, deren Namen nicht mehr feststellbar ist, ihre Pläne zurückzog, zeigte ein anderer Galerist parallel ebenfalls Werke von Manet. Hierbei handelt es sich um die Berliner Filiale der Galerie M. Goldschmidt & Co. aus Frankfurt am Main, die im Februar–März 1928 die Verkaufsausstellung Impressionisten, Sonderausstellung zeigte, darunter auch vier Werke von Manet.[18]
Verzeichnis der ausgestellten Werke
Der Katalog zur Ausstellung verzeichnet zunächst chronologisch die ersten 87 Werke der Schau, danach folgen als Nachtrag die Katalognummer 88–96. Die meisten – jedoch nicht alle – Werke der Ausstellung wurden im Katalog mit Schwarz-Weiß-Fotos illustriert. Teilweise ist eine Identifikation der Werke daher nicht möglich. Einige der 1928 ausgestellten Werke gelten heute nicht mehr als Arbeiten Manets; ein entsprechender Hinweis ist in der Liste vermerkt. Die Angaben zu Titel (in alter Rechtschreibung), Datierung, Maße und Material sind dem Katalog von 1928 entnommen. In der neueren Literatur können Titel und andere Angaben abweichen. Bei den privaten Leihgebern ist soweit aus Werkverzeichnissen und späteren Ausstellungskatalogen bekannt, der damalige Besitzer der Bilder vermerkt. Die derzeitigen Besitzer (heutige Bezeichnungen der Museen) finden sich in einer separaten Spalte.
| Kat.-Nr. Hinweis auf Zuschreibung |
Bild | Titel | Entstehungsjahr | Format in cm Material |
Leihgeber | heutiger Besitzer |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Bildnis eines Freundes | ca. 1860 | 62 × 50 cm Öl auf Leinwand |
Privatbesitz, Berlin (Otto Gerstenberg, Berlin) |
Kröller-Müller Museum, Otterlo | |
| 2 | Die überraschte Nymphe | ca. 1861 | 35,5 × 46 cm Öl auf Leinwand |
National-Galerie, Oslo | Nationalmuseum für Kunst, Architektur und Design, Oslo | |
| 3 | Jeanne Duval | ca. 1861 | 15,7 × 23 cm Aquarell |
Privatbesitz, Bremen (Clara Heye, Bremen) |
Kunsthalle Bremen, Bremen | |
| 4 | Der Fischzug | ca. 1861 | 46 × 56 cm Öl auf Leinwand |
Privatbesitz, Zandvoort (Eduard von der Heydt, Zandvoort) |
Von der Heydt-Museum, Wuppertal | |
| 5 | Der Fischzug | ca. 1861/62 | 77,3 × 123 cm Öl auf Leinwand |
Privatbesitz, Paris (Galerie Durand-Ruel) |
Metropolitan Museum of Art, New York | |
| 6 | Austernstilleben | ca. 1861/62 | 38,5 × 46,5 cm Öl auf Leinwand |
Schweizer Privatbesitz (Emil Staub Terlinden, Männedorf) |
National Gallery of Art, Washington, D.C. | |
| 7 | Junge mit Hund | ca. 1862 | 93 × 73 cm Öl auf Leinwand |
Privatbesitz, Berlin (Marie-Anne von Goldschmidt-Rothschild, Berlin) |
Privatbesitz | |
| 8 | Der alte Musikant | 1862 | 186 × 247 cm Öl auf Leinwand |
Sammlung Mr. Hodebert, Paris (Galerie Hodebert, Paris) |
National Gallery of Art, Washington, D.C. | |
| 9 | Olympia | gegen 1863 | 20 × 31 cm Aquarell |
Privatbesitz, Paris | Privatbesitz | |
| 10 | keine Abbildung bekannt |
Olympia | gegen 1863 | 29 × 40 cm Aquarell |
Privatbesitz, Hamburg | Privatbesitz |
| 11 | Bildnis des Dichters Zacharie Astruc | ca. 1863/64 | 90 × 116,5 cm Öl auf Leinwand |
Kunsthalle Bremen, Bremen | Kunsthalle Bremen, Bremen | |
| 12 gilt nicht mehr als Werk Manets[19] |
keine Abbildung bekannt[20] |
Alabama (Marine) | 1864 | 79 × 110 cm Öl auf Leinwand |
Privatbesitz, Berlin | Privatbesitz |
| 13 | Verspottung Christi | 1864 | 26,7 × 20,2 cm Sepia-Pinselzeichnung |
Privatbesitz, Frankfurt am Main (Familie Swarzenski), Frankfurt |
Museum of Fine Arts, Boston, Boston | |
| 14 | Rennen in Longchamp | 1864 | 22 × 56 cm Aquarell |
Privatbesitz, Paris (Jules Strauss, Paris) |
Fogg Art Museum, Cambridge, Massachusetts | |
| 15 gilt nicht mehr als Werk Manets |
Fisch-Stilleben | gegen 1865 | 73 × 92 cm Öl auf Leinwand |
Nationalmuseum, Stockholm | Nationalmuseum, Stockholm | |
| 16 | Stierkampf | ca. 1865 | 89 × 108 cm Öl auf Leinwand |
Privatbesitz, Berlin (Marie-Anne von Goldschmidt-Rothschild, Berlin) |
Musée d’Orsay, Paris | |
| 17 | Das spanische Hündchen King Charles | ca. 1866 | 45 × 37 cm Öl auf Leinwand |
Privatbesitz, Berlin (Julie Elias, Berlin) |
National Gallery of Art, Washington, D.C. | |
| 18 gilt nicht mehr als Werk Manets |
Früchte-Stilleben | ca. 1866 | 31 × 43 cm Öl auf Leinwand |
Privatbesitz, Basel | Privatbesitz | |
| 19 | Die Erschießung des Kaiser Maximilian | 1867 | 50,2 × 61,2 cm Öl auf Leinwand |
Statens Museum for Kunst, Kopenhagen | Ny Carlsberg Glyptotek, Kopenhagen Dauerleihgabe des Statens Museum for Kunst, Kopenhagen | |
| 20 | Die Weltausstellung von 1867 | 1867 | 107 × 197 cm Öl auf Leinwand |
Nationalgalerie, Oslo | Nationalmuseum für Kunst, Architektur und Design, Oslo | |
| 21 | Bildnis eines jungen Mannes (Léon Leenhoff) | ca. 1868 | 84 × 70 cm Öl auf Leinwand |
Nationalmuseum, Stockholm | Nationalmuseum, Stockholm | |
| 22 | Bildnis Émile Zola | 1868 | 145 × 110 cm Öl auf Leinwand |
Louvre, Paris | Musée d’Orsay, Paris | |
| 23 | Bildnis Théodore Duret | 1868 | 43 × 35 cm | Petit Palais, Paris | Petit Palais, Paris | |
| 24 | Der Balkon | 1869 | 169 × 123 cm Öl auf Leinwand |
Musée du Luxembourg, Paris | Musée d’Orsay, Paris | |
| 25 | Reiterbildnis Guillardin (Studie) | ca. 1870 | 89 × 116 cm Öl auf Leinwand |
Privatbesitz, Berlin (Alfred Cassirer, Berlin) |
Privatbesitz | |
| 26 | Das Bassin von Arcachon | 1871 | 25 × 42 cm Öl auf Leinwand |
Privatbesitz, Paris | Denver Art Museum, Denver | |
| 27 | Der Hafen von Bordeaux | 1871 | 63 × 100 cm Öl auf Leinwand |
Privatbesitz, Berlin (Eleonora von Mendelssohn, Berlin) |
Privatbesitz | |
| 28 gilt nicht mehr als Werk Manets |
Die Dame mit dem Augenglas | 1871 | 25,5 × 15,5 cm Öl auf Holz |
Privatbesitz, Paris (Marcel Kapferer, Paris) |
Privatbesitz | |
| 29 | Marine | ca. 1872 | 15 × 23,5 cm Aquarell |
Privatbesitz, Berlin (Curt Glaser, Berlin) |
Privatbesitz | |
| 30 | Fischer auf dem Meer | ca. 1873 | 63 × 80 cm Öl auf Leinwand |
Privatbesitz, Berlin (Francesco von Mendelssohn, Berlin) |
Privatbesitz | |
| 31 gilt nicht mehr als Werk Manets |
Die Wiege | 1873 | 24,5 × 33 cm Öl auf Leinwand |
Schweizer Privatbesitz | Privatbesitz | |
| 32 | Mme. Manet am Fenster (Studie) | 1873 | 46 × 50 cm Öl auf Leinwand |
Privatbesitz, Stockholm (Erik Wettergren, Stockholm) |
Privatbesitz | |
| 33 | Brustbild einer Dame (Das Modell) | 1875 | 74 × 61,5 cm Öl auf Leinwand |
Privatbesitz, Paris (Bernheim-Jeune, Paris) |
Privatbesitz | |
| 34 | Das japanschen HündchenTama | 1875/76 | 61 × 50,5 cm Öl auf Leinwand |
Privatbesitz, Paris (Georges Bernheim, Paris) |
Privatbesitz | |
| 35 | Dame im orientalischen Kostüm | ca. 1876 | 95 × 74 cm Öl auf Leinwand |
Privatbesitz, Breslau (Max Silberberg, Breslau) |
Stiftung Sammlung E. G. Bührle im Kunsthaus Zürich, Zürich | |
| 36 | Kind in Blumen | ca. 1876 | 60 × 97 cm Öl auf Leinwand |
Privatbesitz, Paris (Durand-Ruel, Paris) |
Nationalmuseum für westliche Kunst, Tokio | |
| 37 | Kopf des Hündchens Bob | ca. 1876 | 27 × 21,5 cm Öl auf Leinwand |
Privatbesitz, Berlin (Ludwig und Estella Katzenellenbogen, Berlin) |
Privatbesitz | |
| 38 | Stehende Dame zwischen Blumen | ca. 1876 | 113 × 80 cm Öl auf Leinwand |
Privatbesitz, Paris (Georges Bernheim, Paris) |
Musée des Beaux-Arts, Lyon | |
| 39 | Bildnis Carolus Duran | ca. 1876 | 189,5 × 170,5 cm Öl auf Leinwand |
Privatbesitz, Oslo (Jørgen Breder Stang, Oslo) |
Barber Institute of Fine Arts, Birmingham | |
| 40 | Bildnis der Tänzerin Rosita Mauri | 1876 | 81 × 65 cm Öl auf Leinwand |
Privatbesitz, Berlin (Bernhard Koehler, Berlin) |
Puschkin-Museum (Sammlung Koehler), Moskau | |
| 41 | Die Amazone | 1876/77 | 89× 116 cm Öl auf Leinwand |
Privatbesitz, Berlin (Alfred Cassirer, Berlin) |
Museu de Arte de São Paulo, São Paulo | |
| 42 | Junge Frau zwischen Blumen | 1876/77 | 65,5 × 81 cm Öl auf Leinwand |
Privatbesitz, Berlin (Paul Steiner, Berlin) |
Privatbesitz | |
| 43 | Der Sänger Faure als Hamlet | ca. 1877 | 196 × 129,5 cm Öl auf Leinwand |
Hamburger Kunsthalle, Hamburg | Hamburger Kunsthalle, Hamburg | |
| 44 | Bildnis Antonin Proust | 1877 | 183 × 110 cm Öl auf Leinwand |
Alfred Gold, Berlin (Jørgen Breder Stang, Oslo) |
Musée d’Orsay, Paris Dauerleihgabe im Musée Fabre, Montpellier | |
| 45 | Die Dame mit weißem Fichu (Mlle. Isabelle Lemmonier) | ca. 1877 | 86,5 × 63,5 cm Öl auf Leinwand |
Ny Carlsberg Glyptotek, Kopenhagen | Ny Carlsberg Glyptotek, Kopenhagen | |
| 46 | Die Dame im Pelz | ca. 1877 | 101 × 82 cm Öl auf Leinwand |
Privatbesitz, München (Otto Krebs, Weimar) |
Eremitage (Sammlung Krebs), Sankt Petersburg | |
| 47 | Bildnis des Malers Courbet | 1878 | 16,5 × 11 cm Federzeichnung |
Privatbesitz, Berlin | Privatbesitz | |
| 48 | Die Promenade | 1879 | 70,5 × 92 cm Öl auf Leinwand |
Privatbesitz, Berlin (Jakob Goldschmidt) |
Tokyo Fuji Art Museum, Hachiōji | |
| 49 | Bildnis des Richters Dejouy | 1879 | 81 × 65 cm Öl auf Leinwand |
Privatbesitz, Berlin (Erich Goeritz) |
National Museum Cardiff, Cardiff | |
| 50 | Mme. Manet im Gewächshaus | 1879 | 81 × 100 cm Öl auf Leinwand |
National-Galerie, Oslo | Nationalmuseum für Kunst, Architektur und Design, Oslo | |
| 51 | Blumen in einer Fayence-Vase | ca. 1880 | 98 × 61 cm Öl auf Leinwand |
Englischer Privatbesitz | Privatbesitz | |
| 52 | Bildnis des Komponisten Emanuel Chabrier | ca. 1880 | 56 × 35 cm Pastell auf Leinwand |
Privatbesitz, Kopenhagen (Wilhelm Hansen, Kopenhagen) |
Ordrupgaard, Ordrup | |
| 53 | Die Frau mit dem Strumpfband | ca. 1880 | 53 × 44 cm Pastell auf Leinwand |
Privatbesitz, Kopenhagen (Wilhelm Hansen, Kopenhagen) |
Ordrupgaard, Ordrup | |
| 54 | Bildnis Monet mit den Studien zweier Frauenköpfe | ca. 1880 | 22 × 34 cm Tusch-Pinsel-Zeichnung |
Privatbesitz, Breslau | Privatbesitz | |
| 55 | Die Pariserin (Mme. Guillemet) | ca. 1880 | 56 × 36 cm Pastell auf Leinwand |
Privatbesitz, Kopenhagen (Wilhelm Hansen, Kopenhagen) |
Ordrupgaard, Ordrup | |
| 56 | Die Frau mit der Wanne | 1880 | 46 × 56 cm Gouache auf Leinwand |
Galerie Matthiesen, Berlin | Privatbesitz | |
| 57 | Lesende Dame | ca. 1880 | 54 × 44 cm Pastell auf Leinwand |
Galerie Matthiesen, Berlin | Stedelijk Museum, Amsterdam | |
| 58 | Sitzende Dame mit einer Handarbeit im Garten | ca. 1880 | 55 × 46 cm Pastell auf Leinwand |
Galerie Matthiesen, Berlin | Privatbesitz | |
| 59 | Garten in Bellevue | 1880 | 54,3 × 65,2 cm Öl auf Leinwand |
Privatbesitz, Paris (Ernest und Julie Rouart) |
Privatbesitz | |
| 60[21] | Zwei Aquarelle als Illustrationen eines Briefes | 25. Juli 1880 | je 20 × 25 cm Aquarelle |
Privatbesitz, Berlin | Privatbesitz | |
| 61 | Landhaus in Bellevue | 1880 | 92 × 70 cm Öl auf Leinwand |
Privatbesitz, Berlin (Johanna Arnhold, Berlin) |
Stiftung Sammlung E. G. Bührle im Kunsthaus Zürich, Zürich | |
| 62 | Damenbildnis | ca. 1880 | 51 × 44,5 cm Pastell auf Leinwand |
Privatbesitz, Berlin (Giulietta von Mendelssohn, Berlin) |
Österreichische Galerie Belvedere, Wien | |
| 63 | Brustbild eines jungen Mädchens | ca. 1880 | 20 × 12 cm Aquarell |
Privatbesitz, Paris | Privatbesitz | |
| 64 | Stilleben-Studie | ca. 1880 | 20 × 12 cm Aquarell |
Privatbesitz, Paris | Privatbesitz | |
| 65 | Junge Dame im Reisekostüm | ca. 1880 | 20 × 12 cm Aquarell |
Privatbesitz, Paris | Privatbesitz | |
| 66 | Juge Dame im Badekostüm | ca. 1880 | 20 × 10 cm Aquarell |
Privatbesitz, Paris | Privatbesitz | |
| 67 | M. Pertuiset als Löwenjäger | 1880/81 | 24 × 28 cm Federzeichnung |
Privatbesitz, Berlin (Ludwig und Estella Katzenellenbogen, Berlin) |
Privatbesitz | |
| 68 | M. Pertuiset als Löwenjäger | 1881 | 150 × 170 cm Öl auf Leinwand |
Privatbesitz, Berlin (Ludwig und Estella Katzenellenbogen, Berlin) |
Museu de Arte de São Paulo, São Paulo | |
| 69 | Junger Stier auf der Weide | 1881 | 79 × 99 cm Öl auf Leinwand |
Privatbesitz, Berlin (Erich Goeritz) |
Privatbesitz | |
| 70 | Bildnis Victor Henri Rochefort | 1881 | 81,5 × 66,5 cm Öl auf Leinwand |
Hamburger Kunsthalle, Hamburg | Hamburger Kunsthalle, Hamburg | |
| 71 | Damenbildnis (Die Unbekannte) | ca. 1881 | 53 × 44 cm Pastell auf Leinwand |
Privatbesitz (Otto Gerstenberg, Berlin) |
Privatbesitz | |
| 72 | Der Kellner (Der Sohn des Père Lathuille) | ca. 1881 | 53 × 44 cm Pastell auf Leinwand |
Privatbesitz, Köln (Alfred Leonhard Tietz, Köln) |
Los Angeles County Museum of Art, Los Angeles | |
| 73 | Bar in den Folies-Bergère | 1881/82 | 47 × 56 cm Öl auf Leinwand |
Privatbesitz (Franz Koenigs, Haarlem) |
Privatbesitz | |
| 74 | Haus in Rueil (Studie) | 1882 | 56 × 46 cm Öl auf Leinwand |
Georges Bernheim, Paris | Privatbesitz | |
| 75 | Die Gießkanne | ca. 1882 | 97 × 60 cm Öl auf Leinwand |
Privatsammlung, Essen (Georg Hirschland, Essen) |
Privatbesitz | |
| 76 | Flieder und Rosen | ca. 1882 | 32,5 × 24,5 cm Öl auf Leinwand |
Privatbesitz, Paris (Bernheim-Jeune, Paris) |
Privatbesitz | |
| 77 | Päonien-Strauss | 1882 | 56 × 44 cm Öl auf Leinwand |
Privatbesitz, Berlin (Max Liebermann, Berlin) |
Privatbesitz | |
| 78 | Zwei Rosen | 1882 | 19 × 24 cm Öl auf Leinwand |
Privatbesitz, Paris (Bernheim-Jeune, Paris) |
Museum of Modern Art, New York | |
| 79 gilt nicht mehr als Werk Manets |
Pfirsiche | ca. 1882 | 22,5 × 33,5 cm Öl auf Leinwand |
Privatbesitz, Frankfurt am Main | Privatbesitz | |
| 80 | Korb mit Erdbeeren | 1882 | 21,5 × 27 cm Öl auf Leinwand |
Privatbesitz, Paris (Gaston Bernheim-Jeune, Paris) |
Metropolitan Museum of Art, New York | |
| 81 | Pfirsiche | ca. 1882 | 32,5 × 41,5 cm Öl auf Leinwand |
Privatbesitz, Berlin (Curt Herrmann, Pretzfeld) |
Privatbesitz | |
| 82 | Korb mit Birnen | 1882 | 35 × 46 cm Öl auf Leinwand |
Privatbesitz, Kopenhagen (Wilhelm Hansen, Kopenhagen) |
Ordrupgaard, Ordrup | |
| 83 | Vier Mandarinen | ca. 1882 | 19 × 24 cm Öl auf Leinwand |
Bernheim-Jeune, Paris | Privatbesitz | |
| 84 | Blumen im Glas | ca. 1882 | 25 × 32,5 cm Öl auf Leinwand |
Privatbesitz, Paris | National Gallery of Art, Washington, D.C. | |
| 85 | Ein Spargel | ca. 1882 | 16,5 × 21,5 cm Öl auf Leinwand |
Privatbesitz, Paris (Bernheim-Jeune, Paris) |
Musée d’Orsay, Paris | |
| 86 | Mädchenbildnis (Mlle. Hecht?) (Studie) | ca. 1883 | 55 × 46 cm Öl auf Leinwand |
Privatbesitz, Berlin (Dr. Schweitzer, Berlin) |
Helen Foresman Spencer Museum of Art, Lawrence (Kansas) | |
| 87 | Mädchen sich die Haare ordnend | ca. 1883 | 55 × 45 cm Gouache auf Leinwand |
Privatbesitz | Privatbesitz | |
| 88 | Päonien in einer Flasche | ca. 1866 | 63,7 × 53,4 cm Öl auf Leinwand |
Englischer Privatbesitz (Charles Carstairs, London) |
Privatbesitz | |
| 89 gilt nicht mehr als Werk Manets[22] |
keine Abbildung bekannt |
Artischocken | ca. 1874 | 47 × 55,5 cm Öl auf Leinwand |
Privatbesitz, Hamburg | Privatbesitz |
| 90 | Studie aus Monets Garten | 1874 | 62,2 × 78,3 cm Öl auf Leinwand |
Privatbesitz, Berlin (Marie-Anne von Goldschmidt-Rothschild, Berlin) |
Privatbesitz | |
| 91 | Christus mit zwei Engeln | ca. 1875 | 32 × 27 cm Aquarell |
Louvre Paris |
Musée d’Orsay, Paris | |
| 92 | Mlle. Lemmonier, sitzend | ca. 1877 | 33 × 41 cm Öl auf Leinwand |
Privatbesitz, Berlin (Otto Gerstenberg, Berlin) |
Philadelphia Art Museum, Philadelphia | |
| 93 | Damenbildnis | o. J. | 50,5 × 33 cm Kohlezeichnung |
Privatbesitz, Amsterdam | Van Gogh Museum, Amsterdam | |
| 94 | Die Melone | 1880 | 46 × 55,5 cm Öl auf Leinwand |
Privatbesitz, Berlin (Max Liebermann, Berlin) |
National Gallery of Art, Washington, D.C. | |
| 95 | Pfirsiche | 1880 | 29,4 × 39,5 cm Öl auf Leinwand |
Privatbesitz, Berlin (Otto Gerstenberg, Berlin) |
Privatbesitz | |
| 96 | Der Garten in Rueil | 1882 | 81,5 × 65 cm Öl auf Leinwand |
Privatbesitz, Berlin (Otto Gerstenberg, Berlin) |
Kunstmuseum Bern, Bern |
Rezeption
Ausstellungskritiken
Der Kunsthistoriker Julius Meier-Graefe, Verfasser der ersten deutschsprachigen Manet-Biografie, stellte in der Zeitschrift Der Cicerone fest: „In Deutschland hat man nie so viele Bilder Manets zusammengesehen.“[23] Er lobte die Ausstellung, die „mit bewundernswerter Umsicht und Energie zusammengebracht worden“ sei.[24] Er stellte heraus, dass die Ausstellung „alle Perioden des Meisters mit typischen Exempeln“[25] umfasste und beschrieb einzelne Werke ausführlicher. Die Werkschau war laut Meier-Graefe nicht zuletzt durch die „Generosität“ der ausländischen Museen möglich geworden, die mit ihren Leihgaben an die Ausstellung eines deutschen Kunsthändlers großzügiger agierten, als einige deutsche Museen.[26]
Karl Scheffler hob in seiner Ausstellungskritik in der Zeitschrift Kunst und Künstler hervor, dass der einstmals umstrittene Manet inzwischen „auch in seiner Heimat als Klassiker“ gelte.[27] Er lobte das Geschick der Galerie Matthiesen, die bedeutende Werke aus den Museen in Paris, Oslo, Kopenhagen, Stockholm, Bremen und Hamburg für die Ausstellung gewinnen konnte. Zugleich bemängelte er fehlende Leihgaben der Berliner Nationalgalerie, wie auch aus den Museen in Frankfurt am Main und München. Er stellte in seinem Bericht einzelne Werke aus allen Schaffensperioden des Künstlers vor und lobte die Hängung der Werke. Obwohl die Galerie über eher kleine Räume verfügte, seien die teils großformatigen Werke „gut untergebracht“ worden. Insgesamt urteilte er: „Die Ausstellung hat viel Glanz“.[28]
Künstlerische Rezeption
Rund 95 Jahre nach der Manet-Ausstellung 1928 griff ein Künstler das Ausstellungsthema als Inspiration für sein eigenes Werk auf. Der US-Amerikaner Wade Guyton zeigte 2023 in der Pariser Galerie Chantal Crousel seine Installation Galerie Matthiesen, Ausstellung, Edouard Manet, 1928, 6. Februar bis 18. März, Vol. II. Dazu hatte er zehn Kataloge der Manet-Ausstellung 1928 in einzelne Blätter aufgetrennt, die er dann mit von ihm am Computer gestalteten Bitmap-Dateien in der Steindruckerei Wolfensberger in Zürich bedrucken ließ. Die so entstandenen Lithographien fügte er anschließend zu neuen Publikationen zusammen. In Guytons Ausstellung waren zwei seiner Bandwerke und 121 gerahmte Lithografien mit den überdruckten Manet-Katalogseiten zu sehen. In seiner Installation zeigte er die Übergange von einer Ausstellung zum Buch und andererseits das Buch als Ausgangspunkt für neue Kunstwerke, die wiederum erneut in einer Ausstellung zu sehen sind.[29]
Nachfolgende Manet-Ausstellungen
Wenige Wochen nach der Berliner Ausstellung zeigte in Paris die Galerie Bernheim-Jeune ebenfalls eine umfassende Werkschau zu Manet. 1932 folgte anlässlich des hundertsten Geburtstages von Manet eine große Retrospektive im Pariser Musée de l’Orangerie, die auch bedeutende Leihgaben aus den Vereinigten Staaten einschloss. In den nachfolgenden Jahrzehnten gab es in Frankreich und in den Vereinigten Staaten eine Reihe von weiteren Manet-Ausstellungen. In Deutschland setzten Kunsthistoriker zunächst andere Schwerpunkte. Zudem konnten sie nicht mehr auf Werke Manets in deutschen Privatsammlungen zurückgreifen, da diese nach der Weltwirtschaftskrise 1929 und den Verfolgungen der meist jüdischen Besitzer im Nationalsozialismus aufgelöst worden waren.
Nachdem die Hamburger Kunsthalle 1973 eine Ausstellung im Kontext zu Manets Nana ausrichtete und die Kunsthalle Mannheim sich 1992 in einer Ausstellung auf Manets Die Erschießung Kaiser Maximilians von Mexiko fokussierte, gab es – abgesehen von der Präsentation von Manet-Grafiken – erst 2002 mit der Ausstellung Manet und die Impressionisten in Stuttgart eine größere Manet-Werkschau, die jedoch nicht mehr den Umfang der Berliner Ausstellung erreichen konnte und sich thematisch auf das Zusammenspiel mit Manets künstlerischem Umfeld konzentrierte. Auch spätere Ausstellungen in Hamburg 2016 und Wuppertal 2017 waren im Umfang deutlich kleiner als die Berliner Ausstellung 1928. Andere Schauen in Dortmund 2000 und Bremen 2021 zeigten Manets Werke im Zusammenhang mit den Werken anderer Künstler und hatten entsprechend einen anderen Ansatz als die Berliner Ausstellung von 1928.[30]
Literatur
- Emily D. Bilski, Viktoria Krieger, Chana Schütz, Evelyn Wöldicke (Hrsg.): Berlin. Cosmopolite: Die versunkene Welt von Felicie und Carl Bernstein. Ausstellungskatalog Liebermann-Villa am Wannsee, Berlin 2025, ISBN 978-3-7774-4594-6.
- Josef Kern: Impressionismus im wilhelminischen Deutschland, Studien zur Kunst- und Kulturgeschichte des Kaiserreichs. Königshausen und Neumann, Würzburg 1989, ISBN 3-88479-434-5.
- Galerie Matthiesen (Hrsg.): Ausstellung Edouard Manet, 1832–1883, Gemälde, Pastelle, Aquarelle, Zeichnungen. Galerie Matthiesen, Berlin 1928. (Digitalisat)
- Stefan Pucks: Von Manet zu Matisse. Die Sammler der französischen Moderne in Berlin. In: Johann Georg Prinz von Hohenzollern, Peter-Klaus Schuster (Hrsg.): Manet bis van Gogh; Hugo von Tschudi und der Kampf um die Moderne. München, New York 1996, ISBN 3-7913-1748-2, S. 386–390.
- Réunion des Musées Nationaux, Metropolitan Museum of Art (Hrsg.): Manet. Ausstellungskatalog Paris 1983, deutsche Ausgabe Frölich und Kaufmann, Berlin 1984, ISBN 3-88725-092-3.
- Adolphe Tabarant: Manet et ses Œuvres. Gallimard, Paris 1947.
Einzelnachweise
- ↑ Galerist Catzenstein formulierte im Vorwort zum Katalog: „die erste große Präsentation dieses Meisters in Deutschland überhaupt“. Auch spätere Ausstellungen im deutschsprachigen Raum erreichten diesen Umfang nicht mehr.
- ↑ Angaben zur Galerie Matthiesen auf der Website der staatlichen Museen zu Berlin.
- ↑ Einleitung zum Katalog der Ausstellung 1928 von F.M.Z (Franz Manes Zatzenstein).
- ↑ Réunion des Musées Nationaux, Metropolitan Museum of Art: Manet, S. 536–539.
- ↑ Katalog zur Ausstellung Catalogue officiel illustré de l’exposition centennale de l’art français de 1800 à 1889 im Rahmen der Weltausstellung 1900.
- ↑ Réunion des Musées Nationaux, Metropolitan Museum of Art: Manet, S. 538.
- ↑ Josef Kern: Impressionismus im wilhelminischen Deutschland, Studien zur Kunst- und Kulturgeschichte des Kaiserreichs, S. 83–85.
- ↑ Réunion des Musées Nationaux, Metropolitan Museum of Art: Manet, S. 538.
- ↑ Einleitung zum Katalog der Ausstellung 1928 von F.M.Z (Franz Manes Zatzenstein).
- ↑ Emily D. Bilski, Viktoria Krieger, Chana Schütz, Evelyn Wöldicke: Berlin. Cosmopolite: Die versunkene Welt von Felicie und Carl Bernstein, S. 36.
- ↑ Katalog zur Ausstellung der Berliner Secession 1902.
- ↑ Katalog zur Ausstellung der Berliner Secession 1903.
- ↑ Katalog zur Ausstellung der Berliner Secession 1906.
- ↑ Stefan Pucks: Von Manet zu Matisse. Die Sammler der französischen Moderne in Berlin, S. 386–390.
- ↑ Siehe entsprechende Hinweise im Katalog zur Ausstellung selbst oder im Werkverzeichnis von Rouart/Wildenstein.
- ↑ Im Katalog Falschschreibung „Falk“, Gesamtliste des Komitees zu Begin des Kataloges Galerie Matthiesen: Ausstellung Edouard Manet, 1832–1883, Gemälde, Pastelle, Aquarelle, Zeichnungen, o. S.
- ↑ Galerie Matthiesen: Ausstellung Edouard Manet, 1832–1883, Gemälde, Pastelle, Aquarelle, Zeichnungen, S. 5–19.
- ↑ Ausgestellt waren die Werke von Manet Christuskopf (Nr. 22, heute Fine Arts Museums of San Francisco, Kopie eines Jünglingskopfes von Filippo Lippi (Nr. 23, heute Musée d’Orsay, Paris), Die Illustrierte (Nr. 24, heute Art Institute of Chicago) und Le Bal Mabile (Nr. 25, das Werk lässt sich nicht bestimmen, möglicherweise ist es die Arbeit eines Nachahmers). Siehe Galerie M. Goldschmidt & Co. (Hrsg.): Impressionisten Sonderausstellung. Katalog zur Ausstellung Februar–März 1928 in Berlin, S. 25 Digitalisat).
- ↑ Das Gemälde ist nicht im aktuellen Werkverzeichnis von Rouart/Wildenstein enthalten. Adolphe Tabarant, 1947, S. 90, hat darauf hingewiesen, dass die Signatur des Bildes erst nach 1897 hinzugefügt worden sei.
- ↑ im Katalog mit falscher Abbildung, Adolphe Tabarant, 1947 S. 90, hat darauf hingewiesen, dass die Abbildung im Katalog 1928 die Gemäldeversion im Metropolitan Museum of Art zeigt.
- ↑ Im Katalog wurde keine Nummer 60 Vergeben. Die beiden Zeichnungen erscheinen auf S. 38 zwischen den Nr. 59 und Nr. 61 ohne eigene Nummer.
- ↑ Das Gemälde ist nicht in den Werkverzeichnis von Tabarant und Rouart/Wildenstein enthalten.
- ↑ Julius Meier-Graefe: Edouard Manet, zur Ausstellung in der Galerie Matthiesen. In: Der Cicerone: Halbmonatsschrift für die Interessen des Kunstforschers & Sammlers, Heft 3, 1928, S. 85.
- ↑ Julius Meier-Graefe: Edouard Manet, zur Ausstellung in der Galerie Matthiesen. In: Der Cicerone: Halbmonatsschrift für die Interessen des Kunstforschers & Sammlers, Heft 3, 1928, S. 86.
- ↑ Julius Meier-Graefe: Edouard Manet, zur Ausstellung in der Galerie Matthiesen. In: Der Cicerone: Halbmonatsschrift für die Interessen des Kunstforschers & Sammlers, Heft 3, 1928, S. 89.
- ↑ Julius Meier-Graefe: Edouard Manet, zur Ausstellung in der Galerie Matthiesen. In: Der Cicerone: Halbmonatsschrift für die Interessen des Kunstforschers & Sammlers, Heft 3, 1928, S. 89.
- ↑ Karl Scheffler: Die Manet-Ausstellung in der Galerie Matthiesen. In Kunst und Künstler: illustrierte Monatsschrift für bildende Kunst und Kunstgewerbe, Heft 6, 1928, S. 214.
- ↑ Karl Scheffler: Die Manet-Ausstellung in der Galerie Matthiesen. In Kunst und Künstler: illustrierte Monatsschrift für bildende Kunst und Kunstgewerbe, Heft 6, 1928, S. 216.
- ↑ Informationen zur Ausstellung von Wade Huyton in der Galerie Chantal Crousel mit entsprechenden Abbildungen.
- ↑ Siehe die entsprechenden Kataloge der Ausstellungen Nana. Mythos und Wirklichkeit in der Hamburger Kunsthalle 1973, Edouard Manet. Das graphische Werk in der Villa Schneider in Ingelheim am Rhein 1977, Manet. Augenblicke der Geschichte in der Kunsthalle Mannheim 1992–1993, Cézanne, Manet, Schuch im Museum für Kunst und Kulturgeschichte Dortmund 2000, Edouard Manet und die Impressionisten, in der Staatsgalerie Stuttgart 2002–2003, Manet–Sehen in der Hamburger Kunsthalle 2016, Edouard Manet im Von der Heydt-Museum in Wuppertal 2017–2018 und Manet und Astruc–Künstlerfreunde in der Kunsthalle Bremen 2021–2022.