Vordere Engehalde
| Vordere Engehalde Gebräuchliches Quartier von Bern
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|---|---|
| Koordinaten | 600207 / 200827 |
| Höhenbereich | 495–539 m ü. M. |
| Fläche | 0,243 km² |
| Einwohner | 215 (31. Dez. 2024)[1] |
| Ausländeranteil | 27.44 % (31. Dez. 2024)[2] |
| Arbeitsstätten | 60 (31. Dez. 2023)[3] |
| Quartiernummer | 206 |
| Postleitzahl | 3004, 3012 |
| Statistischer Bezirk | Engeried |
| Stadtteil | Länggasse-Felsenau |
Die Vordere Engehalde (auch: Vorderi Ängihalde) ist ein Quartier der Stadt Bern. Es gehört zu den 2011 bernweit festgelegten 114 gebräuchlichen Quartieren und liegt im Stadtteil II Länggasse-Felsenau, dort im statistischen Bezirk Engeried. Das Quartier liegt auf einem Abhang am Westufer der Aare zwischen Lorrainebrücke und dem Aare-Stauwehr bzw. dem Stauwehr Engehalde. Es schliesst sich die Hintere Engehalde an. Im Westen grenzt das Quartier an Engeried, Viererfeld und Äussere Enge.[4]
Im gebräuchlichen Quartier betrug die Wohnbevölkerung am 31. Dezember 2024 insgesamt 215 Personen.
Davon waren 52,1 Prozent Männer und 47,9 Prozent Frauen.
2024 wurden 4 Personen eingebürgert. 4 Geburten standen 1 Todesfall gegenüber.
Es wurden 7 Ehen geschlossen und es gab 0 Scheidungen.
156 Personen hatten die Schweizer Staatsbürgerschaft, 59 waren Ausländer (die Ausländerquote beträgt 27.44 %).[2]
Es befanden sich dort 60 Arbeitsstätten[3] (Stand:31. Dezember 2023)
Die Gesamtbevölkerung ist nach Altersklassen in Jahren wie folgt aufgeteilt:[1]
| Altersklasse | Anz. Einw. | Anteil in % |
|---|---|---|
| 0–6 (Vorschule) | 13 | 6.05 |
| 7–15 (Schule) | 15 | 6.98 |
| 16–19 (Ausbildung) | 6 | 2.79 |
| 20–64 (Berufsphase) | 159 | 73.95 |
| ab 65 (Rentner) | 22 | 10.23 |
Neben einigen Industrie- und Handwerksbetrieben befinden sich dort die Informatikabteilung der Postfinance, ein Seniorenheim der Domicil-Gruppe und das Pfadiheim Schwyzerstärn. Am Stauwehr Engehalde wird das Wasser für das Kraftwerk Felsenau angestaut und unter der Engehalbinsel zum Turbinenhaus unterirdisch in einem 500 Meter langen Stollen durchgeleitet. Durch die Aareschleife entsteht ein Gefälle von 10 bis 14 Metern. Das Stauwehr ist zudem mit einem 1998 in Betrieb genommenen Restwasserkraftwerk ausgestattet.
Der Uferweg an der Aare wird touristisch genutzt.
Einzelnachweise
- ↑ a b Polizeiinspektorat Stadt Bern, Einwohnerdatenbank; Eidg. Departement für auswärtige Angelegenheiten, Ordipro (einige online)
- ↑ a b Schweizer und Ausländer gemäss Die Wohnbevölkerung der Stadt Bern 2024
- ↑ a b Bundesamt für Statistik, Statistik der Unternehmensstruktur STATENT
- ↑ Interaktiver Stadtplan der Stadt Bern (Auswahl unter «Themen»).