Auguste Quiquerez

Guillaume Xavier Auguste Quiquerez auch August Quiquerez (* 8. Dezember 1801 in Pruntrut; † 13. Juli 1882 in Soyhières) war ein Schweizer Ingenieur, Politiker, Archäologe, Historiker und Geologe.

Leben

Familie

Quiquerez entstammte einer Familie aus Grandfontaine und war der Sohn des Maire von Pruntrut, Jean-Georges Quiquerez (* 28. August 1755 in Grandfontaine; † 29. April 1832 in Soyhières)[1], der bis 1792 Finanzrat beim Fürstbischof des Hochstifts Basel, Sigismund von Roggenbach, war; als Bürgermeister wurde er 1807 vom französischen Innenminister abgesetzt, weil er illegal Gemeindegüter veräussert hatte. Seine Mutter, Francoise (1760–1838), die Tochter von Conrad Joseph Keller (1700–1800), gehörte einer angesehenen Belforter Familie an; ihr Grossvater mütterlicherseits, Jean Francois Choulat, war dort Bürgermeister. Er hatte noch neun Geschwister.[2]

Der Onkel seiner Mutter war der Vorsitzende der Landstände des Bistums Basel, Jean-Jacques Keller (1717–1801)[3].

Seine Neffen waren der Sprachlehrer und Politiker Alexandre Favrot (1828–1897)[4] und der Hochschullehrer Alexandre Daguet (1816–1894)[5].

Im Jahr 1832 heiratete er Thérèse (1800–1892)[6], die Tochter des Gerbers Fidèle Chariatte, mit der er vier Kinder hatte, zu diesen gehörte unter anderem der Ingenieur und Fotograf Edouard Quiquerez.

Ausbildung

Inzwischen hatte sein Vater Pruntrut verlassen und sich auf das Landgut Pre-de-Vouete bei Delsberg zurückgezogen, das er vollständig neu gestaltete und Bellerive nannte.

Nach einem ersten Unterricht durch seinen Vater, besuchte Quiquerez von 1816 bis 1817 das Kollegium St. Michael in Freiburg, wo er unter anderem von den Lehrern Jean Baptiste Girard und dem Chorherrn Charles-Aloyse Fontaine unterrichtet wurde. Darauf besuchte er noch die Schulen von Pruntrut und Delsberg, bevor er ein Ingenieurstudium in Paris begann.

1821 kehrte er nach Bellerive zurück, um im väterlichen Gut zu arbeiten. In dieser Zeit bildete er sich praktisch zum Landwirt, Gärtner und Baumzüchter aus. Gleichzeitig widmete er sich den historischen Studien, was durch den Einfluss seines Vaters, einem geschichtsinteressierten Mann, gefördert wurde. Sein Engagement für die Forschung wurde 1828 mit dem Diplom als Mitglied der Schweizerischen Geschichts- und Altertumsforschenden Gesellschaft anerkannt.

Sein geschichtliches Interesse führte dazu, dass er das örtliche Schloss Soyhières[7] näher kennenlernen wollte und er sich einen Weg zur alten Schlossruine schuf, selbständig eine Brücke über den Schlossgraben legte und den Platz herrichtete. Er baute eigenhändig einen Pavillon, der später seine Sammlungen aufnehmen sollte. Das „Altertumskabinett“ wurde später ein Vorgänger des Musée Jurassien d'Art et d'Histoire in Delsberg.

Berufliche Laufbahn und Engagement

Im Jahr 1832 übernahm Quiquerez das väterliche Gut und leitete es zusammen mit einem Bruder bis 1842, bevor er es verpachtete. Während dieser Zeit betrieb er autodidaktisch Studien in verschiedenen Bereichen, darunter Landwirtschaft, Geologie, Naturwissenschaften, Geschichte und Nationalökonomie.

Quiquerez war auch politisch aktiv. Gemeinsam mit Xavier Stockmar, Olivier Seuret (1795–1861)[8] von Delsberg und seinem älteren Bruder Louis Quiquerez schwor er am 31. Juli 1826 auf der elsässischen Burg Morimont feierlich, den Jura "von der Berner Oligarchie zu befreien" und gehörte damit zu den Begründern der ersten jurassischen Unabhängigkeitsbewegung. Dies führte zu einem bedeutenden politischen Umbruch, als sie während der Julirevolution von 1830 aktiv wurden. Während der Revolution von 1830 bis 1831 kommandierte er die Truppe von Freiwilligen, die die Regierungstruppen in Courrendlin vertrieb. Er spielte auch eine zentrale Rolle in der Bewegung zur Schaffung eines neuen politischen Systems im Jura.

Er gehörte 1831 zu den Architekten der liberalen Revolution im Jura, die das bernische Patriziat stürzte. Ab 1837 wurde er durch Kooptation in den Grossen Rat des Kantons Bern gewählt und übernahm 1838 das Amt des Regierungsstatthalters im Amtsbezirk Delsberg. In dieser Funktion setzte er sich für den Schutz der Wälder ein sowie 1845 für die Gründung des Bezirksspitals.

Auguste Quiquerez war Mitarbeiter des Feuilletons des Pruntruter Charivari. Die erste Nummer erschien am 27. Juni 1835 und in dieser begann er seine, die Unsitten des Mönchswesens geisselnden Erzählungen: Le Château de Pleujouse[9], Les Moustaches (Schauplatz das Schloss Morimont) und Le Château de Roche d’Or.

Durch diese Erzählungen galt Auguste als Religionsspötter, und durch das Abstimmverhalten seines Bruders Louis im Grossen Rat, der für die Artikel der Badener Konferenz (Badener Artikel) gestimmt hatte, schien das Landgut Bellerive der Regierung besonders verdächtig. Sie beide waren einer Menge Anfeindungen ausgesetzt und die Feindseligkeiten verstärkten sich noch, nach der Herausgabe seines politischen Romans Jean de Vienne, ou l’Evêché de Bâle au XIV. siècle, der gegen den Klerus gerichtet war.

Auguste Quiquerez wurde wiederholt in öffentliche Ämter berufen. So wurde er 1837 durch das Wahlkollegium des Rats der Zweihundert in den Grossen Rat gewählt und gehörte diesem bis 1846 an.

Nach dem politischen Umbruch von 1846, wurde er 1847 zum Stellvertreter des kantonalen Bergbauingenieurs ernannt und war bis zu seinem Tod Ingenieur der Eisenminen des Berner Juras. Er erforschte die Geologie des siderolithischen Geländes, um die verbleibenden Erzvorkommen zu evaluieren, und interessierte sich auch für alte Eisenhütten.

Neben seiner akademischen Laufbahn begann Quiquerez eine militärische Karriere. Er trat als Kadett in die Artillerie ein und besuchte die Militärschule in Thun, wurde 1827 Leutnant, 1834 Hauptmann und stieg bis zum Major auf, den er bis 1855 bekleidete. In dieser Zeit erlebte er mehrere militärische Einsätze, am Sonderbundsfeldzug konnte er jedoch wegen einer Krankheit nicht teilnehmen. Während seiner Dienstzeit unter Oberst Guillaume Henri Dufour lernte er auch den späteren Kaiser Napoleon III. kennen.

Wissenschaftliche Beiträge

Auguste Quiquerez wird als Pionier der Archäologie im Jura angesehen. Durch seine sorgfältigen Beobachtungen und zahlreichen Publikationen legte er den Grundstein für die Erforschung der Region. Sein Interesse an der Industriearchäologie führte zu weiteren Erkenntnissen über das Eisen und die Hütten im ehemaligen Fürstbistum Basel. Durch Ausgrabungen in der Grotte de Sainte-Colombe konnte er prähistorische Spuren nachweisen. Er entdeckte auch einen grossen römischen Gutshof in Buix. 1861 stellte er Grabungen am Stürmenchopf an und fand Fundamentreste, Eisenschlacken, Knochen und eine Scherbe einer Terra Sigillata.

Seine Beiträge zur Geschichtswissenschaft sind vielschichtig und umfassen zahlreiche Publikationen. Zu seinen bekanntesten Werken gehören Jean de Vienne, ou l’Evêché de Bâle au XIV. siècle und Bourcard d’Asuel, légende du XIII. siècle. Diese Werke waren nicht nur literarisch wertvoll, sondern auch bedeutend für das Verständnis der politischen und sozialen Strukturen seiner Zeit.

Er nahm auch an den Ausgrabungen am Mont Terri teil und leitete die Restaurierungsarbeiten am Schloss Morimont.

1841 erhielt er, gemeinsam mit dem Archivar Joseph Trouillat, von der Regierung die Erlaubnis, das Archiv des ehemaligen Bistums Basel, das sich seit 1816 in Bern befand, nach Pruntrut zurückzunehmen und für die Geschichtsforschung zugänglich zu machen.

Er kaufte im Auftrag des Schlossspitals von Pruntrut aus dem Nachlass des verstorbenen Generalprokurators Fidèle Ignace Joseph Scheppelin (1729–1804)[10] in Arlesheim, eine Sammlung von Bildnissen der Fürstbischöfe von Basel, von Jakob Christoph Blarer von Wartensee hinweg bis zu Xaver de Neveu.

Quiquerez war auch ein Wegbereiter im Denkmalschutz, indem er Ausgrabungen durchführte und Schriften sowie Zeichnungen von Schlössern, Kirchen und Abteien verfasste, unter anderem von der Burg Franquemont. Zudem trug er zur Geschichte der politischen und rechtlichen Institutionen des ehemaligen Fürstbistums Basel bei und führte Feldforschungen zu Volksbräuchen und -traditionen durch. Ein weiteres Vermächtnis ist seine Einführung der Fotografie in die jurassische Ikonografie.

Als Mitglied der Société jurassienne d’émulation war Quiquerez ab 1847 an den Arbeiten und Publikationen von rund dreissig schweizerischen und französischen Gesellschaften in den Bereichen Geschichte, Archäologie, Topografie, Landwirtschaft und Naturwissenschaften beteiligt.

Seine ersten geologischen Arbeiten datieren aus den 1850er Jahren. Er war als Schriftsteller, Praktiker und Experte massgeblich an der Klärung der Frage über die Erschöpfung der Eisenerzgänge im Jura beteiligt und hierbei Mitglied der eingesetzten Kommission.

Er sandte 1853 der belgischen Regierung einen Bericht über den Metallbestand des bernischen Jura. Bereits im darauffolgenden Jahr wies er auf die Erschöpfung der Minen hin, als die Konzessionsanträge wuchsen. Dies führte in der Folge, unter Nutzung der Presse, zu Anfeindungen gegen ihn. Die Regierung des Kantons Bern ernannte daraufhin eine Prüfungskommission und Quiquerez verfasste ein statistisches und geologisches Gutachten über die Bergwerke im bernischen Jura; die Kommission bestand unter anderem aus Auguste Quiquerez, Bernhard Studer, Jules Thurmann, Jean de Charpentier, Joseph Koechlin-Schlumberger und Amanz Gressly. In seinem Kommissionsbericht wies Quiquerez nach, dass die Eisenerzförderung in naher Zukunft erschöpft sein werde, und eine Erteilung von neuen Betriebskonzessionen den Schwund nur beschleunigen werde. In der Folge wurden keine neuen Konzessionen mehr bewilligt.

1858 war er Mitglied einer Expertenkommission, die gebildet worden war, um eine Lösung zu finden, wie das eindringende Wasser beim Bau des Hauensteintunnels (siehe Der Hauenstein-Scheiteltunnel) der Eisenbahnstrecke Basel - Olten wieder abgeleitet werden konnte; dieser Kommission gehörten weiter Arnold Escher von der Linth, Edouard Desor, Carl Vogt und Amanz Gressly, der die Probleme bereits bei der Planung vorausgesagt hatte, an. Die Schweizerische Centralbahn zahlte darauf eine Million Schweizer Franken, um den früheren Wasserlauf wieder herzustellen.

Sein fotografisches Werk und das seines Sohnes mit 126 Kalotypien befindet sich heute als Sammlung Quiqurez im Musée jurassien d’art et d’histoire in Delsberg.

Mitgliedschaften

Quiquerez war Mitglied verschiedener wissenschaftlicher Gesellschaften und trug aktiv zu deren Publikationen bei. Neunzehn schweizerische und ausländische gelehrte Gesellschaften ernannten ihn in der Zeit von 1846 bis 1871 zu ihrem korrespondierenden oder Ehrenmitglied.

Er war unter anderem seit 1. März 1828 Mitglied der Schweizerischen Geschichts- und Altertumsforschenden Gesellschaft.

1831 war er eines von siebenundzwanzig Gründungsmitgliedern der Société statistique des districts du Jura, die sich zur Pflege der Wissenschaften und der schönen Künste gegründet hatte, sich allerdings bald darauf wieder auflöste; zu den Gründungsmitgliedern gehörte unter anderem Jules Thurmann, Xavier Stockmar, Henri-Joseph-François Parrat (1791–1866)[11], Xavier Marchand (1799–1859)[12]. Die Gesellschaft beabsichtigte, Studien über einen Teil der Schweiz zu fertigen, hinsichtlich seiner naturwissenschaftlichen Beschaffenheit, seiner Statistik und Geschichte. Am 11. Februar 1847 wurde sie erneut unter dem Namen Société de statistique des districts du Jura gegründet und später in Société jurassienne d’émulation umbenannt; am 2. Oktober 1849 wurde Quiquerez zum Präsidenten der ersten öffentlichen Hauptversammlung gewählt; 1855 und 1871 präsidierte er die Hauptversammlungen erneut. Er veröffentlichte in deren Vereinsschrift Actes de la Société jurassienne d’émulation[13] eine Anzahl Aufsätze.

Er wurde 1839 zum korrespondierenden Mitglied der neu gegründeten Société d’histoire et d’archéologie de Genève[14] ernannt.

Im Oktober 1843 wurde er vom Verein der Altertumsforscher (siehe Antiquarische Gesellschaft in Zürich) in Zürich zum Ehrenmitglied, und 1847 von der Société nationale des antiquaires de France zum korrespondierenden Mitglied ernannt.

1846 wurde er als Mitglied in die geschichtsforschende Gesellschaft Bern und der romanischen Schweiz, 1849 der in Basel und 1866 der in Neuenburg aufgenommen.

Er wurde 1851 Mitglied der neugegründeten Société d’Émulation de Montbéliard, 1853 der Schweizerischen Naturforschenden Gesellschaft, 1860 der Société Académique de l’Aube, 1862 der Société d’agriculture, sciences et arts de Poligny, der Landwirtschaftlichen Gesellschaft der romanischen Schweiz, deren Versammlung er 1865 präsidierte und 1864 der Société d'Émulation du Doubs; im selben Jahr wurde er Mitglied der Gesellschaft für die Erhaltung historischer Altertümer des Elsasses und des Institut National Genevois. 1866 erfolgte seine Aufnahme als Mitglied der Naturforschenden Gesellschaft in Kolmar sowie der Société des sciences industrielles de Lyon und als korrespondierendes Mitglied der Kommission für die Topographie Galliens. Er wurde 1867 Mitglied der Société de l’histoire de France und 1871 des Forstvereins im Jura.

Seine Manuskripte, die er 1880 an die Universität Basel verkaufte, wurden zwischen der Universitätsbibliothek Basel und verschiedenen Museen aufgeteilt und erst nach seinem 100. Todestag publiziert.

Ehrungen und Auszeichnungen

Am 15. November 1877 wurde Quiquerez von der Universität Bern zum Ehrendoktor ernannt.[15]

Der Minister des öffentlichen Unterrichts aus Frankreich ernannte ihn am 31. März zum Officier d’académie in Frankreich.

In Delsberg wurde die Rue Auguste Quiquerez-Brücke sowie ein Wanderweg nach Auguste Quiquerez benannt.[16]

Schriften (Auswahl)

  • Jean de Vienne, ou l’Evêché de Bâle au XIV. siècle. Pruntrut. 1836 (Digitalisat).
  • Recueil de vues prises sur la route de Basle à Bienne par l’ancien évêché. Basel, 1836 (Digitalisat).
  • Bourcard d’Asuel, légende du XIII. siècle. Delsberg, 1843 (Digitalisat).
  • Combat de St. Jaques sur la Birse: 26 août 1444. Basel, 1844 (Digitalisat).
  • Notice historique sur quelques monumens de l’ancien évêché de Bâle. In: Mitteilungen der Antiquarischen Gesellschaft in Zürich, Band 2. 1844. S. 85–100 (Digitalisat).
  • Recueil d’observations sur le terrain sidérolitique dans le Jura bernois et particulièrement dans les vallées de Delémont et de Moutier. 1850 (Digitalisat).
  • Observations sur l’origine et la destination. Pruntrut, 1852 (Digitalisat)
  • Sur le terrain keupérien supérieur dans la vallée de Bellerive, près Delémont. In: Mitteilungen der Naturforschenden Gesellschaft Bern. 1853. S. 281–283 (Digitalisat).
  • Nouvelles remarques sur le sidérolitique. In: Verhandlungen der Schweizerischen Naturforschenden Gesellschaft, Band 38. 1853. S. 265–270 (Digitalisat).
  • Notice historique et statistique sur les mines, les forêts et les forges de l’ancien Evêché de Bâle. Bern, 1856 (Digitalisat).
  • Monuments de l’histoire de l’ancien évêché de Bâle.
  • Notice sur un armorial de l’ancien évêché de Bâle. In: Actes de la Société jurassienne d’émulation, Band 10. 1858. S. 177–194 (Digitalisat).
  • Monuments de l’ancien Évêché de Bâle.
    • Le mont-terrible avec notice historique sur les etablissements des Romains dans le Jura bernois. Pruntrut 1862 (Digitalisat).
    • Topographie d’une partie du Jura oriental et en particulier du Jura Bernois. Époque celtique et romaine. Pruntrut, 1864 (Digitalisat).
    • De l’age du fer; recherches sur les anciennes forges du Jura bernois. Pruntrut, 1866 (Digitalisat).
    • Ville et château de Porrentruy. Delsberg, 1870 (Digitalisat).
  • Histoire des comtes de Ferrette. Montbéliard, 1863 (Digitalisat).
  • Les derniers sires d’Asuel et le mobilier de leurs résidences au XVIe siècle. 1867 (Digitalisat).
  • Catalogue des principales publications et ouvrages encore manuscrits d A. Quiquerez. Delsberg, 1870 (Digitalisat).
  • Questions à débattre à la réunion générale de la Société jurassienne d’Emulation. 1872 (Digitalisat).
  • Histoire des troubles dans l’évêché de Bâle en 1740. Delsberg, 1875 (Digitalisat).
  • Carte archeologique du canton de Berne. Epoque romaine et ante-romaine. Genf, 1876 (Digitalisat).
  • Histoire des institutions politiques, constitutionnelles et juridiques de l’Évêché de Bâle, des villes et des seigneuries de cet État. Delsberg, 1876 (Digitalisat).
  • Notice sur des débris de l’industrie humaine découverts dans le terrain quartenaire, à Bellerive, près de Delémont, en 1874. In: Mitteilungen der Naturforschenden Gesellschaft Bern. 1876. S. 55–66 (Digitalisat).
  • Notice sur quelques produits observés dans la démolition des hauts-fourneaux du Jura bernois. In: Mitteilungen der Naturforschenden Gesellschaft Bern. 1880. S. 109–115 (Digitalisat).
  • Histoire de la réunion de l’ancien évêché de Bâle au canton de Berne 1813 à 1818 / l'Histoire de la Révolution de 1831. Delsberg, 1882 (Digitalisat).
  • Der Esel von St. Ursanne. In: Vom Jura zum Schwarzwald: Blätter für Heimatkunde und Heimatschutz, Band 6. 1889. S. 70–73 (Digitalisat).
  • Die Mahlzeiten der Domherren. In: Vom Jura zum Schwarzwald: Blätter für Heimatkunde und Heimatschutz, Band 6. 1889. S. 234–237 (Digitalisat).
  • Auguste Quiquerez; Ernst Baumann: Alt-Laufen. In: Für die Heimat: Jurablätter von der Aare zum Rhein, Band 8, Heft 4. 1946. S. 58–61 (Digitalisat).

Literatur

  • Franz August Stocker: Der Juraforscher Auguste Quiquerez. In: Das Schweizerhaus: ein vaterländisches Taschenbuch auf das Jahr 1878, 7. Jahrgang. Bern, 1877. S. 155–169 (Digitalisat).
  • Auguste Quiquerez. In: Nécrologie. In: Le Jura vom 14. Juli 1882. S. 2 (Digitalisat).
  • Auguste Quiquerez. In: Schweiz: Bern. In: Neue Zürcher Zeitung vom 15. Juli 1882. S. 2 (Digitalisat).
  • Auguste Quiquerez. In: Bern. In: Berner Post und Tagblatt der Stadt Bern vom 15. Juli 1882. 3 (Digitalisat).
  • Auguste Quiquerez. In: Kantonale Nachrichten: Bern. In: Der Bund vom 17. Juli 1882. S. 2 (Digitalisat).
  • Xaver Kohler: Nécrologie M. Le Dr. Auguste Quiquerez. In: Actes de la Société jurassienne d’émulation, Band 32. 1882. S. 283–340 (Digitalisat).
  • Auguste Quiquerez. In: Schweizerischer Bundeskalender für 1883, 6. Jahrgang. Bern, 1883. S. 229–236 (Digitalisat).
  • Xaver Kohler: Nécrologie Auguste Quiquerez. In: Verhandlungen der Schweizerischen Naturforschenden Gesellschaft, Band 66. 1883. S. 146–154 (Digitalisat).
  • Hermann Hagen: Dr. August Quiquerez. In: Berner Taschenbuch: aus der bernischen Vergangenheit und Gegenwart, Band 33, Band 33. Bern 1884. S. 202–245 (Digitalisat).
  • Xaver Kohler: August Quiquerez, der Juraforscher. In: Vom Jura zum Schwarzwald, Band 2. 1885. S. 161–194 (Digitalisat).
  • Texte zur schweizerischen Volkskunde des 19. Jahrhunderts von zeitgenössischen Autoren - Aus: Auguste Quiquerez, Traditions et Légends du Jura, 1877. In: Schweizerisches Archiv für Volkskunde, Band 67. 1971. S. 356–372 (Digitalisat).
  • Auguste Quiquerez. Le touche-à-tout. In: Construire vom 21. Juli 1982. S. 12 (Digitalisat).
  • Gabriel Theubet: Hommage à Auguste Quiquerez. In: Actes de la Société jurassienne d’émulation, Band 85. 1982. S. 99–101 (Digitalisat).
  • Gilbert Lovis: Auguste Quiqueres et nos vieilles gens: Galerie d’honneur des Confédérés célèbres. In: L’Hôtâ. 1982. S. 4–8 (Digitalisat).
  • Gilbert Lovis: Auguste Quiquerez et nos vieilles gens. In: L’Hôtâ. 1982. S. 3–8 (Digitalisat).
  • Gilbert Lovis: Auguste Quiquerez agriculteur. In: L’Hôtâ. 1982. S. 9–30 (Digitalisat).
  • Gilbert Lovis: Auguste Quiquerez folkloriste. In: L’Hôtâ. 1982. S. 31–39 (Digitalisat).
  • Joseph Hanhart: A. Quiquerez, 1801–1882: Bericht über einen ungewöhnlichen Mann, und über Schriften aus seiner Feder, die erst ein Jahrhundert nach seinem Tod veröffentlicht wurden. In: Jurablätter, Band 46, Heft 6. 1984. S. 85–89 (Digitalisat).
  • François Kohler, Alice Holenstein-Beereuter: Auguste Quiquerez. In: Historisches Lexikon der Schweiz.

Einzelnachweise

  1. André Bandelier, Christoph Neuenschwander: Jean-Georges Quiquerez. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 6. Juli 2009, abgerufen am 28. September 2025.
  2. Généalogie de Guillaume Xavier Auguste QUIQUEREZ. Abgerufen am 30. September 2025 (französisch).
  3. François Noirjean, Ansgar Wildermann: Jean-Jacques Keller. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 3. April 2006, abgerufen am 28. September 2025.
  4. Dominique Prongué, Arno Aeby: Alexandre Favrot. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 20. Juni 2006, abgerufen am 24. September 2025.
  5. Dominique Prongué, Arno Aeby: Alexandre Daguet. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 19. März 2004, abgerufen am 28. September 2025.
  6. Soyhlères-Bellerive. In: Le Jura. 3. Mai 1892, abgerufen am 29. September 2025.
  7. Jura: le château de Soyhieres - Schloss Soyhieres. Abgerufen am 24. September 2025.
  8. Seuret, Olivier | Chronologie jurassienne - de l’époque romaine à nos jours. Abgerufen am 24. September 2025.
  9. Jura: le château de Pleujouse - Schloss Pleujouse. Abgerufen am 25. September 2025.
  10. Marco Jorio: Fidèle Ignace Joseph Scheppelin. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 25. Juli 2011, abgerufen am 26. September 2025.
  11. Christoph Zürcher: Henri-Joseph-François Parrat. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 18. November 2009, abgerufen am 25. September 2025.
  12. Katja Hürlimann: Xavier Marchand. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 21. August 2008, abgerufen am 25. September 2025.
  13. ETH-Bibliothek Zuerich: Actes de la Société jurassienne d’émulation (1879-ff.). Abgerufen am 24. September 2025.
  14. Société d’Histoire et d’Archéologie de Genève | Plus d’un siècle et demi d’existence.. Abgerufen am 26. September 2025 (französisch).
  15. Nouvelles des Cantons. In: Le national suisse. 13. November 1877, abgerufen am 24. September 2025.
  16. Sentier Auguste Quiquerez — Randonature. Abgerufen am 30. September 2025.