Antonio Baldissera

Antonio Giovanni Battista Baldissera (geboren 27. Mai 1838 in Padua; gestorben 8. Januar 1917 in Florenz) war ein italienischer Generalleutnant und Senator des Königreichs. Ihm gelang es, im Zuge des Eritreakrieges auch mit Hilfe repressiver Maßnahmen weite Teile des Landes unter italienische Kontrolle zu bringen, was 1890 zur Gründung der italienischen Kolonie Eritrea führte. Nach der vernichtenden Niederlage von Adua wurde er erneut nach Eritrea beordert, um verlorengegangenes Terrain zurückerobern.

Werdegang

Anfangsjahre

Antonio Baldissera wurde im Stadtviertel Montà in Padua geboren, damals Teil des Königreiches Lombardo-Venetien. Er stammte aus kleinbürgerlichen Verhältnissen. Sein aus dem Friaul stammender gleichnamiger Vater war ein kleiner Kaufmann in Padua. Über seine Mutter Maddalena Marini liegen keine weiteren Informationen vor.[1] Sein Vater starb, als er noch ein Kind war.[2] Seine Mutter zog mit ihm nach Udine. Dort wurde der als Straßenkind in ärmlichen Verhältnissen lebende Baldissera vom Erzbischof Zaccaria Bricito aufgegriffen, der ihn Maria Anna von Savoyen anvertraute, der kinderlos gebliebenen Gemahlin des Kaisers Ferdinand I.[3] Letztere übernahm seine Erziehung und meldete ihn 1851 für die Theresianische Militärakademie in Wiener Neustadt an.[2]

1857 wurde Baldissera als Leutnant dem k.k. Infanterieregiment Nr. 59 unterstellt. Im Zweiten Italienischen Unabhängigkeitskrieg konnte er sich am 31. Mai 1859 in der Schlacht von Palestro am Fluss Sesia gegen die piemontesisch-französischen Truppen auszeichnen, wofür er mit der Tapferkeitsmedaille ausgezeichnet wurde. Nach seiner Beförderung zum Hauptmann im Juli 1859 wurde er dem k.k. Feldjägerbataillon Nr. 7 unterstellt. Während des Dritten Italienischen Unabhängigkeitskrieges nahm er als Stabsoffizier an der Seite von General Joseph von Maroicic an der Schlacht bei Custozza teil.[2] Nach der Unterzeichnung des Friedens von Wien entschied sich Baldissera gemäß den Friedensvereinbarungen als Offizier italienischer Abstammung unter Beibehaltung seines Ranges dem Königlich Italienischen Heer beizutreten.[4]

Im Oktober 1867 wurde er zum Major und 1876 zum Oberstleutnant befördert. In dieser Zeit diente er bei verschiedenen Infanterie-Regimentern. Nach seiner Beförderung zum Oberst 1879 wurde ihm das Kommando des 10. Infanterie-Regiments anvertraut. Zwischen 1881 und 1886 übernahm er zunächst das Kommando über das 7. Bersaglieri-Regiment und dann das über die Infanterie-Brigade „Re“. Im Oktober 1887 wurde er zum Generalmajor befördert und ihm eine Brigade des italienischen Kolonialtruppenkorps unter dem Oberbefehl von Generalleutnant Alessandro Asinari di San Marzano anvertraut.[5]

Erste Erfolge in Eritrea

Im November des gleichen Jahres schiffte er sich in Neapel nach Massaua in Eritrea ein. Im Eritreakrieg befehligte er die III. Brigade des Expeditionskorps, während die I. Brigade unter dem Kommando von Carlo Gené, die II. unter dem Befehl von Manfredo Cagni, und die IV. Brigade unter dem Befehl von Carlo Lanza stand. Ihm unterstanden ein Bersaglieri-Regiment unter dem Kommando von Oberst Oreste Baratieri, ein Alpini-Bataillon, eine Gebirgs-Batterie sowie einige Züge Basci Buzuk.[6]

Nach der Niederlage von Dogali sollte Asinari di San Marzano das Anfang 1887 verlorengegangene Terrain zurückerobern und unter anderem das aufgegebene Fort Saati wieder besetzen.[7] Baldissera wurde zunächst die Aufgabe anvertraut, den Vormarschweg und zugleich den Bau der Decauville-Bahn in Richtung Saati abzusichern. Eine Woche nachdem er aus Massaua abgerückt war, beklagte er sich bei einem Freund über das extrem langsam Voranschreiten der Operationen. Saati wurde schließlich, ohne mit dem Gegner in Berührung gekommen zu sein, am 1. Februar 1888 besetzt. In den folgenden Wochen wichen die abessinischen Truppen einer Konfrontation mit dem italienischen Expeditionskorps aus. Auch als Baldissera mit seiner Brigade in der zweiten Märzhälfte weiter in das Landesinnere bis nach Ghinda vorstiess, traf er auf keine gegnerischen Truppen. Anfang April 1888 ordnete die Regierung Crispi I die Rückführung eines Großteils des Expeditionskorps nach Italien an. Auch Asinari di San Marzano wurde zurückbeordert, da man ihn vorwarf, die abziehenden Abessinier nicht energisch genug verfolgt zu haben, um ihnen eine alles entscheidende Niederlage beizubringen.[8]

Am 17. April 1888 wurde Antonio Baldissera zum Oberbefehlshaber der italienischen Truppen in Afrika ernannt. Zwei Wochen nach seiner Ernennung übernahm er den Posten am 2. Mai 1888.[9] Mit Baldissera erfuhr die italienische Kolonialpolitik einen Qualitätssprung.[2] Er zeichnete sich durch exzellente Führungsqualitäten aus. Mit einer ausgesprochen realistischen Einstellung gelang es ihm, den aufkommenden Problemen zu begegnen.[4] Er war zudem fest davon überzeugt, dass eine weitere territoriale Expansion im Bereich des möglichen liege. Als militärischer Oberbefehlshaber hielt er es sich aber vor, selbst über die Art und den Zeitpunkt einer Offensive zu entscheiden. Baldissera wurde nicht nur zu einem Symbol, sondern regelrecht zu einem Mythos hochstilisiert, auch wenn dies nicht den Tatsachen entsprach.[10]

Seine militärischen Erfolge beruhten vor allem auf den Einsatz von einheimischen Truppen und indem er lokale Banden anheuerte oder interne Rivalitäten ausnutzte.[4] Unter seiner Regie wurden im Oktober 1888 auch die ersten vier Infanterie-Bataillone aus einheimischen Kontingenten aufgestellt, die 1889 die Bezeichnung Ascari annahmen.[11] Bereits einen Monat nach seiner Amtseinführung besetzte eine von ihm angeheuerte Bande im Juni 1888 erstmals die Stadt Keren im äthiopischen Hochland. Weniger glücklich verlief die Schlacht von Saganeiti im August 1888, die mit einer vernichtenden Niederlage endete. Da die Gefallenen fast ausschließlich Basci Buzuk waren, löste die Niederlage kein großes Echo aus.[4] Ein von ihm eingereichtes Rücktrittsgesuch wurde abgelehnt.[12]

Skandale und Absetzung

Innenpolitisch ging er nach Saganeiti mit harter Hand gegen vermeintliche abessinische Spione vor. Man beschuldigte ihn, dass er über 800 Menschen ohne Prozess und ohne Rom darüber informiert zu haben, hinrichten ließ. Aufgedeckt wurde der Fall im Zusammenhang mit dem Skandal des Carabinieri Offiziers und Chefs des indigenen Polizeikorps Dario Livraghi, der wegen mehreren Gewaltverbrechen in Massaua angeklagt war. In einem späteren Interview versuchte Baldissera die von Livraghi ins Spiel gebrachten Zahlen herunterzuspielen und behauptete, dass solche Terrormaßnahmen nötig gewesen seien, um diese „Barbaren“ unter Kontrolle zu halten. Zugleich ließ er durchblicken, dass er die Abessinier als „Untermenschen“ betrachtete, die dazu bestimmt seien zu „verschwinden“. Eine 1891 eingeleitete Untersuchungskommission sprach ihn frei und zweifelte an der geistigen Zurechnungsfähigkeit von Livraghi.[13] Filippo Turati sprach nach dem skandalösen Freispruch von einer Blutspur, den der koloniale Militarismus hinter sich her zöge.[14]

Nach dem Tod des Negus Yohannes IV. und der Investitur Menelik II. im März 1889 nutzte Baldissera die Übergangszeit aus und besetzte im Juni 1889 definitiv Keren[15] und im August 1889 Asmara.[16] Im September 1889 gelang es ihm mit Hilfe von Banden den italienischen Einflussbereich noch bis zum Fluss Mareb auszuweiten. Das von Italien kontrollierte Gebiet hatte damit die Grenzen erreicht, die wenige Monate später zur Gründung der Kolonie Eritrea führen sollten. Dem Drängen von Ministerpräsident Francesco Crispi noch weiter in das Landesinnere vorzustoßen, kam er nicht nach. Vielmehr bat er wegen der Meinungsverschiedenheiten mit Crispi nach Italien zurückkehren zu dürfen. Offiziell wurden für seine Rückkehr gesundheitliche Gründe vorgegeben.[4] Baldissera teilte nicht die offizielle italienische Politik gegenüber Addis Abeba, die auf einen Ausgleich mit Menelik II. ausgerichtet war. Er unterstützte vielmehr die sogenannte „tigrinische Politik“, die sich auf der Unterstützung von der Zentralregierung abtrünniger Stammesfürsten in den Grenzregionen stützte.[17] Im Dezember 1889 wurde er von Generalmajor Baldassare Orero abgelöst.[18]

Rückkehr nach Eritrea

Noch vor seiner Rückkehr nach Italien war ihm das Kommando der Infanterie-Brigade Calabria anvertraut worden. Im Oktober 1891 reiste er erneut für einige Monate nach Massaua, um als Zeuge im Prozess gegen Dario Livraghi auszusagen. Im Juni 1892 wurde ihm das Kommando der Territorialdivision Catanzaro unterstellt. Im Dezember 1892 wurde er zum Generalleutnant befõrdert und im Juli 1893 übernahm er das Kommando der Territorialdivision Novara.[5] Nach der Niederlage von General Oreste Baratieri in der Schlacht um den Amba Alagi im Dezember 1895 erinnerte sich Crispi wieder an ihn. Crispi drängte ihn nun dazu Baratieri als Oberbefehlshaber abzulösen. Ein erstes noch im Dezember 1895 unterbreitetes Angebot lehnte Baldissera ab.[19] Erst im Februar 1896 – im Januar war in der Schlacht von Mek’elē auch die Festung Mek’elē verloren gegangen – ernannte Crispi ihn im Geheimen zum Nachfolger von Baratieri. Damit sollte verhindert werden, dass der durch die vorangegangenen Niederlagen verunsicherte Baratieri sich zu einer unausgereiften Aktion hinreißen lasse, sobald er von seiner Absetzung erfahren würde. Ob Baratieri noch vor der vernichtenden Niederlage in Adua davon erfuhr ist umstritten.[20]

Baldissera langte am 4. März, drei Tage nach Adua, in Massaua an und fand sich in einer äußerst schwierigen Lage wieder. Die abessinischen Truppen rückten von mehreren Seiten vor. Zugleich bedrohten die Aufständischen des Mahdi die Grenze zum Sudan bei Kassala. Es gelang ihm die ihm zur Verfügung stehenden Truppen etwa 20.000 Mann, darunter 5000 Askari, neu zu ordnen,[4] auch wenn er sich zeitweise auf eine leichter zu verteidigende Linie zurückziehen und damit fast die Hälfte des Territoriums der Kolonie Eritrea aufgeben musste. Zunächst wandte er sich den Mahdisten im Norden zu, während er gegenüber den Abessiniern im Süden auf Zeit spielte. Zwei Tage nach seiner Ankunft in Eritrea schickte er einen Gesandten nach Adua, um Friedensgespräche aufzunehmen. Durch überzogene Forderungen der Regierung Rudinì II, sollte es jedoch sieben Monate dauern, bis der Friedensvertrag schließlich unterschriftsreif war.[21]

Am 19. März rückte Baldissera mit seinen Truppen nach Norden vor.[22] Am 3. April 1896 fügte er den Mahdisten bei Kassala eine schwere Niederlage zu. Ihm kam nun zu Hilfe, dass Menelik II. am 20. April begann, seine Truppen nach Shewa zurückzuziehen. Er konnte sich nun ganz den Problemen im Norden der Kolonie zuwenden. Anfang Mai befreite er die im Fort in Adigrat im Tigray eingeschlossene italienische Besatzung. Auf Anordnung der Regierung musste er das Fort jedoch räumen und das abessinische Gebiet wieder verlassen. Am 18. Mai 1896 trat er mit seinen Truppen den anbefohlenen Rückzug nach Massaua an.[4] Damit endete eine zehnjährige militärische Expansionsphase.[23] In der Folge widmete er sich der Bergung der in Adua gefallenen Soldaten und der Befreiung der Kriegsgefangenen. Am 18. Juni 1896 wurde der Kriegszustand in der Kolonie Eritrea aufgehoben und am 28. Oktober 1896 der Friedensvertrag von Addis Abeba unterzeichnet.[24]

Am 21. März 1897 wurde er schließlich aus Eritrea abberufen und von Generalmajor Giuseppe Ettore Viganò abgelöst. In Italien wurde ihm nach seiner Rückkehr das Kommando des VII. Armeekorps und 1898 das des VIII. Armeekorps anvertraut. er noch die territorialen Armeekorps in Ancona und Florenz.[5] 1904 wurde er zum Senator des Königreiches ernannt. Antonio Baldissera verstarb am 8. Januar 1917 in Florenz.

Auszeichnungen

Quelle[25]

Literatur

  • Ministero degli Affari Esteri – Comitato per la Documentazione dell’Opera dell’Italia in Africa (Hrsg.): L’Italia in Africa. Serie storico-militare Volume primo: L’opera dell’Esercito. Tomo II Avvenimenti militari e impiego. Parte prima – Africa Orientale (1868–1934). Bearbeitet von M. A. Vitale. Istituto Poligrafico dello Stato, Rom 1962.
  • Piero Pieri: Baldissera, Antonio. In: Alberto M. Ghisalberti (Hrsg.): Dizionario Biografico degli Italiani (DBI). Band 5: Bacca–Baratta. Istituto della Enciclopedia Italiana, Rom 1963.
  • Angelo Del Boca: Gli Italiani in Africa Orientale: Dall’unità alla marcia su Roma. Bari, Laterza 1976.
  • Nicola Labanca: In marcia verso Adua. Einaudi, Turin 1993, ISBN 88-06-12912-0.
  • Baldissera, Antonio. In: Dizionario di Storia, Rom 2010.
  • Angelo Del Boca: Italiani, brava gente? Un mito duro a morire. 10. Auflage, Neri Pozza, Vicenza 2020, ISBN 978-88-6559-178-9, S. 73–88.
  • Vito Zita: La nascita delle truppe coloniali italiane: Dai basci buzuk agli ascari. Paolo Emilio Persiani, Bologna 2023, ISBN 979-1-259-56103-9.
Commons: Antonio Baldissera – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. Personaggi Padovani | Antonio Baldissera. In: lavecchiapadova.it. Abgerufen am 20. November 2025 (italienisch).
  2. a b c d Paolo Gaspari: Baldissera, Antonio. In: dizionariobiograficodeifriulani.it. Abgerufen am 20. November 2025 (italienisch).
  3. Angelo Del Boca: Gli Italiani in Africa Orientale: Dall’unità alla marcia su Roma. 280–281, Fußnote 9.
  4. a b c d e f g Piero Pieri: Antonio Baldissera. In: Dizionario Biografico degli Italiani (DBI).
  5. a b c Baldissera Antonio – fascicolo. (PDF) Senato della Repubblica, abgerufen am 21. November 2025 (italienisch).
  6. Ministero degli Affari Esteri – Comitato per la Documentazione dell’Opera dell’Italia in Africa (Hrsg.): L’Italia in Africa. Serie storico-militare Volume primo: L’opera dell’Esercito. Tomo II Avvenimenti militari e impiego. Parte prima – Africa Orientale (1868–1934). S. 29.
  7. Angelo Del Boca: Gli Italiani in Africa Orientale: Dall’unità alla marcia su Roma. 277.
  8. Ministero degli Affari Esteri – Comitato per la Documentazione dell’Opera dell’Italia in Africa (Hrsg.): L’Italia in Africa. Serie storico-militare Volume primo: L’opera dell’Esercito. Tomo II Avvenimenti militari e impiego. Parte prima – Africa Orientale (1868–1934). S. 31–34.
  9. Ministero degli Affari Esteri – Comitato per la Documentazione dell’Opera dell’Italia in Africa (Hrsg.): L’Italia in Africa. Serie storico-militare Volume primo: L’opera dell’Esercito. Tomo II Avvenimenti militari e impiego. Parte prima – Africa Orientale (1868–1934). S. 35, 260.
  10. Nicola Labanca: In marcia verso Adua. S. 108, 131.
  11. Vito Zita: La nascita delle truppe coloniali italiane: Dai basci buzuk agli ascari. S. 133, 167.
  12. Angelo Del Boca: Gli Italiani in Africa Orientale: Dall’unità alla marcia su Roma. S. 303.
  13. Angelo Del Boca: Italiani, brava gente? Un mito duro a morire. S. 75–79.
  14. Angelo Del Boca: Gli Italiani in Africa Orientale: Dall’unità alla marcia su Roma. S. 459–460.
  15. Angelo Del Boca: Gli Italiani in Africa Orientale: Dall’unità alla marcia su Roma. S. 333.
  16. Valeria Deplano, Alessandro Pes: Storia del colonialismo italiano: Politica, cultura e memoria dall’età liberale ai nostri giorni. S. 30.
  17. Angelo Del Boca: Gli Italiani in Africa Orientale: Dall’unità alla marcia su Roma. S. 365.
  18. Ministero degli Affari Esteri – Comitato per la Documentazione dell’Opera dell’Italia in Africa (Hrsg.): L’Italia in Africa. Serie storico-militare Volume primo: L’opera dell’Esercito. Tomo II Avvenimenti militari e impiego. Parte prima – Africa Orientale (1868–1934). S. 51.
  19. Ministero degli Affari Esteri – Comitato per la Documentazione dell’Opera dell’Italia in Africa (Hrsg.): L’Italia in Africa. Serie storico-militare Volume primo: L’opera dell’Esercito. Tomo II Avvenimenti militari e impiego. Parte prima – Africa Orientale (1868–1934). S. 108.
  20. Angelo Del Boca: Gli Italiani in Africa Orientale: Dall’unità alla marcia su Roma. S. 637, 640.
  21. Angelo Del Boca: Gli Italiani in Africa Orientale: Dall’unità alla marcia su Roma. S. 710–711.
  22. Ministero degli Affari Esteri – Comitato per la Documentazione dell’Opera dell’Italia in Africa (Hrsg.): L’Italia in Africa. Serie storico-militare Volume primo: L’opera dell’Esercito. Tomo II Avvenimenti militari e impiego. Parte prima – Africa Orientale (1868–1934). S. 127.
  23. Angelo Del Boca: Gli Italiani in Africa Orientale: Dall’unità alla marcia su Roma. S. 716.
  24. Ministero degli Affari Esteri – Comitato per la Documentazione dell’Opera dell’Italia in Africa (Hrsg.): L’Italia in Africa. Serie storico-militare Volume primo: L’opera dell’Esercito. Tomo II Avvenimenti militari e impiego. Parte prima – Africa Orientale (1868–1934). S. 134.
  25. Baldissera Antonio | Onorificenze. In: patrimonio.archivio.senato.it. Abgerufen am 23. November 2025 (italienisch).