Allmen und die verschwundene María

Allmen und die verschwundene María ist ein 2014 erschienener Roman des Schriftstellers Martin Suter und der vierte Band der Allmen-Reihe. Das Werk ist im Diogenes Verlag erschienen.

Handlung

Das Buch setzt die Handlung aus Allmen und die Dahlien fort. Johann Friedrich von Allmen und seinem Diener Carlos ist es gelungen, das berühmte Dahlien-Gemälde wiederzubeschaffen und der reichen Sammlerin Dalia Gutbauer zurückzugeben. Mit dem Diebstahl des Bildes hatte der vorherige Band geendet. Die finanzielle Not scheint nun abgewendet, Allmen kann seinen geliebten luxuriösen Lebensstil weiterpflegen, und auch Carlos wirkt erleichtert. Doch die Erleichterung hält nur kurz. Die Verbrecher, die hinter dem Diebstahl steckten, haben den Fall noch nicht abgeschlossen: Carlos’ Liebe María Moreno ist plötzlich verschwunden. Es wird klar, dass sie entführt wurde. Als Lösegeld fordern die Kidnapper ausgerechnet das Dahlienbild. Da María wie Carlos illegal in der Schweiz lebt, kommt es kaum infrage, die Polizei einzuschalten, und Allmen und Carlos sind gezwungen, auf eigene Faust zu handeln.

Rezeption

Allmen und die verschwundene María wurde gemischt diskutiert. In der Süddeutschen Zeitung resümierte Christopher Schmidt, das Buch lese sich zu routiniert und selbstgefällig.[1] In der Bz ärgerte sich Arno Renggli über den Cliffhanger des vorherigen Teils, die Fortsetzung nun sei "öde": "Wie immer bietet Suter seine kultivierte Schreibe, wie immer hat er durchaus ein Flair für die eine oder andere gelungene Figurenzeichnung oder mal einen atmosphärischen Schauplatz. Aber insgesamt ist das zu wenig fürs Geld."[2]

Textausgaben

  • Martin Suter: Allmen und die verschwundene María. Diogenes Verlag, Zürich 2014. ISBN 978-3-257-24313-0

Einzelnachweise

  1. Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung. In: Perlentaucher.de. 8. Juli 2014, abgerufen am 2. Dezember 2025.
  2. Martin Suters total überflüssige Fortsetzung. In: Bz – Zeitung für die Region Basel. 8. März 2014, abgerufen am 2. Dezember 2025.