Xavier Pascual Vives
Xavier Pascual i Vives genannt Xavi Pascual (* 9. September 1972) ist ein spanischer Basketballtrainer.
Leben
Xavi Pascual war in seinem Heimatland Spanien von 1990 bis 1994 Jugendtrainer beim CB Gavà. 1994/95 trainierte er die Herrenmannschaft von CB Cornellá und war dort ebenfalls im Nachwuchsbereich tätig. Von 1995 bis 1997 arbeitete er als Co-Trainer der Cornellá-Herren. Es folgte ein Jahr als Trainer bei CB Santfeliuenc. Danach führte Xavi Pascual den CB Olesa als hauptverantwortlicher Trainer zum Aufstieg in die vierthöchste Liga, die EBA. Als EBA-Neuling erreichte er mit seiner Mannschaft dann den zweiten Platz. Er erreichte mit CB Aracena in der Saison 2001/02 den Aufstieg in die dritthöchste Liga, LEB 2, und 2002/03 in die zweite Liga Spaniens, LEB 1.[1]
2005 stieß Xavi Pascual als Co-Trainer zum Stab des FC Barcelona, im Februar 2008 wurde er zum Cheftrainer befördert und damit Nachfolger von Duško Ivanović.[2] In seiner bis Juni 2016 dauernden Amtszeit als Cheftrainer führte Xavi Pascual die Mannschaft zu vier spanischen Meistertiteln (2009, 2011, 2012, 2014), drei Pokalsiegen (2010, 2011, 2013) und im Spieljahr 2009/10 zum Gewinn der Euroleague.[3] 2009, 2012, 2013 und 2014 stand er mit Barcelona zudem unter den besten vier Mannschaften der europäischen Spielklasse.
Ab Oktober 2016 war Xavi Pascual Cheftrainer der griechischen Spitzenmannschaft Panathinaikos Athen.[4] 2017 und 2018 gewann er mit Panathinaikos jeweils die griechische Meisterschaft, 2017 des Weiteren den Pokalwettbewerb.[5] Auf europäischer Ebene blieb der Erfolg aus: 2016/17[6] und 2017/18[7] schied man in der Euroleague im Viertelfinale aus. Im Dezember 2018 wurde er entlassen, nachdem Panathinaikos im vorherigen Verlauf der Saison 2018/19 in der Euroleague mehr Spiele verloren (sechs) als gewonnen (sieben) hatte.[8]
Mitte Februar 2020 übernahm er das Traineramt bei Zenit St. Petersburg.[9] Er führte die Mannschaft 2022 zum Gewinn des Meistertitels in der VTB United League. Des Weiteren gewann er mit St. Petersburg einmal den VTB-United-League-Supercup und zweimal den Konstantin-Kondrashin- und Alexander-Gomelsky-Pokal.[10] In St. Petersburg war er bis Juni 2025 tätig. Mitte November 2025 kehrte Pascual als Trainer zum FC Barcelona zurück.[11]
Fußnoten
- ↑ Xavi Pascual, un ingeniero en el banquillo del Palau. In: Sport.es. 14. Februar 2008, archiviert vom ; abgerufen am 20. Mai 2020 (spanisch).
- ↑ El Barcelona destituye a Dusko Ivanovic. In: El País. 14. Februar 2008, archiviert vom ; abgerufen am 14. November 2025.
- ↑ 19 títols, el llegat de Xavi Pascual. In: FC Barcelona. Archiviert vom ; abgerufen am 20. Mai 2020 (katalanisch).
- ↑ Deal with Pascual. In: Panathinaikos BC. 22. Oktober 2016, archiviert vom ; abgerufen am 14. November 2025 (englisch).
- ↑ Xavi Pascual. In: Euroleague. Archiviert vom ; abgerufen am 14. November 2025.
- ↑ Euroleague 2016-17. In: Linguasport. Archiviert vom ; abgerufen am 11. August 2023.
- ↑ Euroleague 2017-18. In: Linguasport. Archiviert vom ; abgerufen am 11. August 2023.
- ↑ Panathinaikos part ways with Pascual. In: Agona Sport. 20. Dezember 2018, archiviert vom ; abgerufen am 20. Mai 2020 (englisch).
- ↑ Xavi Pascual officially takes over Zenit. In: Eurohoops.net. 15. Februar 2020, abgerufen am 14. November 2025 (englisch).
- ↑ Xavier Pascual. In: Zenit St. Petersburg. Archiviert vom ; abgerufen am 14. November 2025.
- ↑ Xavi Pascual vuelve a casa. In: Liga ACB. 13. November 2025, abgerufen am 14. November 2025 (spanisch).