Wilsberg: Trügerische Sicherheit
| Folge 88 der Reihe Wilsberg | |
| Titel | Trügerische Sicherheit |
|---|---|
| Produktionsland | Deutschland |
| Originalsprache | Deutsch |
| Länge | 89 Minuten |
| Produktionsunternehmen | Warner Bros. ITVP im Auftrag des ZDF |
| Regie | Martin Enlen |
| Drehbuch | Stefan Rogall |
| Musik | Matthias Weber |
| Kamera | Philipp Timme |
| Schnitt | Monika Abspacher |
| Premiere | 3. Jan. 2026 auf ZDF |
| Besetzung | |
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| → Episodenliste | |
Trügerische Sicherheit ist die 88. Folge der Fernsehfilmreihe Wilsberg. Die Folge ist seit dem 2. Dezember 2025 in der ZDFmediathek verfügbar und wurde am 3. Januar 2026 im ZDF erstausgestrahlt.[1]
Handlung
Die Münsteraner Polizei ermittelt in einer Serie von Einbrüchen, bis bei einer Tat der Gründer eines Jugendzentrums, Henry Möbius, erschossen wird. Möbius kümmerte sich vor allem um Spendensammlungen zur Finanzierung des Zentrums. Zuletzt wollte er weiter expandieren und drohte der eigentlichen Leiterin Carmen Prey mit Kündigung, da sie dies als Fehler bezeichnete. Georg Wilsberg soll in seiner Rolle als Privatdetektiv herausfinden, was Teenager Nils Beerfeld tagsüber so macht und verfolgt den Jungen bis zu dem Haus des Getöteten. Nils hat den Verdacht, sein Stiefvater Julian könnte für die Einbrüche und den Mord verantwortlich sein, dem Wilsberg jetzt nachgeht. Da Julian der Exmann von Prey ist, mit der er in der Mordnacht telefonierte, und Alarmanlagen vertreibt und repariert, könnte er etwas mit der Tat zu tun haben.
Wilsberg profitiert bei seinen Ermittlungen davon, dass Tessa Tilker eine ehrenamtliche Arbeit im Jugendzentrum beginnt und dass Ekki Talkötter dort aufgrund eines Hinweises eines ehemaligen Mitarbeiters auf Veruntreuung eine Steuerprüfung vornimmt. Björn Asbeck, ein Jugendbetreuer des Zentrums, hatte Krach mit Möbius, da dieser seinen Vertrag nicht verlängerte. Bei ihrer verdeckten Ermittlung finden Wilsberg und Ekki nur heraus, dass Asbeck möglicherweise in Brasilien untertauchen könnte. Asbeck zeigt Ekki später sogar dafür an, was für seine Anstellung im Finanzamt das Ende bedeuten könnte.
Bei der Polizei geht eine Erpressung ein, dass es weitere Opfer geben wird, wenn nicht 500.000 € gezahlt werden. Bei der Übergabe wird ein Jugendlicher festgenommen, später stellt sich heraus, dass sein Vater für die Einbrüche verantwortlich ist, mit dem Mord an Möbius aber nichts zu tun hat. Für den Mord an Möbius gerät jetzt auch Nils unter Verdacht, denn er hatte mehrere Drohbriefe an Möbius und Prey geschrieben, da sie seinen Lieblingsbetreuer Asbeck entließen. Für die Polizei steht auch Julian weiter unter Verdacht.
Wilsberg glaubt nicht, dass Nils der Täter ist. Er vermutet, dass Prey und Asbeck irgendwie darin verwickelt sind, und sucht Prey in deren Haus auf. Dort ertappt er Asbeck mit einer Tasche voller Geld. Er erzählt Wilsberg, dass Prey und Möbius den Steuerbetrug mit den Spendengeldern begangen haben und er nur dahintergekommen sei – jetzt wolle er auch davon profitieren. Beide werden von Prey mit einer Pistole überrascht, die den Plan hat, einen zu erschießen, damit der andere beweisen kann, dass es Notwehr gewesen sei. Bevor sie zur Tat schreiten kann, wird sie von der eintreffenden Polizei festgenommen. Mit den jetzt geretteten Steuergeldern kann Ekki seinen Ruf im Finanzamt wohl wiederherstellen.
Die Beerfelds versöhnen sich, nachdem Julian und Nils in den vergangenen Tagen abwechselnd unter Verdacht standen. Nils dankt Wilsberg für den Tipp, seinem Vater einfach mal zuzuhören als ihn fortan zu verdächtigen.
Produktion
Die Dreharbeiten fanden in der Zeit vom 5. März 2024 bis zum 7. Mai 2024 in Köln, Münster und Umgebung in Nordrhein-Westfalen statt.[2]
Der Running Gag Bielefeld erscheint in der 28. Minute, als Overbeck sagt, dass Kommissarin Thuong Nhi in Bielefeld einige Erfahrung mit Geldübergaben gesammelt hat.
Rezeption
Kritiken
Die Redaktion der TV Spielfilm zeigt den Daumen nach oben und resümiert: „Wendungsreich, routiniert, aber ein wenig überfrachtet.“ Die Handlung würde unter der Last der Figuren und Handlungsstränge teils „bröckeln“, biete aber einige clevere Wendungen und lade zum Schmunzeln oder auch zum Mittanzen ein.[3]
Oliver Armknecht vergab auf film-rezensionen.de vier von zehn Sternen. Die Geschichte sei mal wieder umständlich konstruiert, interessante Einfälle seien hingegen Mangelware.[4]
Einschaltquote
Bei ihrer Erstausstrahlung am 3. Januar 2026 sahen 6,23 Millionen Zuschauer die Episode, was einen Marktanteil von 25,5 % für den Sender bedeutete. Dies war der Spitzenplatz an diesem Samstag.[5]
Weblinks
- Wilsberg: Trügerische Sicherheit in der ZDF-Mediathek. Video (89 Min.), abrufbar bis 1. Dezember 2026
- Wilsberg: Trügerische Sicherheit bei Fernsehserien.de
- Wilsberg: Trügerische Sicherheit bei crew united
- Wilsberg: Trügerische Sicherheit bei IMDb
Einzelnachweise
- ↑ Wilsberg: Trügerische Sicherheit bei Fernsehserien.de, abgerufen am 13. Dezember 2025.
- ↑ Wilsberg: Trügerische Sicherheit bei crew united, abgerufen am 13. Dezember 2025.
- ↑ Wilsberg: Trügerische Sicherheit. In: TV Spielfilm. Abgerufen am 13. Dezember 2025.
- ↑ Oliver Armknecht: Wilsberg: Trügerische Sicherheit. In: film-rezensionen.de. 3. Januar 2026, abgerufen am 4. Januar 2026.
- ↑ Mario Thunert: Primetime-Check Samstag, 3. Januar 2026. In: Quotenmeter.de. 4. Januar 2026, abgerufen am 4. Januar 2026.