Wetten (Kevelaer)
Wetten Wallfahrtsstadt Kevelaer
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|---|---|
| Koordinaten: | 51° 34′ N, 6° 18′ O |
| Höhe: | 20 m |
| Fläche: | 25,55 km² |
| Einwohner: | 2585 (31. Dez. 2023)[1] |
| Bevölkerungsdichte: | 101 Einwohner/km² |
| Eingemeindung: | 1. Juli 1969 |
| Postleitzahl: | 47625 |
| Vorwahl: | 02832 |
| Lage von Wetten in der Stadt Kevelaer
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Katholische Kirche St. Petrus
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Wetten ist der älteste und zweitgrößte Ortsteil der Stadt Kevelaer im Kreis Kleve im Nordwesten des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen. Er hat etwa 2.600 Einwohner und aufgrund der früheren Zugehörigkeit zu den Spanischen Niederlanden ist die Bevölkerung überwiegend katholisch.
Lage
Wetten liegt südöstlich der Ortschaft Kevelaer im Kreis Kleve in Nordrhein-Westfalen, die das Zentrum der gleichnamigen Stadt bildet. Den Nord-Osten des Dorfes durchfließt die Niers. Die östliche Ortsgrenze ist die Issumer Fleuth. An der Issumer Fleuth befindet sich Haus Wankum, ehemals ein Herrensitz.[2]
Geschichte
Zu den Ursprüngen des Ortsnamens Wetten gibt es verschiedene Hypothesen.[3] Die wahrscheinlichste – schriftliche Belege existieren nicht – besagt, der Name bezeichne etwa einen feuchten Platz am Wasser.[4][5]
Die Entstehung der Ortschaft liegt weitgehend im Dunkeln. Zwar konnten vereinzelt archäologische Funde gesichtet werden, in vorchristlicher Zeit gilt die gesamte Region aber als siedlungsarm. Auch für die Römerzeit lässt sich, trotz der Nähe zur östlich verlaufenden Römerstraße von Xanten nach Tongeren, keine Besiedlung nachweisen. Erst nach der fränkischen Landnahme entstanden auch am linken unteren Niederrhein allmählich Einzelhofsiedlungen, die ab dem Ende des 9. Jahrhunderts wegen der Normanneneinfälle durch kleine Schutzburgen, sog. Motten, gesichert wurden.[6] In Wetten sind im wenige hundert Meter östlich vom Ortskern gelegenen Park des ehemaligen Schwestern-Erholungsheims Maria Viktoria der Dominikanerinnen vom Arenberg, heute World House Wetten, die Reste einer Motte, die Ruine des ehemaligen Festen Hauses Alt-Vellar, noch erkennbar.[7] Hier liegt womöglich die Keimzelle eines Weilers, aus dem die Ortschaft hervorgegangen sein könnte.
Urkundlich erwähnt wurde die Ortschaft Wetten erstmals im Jahr 1154; es handelt sich dabei um eine Bestätigung eines früheren Vertrages zwischen dem verstorbenen Kanonikus Ludolf vom Xantener St.-Viktor-Stift und dem Stift Cappenberg. Unter den namentlich erwähnten Zeugen befindet sich auch ein gewisser Heribert, der als Priester von Wetten (presbiter de Wettene) ausgewiesen wird.[8]
1792 wurde Wetten von Frankreich für kurze Zeit besetzt und bildete nach dem Frieden von Basel – erneut unter französischer Verwaltung – 1795 mit seinen Nachbargemeinden den Kanton Geldern im Arrondissement de Clèves des Département de la Roer. 1798 bildete es zusammen mit den Bauerschaften Kevelaer, Kleinkevelaer und Twisteden die Bürgermeisterei (französisch: Mairie) Kevelaer. Diese Zugehörigkeit blieb auch nach der französischen Besatzungszeit bis zur Gebietsreform 1969 erhalten. Seither gehört Wetten zu Kevelaer. Am 1. Juli 1969 wurde der Ort in die Stadt Kevelaer eingegliedert.[9] Im Jahr 2004 feierte das Dorf mit einer großen 850-Jahr-Feier die erste nachweislich urkundliche Erwähnung der Ortschaft.
Wappen und Banner
| Blasonierung: „In Rot eine sechsblättrige silberne (weiße) Mispelblüte mit goldener (gelber) Butze und goldenen (gelben) Kelchblättern. Rechts und links vom obersten Blatt wachsend je eine goldene (gelbe) Löwenklaue nach Außen gerichtet.“[10] | |
| Wappenbegründung: Das von Walther Bergmann entworfene Wappen wurde am 13. November 1953 vom nordrhein-westfälischen Innenminister genehmigt. Es geht auf ein Siegel von 1390 zurück. Die Symbole stehen für die „stählerne Kraft“ der Vorfahren und die Zugehörigkeit zu Geldern („Geldernsche Rose“ aus dem alten Wappen des Herzogtums Geldern).
Banner: „Das Banner zeigt auf einer roten Bahn die Symbole des Wappens ohne Schild. Es werden auch Rot-Gelbe Banner ohne Wappen gezeigt.“ |
Bevölkerungsentwicklung
- 1500: 560
- 1722: 800
- 1820: 1.460[11]
- 1840: 1.461[11]
- 1843: 1.496[11]
- 1852: 1.551[11]
- 1862: 1.542[11]
- 1895: 1.658[11]
- 1900: 1.748[11]
- 1905: 1.733[11]
- 1910: 1.768[12]
- 1931: 1.764[13]
- 1961: 2.002[14]
- 2017: 2.561[15]
- 2023: 2.585
Politik
Gemeindevorsteher bis 1933:
- 1845–1847: Theodor Elders
- 1847–1861: Peter Gruntjens
- 1861–1879: Wilhelm van Bon
- 1879–1919: Peter Heinrich Aengenheyster
- 1919–1924: Lambert Deselaers
- 1924–1933: Jacob Kösters
Gemeindevorsteher 1933–1945:
- 1933: Wilhelm van Bon
- 1933–1945: Matthias Broeckmann (NSDAP)
Bürgermeister 1945–1969:
- 1945–1946: Johann Kösters
- 1946–1949: Mathias Selders
- 1949–1964: Johann Verheyen
- 1964–1969: Gregor Vos (CDU)
Ortsvorsteherinnen und Ortsvorsteher seit 1969:
- 1969–1973: Peter Steeger (CDU)
- 1973–2003: Hans Broeckmann (CDU)
- 2003–2004: Leni Stammen (CDU)
- 2004–2020: Beate Clasen (CDU)
- Seit 2020: Guido Küppers (CDU)
Dörfliches Leben
Das dörfliche Leben Wettens wird maßgeblich durch die zahlreichen Vereine des Dorfs geprägt. So wird die jährlich stattfindende Kirmes von einem der „Geselligen Vereine“ ausgerichtet, im Jahr 2019 war dies die „St. Franziskus Bruderschaft“. Neben der Kirmes finden sich Schützenfeste, Karnevalsveranstaltungen sowie der Heimatabend im Wettener Jahreskalender.
Infrastruktur
Wetten liegt verkehrsgünstig zur A57 (Nijmegen-Köln), in Kevelaer befindet sich ein Bahnhof der Deutschen Bahn. Der Wettener Bürgerbusverein bietet eine kostengünstige Linie an, die das Dorf mit zentralen Punkten der Stadt Kevelaer (wie z. B. dem Bahnhof oder Einkaufsmöglichkeiten) und den anderen Ortschaften Kevelaers verbindet.
Das Dorf verfügt über einen katholischen Kindergarten sowie eine katholische Grundschule. Ein Musikpavillon, zwei Sportplätze, Tennisplätze, eine Boulebahn, ein Schießstand, ein Reitplatz mit angrenzender Reithalle sowie eine Turnhalle ermöglichen es den Dorfbewohnern, ein breit gefächertes Freizeit- und Sportangebot wahrzunehmen. Für öffentliche oder sonstige Veranstaltungen kann der Knoase-Saal genutzt werden, der im November 2005 feierlich seiner Bestimmung übergeben wurde.
In der Dorfbäckerei können sich die Wettener mit dem Nötigsten versorgen. Zudem gibt es ein Küchenstudio, ein Schuhgeschäft, einen genossenschaftlichen Markt für landwirtschaftlichen und gärtnerischen Bedarf sowie ein Friseurstudio und diverse andere Handwerksbetriebe. Alle Produkte des täglichen Bedarfs können im nahe gelegenen Kevelaer erworben werden.
Nach einer positiven Nachfragebündelung wurde der Wettener Ortskern im Sommer 2020 an das Glasfasernetz angeschlossen. Auch Teile der Haushalte im Außenbezirk erhalten sukzessive entsprechende Anschlüsse.
Wichtige Gebäude und Denkmäler
- Katholische Kirche St. Petrus
- Haus Gesselen
- Haus Wankum
- Hermann-Alders-Schule
- Hoenselaerer Mühle
- Backhaus beim Hof Voshael
- Ehemaliges Pastorat "De Weem"
Weitere Gebäude und Denkmäler werden in der Denkmalliste der Wallfahrtsstadt Kevelaer, in der Liste der Bodendenkmäler der Wallfahrtsstadt Kevelaer sowie in der Liste der Naturdenkmäler der Wallfahrtsstadt Kevelaer geführt.
Zwei Stolpersteine erinnern seit 2022 an die beiden Euthanasie-Opfer Margaretha Heymanns (1895–1941) und Anna Boland (1899–1943).
Persönlichkeiten
Töchter und Söhne des Ortes
- Dr. Michael Knegten (1829–1859), Mathematiker und Erzieher des Franz von Thun und Hohenstein[16]
- Sr. Ursula Sensen SSpS (1869–1932), Missionarin auf Tumleo Island (Neuguinea)
- Br. Gerhard Kraut OMI (1881–1968), Missionar in der kanadischen "Eismission"[17]
- Josef Helmus (1886–1966), Priester und Gegner des NS-Regimes[18]
- Johann Kösters (1897–1987), Heimatdichter
- Gregor Vos (1912–1993), CDU-Politiker, Organist und Chordirigent
- Hans Broeckmann (1932–2003), CDU-Politiker
- Sr. Clementia Killewald OSB (1954–2016), 39. Äbtissin der Abtei St. Hildegard bei Rüdesheim
- Anna Janßen (* 2001), Sportschützin
Träger des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland
- Gregor Vos, Verdienstkreuz am Bande (1975)
- Hans Broeckmann, Verdienstkreuz am Bande (1995)
- Matthias Kröll, Verdienstkreuz am Bande (2004)
- Franz-Josef Vos, Verdienstkreuz am Bande (2010)
- Dennis Hartjes, Verdienstmedaille (2020)
- Franz-Josef Aymanns, Verdienstmedaille (2023)
Mit Wetten verbundene Persönlichkeiten
- Hermann Alders (1882–1950), Hauptlehrer und Standesbeamter
- P. Prof. Dr. Gisbert Sölch OP (1905–1973), Theologe und Hausgeistlicher im Schwestern-Erholungsheim Maria Viktoria
Trivia
Die in Wetten lebenden Mückenschwärme haben der Bevölkerung den Spitznamen Wettese Knoase (niederfränkisch für ‚Wettener Mücken‘) eingebracht.
Der gebürtig aus Wetten stammende Dr. Michael Knegten (1829–1859), Mathematiker und Erzieher des Franz von Thun und Hohenstein, erhielt 1859 das Privileg einer Bestattung auf dem Campo Santo Teutonico im Schatten des Petersdomes.[16]
Literatur
Ortsgeschichte
Allgemein
- Peter Brouwers: Chronologie der Ortschaft Wetten. In: Gesellige Vereine Wetten 1934 e. V. (Hrsg.): 850 Jahre Wetten. 1154–2004. Eine schöne Geschichte. Goch 2004, S. 257–265.
- Dorothee Flemming-Lühr: Die Entwicklung des Dorfes Wetten (1793–1943). Bevölkerungsstruktur – Sozialgefüge – Hausplätze. In: Gesellige Vereine Wetten 1934 e. V. (Hrsg.): 850 Jahre Wetten. 1154–2004. Eine schöne Geschichte. Goch 2004, S. 57–82.
- Stefan Frankewitz: Zur Geschichte des Dorfes Wetten. In: Gesellige Vereine Wetten 1934 e. V. (Hrsg.): 850 Jahre Wetten. 1154–2004. Eine schöne Geschichte. Goch 2004, S. 13–20.
- Dennis Hartjes: Brandschutz und Brandbekämpfung in Wetten bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs. In: Historischer Verein für Geldern und Umgegend (Hrsg.): Geldrischer Heimatkalender 2026. Geldern 2025, S. 224–241.
- Dennis Hartjes: Wetten bei Kevelaer. Territorialgeschichtliche Untersuchung zur Entstehung und Entwicklung einer Ortschaft und ihrer Kirche am linken unteren Niederrhein bis zum Ausgang des 12. Jahrhunderts (= Wolf, Hubert/Flammer, Thomas [Hrsg.]: Junges Forum Geschichte. Band 8). dialogverlag, Münster 2020.
- Gregor Hövelmann: Die ältesten Nachrichten über Wetten und die Gründung der Münsterabtei in Roermond. Ein Nachwort zur 750-Jahrfeier der Wettener Pfarrkirche. In: Kreis Kleve (Hrsg.): Kalender für den Kreis Kleve 1976. Ausgabe Süd. Kevelaer 1975, S. 147–150.
- Peter Lingens: Kulturlandschaft und Heimatgefühl. Eine Erinnerung an das Projekt „Gewerbepark Berendonk“. In: Der Niederrhein, 69. Jg. (2002), H. 2, S. 75–76.
- Präsidium der „Geselligen Vereine Wetten“ (Hrsg.): Uet ons Derp. Eine Informationsbroschüre der „Geselligen Vereine Wetten“. Wetten 1998. [Privatdruck].
- Carl Schumacher: Im Dorf Wetten vor 150 Jahren. In: Verein für Heimatschutz in Kevelaer (Hrsg.): Unsere Heimat. Zwanglose Blätter des Vereins für Heimatschutz in Kevelaer, 9. Jg. (1921), Nr. 4, o. S.
- Carl Schumacher: Im Dorf Wetten vor 150 Jahren (Schluß). In: Verein für Heimatschutz in Kevelaer (Hrsg.): Unsere Heimat. Zwanglose Blätter des Vereins für Heimatschutz in Kevelaer, 9. Jg. (1921), Nr. 5, o. S.
- Paul Selders: Das erste Dorf Wetten. Wo lag es? Woher hat es seinen Namen?. In: Unsere Heimat. Blätter des Vereins für Heimatschutz und Museumsförderung e. V. Kevelaer, 86. Jg. (1995), Nr. 3, S. 9–10.
- Heinrich Sommer: Aus Wettens frühester Geschichte. In: Kreisverwaltung Geldern (Hrsg.): Geldrischer Heimatkalender 1957. Rheinberg 1956, S. 73–75.
Bauwerke und Denkmäler
- Peter Brouwers: Der Bahnhof Wetten. In: Gesellige Vereine Wetten 1934 e. V. (Hrsg.): 850 Jahre Wetten. 1154–2004. Eine schöne Geschichte. Goch 2004, S. 135–136.
- Peter Brouwers: Die Ehrenmale. In: Gesellige Vereine Wetten 1934 e. V. (Hrsg.): 850 Jahre Wetten. 1154–2004. Eine schöne Geschichte. Goch 2004, S. 225–228.
- Peter Brouwers: Feste Häuser oder Rittergüter in Wetten. In: Gesellige Vereine Wetten 1934 e. V. (Hrsg.): 850 Jahre Wetten. 1154–2004. Eine schöne Geschichte. Goch 2004, S. 137–162.
- Peter Brouwers: Heiligenhäuschen. In: Gesellige Vereine Wetten 1934 e. V. (Hrsg.): 850 Jahre Wetten. 1154–2004. Eine schöne Geschichte. Goch 2004, S. 233–238.
- Peter Brouwers: Wegekreuze. In: Gesellige Vereine Wetten 1934 e. V. (Hrsg.): 850 Jahre Wetten. 1154–2004. Eine schöne Geschichte. Goch 2004, S. 239–243.
- Stefan Frankewitz: Die Baudenkmäler in Wetten. In: Gesellige Vereine Wetten 1934 e. V. (Hrsg.): 850 Jahre Wetten. 1154–2004. Eine schöne Geschichte. Goch 2004, S. 117–133.
- Dennis Hartjes: Niersbrücken in Wetten. Ergänzungen zu einem Beitrag von Hans Werner im Geldrischen Heimatkalender 1975. In: Historischer Verein für Geldern und Umgegend (Hrsg.): Geldrischer Heimatkalender 2025. Geldern 2024, S. 173–180.
- Thomas Hohn: Eine „Fuggerei“ am Niederrhein? Die kirchlichen Armen-Wohnhäuser in Kevelaer-Wetten. In: Landschaftsverband Rheinland, LVR Amt für Denkmalpflege im Rheinland (Hrsg.): Denkmalpflege im Rheinland, 31. Jg. (2014), H. 3, S. 111–114.
- Johann Kösters: Das Kreuz ohne Heiland. In: Oberkreisdirektor des Kreises Geldern (Hrsg.): Geldrischer Heimatkalender 1972, Rheinberg 1971, S. 238–242.
- Jürgen Kwiatkowski (unter Einbezug von Teilen eines Typoskripts von Theo Küppers): Haus Wankum. Ein Adelssitz an der Fleuth in Kevelaer-Wetten. In: Historischer Verein für Geldern und Umgegend (Hrsg.): Geldrischer Heimatkalender 2012. Geldern 2011, S. 26–38.
- Karl Mevissen: Büchgel-Willemshof. In: Gesellige Vereine Wetten 1934 e. V. (Hrsg.): 850 Jahre Wetten. 1154–2004. Eine schöne Geschichte. Goch 2004, S. 197–201.
- Anton Nägele: Seltsame Kreuzsteingruppen auf den Friedhöfen in Kevelaer und Wetten und ihre Vorbilder. In: Verein für Heimatschutz in Kevelaer (Hrsg.): Unsere Heimat. Zwanglose Blätter des Vereins für Heimatschutz in Kevelaer, 4. Jg. (1913), Nr. 3, o. S.
- Anton Nägele: Seltsame Kreuzsteingruppen auf den Friedhöfen in Kevelaer und Wetten und ihre Vorbilder (Schluß). In: Verein für Heimatschutz in Kevelaer (Hrsg.): Unsere Heimat. Zwanglose Blätter des Vereins für Heimatschutz in Kevelaer, 4. Jg. (1913), Nr. 4, o. S.
- Carl Schumacher: Die Niersbrücke beim Dorfe Wetten. In: Unsere Heimat. Zwanglose Blätter des Vereins für Heimatschutz in Kevelaer, 5. Jg. (1914), Nr. 4, o. S.
- Franz-Josef Vos: Das Kloster Maria-Viktoria. In: Gesellige Vereine Wetten 1934 e. V. (Hrsg.): 850 Jahre Wetten. 1154–2004. Eine schöne Geschichte. Goch 2004, S. 188–189.
- Franz-Josef Vos: Das St.-Josefs-Haus. In: Gesellige Vereine Wetten 1934 e. V. (Hrsg.): 850 Jahre Wetten. 1154–2004. Eine schöne Geschichte. Goch 2004, S. 187–188.
- Hans Werner: Niersbrücken in Wetten. Zweifelhafte Verkehrspolitik in früheren Jahrhunderten. In: Oberkreisdirektor des Kreises Geldern (Hrsg.): Geldrischer Heimatkalander 1975. Rheinberg 1974, S. 120–121.
Natur
- Carl Schumacher: Die alte Eiche an der Kirchhecke zu Wetten. In: Heimatvereine des Kreises Geldern (Hrsg.): Unsere Heimat. Zwanglose Blätter. Beilage zur Niederrheinischen Landeszeitung, 22. Jg. (1934), Nr. 4, o. S.
Schulgeschichte
- Dennis Hartjes: Frischluft, Quarantäne, Raumdesinfektion. Epidemiebekämpfung in der Volksschule zu Berendonk anno 1883. In: Historischer Verein für Geldern und Umgegend (Hrsg.): Geldrischer Heimatkalender 2024. Geldern 2023, S. 171–174.
- Alfred Janßen: Die Schule in Wetten. In: Gesellige Vereine Wetten 1934 e. V. (Hrsg.): 850 Jahre Wetten. 1154–2004. Eine schöne Geschichte. Goch 2004, S. 167–177.
- Alfred Janßen: Zur Geschichte der Berendonker Schule. In: Gesellige Vereine Wetten 1934 e. V. (Hrsg.): 850 Jahre Wetten. 1154–2004. Eine schöne Geschichte. Goch 2004, S. 179–186.
- Paul Selders: Schule in Wetten. In: Historischer Verein für Geldern und Umgegend (Hrsg.): Geldrischer Heimatkalender 1993. Geldern 1992, S. 187–193.
Vereinsgeschichte
- Beate Clasen: Vereinsgeschichten. In: Gesellige Vereine Wetten 1934 e. V. (Hrsg.): 850 Jahre Wetten. 1154–2004. Eine schöne Geschichte. Goch 2004, S. 271–289.
- Dennis Hartjes: Das historische Vorkriegs-Schützensilber der Wettener St. Petrus-Bruderschaft. In: Historischer Verein für Geldern und Umgegend (Hrsg.): Geldrischer Heimatkalender 2021. Geldern 2020, S. 149–159.
- Helmut Ingenhaag u. a.: 100 Jahre Freiwillige Feuerwehr Wetten. Kevelaer 2006.
- Musikverein "Eintracht" Wetten (Hrsg.): 85 Jahre Musikverein "Eintracht" Wetten. 1897–1982. Wetten 1982.
Personengeschichte
- Hedwig Brauers: Als Landschullehrer in Twisteden und auf der Berendonk. Aus dem Leben von Philipp Lingens (1885–1946). In: Historischer Verein für Geldern und Umgegend (Hrsg.): Geldrischer Heimatkalender 1996. Geldern 1995, S. 34–37.
- Dorothee Flemming-Lühr: Die Familie Rogmans in Wetten und Kevelaer im 17. und 18. Jahhundert. In: Historischer Verein für Geldern und Umgegend (Hrsg.): Geldrischer Heimatkalender 2006. Geldern 2005, S. 195–210.
- Dorothee Flemming-Lühr: Die Hausplätze der Bewohner des Dorfes Wetten selbst 1973–1943. In: Gesellige Vereine Wetten 1934 e. V. (Hrsg.): 850 Jahre Wetten. 1154–2004. Eine schöne Geschichte. Goch 2004, S. 83–115.
- Dennis Hartjes: Dr. phil. Michael Knegten (1829–1859) – Mathematiker und Erzieher des Franz von Thun und Hohenstein. In: Historischer Verein für Geldern und Umgegend (Hrsg.): Geldrischer Heimatkalender 2023. Geldern 2022, S. 176–182.
- Franz-Bernd Hegger: Menschen aus Wetten und deren originelle Verhaltensweisen. In: Gesellige Vereine Wetten 1934 e. V. (Hrsg.): 850 Jahre Wetten. 1154–2004. Eine schöne Geschichte. Goch 2004, S. 291–300.
- Gerd Halmanns: Ein „Armenjäger“ in Wetten und Kapellen. In: Historischer Verein für Geldern und Umgegend (Hrsg.): Geldrischer Heimatkalender 2022. Geldern 2021, S. 205–206.
- Dennis Hartjes: Auch eine Wettenerin unter den Euthanasie-Opfern von Obrawalde. Zum Schicksal von Anna Boland (1899–1943). In: Historischer Verein für Geldern und Umgegen (Hrsg.): Geldrischer Heimatkalender 2022. Geldern 2021, S. 245–250.
- Dennis Hartjes / Janine Weigel: Zum Schicksal zweier Euthanasie-Opfer aus Wetten: Magaretha Heijmanns (1895–1941) und Anna Christine Boland (1899–1943). In: Historischer Verein für Geldern und Umgegend (Hrsg.): Geldrischer Heimatkalender 2023. Geldern 2022, S. 230–240.
- Johann Kösters: Die Niersjunker. In: Gesellige Vereine Wetten 1934 e. V. (Hrsg.): 850 Jahre Wetten. 1154–2004. Eine schöne Geschichte. Goch 2004, S. 163–165.
- Hermann Lembeck: Es ist zu kalt, um verliebt zu sein. Gerhard Kraut. 1881–1968. Ein Pionier der Eismission (= Missionare, die Geschichte machten). Mödling / St. Augustin / Bonn 1980.
- Karl Mevissen: Kindheitserinnerungen an Schul- und Kriegszeit in Wetten. In: Historischer Verein für Geldern und Umgegend (Hrsg.): Geldrischer Heimatkalender 2014. Geldern 2013, S. 106–113.
- Karl Mevissen: Mein Großvater Gottfried Mevißen. Aus seinen Aufzeichnungen in Kengen und Altwetten. In: Historischer Verein für Geldern und Umgegend (Hrsg.): Geldrischer Heimatkalender 2009. Geldern 2008, S. 210–215.
- Helmut Schopmans: „O das Schönes Land Americka gegen das Verfluchtes Deuitsland“. Auszüge aus Briefen des Wetteners Peter Haen, der im Jahre 1847 nach Amerika auswanderte. In: Historischer Verein für Geldern und Umgegend (Hrsg.): Geldrischer Heimatkalender 1984. Geldern 1983, S. 151–154.
- Helmut Schopmans: Der Hülshorsthof in Wetten und die Familie Selders. Wie ein Landwirt das Familien- und Heimatbewußtsein pflegt. In: Historischer Verein für Geldern und Umgegend (Hrsg.): Geldrischer Heimatkalender 1991. Geldern 1990, S. 73–76.
- Carl Schumacher: Die Küster in Wetten. In: Verein für Heimatschutz in Kevelaer (Hrsg.): Unsere Heimat. Zwanglose Blätter des Vereins für Heimatschutz in Kevelaer, 6. Jg. (1916), Nr. 1, o. S.
- Peter Stenmans: Die Ernennung des Wettener Pfarrers Gerhard ten Broeck zum Landdechanten des Dekanates Geldern im Jahre 1764. In: Historischer Verein für Geldern und Umgegend (Hrsg.): Geldrischer Heimatkalender 1994. Geldern 1993, S. 161–169.
- Wilhelm Suckow: »CUSTOS WETTENSIS«. Seit über 300 Jahren Küster und Organisten aus der Familie Vos. In: Kreisverwaltung Geldern / Der Oberkreisdirektor des Kreises Geldern (Hrsg.): Geldrischer Heimatkalender 1957. Rheinberg 1956, S. 138–140.
- Karl-Heinz Tekath: Mit Wetten innig verbunden. Zum Gedenken an den Bauern und Heimatforscher Pauls Selders. In: Historischer verein für Geldern und Umgegend (Hrsg.): Geldrischer Heimatkalender 1999. Geldern 1998, S. 17–18.
- o. A.: Vier Jahrhunderte Kirchenmusiker aus einer Familie. Mit dem Ruhestand von Gregor Vos in Wetten bei Kevelaer geht die Tradition zu Ende. In: Musica sacra. Zeitschrift des Allgemeinen Cäcilien-Verbandes für die Länder deutscher Sprache, 108. Jg. (1988), S. 38–39.
Kulturgeschichte
- Max Geyr von Schweppenburg: Die Mardelle im Gebiete von Altwetten. In: Unsere Heimat. Zwanglose Blätter des Vereins für Heimatschutz in Kevelaer, 2. Jg. (1911), Nr. 1, o. S.
- Wilhelm Schepping: Die „Wettener Liederhandschrift“. Ein bedeutendes lokales und regionales kulturhistorisches Dokument des 17. Jahrhunderts. In: Gesellige Vereine Wetten 1934 e. V. (Hrsg.): 850 Jahre Wetten. 1154–2004. Eine schöne Geschichte. Goch 2004, S. 47–55.
- Wilhelm Schepping: Die Wettener Liederhandschrift und ihre Beziehungen zu den niederländischen Cantiones Natalitiae des 17. Jahrhunderts (= Musikalische Volkskunde. Materialien und Analysen. 7). Köln 1978.
- Wilhelm Schepping: Niederrheinisches Liederbe aus niederländischer Zeit. Zur Herausgabe der „Wettener Liederhandschrift“. In: Historischer Verein für Geldern und Umgegend (Hrsg.): Geldrischer Heimatkalender 1979. Geldern 1978, S. 139–142.
Pfarrgeschichte
→ Hauptartikel: St. Petrus (Wetten)
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ Stadtteil Wetten. Wallfahrtsstadt Kevelaer, abgerufen am 30. Dezember 2024.
- ↑ Jürgen Kwiatkowski (unter Einbezug von Teilen eines Typoskripts von Theo Küppers): Haus Wankum. Ein Adelssitz an der Fleuth in Kevelaer-Wetten. In: Geldrischer Heimatkalender, Jg. 2012, S. 26–38.
- ↑ Dennis Hartjes: Wetten bei Kevelaer. Territorialgeschichtliche Untersuchung zur Entstehung und Entwicklung einer Ortschaft und ihrer Kirche am linken unteren Niederrhein bis zum Ausgang des 12. Jahrhunderts (= Wolf, Hubert/Flammer, Thomas [Hrsg.]: Junges Forum Geschichte. Band 8). dialogverlag, Münster 2020, ISBN 978-3-944974-49-1, S. 118–132.
- ↑ Carl Schumacher: Wie entstand der Name meines Heimatdorfes? Über Ortsnamen im Kreise Geldern. In: Historischer Verein für Geldern und Umgegend (Hrsg.): VHVG. Band 52. Geldern 1931.
- ↑ Robert Plötz: Wetten. Ein Versuch einer Ortsnamensdeutung. In: Gesellige Vereine Wetten 1934 e. V. (Hrsg.): 850 Jahre Wetten. 1154–2004. Eine schöne Geschichte. Goch 2004, S. 11–12.
- ↑ Dennis Hartjes: Wetten bei Kevelaer. Territorialgeschichtliche Untersuchung zur Entstehung und Entwicklung einer Ortschaft und ihrer Kirche am linken unteren Niederrhein bis zum Ausgang des 12. Jahrhunderts (= Wolf, Hubert/Flammer, Thomas [Hrsg.]: Junges Forum Geschichte. Band 8). dialogverlag, Münster 2020, ISBN 978-3-944974-49-1.
- ↑ Peter Brouwers: Feste Häuser und Rittergüter in Wetten. In: Gesellige Vereine Wetten 1934 e. V. (Hrsg.): 850 Jahre Wetten. 1154-2004. Eine schöne Geschichte. Goch 2004, S. 137–162.
- ↑ Stefan Frankewitz: Die Urkunde von 1154. In: Gesellige Vereine Wetten 1934 e. V. (Hrsg.): 850 Jahre Wetten. 1154–2004. Eine schöne Geschichte. Goch 2004, S. 9–10.
- ↑ Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 78.
- ↑ Amtsblatt für den Regierungsbezirk Düsseldorf, 1953, Nr. 35, S. 208
- ↑ a b c d e f g h Adolf Marx: Kevelaer. Wallfahrt und Wirtschaft. Nach alten Urkunden und Geschichtsquellen. Verlagshandlung Joseph Berker, Kevelaer 1922, S. 100.
- ↑ M. W. Ehrenreich (Zusammensteller): Regierungsbezirk Düsseldorf: Landkreis Geldern. In: Gemeindeverzeichnis 1900. U. Schubert, archiviert vom am 22. April 2016; abgerufen am 17. August 2013 (Einwohner Dezember 1910).
- ↑ GenWiki Amt Kevelaer. Abgerufen am 17. August 2013.
- ↑ Martin Bünermann, Heinz Köstering: Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1975, ISBN 3-555-30092-X, S. 266.
- ↑ Fakten zur Ortschaft Wetten, abgerufen am 11. Juli 2020.
- ↑ a b Hartjes, Dennis: Dr. phil. Michael Knegten (1829–1859) – Mathematiker und Erzieher des Franz von Thun und Hohenstein. In: Historischer Verein für Geldern und Umgegend (Hrsg.): Geldrischer Heimatkalender 2023. Geldern 2022, S. 176–182.
- ↑ Hermann Lembeck: Es ist zu kalt, um verliebt zu sein. Gerhard Kraut. 1881–1968. Ein Pionier der Eismission (= Missionare, die Geschichte machten). Verlag St. Gabriel / Steyler Verlag, Mödling / St. Augustin / Bonn 1980, ISBN 978-3-87787-119-5.
- ↑ Christian Frieling: Priester aus dem Bistum Münster im KZ. 38 Biographien. 2. Auflage. Aschendorff, Münster 1993, ISBN 3-402-05427-2, S. 97–102.