Werner Schwan (Literaturwissenschaftler)

Werner Schwan (* 27. Mai 1935 in Berlin; † 1. Juli 2023 in Denzlingen) war ein deutscher Literaturwissenschaftler und Hochschullehrer an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.

Leben

Werner Schwan wurde als Sohn des Buchhändlers Wilhelm-Bernhard Schwan und dessen Frau Elisabeth, geb. Botschen, in Berlin geboren. Er besuchte die Volksschule in Berlin-Lichterfelde, Borken (Westfalen), Hinternah (Thüringen) und Düsseldorf-Stockum. Nach dem Abitur am Düsseldorfer Görresgymnasium Ostern 1955 studierte Schwan Germanistik, Geschichte und Philosophie an der Universität zu Köln, der Freien Universität Berlin und ab 1957 an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. 1961 legte er dort das Staatsexamen ab und wurde im Juli 1964 bei Erich Ruprecht mit einer Arbeit über Festlichkeit und Spiel im Romanwerk Thomas Manns promoviert (Zweitgutachter war Wolfram Mauser).[1]

1980 habilitierte sich Schwan ebenfalls in Freiburg mit einer Arbeit über Goethes "Wahlverwandtschaften". Anschließend lehrte er bis zu einem Ruhestand als Professor für Neuere deutsche Litertautwissenschaft am Deutschen Seminar der Universität Freiburg.[1]

Schriften (Auswahl)

  • Festlichkeit und Spiel im Romanwerk Thomas Manns. Die Entfaltung spielerischen Lebensbewußtseins von "Buddenbrooks" zur Josephstetralogie. (Freiburg (Breisgau), Univ., Diss., 1964).
  • Goethes "Wahlverwandtschaften". Das nicht erreichte Soziale. Fink, München 1983, ISBN 3-7705-2104-8 (Zugl.: Freiburg (Breisgau), Univ., Habil.-Schr., 1980).

Einzelnachweise

  1. a b Germanistenverzeichnis: Werner Schwan. Abgerufen am 21. November 2025.