Waren täglicher Bedarf

Waren täglicher Bedarf (WtB) war die Zusatzbezeichnung mehrerer volkseigener Großhandelsbetriebe in der DDR, die für die Belieferung des Einzelhandels mit Waren des täglichen Bedarfs in ihren Territorien verantwortlich waren. Als solche waren sie bezirksgeleitete, das heißt durch den jeweiligen Rat des Bezirkes gelenkte Kombinate. Diese VEB Großhandel WtB genannten Wirtschaftseinheiten versorgte mit den ihnen staatlicherseits zugewiesenen Warenfonds den HO- und KONSUM-Einzelhandel, deren Gastronomie, die privaten Einzelhändler und Gastronomen sowie weitere Einzelhandelsbetriebe mit einem Großteil der Lebensmittel sowie mit Drogeriewaren, Getränken (teilweise) und was man sonst zum Leben braucht. Ausgenommen vom Warensortiment der VEB Großhandel WtB waren hingegen z. B. Obst und Gemüse, Fleisch sowie Industriewaren wie Haushaltswaren, Haushaltsgeräte, Unterhaltungselektronik, Schuhe, Bekleidung usw.[1][2]

Einzelnachweise

  1. mz.de: DDR-Kombinat "Waren täglicher Bedarf": WtB-Kollegen treffen sich noch 25 Jahre nach der Wende, abgerufen am 29. Januar 2025.
  2. archiv.sachsen.de: 20995 Kombinat Großhandel Waren täglicher Bedarf (WtB) Leipzig, abgerufen am 29. Januar 2025.