Volksentscheid Baum
| Volksentscheid Baum (BaumEntscheid) | |
|---|---|
| Gründung | August 2023 |
| Gründer | Heinrich Strößenreuther, Génica Schäfgen |
| Sitz | Berlin |
| Motto | Berlin wetterfest machen! |
| Zweck | Klimaanpassung, Schutz vor Hitze und Extremwetter, Stadtentwicklung |
| Methode | Volksentscheid über die Annahme eines Klimaanpassungsgesetzes |
| Freiwillige | ca. 300 Ehrenamtliche (2025) |
| Website | baumentscheid.de |
Der Volksentscheid Baum (kurz BaumEntscheid) ist eine seit 2023 aktive Bürgerinitiative in Berlin, aus der das Berliner Klimaanpassungsgesetz (auch BäumePlus-Gesetz) hervorging. Ziel ist die Kühlung von thermisch hoch belasteten Stadtvierteln um 2 °C, indem die Anzahl an gesunden Stadtbäumen erhöht und Grünflächen ausgeweitet werden. Darüber hinaus sieht der Entwurf eine Verpflichtung zur Regenwasserbewirtschaftung, Risikoanalyse und Hitzeaktionsplanung vor.
Im Herbst 2024 sammelte die Initiative 33.044 gültige Unterstützerunterschriften und beantragte ein Volksbegehren. Der Berliner Senat lehnte den Gesetzentwurf ab. Nach Verhandlungen mit dem Senat sowie der CDU- und SPD-Fraktion wurde ein Änderungsantrag mit unwesentlichen Änderungen eingereicht. Am 3. November 2025 wurde dieser im Abgeordnetenhaus beschlossen.
Hintergrund
Klimawandel in Berlin
Im Zuge der globalen Erderwärmung heizt sich der Berliner Raum durch den städtische Wärmeinseleffekt überdurchschnittlich stark auf.[1] Nach Berechnungen des Deutschen Wetterdienstes war Berlin in der Klimareferenzperiode 1961–1990 mit einer Jahresmitteltemperatur von 9,1 °C das wärmste Bundesland. Im Vergleich zu dieser Periode war die Jahresmitteltemperatur im Jahr 2024 bereits um 2,8 °C höher.[2] Laut dem Berliner Umweltatlas wird das Klima im Jahr 2100 das gleiche sein wie heute im französischen Toulouse.[3]
Die zunehmende Hitze ruft starke gesundheitliche Folgen hervor, etwa Atemnot, Kreislaufversagen, Hitzschlag sowie andere Auswirkungen auf die psychische Gesundheit.[4][5] In Europa wird die Anzahl der jährlichen Krankenhausaufenthalte aufgrund von hitzebedingten Atemwegsbeschwerden von 11.000 (in den Jahren 1981–2010) auf 26.000 (2021–2050) steigen, so Prognosen des sechsten Sachstandsberichts des Weltklimarates IPCC.[6] Ebenso ist ein Anstieg an Hitzetoten zu erwarten. Das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg wies in den letzten zehn Jahren (Januar 2015 bis November 2024) 1.761 hitzebedingte Sterbefälle aus. In den Jahren 2005 bis 2014 gab es nur 862 Sterbefälle in Berlin.[7]
Position des BaumEntscheids
Der BaumEntscheid kritisiert, dass zugleich der Baumbestand abnimmt und Flächen versiegelt werden. Zahlen der Senatsverwaltung für Klimaschutz und Umwelt zeigen, dass der Baumbestand zwischen 2015 und 2024 um 38.457 (8,76 %) gesunken ist. 2024 wurden etwa doppelt so viele Bäume gefällt wie neu gepflanzt.[8] Die Senatsverwaltung verweist auf mangelnde finanzielle Mittel, um den Baumbestand aufrechtzuerhalten oder zu steigern. Pro Baum würden für den Kauf, das Pflanzen und die etwa dreijährige Pflege rund 3.000 Euro anfallen. Als Ursache für den Rückgang erweisen sich unter anderem erschwerte Lebensbedingungen der Bäume durch erhöhte Temperaturen, Trockenheit, Versiegelung und enge Wurzelbereiche.[9] Der Straßenbaum-Zustandsbericht 2020 ordnet 57 % aller Bäume der wichtigsten Baumgattungen als leicht bis extrem geschädigt ein.[10]
Im Juli 2024 versprach der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU), dass am Ende der Legislaturperiode mehr Bäume gepflanzt als gefällt würden.[11] Der BaumEntscheid bot ihm daraufhin eine Wette an, betonte aber zugleich, dass dies zu wenig sei. Die Initiative verweist auf die kühlende Wirkung durch Bäume, Schutz vor Überschwemmung, ein gesteigertes Wohlbefinden und Artenschutz. „[W]ir [brauchen] Bäume, als die natürlichste Art des Klimaschutzes. Und wir müssen unsere Bäume und deren Kühl- und Schattenwirkung erhalten“, meint Co-Initiator Heinrich Strößenreuther.[12] Einer im Jahr 2024 veröffentlichten Studie aus der Fachzeitschrift Communications Earth & Environment zufolge, können Bäume die Temperatur auf Straßenebene um bis zu 12 °C senken. Je nach Größe, Vitalität und Alter erzeugen Schattenwurf und Transpiration eine kühlende Wirkung.[13]
Geschichte
Entstehung der Initiative
Im August 2023 gründeten der Umweltaktivist und Manager Heinrich Strößenreuther und die damalige Deutschlandchefin von Ecosia Génica Schäfgen den Volksentscheid Baum.[14] Die neu gegründete Initiative erhielt daraufhin eine Spende von Ecosia in Höhe von 100.000 Euro.[15]
Unter dem Namen „BäumePlus-Gesetz“ stellte die Initiative im März 2024 einen ersten Gesetzesentwurf für ein Berliner Klimaanpassungsgesetz vor. Vorausgegangen war eine Erarbeitungsphase mit Wissenschaftlern, Umweltexperten und Juristen.[16] Über 200 Anregungen, die die Initiative zu ihrem Gesetzentwurf erhielt, wurden berücksichtigt und teilweise in den Entwurf integriert.[17]
Mittlerweile umfasst die Initiative nach eigenen Angaben über 300 Ehrenamtliche.[18] Über Protestaktionen und politische Demonstration erregte sie zuletzt regelmäßig öffentliche Aufmerksamkeit. Anfang 2025 fanden mehrere Demonstrationen am Tempelhofer Damm als Reaktion auf bevorstehende Baumfällungen statt. Die Initiatoren kritisierten das Vorhaben, Fällungen zugunsten von breiteren Fahrbahnen durchzuführen, und warfen der zuständigen Senatsverwaltung eine fehlerhafte Berechnung des Verkehrsaufkommens vor.[19] Diese betonte, dass durch die Fällung von 73 Bäumen CO2-Emissionen reduziert würden.[20] Im Juli 2025 rief die Initiative zu einer Demonstration für Hitzeschutz auf. Etwa 60 Teilnehmende simulierten auf dem Pariser Platz mit einer Die-in-Aktion einen Hitzschlag.[21]
Die Initiative wird vom „BaumEntscheid e.V.“ mit Sitz in Berlin getragen. Sie wird von zahlreichen Umwelt- und Sozialverbänden, Gewerkschaften, Anwohnerinitiativen und politischen Parteien unterstützt.[22] Mehrere Umfragen zeugten von breiter Unterstützung in der Bevölkerung. In einer Erhebung der Berliner Morgenpost sprachen sich 73 % der Befragten für die Pläne der Initiative aus.[23]
Nachfolgeinitiativen
Im Juli 2025 wurde bekannt, dass in der bayrischen Landeshauptstadt eine weitere Initiative unter dem Namen „BaumEntscheid München“ gegründet wurde. Sie strebt ein Bürgerbegehren parallel zur Kommunal- und Bürgermeisterwahl 2026 an.[24]
Gesetzentwurf
Hauptbestandteil des vom BaumEntscheid entwickelten Gesetzentwurfs ist ein neu zu schaffendes Klimaanpassungsgesetz Berlin (KAnGBln). Daneben ist in den Artikeln 2, 3 und 4 die Änderung von Fachgesetzen vorgesehen (Berliner Betriebe-Gesetz (BerlBG), Berliner Straßengesetz (BerlStrG) und Allgemeines Zuständigkeitsgesetz (AZG)). Ziel des Gesetzentwurfs ist es, eine normativ verbindliche Grundlage zu schaffen, die es ermöglicht, Berlin und seine Bevölkerung vor den Folgen des Klimawandels zu schützen und die Widerstandskraft der Stadt zu stärken.
Der Entwurf setzt in erster Linie Ziele für die Klimaanpassung in Berlin, deren Erreichung durch zwei Zielpfade sichergestellt werden soll:
- durch Maßnahmen in thermisch hochbelasteten Planungsräumen (§ 5) und
- durch Erhöhung des Straßenbaumbestandes in der gesamten Stadt (§ 6 KAnGBln-E)
Der Entwurf gewährt zudem gemäß § 7 direkt für Bürgerinnen und Bürger, sowie teilweise für juristische Personen – in Abstimmung mit bzw. nach rechtzeitiger Anzeige gegenüber den Bezirksämtern – ein Pflanzrecht von Bäumen und bodennaher Vegetation in Baumscheiben. § 8 sieht eine Hitzeaktionsplanung vor und § 9 ein Berücksichtigungsgebot, demzufolge der Zweck des Gesetzes bei allen Verwaltungsentscheidungen zu berücksichtigen ist. Der Senat muss im Zuge der Umsetzung ein Klimaanpassungsprogramm, eine Klimarisikoanalyse und Klimaanpassungsstrategie beschließen und fortschreiben (§§ 10 bis 12) sowie regelmäßig berichten (§ 15). Ein unabhängiger wissenschaftlicher Kontrollrat Klimaanpassung, der dem Expertenrat im Bundes-Klimaschutzgesetz nachgebildet ist, überwacht die Ziele, erstellt zu berücksichtigende Gutachten und spricht Empfehlungen aus (§§ 17 bis 19).
Verfahren
Antrag auf Einleitung des Volksbegehrens
Nachdem die Initiative ihren Gesetzentwurf bei der Senatsinnenverwaltung eingereicht hatte, veröffentlichte diese eine erste Kostenschätzung am 22. Juli 2024. Demzufolge hätte eine Verwirklichung 12,1 Milliarden Euro gekostet.[25] Nach einer Änderung im Gesetzestext wurde der Betrag auf 7,2 Milliarden Euro verringert.[26] Da eine Kostenschätzung nun vorlag, konnten die Initiatoren mit der Sammlung von Unterstützungsunterschriften starten, um mit mindestens 20.000 gültigen Unterschriften ein Volksbegehren zu beantragen. Mit Unterstützung von ihren Bündnispartnern und einigen hundert Ehrenamtlichen hatte die Initiative auf der Straße, bei Veranstaltungen und in Geschäften nach eigenen Angaben 33.044 Unterschriften gesammelt. Sechs Wochen nach dem Sammelstart wurden sie der Senatsinnenverwaltung übergeben. Die erforderliche Anzahl an gültigen Unterschriften wurde erreicht.[27] In einer Zulässigkeitsprüfung, die im Juni 2025 beendet wurde, stellte die Senatsinnenverwaltung keinen Konflikt mit höherrangigem Recht fest.[28] Zugleich sprach sich der Senat wegen der hohen Kosten gegen den vorgelegten Gesetzentwurf aus. Berlin hätte zudem „hinreichende rechtliche Regelungen und Planwerke, um Klimaanpassung in der Stadt erfolgreich umzusetzen“, der Regierende Bürgermeister in einer Pressemitteilung.[29]
Verhandlungsgespräche mit Senat und Fraktionen
Während sich die Berliner Landesverbände der Grünen und Linken für die Ziele des BaumEntscheids ausgesprochen hatten, stieß der Vorschlag der Initiative bei der CDU zunächst auf Ablehnung. Am 25. September versprach der umweltpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion Danny Freymark im Abgeordnetenhaus noch, dass ein eigenes Klimaanpassungsgesetz entwickelt werden würde. Der von der Initiative eingebrachte Entwurf sei „de facto unmöglich“.[30] Später wurde die Aussage revidiert, auf einen neuen Gesetzentwurf sollte nun verzichtet werden.[31] Stattdessen sollte nun das Gespräch mit der Initiative gesucht werden. Hierfür wurde eine Arbeitsgruppe mit Fachpolitikern und Senatsmitgliedern gebildet.[32] Ende September 2025 hatten bereits beide Senatsparteien beschlossen, die Initiative zu unterstützen.[33][34] Umweltsenatorin Ute Bonde (CDU) begründete die neue Positionierung damit, dass die vorgeschlagenen Maßnahmen auch mit weniger Geld erreicht werden könnten.[32]
Am 2. Oktober bestätigte auch die Initiative, in Verhandlungsgespräche einzusteigen zu wollen. Gleichzeitig drohten die Initiatoren aber weiter mit einem Volksentscheid, sollte keine Einigung erzielt werden. „Wir halten an der vorbereiteten Unterschriftensammlung fest und sind bereit [...]“, so die Geschäftsführerin Julia Pohl.[35] Einige Beobachter bewerteten dieses plötzliche Zugehen auf die Initiative als wahltaktisch motiviert, da mit einem Beschluss durch das Abgeordnetenhaus ein Volksentscheid verhindert werden würde. Ein „heikles Wahlkampfthema“, von dem besonders die Opposition profitiert hätte, wäre so aus dem Weg geräumt, argumentiert der Tagesspiegel-Korrespondent Christian Latz.[36]
Am 17. Oktober teilte die Initiative mit, dass die Verhandlungen mit Senat, CDU- und SPD-Fraktion abgeschlossen seien.[37] Die umweltpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion Linda Vierecke sprach von „gute[n], konstruktive[n] Gespräche[n] [...], immer an Lösungen orientiert.“ Ein Änderungsantrag wurde am selben Tag im Hauptausschuss eingebracht.[38] Änderungen gab es etwa bei der Standortwahl von Baumpflanzungen, außerdem wurde der ursprünglich angedachte „Kontrollrat Klimaanpassung“ zu einem „Beirat Klimaanpassung“ geändert. CDU und SPD sahen hierbei eine Schwächung des Parlaments. Zudem gab es vonseiten der CDU starke Kritik, dass der ursprüngliche Gesetzentwurf vorrangig öffentliche Straßenflächen des ruhenden Kfz-Verkehrs zur Neupflanzung von Straßenbäumen vorsah. Mit dem neuen Gesetzentwurf sollte nun der Unterstreifen vom Gehweg priorisiert genutzt werden. Weitere Neuheiten wurden in Zusammenhang mit der Klassifizierung von Straßenbäumen eingearbeitet. Der neue Entwurf berücksichtigt nun unter der Bezeichnung „gepflegter Baum“ Straßenbäume, die zwar geschädigt sind, allerdings bis spätestens 2040 auf eine niedrige Schadstufe zurückgeführt werden können. Außerdem können „innovative naturbasierte Pflanz- und Aufwuchsverfahren“ angewandt werden, wenn der „Entwicklungsbaum“ innerhalb von zehn Jahren und spätestens 2040 die Kühlleistung eines gesunden Straßenbaums aufweist.[39]
Statt zuletzt 7,2 Milliarden Euro werden nun nur noch 3,2 Milliarden Euro für die Umsetzung über einen Zeitraum von 15 Jahren geschätzt.[40]
Beschluss durch das Abgeordnetenhaus
In zwei öffentlichen Anhörungen stellten sich die Vertrauenspersonen des BaumEntscheids am 22. September und 8. Oktober 2025 im Umwelt- bzw. Hauptausschuss den Fragen der Abgeordneten.[41][42] Am 9. Oktober folgte die erste Lesung im Plenum. Für die zweite Lesung wurde eine Sondersitzung am 3. November beantragt. Andernfalls hätte die gesetzliche Frist, die dem Abgeordnetenhaus für einen Beschluss zur Verfügung steht nicht eingehalten werden können. Ohne Beschluss hätte die Initiative vier Monate nach der Stellungnahme durch den Senat ein Volksbegehren beantragen können, hierfür wären dann etwa 170.000 gültige Unterschriften nötig gewesen.[43]
Der von der Initiative vorgelegte Gesetzentwurf wurde am 3. November im wesentlichen Bestand angenommen. Dieser war Grundlage für den Änderungsantrag von CDU und SPD, der mit den Stimmen aller Fraktionen, mit Ausnahme der AfD beschlossen wurde.[44] Zuvor hatte der Hauptausschuss einen Beschluss empfohlen.[45]
Reaktionen auf die Annahme
Regierender Bürgermeister Kai Wegner sprach am Tag der Abstimmung von einer „beispiellosen Investition in das grüne Kapital unserer Stadt“. CDU-Fraktionschef Dirk Stettner betonte ein ihm zufolge stark verankertes Umweltbewusstsein in der Partei und warf Grüne und Linke zugleich ideologische Umweltpolitik vor. Etwas versöhnlicher äußerte sich SPD-Fraktionschef Raed Saleh gegenüber der beiden Oppositionsparteien: „Da passt kein Baum mehr zwischen uns in dieser Frage.“ Redner der Opposition stellten teilweise infrage, ob die Regierungsparteien wirklich bemüht seien, das Gesetz schnell umzusetzen. „Entscheidend ist, was hinten rauskommt“, mahnte Grünen-Politiker Benedikt Lux.[46]
Der BaumEntscheid wertete die Annahme des Gesetzentwurfs in einer Pressemitteilung als „Startsignal für alle Städte, die Klimaanpassung endlich ernst nehmen müssen“. In einer anschließenden Kundgebung vor dem Abgeordnetenhaus feierten die Initiatoren mit einigen Dutzend Unterstützenden den Beschluss.[47]
Am 13. November 2025 verständigte sich der Senat, aus dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität eine Milliarde Euro für die Realisierung des Klimaanpassungsgesetz zu verwenden, 30 % davon für Wasserinfrastrukturmaßnahmen.[48] Zuvor war ein deutlich höherer Betrag von etwa zwei Milliarden Euro in Gespräch.[49] Einige Kritiker bezeichneten die für dieses Vorhaben zugesicherten Mittel als zu hoch. Gegenwind kam unter anderem von der Berliner Krankenhausgesellschaft und IHK-Hauptgeschäftsführerin Manja Schreiner, der Senat würde eine falsche Priorisierung treffen.[50]
Weblinks
- Website der Initiative Volksentscheid Baum
- Geoportal Berlin
- Website des Berliner Abgeordnetenhauses – Drucksache zum Antrag auf Einleitung des Volksbegehrens (PDF; 1,68 MB)
- Website des Berliner Abgeordnetenhauses – Änderungsantrag der Fraktion der CDU und der Fraktion der SPD (PDF; 108 KB)
- Website des Berliner Abgeordnetenhauses – Beschlussprotokoll vom 3. November 2025 (PDF; 68,1 MB)
Einzelnachweise
- ↑ Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen: Klimaanalyse 2022. In: Umweltatlas Berlin. Abgerufen am 24. August 2025.
- ↑ Deutscher Wetterdienst: Klimastatusbericht 2024. Abgerufen am 23. August 2025.
- ↑ Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen: Klimawandel. In: Umweltatlas Berlin. Abgerufen am 23. August 2025.
- ↑ NDR.de: Kreislaufzusammenbrüche und Herzrhythmusstörungen - Hitze ist vor allem für ältere Menschen gefährlich. Abgerufen am 24. August 2025.
- ↑ AOK Gesundheitsmagazin: Hitze – mögliche Auswirkungen auf die Psyche. 27. Juli 2023, abgerufen am 24. August 2025.
- ↑ H.-O. Pörtner, D.C. Roberts, M. Tignor, E.S. Poloczanska, K. Mintenbeck, A. Alegría, M. Craig, S. Langsdorf, S. Löschke, V. Möller, A. Okem, B. Rama (eds.): Climate Change 2022: Impacts, Adaptation and Vulnerability. Contribution of Working Group II to the Sixth Assessment Report of the Intergovernmental Panel on Climate Change. Cambridge University Press, Cambridge, UK and New York, NY, USA, 2022, abgerufen am 24. August 2025 (englisch).
- ↑ Amt für Statistik Berlin-Brandenburg: Hitzebedingte Sterblichkeit 2024 in der Hauptstadtregion - Temperaturen auf Rekordhoch, Zahl zu Hitzetoten durchschnittlich. 26. Mai 2025, abgerufen am 24. August 2025.
- ↑ Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt: Daten und Fakten: Stadtbäume. Bestandsentwicklung. Abgerufen am 24. August 2025.
- ↑ Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt: Fragen und Antworten zur Kampagne. 20. März 2025, abgerufen am 24. August 2025.
- ↑ Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt: Zustand der Straßenbäume (Vitalität). Straßenbaum-Zustandsbericht 2020. Abgerufen am 24. August 2025.
- ↑ Miriam Schaptke: Kai Wegner verspricht mehr Bäume für Berlin. Berliner Morgenpost, 26. Juli 2024, abgerufen am 24. August 2025.
- ↑ Martin Schwarzbeck: Baumentscheid Berlin: "Es wird immer trockener und heißer". tipBerlin, 1. November 2024, abgerufen am 24. August 2025.
- ↑ Haiwei Li, Yongling Zhao, Chenghao Wang, Diana Ürge-Vorsatz, Jan Carmeliet, Ronita Bardhan: Cooling efficacy of trees across cities is determined by background climate, urban morphology, and tree trait. In: Communications Earth & Environment. Band 5, Nr. 1, 10. Dezember 2024, ISSN 2662-4435, S. 754, doi:10.1038/s43247-024-01908-4 (nature.com [abgerufen am 24. August 2025]).
- ↑ Volksentscheid Baum: Über uns. Abgerufen am 23. August 2025.
- ↑ Baum-Volksentscheid: Wenn das Volk Bäume begehrt. In: Weddingweiser. 25. März 2024, abgerufen am 12. Oktober 2025.
- ↑ Volksentscheid Baum will Berlin bis 2035 wetterfest machen. rbb24, 5. März 2024, abgerufen am 12. Oktober 2025.
- ↑ Klimaanpassungsgesetz. In: BaumEntscheid. Abgerufen am 15. November 2025.
- ↑ Über uns. In: BaumEntscheid. Abgerufen am 8. November 2025.
- ↑ Erhaltung von 110 Bäumen wegen Rechenfehler am Tempelhofer Damm möglich: Kritik an Senatsplänen. In: BaumEntscheid. 7. April 2024, abgerufen am 8. November 2025.
- ↑ rbb24.de: Bezirk verweigert Senat Fällung von 73 Bäumen auf Tempelhofer Damm. 4. Mai 2025, abgerufen am 8. November 2025.
- ↑ Für mehr Schutz vor Hitze. In: Die Tageszeitung: taz. 21. Juli 2025, ISSN 0931-9085 (taz.de [abgerufen am 8. November 2025]).
- ↑ Unsere Bündnispartner. In: BaumEntscheid. Abgerufen am 15. November 2025.
- ↑ Dirk Krampitz: Eine Million Bäume für Berlin? Was die Hauptstadt davon hält. In: Berliner Morgenpost. 8. Juli 2025, abgerufen am 15. November 2025.
- ↑ dpa: Klimapolitik: Baumgesetz soll Berlin grüner machen. In: Die Zeit. 3. November 2025, ISSN 0044-2070 (zeit.de [abgerufen am 9. November 2025]).
- ↑ Amtliche Kostenschätzung 07/2024 (PDF). In: Initiative BaumEntscheid. Abgerufen am 12. Oktober 2025.
- ↑ Amtliche aktualisierte Kostenschätzung 09/2024 (PDF). In: Initiative BaumEntscheid. Abgerufen am 12. Oktober 2025.
- ↑ Initiative sammelt 33.000 Unterschriften für Volksbegehren zur Klimaanpassung. rbb24, 21. November 2024, abgerufen am 12. Oktober 2025.
- ↑ rbb24.de: Berliner Volksinitiative "Baumentscheid" ist zulässig. 17. Juni 2025, abgerufen am 9. November 2025.
- ↑ Der Regierende Bürgermeister von Berlin - Senatskanzlei: Senat votiert gegen Gesetzentwurf des Volksbegehrens „Volksentscheid Baum“. 1. Juli 2025, abgerufen am 9. November 2025.
- ↑ Plenarprotokoll 71. Sitzung. Abgeordnetenhaus von Berlin, 25. September 2025, abgerufen am 9. November 2025.
- ↑ rbb24.de: CDU und SPD verzichten auf eigenes Gesetz für mehr Stadtbäume. 10. Januar 2025, abgerufen am 9. November 2025.
- ↑ a b rbb24.de: Senat sucht Dialog mit "Baumentscheid"-Initiative und will Bundesmittel einsetzen. 22. September 2025, abgerufen am 9. November 2025.
- ↑ Landesvorstand: Volksentscheid Baum. Beschluss des SPD-Landesvorstands vom 26.9.2024. In: SPD Berlin. 4. Oktober 2024, abgerufen am 9. November 2025.
- ↑ 1 BESCHLÜSSE des 49. Landesparteitages der CDU Berlin. In: CDU Berlin. 20. September 2025, abgerufen am 9. November 2025.
- ↑ BaumEntscheid: Initiative BaumEntscheid signalisiert Gesprächsbereitschaft – jetzt sind CDU und SPD am Zug mit konkreten juristischen Vorschlägen. 2. Oktober 2025, abgerufen am 9. November 2025.
- ↑ Milliarden für mehr Bäume in Berlin: Schwarz-Rot verliert aus Wahltaktik jedes Maß. In: Der Tagesspiegel Online. ISSN 1865-2263 (tagesspiegel.de [abgerufen am 9. November 2025]).
- ↑ Durchbruch für Klimaanpassung: BäumePlus-Gesetz nach Gesprächen mit CDU, SPD und Senat weitestgehend für den 3. November geeint. In: BaumEntscheid. 17. Oktober 2025, abgerufen am 9. November 2025.
- ↑ Einigung beim Baumentscheid. In: SPD Berlin. 17. Oktober 2025, abgerufen am 9. November 2025.
- ↑ Die Idee des BäumePlus-Gesetzes. In: BaumEntscheid. Abgerufen am 15. November 2025.
- ↑ Mehr Bäume für Berlin geplant. In: Berlin.de. Das offizielle Hauptstadtportal, 20. Oktober 2025, abgerufen am 15. November 2025.
- ↑ BaumEntscheid-Anhörung zeigt: Gesetz beschlussreif, Kosten sind machbar – letzte Chance für CDU und SPD am 9. Oktober. In: BaumEntscheid. 22. September 2025, abgerufen am 9. November 2025.
- ↑ BäumePlus-Gesetz im Hauptausschuss: Initiative senkt Kosten, klärt letzte Fragen – finale Gespräche mit CDU und SPD laufen an. In: BaumEntscheid. 9. Oktober 2025, abgerufen am 15. November 2025.
- ↑ Verfassung von Berlin - Abschnitt V: Die Gesetzgebung. Der Regierende Bürgermeister - Senatskanzlei, 6. Mai 2014, abgerufen am 15. November 2025.
- ↑ Eine Million Bäume für Berlin. In: Berlin.de. Das offizielle Haupstadtportal, 4. November 2025, abgerufen am 15. November 2025.
- ↑ Beschlussprotokoll. 73. Plenarsitzung. Abgeordnetenhaus von Berlin, 3. November 2025, abgerufen am 15. November 2025.
- ↑ Stefan Alberti: Sondersitzung des Berliner Parlaments: „Bäume sind gut fürs Stadtbild“. In: Die Tageszeitung: taz. 3. November 2025, ISSN 0931-9085 (taz.de [abgerufen am 15. November 2025]).
- ↑ Volksentscheid Baum schreibt Geschichte: Berlin verabschiedete heute ohne Gegenstimmen das BäumePlus-Gesetz und investiert Milliarden in Klimaanpassung. In: BaumEntscheid. 3. November 2025, abgerufen am 15. November 2025.
- ↑ rbb24.de: Berliner Senat einigt sich auf Ausgaben aus Sondervermögen. 14. November 2025, abgerufen am 15. November 2025.
- ↑ Doch nur eine Milliarde Euro für Bäume und Schwammstadt: CDU und SPD einigen sich auf Verwendung des Sondervermögens in Berlin. In: Der Tagesspiegel Online. ISSN 1865-2263 (tagesspiegel.de [abgerufen am 15. November 2025]).
- ↑ tagesschau.de: Berlin: Neues Baumgesetz in Berlin: Gewinn für die Demokratie oder populistischer Schachzug? Abgerufen am 15. November 2025.