Um das Menschenrecht
| Film | |
| Titel | Um das Menschenrecht |
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| Produktionsland | Deutschland |
| Erscheinungsjahr | 1934 |
| Länge | 121 Minuten |
| Stab | |
| Regie | Hans Zöberlein Ludwig Schmid-Wildy |
| Drehbuch | Hans Zöberlein |
| Produktion | Hans Zöberlein |
| Kamera | Ludwig Zahn |
| Besetzung | |
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Um das Menschenrecht. Ein Filmwerk aus der Freikorpszeit (in Österreich unter dem Titel Sturmtage 1919 veröffentlicht) ist ein deutscher Spielfilm mit nationalsozialistisch-propagandistischen Elementen aus dem Jahr 1934, in dem die Freikorps heroisiert werden. Der Film wurde von Arya Film GmbH produziert und kam am 28. Dezember 1934 in die deutschen Kinos.
Handlung
Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs kehren die Frontsoldaten Hans, Fritz, Max und Girgl in die bayerische Heimat zurück. Girgl zieht zurück auf seinen Bauernhof, während sich Max und Fritz den „Roten“ anschließen. Hans sieht jedoch im Bolschewismus eine Gefahr für Deutschland und schließt sich den Freikorps an. Er hatte sich um Arbeit bemüht, war jedoch abgelehnt worden, da er sich weigerte, einer Partei oder einer Gewerkschaft anzuschließen. Kurze Zeit später wird die Münchner Räterepublik ausgerufen. Die Revolutionäre betreiben Roten Terror, gegen den die Freikorps vorgehen. Hans kann Fritz und Max gefangen nehmen, lässt sie jedoch laufen. Nachdem sie erfahren haben, dass Fritz’ Familie in den Kämpfen ums Leben gekommen ist, fliehen sie zu Girgls Hof. Dieser nimmt sie bei sich auf. Wenig später wird Girgl wegen Beihilfe zum Hochverrat verhaftet und zu sechs Monaten auf Bewährung verurteilt. Nach seiner Freilassung begegnet er unverhofft Hans und nimmt ihn zu sich mit. Die anderen Frontkameraden teilen Hans mit, dass sie vor hätten, auszuwandern, und wollen ihn überreden, mit ihnen zu gehen. Hans lehnt dies jedoch ab, da er der Meinung ist, dass es Leute brauche, die Deutschland wieder aufbauen.
Der Film endet mit einer Einstellung am Bahnhof, in der ärmliche Menschen, in abgetragener Kleidung aus Militäruniformen zum Bahnhof gehen, während eine andere Gruppe, durch ihre Kaftane als Ostjuden markiert, vom Bahnhof auf die Kamera zukommen. Hans spricht diesen Gegensatz an und äußert seiner Braut gegenüber Hoffnung, am Himmel bricht die Sonne durch die Wolken, eine Einheit der Freikorps marschiert vorbei und eine Stimme aus dem Off erklärt, dass sich 1919 Frontsoldaten zusammengetan hätten, um die Zerrissenheit des Volkes zu überwinden zur Einheit und Schicksalsverbundenheit.
Anmerkungen
In dem Film gibt es mehrere antisemitische Äußerungen. So werden beispielsweise die Kommunisten von Juden angeführt und von ihnen zu Verbrechen angestiftet. Allgemein werden die Freikorps und die Frontkameradschaft als Vorstufe zur Volksgenossenschaft dargestellt.
Siehe auch
Weblinks
- bei filmportal.de
- Um das Menschenrecht bei IMDb
- über den Film ( vom 4. März 2016 im Internet Archive) (PDF, 928 kB) Arbeitskreis Militärgeschichte