Trifluormethylarsindiiodid
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| Allgemeines | ||||||||||
| Name | Trifluormethylarsindiiodid | |||||||||
| Summenformel | CAsF3I2 | |||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | ||||||||||
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| Eigenschaften | ||||||||||
| Molare Masse | 397,74 g·mol−1 | |||||||||
| Sicherheitshinweise | ||||||||||
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| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | ||||||||||
Trifluormethylarsindiiodid ist eine organische Verbindung aus der Gruppe der Organoarsenverbindungen, genauer der Halogenarsane.
Herstellung
Trifluormethylarsindiiodid entsteht in kleinen Mengen bei der Reaktion von elementarem Arsen mit Trifluoriodmethan, das Hauptprodukt ist jedoch Tris(trifluormethyl)arsan. Auch beim Erhitzen von Tris(trifluormethyl)arsan mit elementarem Iod oder mit Arsentriiodid wird die Verbindung in kleinen Mengen gebildet.[3]
Reaktionen
Durch Reduktion Trifluormethylarsindiiodid kann Trifluormethylarsan gewonnen werden. Als Reduktionsmittel eignen sich Lithiumaluminiumhydrid (in Dibutylether) oder Zink-Kupfer-Paar und Salzsäure.[3] Durch Umsetzung mit Methylmagnesiumiodid kann Dimethyl(trifluormethyl)arsan erhalten werden. Trifluormethylarsindiiodid ist gegen Wasser stabil; mit Wasserstoffperoxid wird aber in einer exothermen Reaktion Trifluormethylarsonsäure gebildet.[4]
Einzelnachweise
- ↑ Eintrag zu Arsenverbindungen in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFA, abgerufen am 21. Oktober 2025. (JavaScript erforderlich)
- ↑ Nicht explizit in Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (CLP) gelistet, fällt aber mit der angegebenen Kennzeichnung unter den Gruppeneintrag Arsenverbindungen, mit Ausnahme der namentlich in diesem Anhang bezeichneten in der Datenbank ECHA CHEM der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA), abgerufen am 21. Oktober 2025. Hersteller bzw. Inverkehrbringer können die harmonisierte Einstufung und Kennzeichnung erweitern.
- ↑ a b H. J. Emeléus, R. N. Haszeldine, E. G. Walaschewski: 316. Organometallic and organometalloidal fluorine compounds. Part VI. Trifluoromethyl arsenicals. In: J. Chem. Soc. Band 0, Nr. 0, 1953, S. 1552–1564, doi:10.1039/JR9530001552.
- ↑ H. J. Emeléus, R. N. Haszeldine, Ram Chand Paul: Organometallic and organometalloidal compounds. Part VIII. Properties of trifluoromethyl-arsenic acids and of other fluorine-containing acids. In: J. Chem. Soc. Band 0, Nr. 0, 1954, S. 881–886, doi:10.1039/JR9540000881.