Trifluormethylarsan
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| Allgemeines | |||||||||||||
| Name | Trifluormethylarsan | ||||||||||||
| Summenformel | CH2AsF3 | ||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | |||||||||||||
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| Eigenschaften | |||||||||||||
| Molare Masse | 145,94 g·mol−1 | ||||||||||||
| Sicherheitshinweise | |||||||||||||
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| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | |||||||||||||
Trifluormethylarsan ist eine organische Verbindung aus der Gruppe der Organoarsenverbindungen, genauer der Arsane.
Herstellung
Trifluormethylarsan kann durch Reduktion der entsprechenden Iodverbindung, Trifluormethylarsindiiodid mit Lithiumaluminiumhydrid (in Dibutylether) oder mit Zink-Kupfer-Paar und Salzsäure gewonnen werden.[3]
Eigenschaften und Reaktionen
Trifluormethylarsan ist vergleichsweise hitzestabil, bei 220 °C kommt es über längere Zeit zu keiner Reaktion, bei längerem Erhitzen auf 330 °C zersetzt sie sich jedoch. Dabei entstehen Arsen, Wasserstoff und Fluoroform. Bei der Hydrolyse mit Natronlauge entsteht ebenfalls Fluoroform.[3] Trifluormethylarsan addiert an Trifluornitrosomethan, wobei das Arsen an den Sauerstoff bindet. Wird die so gebildete Verbindung mit wasserfreiem Chlorwasserstoff umgesetzt, entsteht Trifluormethylarsindichlorid.[4]
Einzelnachweise
- ↑ Eintrag zu Arsenverbindungen in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFA, abgerufen am 21. Oktober 2025. (JavaScript erforderlich)
- ↑ Nicht explizit in Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (CLP) gelistet, fällt aber mit der angegebenen Kennzeichnung unter den Gruppeneintrag Arsenverbindungen, mit Ausnahme der namentlich in diesem Anhang bezeichneten in der Datenbank ECHA CHEM der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA), abgerufen am 21. Oktober 2025. Hersteller bzw. Inverkehrbringer können die harmonisierte Einstufung und Kennzeichnung erweitern.
- ↑ a b H. J. Emeléus, R. N. Haszeldine, E. G. Walaschewski: 316. Organometallic and organometalloidal fluorine compounds. Part VI. Trifluoromethyl arsenicals. In: J. Chem. Soc. Band 0, Nr. 0, 1953, S. 1552–1564, doi:10.1039/JR9530001552.
- ↑ H.G. Ang, C.H. Koh: Preparation and properties of CF3As[ON(H)CF3]2 and (CF3)2AsON(H)CF3. In: Journal of Fluorine Chemistry. Band 76, Nr. 1, Januar 1996, S. 111–115, doi:10.1016/0022-1139(95)03354-8.