Klösterl (Kelheim)

Klösterl
TraunthalVorlage:Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland/Wartung/Alternativname
Kreisstadt Kelheim
Koordinaten: 48° 55′ N, 11° 51′ O
Einwohner: (25. Mai 1987)[1]

Klösterl, früher Traunthal,[2] ist ein Gemeindeteil der niederbayerischen Kreisstadt Kelheim.[3]

Lage

Die Einöde Klösterl liegt zwei Kilometer flussaufwärts von Kelheim am linken Donauufer in der Gemarkung Stausacker.

Geschichte

Der Ort geht zurück auf eine 1450 entstandene Einsiedelei, aus der das Kloster Trauntal Kelheim hervorging. Zuerst gehörte er zu der am 25. Juni 1818[4] neu gegründeten politischen Gemeinde Stausacker, wo er als Einöde Traunthal geführt wurde.[5][2]

Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde die Gemeinde Stausacker zum 1. Januar 1972 nach Kelheim eingemeindet, wodurch Traunthal ein Gemeindeteil der Kreisstadt Kelheim wurde.[6] Die Umbenennung in Klösterl fand in der Zeit zwischen 1964[2] und 1973 statt,[7] vermutlich aber 1972, zum Zeitpunkt der Umgliederung nach Kelheim.

Einzelnachweise

  1. Klösterl in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 12. Oktober 2025.
  2. a b c Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus der Volkszählung 1961. Heft 260 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1964, DNB 453660959, OCLC 230947413, Abschnitt II, Sp. 356 (Digitalisat).
  3. Stadt Kelheim, Liste der amtlichen Gemeindeteile/Ortsteile im BayernPortal des Bayerischen Staatsministerium für Digitales, abgerufen am 12. Oktober 2025.
  4. Ortsteile. Stausacker. Stadt Kelheim, abgerufen am 12. Oktober 2025.
  5. Kgl. Statistisches Bureau (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Kreisen, Verwaltungsdistrikten, Gerichts-Sprengeln und Gemeinden unter Beifügung der Pfarrei-, Schul- und Postzugehörigkeit … mit einem alphabetischen General-Ortsregister enthaltend die Bevölkerung nach dem Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1875. Adolf Ackermann, München 1877, OCLC 183234026, 2. Abschnitt (Einwohnerzahlen vom 1. Dezember 1871, Viehzahlen von 1873), Sp. 505, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00052489-4 (Digitalisat).
  6. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 493.
  7. Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern. Heft 335 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1973, DNB 740801384, OCLC 220710116, S. 78 (Digitalisat).