Stausacker

Stausacker
Kreisstadt Kelheim
Koordinaten: 48° 54′ N, 11° 49′ O
Höhe: 352 m ü. NHN
Einwohner: 130 (2018)[1]
Eingemeindung: 1. Januar 1972
Stausacker im Winter 2022

Stausacker ist ein Gemeindeteil der niederbayerischen Kreisstadt Kelheim und eine Gemarkung im Landkreis Kelheim.

Lage

Das Kirchdorf liegt fünf Kilometer flussaufwärts von Kelheim am Eingang zum Donaudurchbruch am linken Donauufer gegenüber vom Kloster Weltenburg.

In der Gemarkung Stausacker liegen die Kelheimer Gemeindeteile Stausacker, Nierand, Klösterl und auf Exklaven der Gemarkung Schlott und Schwaben.

Geschichte

Die zur Pfarrei Weltenburg gehörende Kirche St. Andreas wurde 1429 das erste Mal urkundlich erwähnt.[1] Eine Urkunde von 1442 belegt, dass es bereits im 15. Jahrhundert einen Fährbetrieb zwischen Stausacker und Weltenburg gab.[1]

Die politische Gemeinde Stausacker wurde am 25. Juni 1818 gebildet.[1] Sie umfasste die Orte Stausacker, Nierand, Traunthal (Klösterl) und Wipfelsfurt mit einem Gebiet von 500 Hektar (1964) und 165 Einwohnern (1961), davon 144 im Kirchdorf Stausacker.[2] Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde die Gemeinde Stausacker zum 1. Januar 1972 nach Kelheim eingemeindet.[3]

Sehenswürdigkeiten

  • Kirche St. Andreas: Die Kirche St. Andreas ist eine Saalkirche mit halbrundem Schluss und Kegeldach, in Satteldach übergehend, Giebelreiter mit Zwiebelabschluss. Sie wurde 1728 über mittelalterlicher Grundlage erbaut.
  • Seilfähre zwischen Weltenburg und Stausacker
Commons: Stausacker (Kelheim) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. a b c d Ortsteile. Stausacker. Stadt Kelheim, abgerufen am 12. Oktober 2025.
  2. Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus der Volkszählung 1961. Heft 260 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1964, DNB 453660959, OCLC 230947413, Abschnitt II, Sp. 356 (Digitalisat).
  3. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 493.