Thomas R. Kinnebrew

Thomas Richard Kinnebrew (* 9. April 1930 in Decatur, DeKalb County, Georgia; † 9. August 2009 in Jacksonville, Duval County, Florida) war ein Vizeadmiral der United States Navy. Er war unter anderem Kommandeur der Dritten Flotte (United States Third Fleet).

Er war ein Sohn von Easton Hulme Kinnebrew (1889–1931) und dessen Frau Lida Louise Strange (1901–1983). Über das ROTC Programm der University of North Carolina gelangte er im Jahr 1952 in das Offizierskorps der United States Navy. In der amerikanischen Kriegsmarine durchlief er anschließend alle Offiziersränge bis zum Vizeadmiral.

Während seiner militärischen Laufbahn absolvierte er sowohl Aufgaben als Seeoffizier an Bord verschiedener Kriegsschiffe als auch Tätigkeiten als Stabsoffizier auf dem Festland. Auf See hatte er im Verlauf der Zeit verschiedene Kommandos. Er nahm am Koreakrieg teil und war während der Kubakrise vor Ort im Einsatz. Im weiteren Verlauf war er auch am Vietnamkrieg beteiligt. Zu seinen weiteren Auslandseinsätzen gehörte in den Jahren 1981 bis 1983 auch eine Stationierung in Deutschland.

Zwischen August und September 1985 hatte er als Nachfolger von Donald S. Jones das Kommando über die Dritte amerikanische Flotte, das er anschließend an Kendall E. Moranville übergab. Die Quellen geben leider keinen Aufschluss, warum er nur zwei Monate Kommandeur dieser Flotte war. Anschließend schied er aus dem aktiven Militärdienst aus.

Nach seiner Pensionierung war Thomas Kinnebrew für einige Zeit für die Werft in Jacksonville (Jacksonville Shipyards) tätig. Im Jahr 1995 zog er nach Fernandina Beach, ebenfalls in Florida, wo er nach einem Finanzstudium in der Investmentbranche tätig wurde. Der mit Lucy Jean Harris (1930–2011) verheiratete Offizier starb am 9. August 2009 in einem Krankenhaus in Jacksonville an den Folgen eines Schlaganfalls und wurde auf dem Jacksonville National Cemetery beigesetzt.

Orden und Auszeichnungen

Thomas Kinnebrew erhielt im Lauf seiner militärischen Laufbahn mehrere Orden und Auszeichnungen, wozu auch der Legion of Merit gehörte.