Theophrastus redivivus

Theophrastus redivivus (deutsch: „der wieder lebendig gewordene Theophrastus“) lautet der Titel eines umfangreichen religionskritischen Kompendiums, das ohne Autorenangabe in vier neulateinischen Handschriften überliefert ist. Das Werk wird um das Jahr 1659 datiert. Es ist bisher in keine moderne Sprache übersetzt worden.[1]

Der italienische Philosoph Gianni Paganini, Mitherausgeber des lateinischen Theophrastus redivivus, bestimmt den Rang des Werks in der Philosophiegeschichte wie folgt:

„Es präsentiert als erstes modernes Werk ein atheistisches System und eine Religionskritik, die die bisherige Weltanschauung auf fundamentale Weise angreift.“

Gianni Paganini: Wie aus Gesetzgebern Betrüger werden. Eine philosophische Archäologie des radikalen Libertinismus[2]

Titel und Umfang

Der Titel ist eine Anspielung auf eine verlorene Schrift des Aristoteles-Schülers Theophrastos von Eresos, Περì Θεῶν (Über die Götter), in der Theophrastos alle antireligiösen Argumente, die jemals vorgetragen worden waren, zusammengestellt haben soll.[3]

Der vollständige Titel des Traktates lautet:

Theophrastus redivivus sive Historia de iis quae dicuntur de diis, de mundo, de religione, de anima, inferis et daemonibus, de contemnenda morte, de vita secundum naturam. Opus ex philosophorum opinionibus constructum et doctissimis theologis ad diruendum propositum.

„Der wiedererstandene Theophrastus oder die Darstellung dessen, was über die Götter, die Welt, die Religion, die Seele, die Hölle und die Dämonen, die Verachtung des Todes und das naturgemäße Leben gesagt worden ist. Ein Werk, das aus den Meinungen von Philosophen aufgebaut und den hochgelehrten Theologen zur Widerlegung vorgelegt worden ist.“

Der anonyme Autor sieht sich als einen Redivivus, einen geistigen Nachfolger des Theophrastos von Eresos. Er möchte ein zweiter Theophrastos sein und ein neues Kompendium schaffen, das alle Argumente enthalten soll, die seit der Antike gegen Religionen vorgetragen worden sind.

Er veröffentlichte sein monumentales freigeistiges Kompilat, das 1.090 Folio-Seiten in den überlieferten Handschriften, 931 Seiten in der Erstedition von Guido Canziani und Gianni Paganini umfasst, anonym, wegen dessen Subversivität und der Gefahr für Leib und Leben, die einem öffentlich bekannten Autor eines so gearteten Kompilates in der damaligen Zeit gedroht hätte. Die Schrift konnte nur klandestin, also unter der Hand[4], verbreitet werden.[5]

Gliederung und Thesen

Gliederung des Werkes

Die Darstellung gliedert sich nach einem Proömium in sechs Abhandlungen („tractatus“), auch Bücher („libri“) genannt. Ein jeder der sechs Traktate ist wiederum in mehrere Kapitel („capita“) unterteilt.[6]

  1. Tractatus primus qui est de Diis – Über die Götter
  2. Tractatus secundus qui est de Mundo – Über die Welt
  3. Tractatus tertius qui est de religione – Über die Religion
  4. Tractatus quartus qui est de anima et de inferis – Über die Seele und die Hölle
  5. Tractatus quintus qui est de contemnenda morte – Über die Verachtung des Todes
  6. Tractatus sextus qui est de vita secundum naturam – Über das naturgemäße Leben

Thesen des Anonymus

Das Werk vertritt als philosophische Position einen materialistischen Atheismus.

Im Proömium heißt es:

Etenim ex antiquorum aliorumque philosophorum sententia deum non esse referam, mundumque aeternum, animam mortalem, inferos fabulosos, religionem artem politicam et astutorum commentum, mortem item esse contemnendam, tamquam ab illa nihil superfuturum … Hoc autem opus in sex tractatus, quemadmodum Theophrastus in sex libros suum distribuit, partiri libet. Primus erit de diis, secundus de mundo, tertius de religione, quartus de anima et de inferis, quintus de contemnenda morte, sextus de vita secundum naturam. Quae omnia ad deos ipsos pertinent. Si enim deos non esse demonstratur, caetera absque ullo negotio probantur.

„Denn ich werde gemäß der Meinung antiker und anderer Philosophen darlegen, dass Gott nicht existiert und die Welt ewig, die Seele sterblich, die Hölle Geschwätz, die Religion ein politischer Kunstgriff und eine Erfindung listiger Leute, der Tod gleichfalls verachtenswert ist, als wenn nichts von ihm übrigbleibt … Dieses Werk aber teile ich, wie einst Theophrastus seines in sechs Bücher aufgeteilt hat, in sechs Abhandlungen ein: die erste über die Götter, die zweite über die Welt, die dritte über die Religion, die vierte über die Seele und die Hölle, die fünfte über die Verachtung des Todes, die sechste über das naturgemäße Leben. Dies alles betrifft die Götter. Wenn nämlich gezeigt wird, dass die Götter nicht existieren, wird das Übrige ohne irgendeine Mühe bewiesen.“

Theophrastus redivivus: p. 8

Der Anonymus möchte alle Argumente vortragen, die seit der Antike gegen den Gottesglauben und gegen Religionen hervorgebracht worden sind. So zitiert er in seinem Kompilat antike atheistische Philosophen: den gleichnamigen Theophrastus von Eresos, Protagoras, Diagoras von Melos, Euhemeros, Theodorus Atheos („Theodorus der Gottlose“), Lukrez, Sextus Empiricus, sowie freigeistige Autoren von der Renaissance bis ins 17. Jahrhundert: Pietro Pomponazzi, Lucilio Vanini, Michel de Montaigne, Machiavelli, Pierre Charron und Gabriel Naudé.

Der freidenkerische Autor vertritt die These, Politik und Religion betrögen die Menschen, und präsentiert den Topos von den drei Betrügern De tribus impostoribus, den auch der atheistische Priester Jean Meslier in seinem Mémoire sowie der Traité des trois imposteurs zu Anfang des 18. Jahrhunderts wieder aufgreifen wird.

Er zitiert ein häretisches geflügeltes Wort, das dem Stauferkaiser Friedrich II. zugeschrieben wird:

Cui addendum est quod Fredericus, secundus Imperator saepissime dicebat [...] tres fuisse insignes impostores, qui genus humanum seduxerint, Moysem, Christum et Mahumetum.

„Dem ist hinzuzufügen, dass Kaiser Friedrich II. sehr oft sagte, [...] es habe drei namhafte Betrüger gegeben, die die Menschheit verführt haben: Moses, Christus und Mohammed.“

Theophrastus redivivus: Tractatus tertius, qui est de religione, caput quintum, De sarracenâ seu mahumetanâ religione, p. 527/528 (392).[7]

Sola ratio humana, id est prudentum astutorumque sagacitas ad principatum invadendum, ea omnia quae de diis diximus commenta est, nam absque hoc figmento difficile admodum ills [sic] fuisset populorum animos ad obsequium convertere.

„Nur die menschliche Vernunft, das heißt die Klugheit schlauer und listiger Menschen, in eine Machtstellung zu gelangen, hat alles, was wir über Götter sagten, erfunden: denn ohne diese Erfindung wäre es jenen sehr schwer gewesen, die Volksseele zum Gehorsam zu bewegen.“

Theophrastus redivivus: Tractatus tertius, qui est de religione, caput primum. In quo unde et quid sit religio declaratur, p. 341 (247).[8]

Weiter hält der Theophrastus redivivus die Vernunft für unvereinbar mit den Mysterien des Glaubens, wie Wunderglaube, Transsubstantiation, Trinität.[9] Anders als Moses und die Schöpfungsgeschichte der Genesis es behaupten, habe die Welt auch keinen Anfang und keinen Ursprung, sie sei vielmehr ewig, habe immer schon bestanden und sei unzerstörbar.[10]

Überlieferungsgeschichte

Die kritische Erstausgabe von Guido Canziani und Gianni Paganini, die den entscheidenden Impuls zur Herausgabe einer kritischen Edition durch Tullio Gregorys Studien zum Text des Theophrastus redivivus erhielten,[11] basiert auf der Kollation der bis dato (1981) bekannten vier Manuskripte des Theophrastus redivivus, die im Folgenden mit den jeweils verwendeten Sigeln vorgestellt werden:[12]

Diese Manuskripte blieben bis ins 20. Jahrhundert verborgen und unveröffentlicht. Nur wenige Intellektuelle wussten von der Existenz des Traktats und seinem Frontalangriff auf Religionen und Kirche.[10] Selbst Ira O. Wade[16], welche 1938 den Geisteswissenschaften den entscheidenden Impuls zur Erforschung klandestiner Literatur gab, glaubte noch, das Werk sei verschollen. Durch Zufall entdeckte Stanislaus von Dunin-Borkowski die Wiener Manuskripte; der britische Romanist John Stephenson Spink war schon 1937 bei neulateinischen Recherchen in der Französischen Nationalbibliothek auf das 1090 Seiten umfassende Manuskript des Theophrastus redivivus gestoßen.[10]

Hypothesen zur Autorschaft

Die Überlieferung sprach vom klandestinen Autor des Theophrastus redivivus stets als dem Anonymus und hielt es für nahezu unmöglich, den wahren Verfasser jemals identifizieren zu können. In der heutigen Forschung wurden jedoch Hypothesen über die Autorschaft aufgestellt.

Der italienische Philosophiehistoriker Gianluca Mori (2022)[17][18] vermutet den französischen Arzt und Schriftsteller Guy Patin als Verfasser des Theophrastus redivivus, während die französische Philosophin Nicole Gengoux (2017)[19] den libertinen Freigeist François de La Mothe le Vayer als möglichen Autor vorschlägt.

Beide Zuschreibungen stützen sich auf textliche, ideengeschichtliche, biographische und computerphilologische Indizien. In der Literatur werden sie als wahrscheinlichkeitsbasiert und innovativ, aber nicht als allgemein anerkannt angesehen.[20]

Kritische Erstedition

  • Theophrastus redivivus. Edizione prima e critica a cura di Guido Canziani e Gianni Paganini. La Nuova Italia Editrice, Florenz 1981–1982, zwei Bände, volume primo: introduzione – nota storico-critica – tratti I–II, ISBN 88-221-0013-1, volume secondo: tratti III-VI – bibliografia – indici, ISBN 88-221-0031-X.

Sekundärliteratur

  • Hélène Bah-Ostrowiecki: Le "Theophrastus redivivus", érudition et combat antireligieux au XVIIe siècle. Honoré Champion, Paris 2012, ISBN 978-2-7453-2370-5.
    • Rezension von Jean-Pierre Cavaillé, in: Revue Philosophique de la France et de l’Étranger, vol. 206, no. 2, 2016, S. 292–293, JSTOR:44646702.
  • Olivier Bloch: Theophrastus redivivus. In: Jean Pierre Schobinger (Hrsg.): Die Philosophie des 17. Jahrhunderts. Bd. 2/1. Schwabe, Basel 1993, ISBN 3-7965-0934-7, S. 258–261.
  • Nicole Gengoux: Et si l’auteur anonyme du Theophrastus redivivus, était…un La Mothe le Vayer ? In: Christelle Bahier-Porte, Pierre-François Moreau, Delphine Reguig (Hrsg.): Liberté de conscience et arts de penser (XVIe–XVIIIe siècle). Mélanges en hommage à Antony McKenna. Honoré Champion, Paris 2017, S. 242–264, ISBN 978-2-7453-4819-7.
  • Nicole Gengoux: Un athéisme philosophique à l'Âge classique. Le "Théophrastus redivivus", 1659. Honoré Champion, Paris 2014, ISBN 978-2-7453-2603-4.
    • Rezension von Gianni Paganini, in: Les Études Philosophiques, no. 4, 2017, S. 587–591. JSTOR:44956151.
  • Tullio Gregory: Theophrastus redivivus. Erudizione e ateismo nel Seicento. A. Morano, Napoli 1979.
  • Jonathan I. Israel, Martin Mulsow (Hrsg.): Radikalaufklärung. Suhrkamp Berlin 2014, ISBN 978-3-518-29653-0, Google Books.
  • Gianluca Mori: Athéisme et dissimulation au XVIIe siècle. Guy Patin et le «Theophrastus redivivus». Honoré Champion, Paris 2022, ISBN 978-2-7453-5791-5.
    • Jean-Pierre Cavaillé: Guy Patin, auteur du Theophrastus redivivus. Note critique au sujet de Gianluca Mori, Athéisme et dissimulation au XVIIe siècle. In: La Lettre clandestine (ISSN 2271-720X), n° 32, 2024, La littérature philosophique clandestine et l’Allemagne, S. 187–202, Classiques Garnier Verlagseite.
    • Adam Horsley: Review of Athéisme et dissimulation au XVIIe siècle: Guy Patin et le 'Theophrastus redivivus' par Gianluca Mori. In: French Studies: A Quarterly Review, vol. 77 no. 4, 2023, S. 638–639, brief excerpt – Project MUSE.
  • Hélène Ostrowiecki: Le Jeu de l’athéisme dans le ‘Theophrastus redivivus.’ In: Revue Philosophique de la France et de l’Étranger vol. 186, no. 2, 1996, S. 265–277. JSTOR:41097660.
  • Gianni Paganini: The First Philosophical Atheistic Treatise: Theophrastus redivivus (1659). In: Gianni Paganini, Margaret C. Jacob, John Christian Laursen (Hrsg.): Clandestine philosophy: new studies on subversive manuscripts in early modern Europe, 1620–1823. University of Toronto Press, Toronto, 2020, ISBN 978-1-4875-0461-8, Part One, chapter 2, S. 37–83, Volltext auf Open Library.
  • Gianni Paganini: Wie aus Gesetzgebern Betrüger werden. Eine philosophische Archäologie des radikalen Libertinismus. In: Jonathan I. Israel, Martin Mulsow (Hrsg.): Radikalaufklärung. Suhrkamp Berlin 2014, S. 49–54, ISBN 978-3-518-29653-0, Google Books
  • Marcelino Rodríguez Donís: El Theophrastus Redivivus y la eternidad del mundo. In: Éndoxa: Series filosóficas (UNED, Madrid) n° 34, 2014, S. 425–452, online
  • Marcelino Rodríguez Donís: Materialismo y ateísmo. La filosofía de un libertino del siglo XVII. Editorial Universidad de Sevilla, Sevilla 2008, ISBN 978-84-472-1124-1.
    • Rezension von J. M. G. Valverde, in: Bruniana & Campanelliana 15 (1), 2009, S. 204–207, JSTOR:24336723.
  • Marcelino Rodríguez Donís: El ateísmo en el „Theophrastus Redivivus“. In: Thémata. Revista de filosofía, Número 21, 1999, S. 243–261, online.
  • Winfried Schröder: Ursprünge des Atheismus. Untersuchungen zur Metaphysik- und Religionskritik des 17. und 18. Jahrhunderts. Frommann-Holzboog, Stuttgart-Bad Cannstatt 1998, 2. Auflage mit einem neuen Nachwort versehen, 2012, ISBN 3-7728-2608-3.
  • Winfried Schröder: Der Tod Gottes und die Neuzeit: Philosophiehistorische Anmerkungen zum Zusammenhang von Atheismus und Moderne. In: Christel Gärner, Detlef Pollack, Monika Wohlrab-Sahr (Hrsg.): Atheismus und religiöse Indifferenz. Leske + Budrich, Opladen 2003, ISBN 3-8100-3639-0, S. 23–40.
  • John-Stephenson Spink: La Diffusion des idées matérialistes et anti-religieuses au début du XVIIIe siècle: Le Theophrastus Redivivus. In: Revue d’Histoire littéraire de la France, vol. 44, no. 2, 1937, S. 248–255. JSTOR:40520347.
Commons: Theophrastus redivivus – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Anmerkungen

  1. Die deutschen Übersetzungen der nachfolgenden lateinischen Zitate stammen von verschiedenen Wikipedia-Autoren.
  2. Jonathan I. Israel, Martin Mulsow (Hrsg.): Radikalaufklärung. Suhrkamp Berlin 2014, ISBN 978-3-518-29653-0, Google Books, S. 49
  3. Winfried Schröder: Ursprünge des Atheismus. Untersuchungen zur Metaphysik- und Religionskritik des 17. und 18. Jahrhunderts. Frommann-Holzboog, Stuttgart-Bad Cannstatt 1998, 2. Auflage mit einem neuen Nachwort versehen, 2012, ISBN 3-7728-2608-3, Anhang § 2, S. 404.
  4. Zum Thema „Littérature clandestine“ (Untergrundliteratur im vorrevolutionären Frankreich) siehe: Gustave Lanson, Questions diverses sur l’histoire de l’esprit philosophique en France avant 1750. In: Revue d’Histoire littéraire de la France (RHLF) 19 (1912) S. 1–29, 293–317; Ira O. Wade, The Clandestine Organization and Diffusion of Philosophic Ideas in France from 1700 to 1750. Erstauflage 1938, New York 1967; Miguel Benítez Rodríguez, La cara oculta de las luces. Investigaciones sobre los manuscritos filosóficos clandestinos de los siglos XVII y XVIII. Biblioteca Valenciana 2003, ISBN 978-84-482-3462-1, Rezension; Miguel Benítez, La Face cachée des Lumières: Recherches sur les manuscrits philosophiques clandestins de l'âge classique. Paris/Oxford, Universitas/Voltaire Foundation, 1996.
  5. Winfried Schröder: Ursprünge des Atheismus. Untersuchungen zur Metaphysik- und Religionskritik des 17. und 18. Jahrhunderts. Frommann-Holzboog, Stuttgart-Bad Cannstatt 1998, 2. Auflage mit einem neuen Nachwort versehen, 2012, ISBN 3-7728-2608-3, S. 404.
  6. Siehe zum Beispiel Tractatus primus, Caput 1-6
  7. Theophrastus redivivus. Edizione prima e critica a cura di Guido Canziani e Gianni Paganini, Band 2: Tratti III–VI, ISBN 978-88-204-0031-6.
  8. Theophrastus redivivus. Edizione prima e critica a cura di Guido Canziani e Gianni Paganini, Band 2: Tratti III–VI, ISBN 978-88-204-0013-2.
  9. Marcelino Rodríguez Donís: El ateísmo en el „Theophrastus Redivivus“. In: Thémata. Revista de filosofía, Número 21, 1999, S. 243–261, online.
  10. a b c John-Stephenson Spink: La diffusion des idées matérialistes et anti-religieuses au début du XVIIIe siècle: Le „Theophrastus redivivus“. In: Revue d'Histoire littéraire de la France 44 (1937), S. 248–255, Jstor; Marcelino Rodríguez Donís: El Theophrastus Redivivus y la eternidad del mundo. In: Éndoxa: Series filosóficas (UNED, Madrid) n° 34, 2014, S. 425–452, online (online)
  11. Theophrastus redivivus. Edizione prima e critica a cura di Guido Canziani e Gianni Paganini. La Nuova Italia Editrice, Florenz 1981, Band 1, p. XI.
  12. Theophrastus redivivus. Edizione prima e critica a cura di Guido Canziani e Gianni Paganini. La Nuova Italia Editrice, Florenz 1981, Band 1, p. LXXIII–LXXVIII: Descrizione dei manoscritti.
  13. Bibliothèque nationale de France: Département des manuscrits, Latin 9324
  14. Bibliothèque nationale de France: Beschreibung der Handschrift „P“
  15. Angaben zu Theophrastus redivivus in der Datenbank der Bibliothèque nationale de France.
  16. Ira O. Wade: The Clandestine Organization and Diffusion of Philosophic Ideas in France from 1700 to 1750. Erstauflage 1938, New York 1967
  17. Gianluca Mori: Athéisme et dissimulation au XVIIe siècle: Guy Patin et le "Théophrastus redivivus". Honoré Champion, Paris 2022, ISBN 978-2-7453-5791-5.
  18. Jean-Pierre Cavaillé: Guy Patin, auteur du Theophrastus redivivus. Note critique au sujet de Gianluca Mori, Athéisme et dissimulation au siècle. In: La Lettre clandestine (ISSN 2271-720X), n° 32, 2024, La littérature philosophique clandestine et l’Allemagne, S. 187–202, Classiques Garnier Verlagsseite.
  19. Nicole Gengoux: Et si l’auteur anonyme du Theophrastus redivivus, était…un La Mothe le Vayer ? In: Christelle Bahier-Porte, Pierre-François Moreau, Delphine Reguig (Hrsg.): Liberté de conscience et arts de penser (XVIe–XVIIIe siècle). Mélanges en hommage à Antony McKenna. Honoré Champion, Paris 2017, S. 242–264, ISBN 978-2-7453-4819-7
  20. Adam Horsley: Review of Athéisme et dissimulation au XVIIe siècle: Guy Patin et le 'Theophrastus redivivus' par Gianluca Mori. In: French Studies: A Quarterly Review, vol. 77, no. 4, 2023, S. 638–639, brief excerpt – Project MUSE.