De tribus impostoribus
Die von Mythen umrankte, anonyme religionskritische, mittellateinische Schrift De tribus impostoribus (deutsch „Über die drei Betrüger“) ist nicht zu verwechseln mit dem anonymen, französischsprachigen Pamphlet Traité des trois imposteurs ou L’Esprit de Mr. Benoit de Spinosa (Traktat über die drei Betrüger oder Der Geist des Herrn Benedikt von Spinoza), das aus der Zeit der Radikalaufklärung des 17. Jahrhunderts stammt.
Die Sprengkraft dieses blasphemischen lateinischen Werkes De Tribus Impostoribus liegt in seinem konzisen Titel. Die drei abrahamitischen Religionsstifter Moses, Jesus und Mohammed werden als Betrüger dargestellt.
Rezeptionsgeschichte
Das fiktive Betrügertraktat
Die erste Erwähnung eines blasphemischen Textes mit dem Titel De tribus impostoribus findet sich 1239 in einem Brief Papst Gregors IX., in dem er Kaiser Friedrich II. ein solches Werk zuschreibt. Laut Tommaso Campanella erschien die erste Ausgabe 1538, und auch andere Zeugen erklärten, das Buch schon vor 1598 gelesen zu haben (und natürlich wollen sie dieses gotteslästerliche Werk verbrannt haben). Allerdings finden sich in keiner Quelle Inhaltsangaben oder Zitate, und trotz intensiver Suche wurde nie ein Manuskript gefunden.
Bei Matthäus Paris findet man den Vorwurf gegen Friedrich II.: „Drei Betrüger hätten, um in der Welt zu herrschen, ihre Zeitgenossen mit List und Verschlagenheit getäuscht und das gesamte Volk verführt, nämlich Moses, Jesus und Mohammed.“[3]
Der angebliche Text wurde möglicherweise angeregt durch Maimonides, der in seinem Brief in den Jemen Jesus, Paulus und Mohammed als drei Betrüger bezeichnet.
Im Hintergrund stehen dabei Theorien islamischer Freidenker des 9. und 10. Jahrhunderts. Da zu zählt das Buch der siebten Erreichung (Kitâb as-sijâsa oder Kitâb al-balâg as-sâbi), das angeblich aus dem Umkreis der Qarmaten stammte. Erstmals erwähnt wurde dieses Werk kurz nach 983. Darin wurden die Gebote von Judentum, Christentum und Islam für aufgehoben erklärt sowie die Grundlagen aller drei Offenbarungsreligionen gleichermaßen angezweifelt: Es gebe weder Sünde noch ein Leben nach dem Tod.
Der Orientalist Louis Massignon war von einem islamischen Ursprung der Betrügerlegende überzeugt. In seinem Aufsatz La Légende « De Tribus Impostoribus » et ses origines islamiques (1920)[4] zitiert er aus dem persischen Buch Siyāsat-nāma' („Buch der Staatskunst“), wo es heißt:
« Aboû Tâhir disait : « En ce monde, trois individus ont corrompu les hommes, un berger, un médecin et un chamelier. Et ce chamelier a été le pire escamoteur, le pire prestidigitateur des trois ». »
„Abū Tāhir pflegte zu sagen: „In dieser Welt haben drei Menschen die Menschheit verdorben: ein Hirte, ein Arzt und ein Kameltreiber. Und dieser Kameltreiber war der schlimmste Betrüger, der schlimmste Taschenspieler von den dreien.““
Legendäre Verfasser des fiktiven Betrügerbuches
Als Autoren eines Traktats De tribus impostoribus wurden seit dem Mittelalter viele Menschen verdächtigt. Zu den Bekanntesten gehören: Kaiser Friedrich II. oder sein Kanzler Petrus de Vinea, Abu Tahir Al-Djannabi (907–944), der Herrscher des Qarmaten-Staates in Bahrain, Simon de Tournai (c. 1130–1201), Guillaume Postel, Jan Nachtegal, Averroes, Petrus Pomponatius, Pietro Aretino, Michael Servet, Gerolamo Cardano, Niccolò Machiavelli, François Rabelais, Erasmus von Rotterdam, John Milton, Matthias Knutzen, Angelus Merula, Giordano Bruno, Tommaso Campanella, Giovanni Boccaccio[5], Paul Henri Thiry d’Holbach, Sa'd ibn Mansur ibn Kammuna, Uriel da Costa, Baruch Spinoza.
Tatsächlicher Verfasser der vorhandenen Texte
Als Autor der überlieferten Handschrift De imposturis Reliogionum breve Compendium* und des gedruckten Buches De tribus impostoribus soll nach Wolfgang Gericke der Genfer Bürger Jacques Gruet in Frage kommen. Darauf ließe die Polemik gegen Calvin schließen. Mit dessen Billigung wurde Gruet 1547 in Genf hingerichtet. Der Philosophiehistoriker Friedrich Niewöhner kommt zu dem Ergebnis, dass es sich bei dem Verfasser des Buches, auch wenn er sich nicht genau identifizieren lässt, um einen Marranen der zweiten oder dritten Generation handeln müsse.
Nach Untersuchungen von Jacques Presser[6] schrieb den Text im Jahr 1688 der Hamburger Jurist Johannes Joachim Müller (1661[7] –1733), Enkel des bekannten Hamburger Theologen Johannes Müller (1598–1672), der seinerseits in seinem Werk Atheismus devictus einen Druck von Nachtigal 1610 erwähnt.
Weitere Belege für die Urheberschaft Johannes Joachim Müllers liefert Winfried Schröder in seiner kritischen Ausgabe „Anonymus [Johann Joachim Müller (1661-1733)]“.[8]
„Wir müssen mit Schröder wohl zu dem Schluss gelangen, dass es vor der Abfassung des nun editierten Textes von Müller nie einen solchen Traktat gegeben hat.“
Einen seit dem Mittelalter im Geheimen überlieferten Traktat hat es laut den Nachforschungen von Winfried Schröder nie gegeben. Müller hat wohl nicht mehr getan, als eine Schrift, über die in einem Gespensterdiskurs jahrhundertelang gemutmaßt wurde, mit seiner Feder nachzuliefern.[10]
Titelvariante „De imposturis religionum“
Die lateinische Handschrift De imposturis Religionum (breve Compendium)[13] wurde 1716 bei der Versteigerung der Bibliothek des Greifswalder Theologen Johann Friedrich Mayer bekannt, als dieses Manuskript für den Prinzen Eugen von Savoyen erworben wurde.[14] Aus dessen Besitz ging diese sogenannte Wiener Handschrift (siehe Abbildung) in den Besitz der Hofbibliothek Wien über, heute Österreichische Nationalbibliothek (ÖNB, Cod. Nr. 10450*, Eug.Q.54).[15]
Winfried Schröder hat in einer grundlegenden Studie[16] dargelegt, dass es sich bei De tribus impostoribus und De imposturis religionum nicht um zwei unterschiedliche Werke handelt, sondern um denselben Text, der unter verschiedenen Titeln tradiert wurde.
Während De tribus impostoribus den rezeptionsgeschichtlich wirkmächtigen, polemischen Legendentitel bezeichnet, ist De imposturis religionum der in Handschriften belegte Texttitel.
Das älteste erhaltene Autograph, die sogenannte Wiener Handschrift, sowie ein Textvergleich zweier akademischer Disputationen Johann Joachim Müllers weisen laut Winfried Schröders Habilitationsschrift Ursprünge des Atheismus seine Urheber- und Autorschaft nach. Zwischen 1651 und 1688 hat Müller den Text verfasst und eigenhändig aufgeschrieben.[17]
Thesen des Betrügertraktates
Dieses „Flaggschiff“[18] der radikalen Untergrundliteratur, der Traktat De tribus impostoribus, vertritt die These, Moses, Jesus und Mohammed seien Betrüger gewesen und die von ihnen gestifteten Religionen beruhten nicht auf göttlicher Offenbarung. Sie seien menschliche Konstruktionen, entstanden aus politischem Kalkül, aus dem Streben nach sozialer Kontrolle. Religionen werden ideologiekritisch als politische Machtinstrumente entlarvt.
Berichte über Wunder, Prophezeiungen und Offenbarungen gelten als rhetorische Mittel der Priester, um Autorität zu erzeugen, um das unwissende und abergläubische Volk zu beherrschen.
Belohnung (Himmel, Paradies) und Strafe (Hölle, göttliches Gericht) werden als psychologische Kontrollmechanismen analysiert.
Das Dasein Gottes wird in der Schrift zwar angezweifelt, nicht aber geleugnet, so dass der Text im modernen Sinne nicht atheistisch genannt werden kann.[19]
Die spinozistische Behauptung, Naturgesetze genügten zur Erklärung der Welt, klingt schon an.[20] Die Schrift vertritt somit einen naturalistischen und allgemein religionskritischen Standpunkt, ohne jedoch offen atheistisch aufzutreten.
Editionen
- Winfried Schröder: Anonymus [Johann Joachim Müller (1661-1733)]. De imposturis religionum (de tribus impostoribus). Von den Betrügereyen der Religionen, kritisch kommentierte Ausgabe. Verlag Frommann-Holzboog, Stuttgart-Bad Cannstatt 1999, ISBN 978-3-7728-1931-5.
- Rezension von Alexander Brungs. In: Freiburger Zeitschrift für Philosophie und Theologie, 49/3, 2002, pp. 502–505; Volltext – bei ETH Zürich.
- Gerhard Bartsch (Hrsg.): De tribus impostoribus Anno MDIIC. Von den drei Betrügern 1598 (Moses, Jesus, Mohammed). Zweisprachige Ausgabe, (Latein, Deutsch). Herausgegeben und eingeleitet von Gerhard Bartsch. Übersetzt von Rolf Walther. Akademie-Verlag, Berlin (Ost) 1960.
- Review von Reinhard Düchting, 1963, auf JSTOR:23896218
- Friedrich Wilhelm Genthe (Hrsg.): De impostvra religionvm breve compendium sev liber de tribus impostoribus. Nach zwei Manuskripten mit Historisch-Literarischer Einleitung. Friedrich Fleischer, Leipzig 1833. Lateinischer Volltext – im Internet-Archiv.
- Jacob (Jacques) Presser: Das Buch „De Tribus Impostoribus“ (Von den drei Betrügern) (Doktorarbeit, Universität von Amsterdam). Verlag H.J. Paris, Amsterdam 1926; 169 S., Anhang 136–146.
Sekundärliteratur
- Wolfgang Gericke: Das Buch „De Tribus Impostoribus“ (= Quellen. Ausgewählte Texte aus der Geschichte der christlichen Kirche. NF Heft 2, ZDB-ID 527551-9). Evangelische Verlagsanstalt, Berlin (Ost) 1982.
- Wolfgang Gericke: Die handschriftliche Überlieferung des Buches Von den Drei Betrügern (de tribus impostoribus). In: Studien zum Buch- und Bibliothekswesen. 6, 1988, ISSN 0323-8911, S. 5–28.
- Heiner Jestrabek (Hrsg.): Frühe deutsche Religionskritik. Matthias Knutzens Flugschriften. Von den 3 Betrügern Moses, Jesus, Mohammed. Reimarus-Fragmente. Reutlingen 2014, S. 97–125, ISBN 978-3-922589-55-6.
- Patrick Marcolini: Le „De Tribus impostoribus“ et les origines arabes de l’athéisme philosophique européen. In: Les Cahiers de l’ATP. Oktober 2003, (PDF; 78 kB).
- Louis Massignon: La Légende „De Tribus Impostoribus“ et ses Origines Islamiques. In: Revue de l'histoire des religions. Bd. 82, 1920, ISSN 0035-1423, S. 74–78, JSTOR:23663280.
- Fritz Mauthner: Der Atheismus und seine Geschichte im Abendlande. Band 1. Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart u. a. 1920, S. 306–331.
- Georges Minois: Le Traité des trois imposteurs. Histoire d’un livre blasphématoire qui n’existait pas. Editions Albin Michel, Paris 2009, ISBN 978-2-226-18312-5.
- Martin Mulsow: Die drei Ringe. Toleranz und clandestine Gelehrsamkeit bei Mathurin Veyssière La Croze (1661–1739) (= Hallesche Beiträge zur Europäischen Aufklärung. 16). Niemeyer, Tübingen 2001, ISBN 3-484-81016-5, insbesondere S. 99.
- Friedrich Niewöhner: Veritas sive Varietas. Lessings Toleranzparabel und das Buch von den drei Betrügern (= Bibliothek der Aufklärung. 5). Schneider, Heidelberg 1988, ISBN 3-7953-0761-9 (Zugleich: Berlin, Freie Universität, Habilitations-Schrift, 1983).
- Eugenio di Rienzo: Il „Liber De tribus impostoribus“ nel XVI secolo. In: Eugenio di Rienzo: La morte del Carnevale. Religione e impostura nella Francia del Cinquecento (= Historia. 2). Bulzoni, Rom 1989, ISBN 88-7119-043-2, S. 99–141.
- Karl Rosenkranz: Der Zweifel am Glauben. Kritik der Schriften: De Tribus Impostoribus, Halle und Leipzig, Verlag von Reinicke und Comp. 1830 eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche.
- Winfried Schröder Ursprünge des Atheismus. Untersuchungen zur Metaphysik- und Religionskritik im 17. und 18. Jahrhundert (= Quaestiones. 11). 2., mit einem neuen Nachwort versehene und bibliographisch aktualisierte Auflage. Frommann-Holzboog, Stuttgart-Bad Cannstatt 2012, ISBN 978-3-7728-2608-5, Anhang, § 7, (Zugleich: Berlin, Freie Universität, Habilitations-Schrift, 1996).
- Winfried Schröder: Anonymus [Johann Joachim Müller (1661-1733)], kritisch kommentierte Ausgabe. Philosophische Clandestina der deutschen Aufklärung / Abteilung I: Texte und Dokumente, Verlag Frommann-Holzboog, Stuttgart-Bad Cannstatt 1999, ISBN 3-7728-1931-1; Zur Einführung der Clandestina – Winfried Schröder, März 2021 auf der Verlagsseite.
- Winfried Schröder : Le De tribus impostoribus (De imposturis religionum). Sa date et son auteur. In : La Lettre clandestine (ISSN 2271-720X), 1998, n° 7, ’identification du texte clandestin aux XVIIe et XVIIIe siècles, S. 15–38.
- Winfried Schröder (1992): Anonymus: Traktat über die drei Betrüger / Traité des trois imposteurs (L'esprit de Mr. Benoit de Spinosa) (Französisch – Deutsch). Meiner: Hamburg 1992, ISBN 978-3-7873-1174-3.
- Raoul Vaneigem: La résistance au christianisme. Les hérésies des origines au XVIIIe siècle. Fayard, Paris 1993, ISBN 2-213-03040-5 (Kap. 48; engl. Übersetzung).
Weblinks
- Rolf Cantzen: SWR 2-Sendung: Das „Traktat über die drei Betrüger“. – auf YouTube.
- Friedrich W. Genthe (Hrsg.): De impostvra religionvm breve compendium sev liber de tribus impostoribus. Nach zwei Mss. mit Historisch-Litterarischer Einleitung. Friedrich Fleischer, Leipzig 1833, (Digitalisat).
Einzelnachweise
- ↑ Signatur dieses Erstdruckes, „Straube-Druck“ genannt, Staatsbibliothek Berlin: Libri impr. rari oct. 136. Nachforschungen J. Pressers haben ergeben, dass ein Wiener Buchhändler, namens Straube, diesen Druck 1753 veranstaltet habe.
- ↑ Dieses Faksimile des Titelblattes ist abgebildet in: Gerhard Bartsch (Hrsg.): De tribus impostoribus Anno MDIIC. Von den drei Betrügern 1598 (Moses, Jesus, Mohammed). Zweisprachige Ausgabe, (Latein, Deutsch). Herausgegeben und eingeleitet von Gerhard Bartsch. Übersetzt von Rolf Walther. Akademie-Verlag, Berlin (Ost) 1960, S. 3.
- ↑ Olaf B. Rader: Friedrich II. Der Sizilianer auf dem Kaiserthron. C. H. Beck, München 2019, ISBN 978-3-406-73857-9, S. 460.
- ↑ Louis Massignon: La Légende « De Tribus Impostoribus » et ses Origines Islamiques. In: Revue de l'histoire des religions. Bd. 82, 1920, ISSN 0035-1423, S. 74–78, JSTOR:23663280, S. 77
- ↑ Martin Mulsow: Die drei Ringe. Toleranz und clandestine Gelehrsamkeit bei Mathurin Veyssière La Croze (1661–1739) (= Hallesche Beiträge zur Europäischen Aufklärung. 16). Niemeyer, Tübingen 2001, ISBN 3-484-81016-5, S. 99 Mulsow weist auf einen Zusammenhang zwischen dem Topos der Ringparabel, den drei Ringen und dem Topos der drei Betrüger hin.
- ↑ Jacob (Jacques) Presser: Das Buch „De Tribus Impostoribus“ (Von den drei Betrügern) (Doktorarbeit, Universität von Amsterdam). Verlag H.J. Paris, Amsterdam 1926; 169 S., Anhang 136–146.
- ↑ Ursula Winter: Die europäischen Handschriften der Bibliothek Diez. Teil 3, Abschlussband: Die Manuscripta Dieziana C (= Die Handschriften-Verzeichnisse der Deutschen Staatsbibliothek zu Berlin. NF 1, 3). Harrassowitz, Wiesbaden 1994, ISBN 3-447-03430-0, S. 73.
- ↑ Winfried Schröder: Anonymus [Johann Joachim Müller (1661-1733)], kritisch kommentierte Ausgabe. Philosophische Clandestina der deutschen Aufklärung / Abteilung I: Texte und Dokumente, Verlag Frommann-Holzboog, Stuttgart-Bad Cannstatt 1999, ISBN 3-7728-1931-1.
- ↑ S. 504 – bei ETH Zürich.
- ↑ Winfried Schröder: Anonymus [Johann Joachim Müller (1661-1733)], kritisch kommentierte Ausgabe. Philosophische Clandestina der deutschen Aufklärung / Abteilung I: Texte und Dokumente, Verlag Frommann-Holzboog, Stuttgart-Bad Cannstatt 1999, ISBN 3-7728-1931-1, S. 64<
- ↑ De Imposturis Religionum – breve Compendium (Von den Betrügereien der Religionen – kurzgefasste Darstellung)
- ↑ Volltext des lateinischen Autographs
- ↑ De Imposturis Religionum breve Compendium, ab S. 40ff’’, Friedrich W. Genthe (Hrsg.) – Volltext im Internet-Archiv
- ↑ Winfried Schröder: Ursprünge des Atheismus. Untersuchungen zur Metaphysik- und Religionskritik im 17. und 18. Jahrhundert (= Quaestiones. 11). 2., mit einem neuen Nachwort versehene und bibliographisch aktualisierte Auflage. Frommann-Holzboog, Stuttgart-Bad Cannstatt 2012, ISBN 978-3-7728-2608-5, Anhang, § 7, S. 427.
- ↑ Beschreibung der Sammelhandschrift ÖNB Cod. 10450*, Eug.Q.54
- ↑ Winfried Schröder : Le De tribus impostoribus (De imposturis religionum). Sa date et son auteur. In : La Lettre clandestine (ISSN 2271-720X), 1998, n° 7, ’identification du texte clandestin aux XVIIe et XVIIIe siècles, S. 15–38.
- ↑ Winfried Schröder: Ursprünge des Atheismus. Untersuchungen zur Metaphysik- und Religionskritik im 17. und 18. Jahrhundert (= Quaestiones. 11). 2., mit einem neuen Nachwort versehene und bibliographisch aktualisierte Auflage. Frommann-Holzboog, Stuttgart-Bad Cannstatt 2012, ISBN 978-3-7728-2608-5, Anhang, § 7, S. 424–451 (Zugleich: Berlin, Freie Universität, Habilitations-Schrift, 1996), S. 437 und S. 441.
- ↑ Winfried Schröder: Anonymus [Johann Joachim Müller (1661-1733)], kritisch kommentierte Ausgabe. Philosophische Clandestina der deutschen Aufklärung; Zur Einführung der Clandestina – Winfried Schröder, März 2021 auf der Verlagsseite.
- ↑ Gerhard Bartsch (Hrsg.): De tribus impostoribus Anno MDIIC. Von den drei Betrügern 1598 (Moses, Jesus, Mohammed). Zweisprachige Ausgabe, (Latein, Deutsch). Herausgegeben und eingeleitet von Gerhard Bartsch. Übersetzt von Rolf Walther. Akademie-Verlag, Berlin (Ost) 1960, S. 34
- ↑ Karl Rosenkranz: Der Zweifel am Glauben. Kritik der Schriften: De Tribus Impostoribus, Halle und Leipzig, Verlag von Reinicke und Comp. 1830 eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche, S. 34 ff.