The Shit ov God

The Shit ov God
Studioalbum von Behemoth

Veröffent-
lichung

9. Mai 2025

Label(s) Nuclear Blast

Genre(s)

Blackened Death Metal

Länge

37:54

Produktion

Jens Bogren

Studio(s)

Fascination Street Studios, Örebro; The Church of Sound Studio, München; Sound of Records Studio, Warschau

Chronologie
Opvs Contra Natvram
(2022)
The Shit ov God

The Shit ov God ist das 13. Studioalbum der polnischen Extreme-Metal-Band Behemoth. Es erschien am 9. Mai 2025 über das Label Nuclear Blast. Musikalisch setzt das Album den von der Band etablierten Blackened-Death-Metal-Stil fort.

Hintergrund und Stil

Nach ihrem vorherigen Album Opvs Contra Natvram (2022) kündigte Behemoth The Shit ov God als neues Studioalbum an und veröffentlichte bereits vorab den Titeltrack mit Musikvideo.[1] Das Album wurde offiziell am 29. Januar 2025 angekündigt, als Behemoth Titel, Cover, Veröffentlichungsdatum und den Titeltrack samt Musikvideo präsentierten, der an dem Tag ebenfalls als Single erschien. Die Schlagzeug-Aufnahmen entstanden in den Fascination Street Studios von Jens Bogren in Örebro, Schweden. Die Gitarren und der Bass wurden im The Church of Sound Studio in München aufgenommen, und die Gesangsaufnahmen fanden im Sound of Records Studio in Warschau statt. Anschließend wurde das Material in den Fascination Street Studios gemischt und gemastert. Laut der Band soll der provokante Albumtitel eine polarisierende Aussage über Menschlichkeit, Göttlichkeit und Widerstand vermitteln.[2]

„Wir haben diesen provokativen Titel bewusst gewählt und uns gegen subtile Andeutungen entschieden. Es ist eine direkte, polarisierende Aussage – ein kompromissloser Sprung in die Tiefe, der sich traut, das Absolute selbst im Abgrund zu suchen.“

Nergal[2]

Das Album erschien am 9. Mai 2025 auf CD, Vinyl und in digitalen Formaten.[3]

Musikalisch kombiniert The Shit ov God Elemente des Blackened Death Metal mit hymnischen Strukturen, aggressiven Rhythmen und markanten Riffs. Die acht Tracks greifen thematisch antireligiöse, philosophische und mythologische Motive auf.[3]

Titelliste

  1. The Shadow Elite
  2. Sowing Salt
  3. The Shit ov God
  4. Lvciferaeon
  5. To Drown the Svn in Wine
  6. Nomen Barbarvm
  7. O Venvs, Come!
  8. Avgvr (The Dread Vvltvre)

Rezeption

Das Album wurde überwiegend positiv aufgenommen. Die deutsche Ausgabe des Metal Hammer bewertete The Shit ov God als „Album des Monats“ mit 4,71 von 7 Punkten. Robert Müller vergab 5 von 7 Punkten und schrieb: „Wahrscheinlich haben sie mich mit ihren Post-Evangelion-Sound weichgekocht, vielleicht muss ich auch nur mal runter vom Kritiker-Ross – ‘The Shit Ov God’, der Song, ist scheiße, das Album The Shit ov God aber trotzdem gut, weil es Spaß macht.“.[4] Rock Hard vergab 8 von 10 Punkten und hob die konsequente Umsetzung des typischen Behemoth-Sounds hervor: „Textzeilen wie 'Oh Captain, my Captain' lassen zwar leichtes Stirnrunzeln entstehen, aber im Großen und Ganzen brennen Behemoth mal wieder ein ordentliches Feuerwerk ab, dem man keine wirklich negative Kritik entgegenzusetzen hat - außer dass langsam ein wenig mehr Mut zu Neuem wünschenswert wäre.“[5] MoreCore wertete ebenfalls mit 8 von 10 und resümierte: „Eine wirklich runde Platte, die dem teils arg in den frühen Zweitausendern festgefahrenen Genre neue Perspektiven eröffnen könnte.“.[6]

Chartplatzierungen

In Polen erreichte das Album Platz eins der Charts, in Deutschland Platz 19,[7] in der Schweiz Platz zwölf und in Österreich Platz vier. In Frankreich erreichte das Album Platz 133 der offiziellen Albumcharts (SNEP). In Schweden konnte es die Top 5 der Hard-Rock-Charts (Sverigetopplistan) erreichen.

Einzelnachweise

  1. BEHEMOTH - Unveils Video For Title Track Of New Album "The Shit Ov God". In: Nuclear Blast. Abgerufen am 13. Januar 2026.
  2. a b Behemoth - veröffentlichen weitere Single. In: metal.de. Abgerufen am 13. Januar 2026.
  3. a b BEHEMOTH – The Shit Ov God. In: Nuclear Blast. Abgerufen am 13. Januar 2026.
  4. Behemoth THE SHIT OV GOD: Album des Monats 05/2025. In: Metal Hammer. Abgerufen am 13. Januar 2026.
  5. Behemoth: The Shit Ov God. In: Rock Hard. Abgerufen am 13. Januar 2026.
  6. Behemoth – The Shit Ov God – Review. In: MoreCore.de. Abgerufen am 13. Januar 2026.
  7. offiziellecharts.de