The Art of Sound(s)
| The Art of Sound(s) | ||||
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| Studioalbum von Pierre Favre, Sergio Armaroli, Andrea Centazzo, Francesca Gemmo | ||||
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Veröffent- |
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Aufnahme |
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| Label(s) | ezz-thetics | |||
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Format(e) |
CD, Download | |||
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Titel (Anzahl) |
8 | |||
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50:53 | ||||
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Besetzung |
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Sergio Armaroli Christian C. Dalucas, Werner X. Uehlinger, Melanie Imhof, Marco von Orelli | ||||
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Studio(s) |
ArteSuono Recording Studio Tavagnacco (Udine) | |||
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The Art of Sound(s) ist ein Musikalbum von Pierre Favre, Sergio Armaroli, Andrea Centazzo und Francesca Gemmo. Die am 30. November und 1. Dezember 2024 im ArteSuono Recording Studio Tavagnacco (Udine) entstandenen Aufnahmen erschienen am 31. Oktober 2025 auf ezz-thetics in der Reihe First Visit.
Hintergrund
Die beiden Schlagzeuger Pierre Favre und Andrea Centazzo traten in den Jahren zuvor ausgiebig zusammen auf, wobei Favres Mentorschaft Centazzos umfassende musikalische Vision geprägt habe, notierte Mark Corroto. Seine Auseinandersetzung mit dem Schlagzeug als Idiom und nicht nur als Taktgeber habe Centazzo tiefgreifend beeinflusst, der sowohl sein Weggefährte als auch sein Schüler wurde. Centazzo wiederum wurde zu einer Schlüsselfigur der New Yorker Downtown-Szene; später förderte er den italienischen Perkussionisten und Vibraphonisten Sergio Armaroli, einen vielseitigen Künstler, der sich sowohl in der Avantgarde als auch in der Kammermusik gleichermaßen betätigt.[1] Hizu kam die klassische Pianistin Francesca Gemmo, die zuvor auch mit Improvisatoren wie Giancarlo Schiaffini, Elliott Sharp, Giovanni Maier, Armaroli und Barry Guy (At Sotto il Mare) gearbeitet hatte.[2]
Titelliste
- Pierre Favre & Sergio Armaroli, Andrea Centazzo, Francesca Gemmo: The Art of Sound(s) (ezz-thetics 118)[3]
- First Movement 4:30
- Second Movement 4:54
- Third Movement 8:34
- Fourth Movement 6:18
- Fifth Movement 6:41
- Sixth Movement 4:50
- Seventh Movement 7:09
- Eight Movement 7:57
Rezeption
Nach Ansicht von Mark Corroto, der das Album in All About Jazz rezensierte, wäre diese Aufnahme aus dem Jahr 2024 ohne die gesammelten Erfahrungen und das kreative Erbe ihrer vier Musiker nicht möglich gewesen. Im Zentrum würde der Schweizer Schlagzeuger Pierre Favre stehen, ein Veteran des Jazz und der improvisierten Musik, dessen Werdegang dem vieler europäischer Pioniere ähnle. Armarolis kreative Partnerschaft mit der Pianistin Francesca Gemmo – beide Interpreten von John Cages musikalischer Philosophie – verleihe diesem Projekt eine zusätzliche konzeptionelle Tiefe. In diesem Sinne wirke diese Aufnahme nicht zufällig, sondern unausweichlich – ein Zusammentreffen von Generationen, verbunden durch Neugier, Mentorschaft und das gemeinsame Streben nach klanglicher Wahrheit. Die acht improvisierten Stücke des Albums, unterteilt in „Movements“, würden sich mit organischer Präzision entfalten. Jedes einzelne wirke spontan und zugleich bewusst, oszilliert zwischen kammermusikalischer Zurückhaltung und der wilden Freiheit der Improvisation. Das Quartett verbinde klassische Eleganz mit minimalistischer Abstraktion, als rezitierten sie Gedichte in einem Idiom, das zugleich vertraut und fremd sei. Gemeinsam würden die vier eine Klangwelt erschaffen, in der Puls in Textur aufgehe und Textur zu Zeit werde.[1]
Weblinks
- The Art Of Sound(s) von Pierre Favre, Sergio Armaroli, Andrea Centazzo, Francesca Gemmo. In: Bandcamp. 6. November 2025 (englisch).
Einzelnachweise
- ↑ a b Mark Corroto: Pierre Favre & Sergio Armaroli, Andrea Centazzo, Francesca Gemmo: The Art Of Sound(s). In: All About Jazz. 10. November 2025, abgerufen am 8. Dezember 2025 (englisch).
- ↑ Tom Lord The Jazz Discography (online, abgerufen am 12. November 2025)
- ↑ Pierre Favre & Sergio Armaroli, Andrea Centazzo, Francesca Gemmo: The Art Of Sound(s). In: Discogs. Abgerufen am 11. November 2025 (englisch).