Kurzblättriger Gamander

Kurzblättriger Gamander

Kurzblättriger Gamander (Teucrium brevifolium)

Systematik
Euasteriden I
Ordnung: Lippenblütlerartige (Lamiales)
Familie: Lippenblütler (Lamiaceae)
Unterfamilie: Ajugoideae
Gattung: Gamander (Teucrium)
Art: Kurzblättriger Gamander
Wissenschaftlicher Name
Teucrium brevifolium
Schreb.

Teucrium brevifolium, auch Kurzblättriger Gamander genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Gamander (Teucrium) in der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae).

Beschreibung

Teucrium brevifolium ähnelt Teucrium fruticans, wird jedoch nur bis zu 60 cm hoch. Es ist ein immergrüner Strauch, mit fein behaarten und grün oder braun gefärbten Zweigen. Die Laubblätter sind länglich oder linealisch und nach unten gerollt. Beide Blattoberflächen sind graufilzig behaart.

Der Blütenstand besteht aus Scheinquirlen mit zwei Blüten, die in der Achsel laubblattartiger Tragblätter sitzen. Der Kelch ist glockenförmig, besitzt eine gerade Röhre und ist an der Basis nicht gehöckert. Die Krone ist etwa 10 mm lang, ihre Farbe ist rosa. Die Staubblätter ragen weit über die Krone hinaus.

Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 30.

Vorkommen und Standorte

Die Art ist in der südlichen Ägäis verbreitet, sie kommt auf Kreta, in Griechenland, in der Ägäis, in der Türkei, in Marokko, Libyen und Ägypten vor.[1] Sie wächst an trockenen, felsigen Standorten in Meeresnähe.

Taxonomie

Der Kurzblättrige Gamander wurde 1773 von Johann Christian Daniel Schreber in Plantarum Verticillatarum Unilabiatarum genera et species Seite 27 (XXVII) als Teucrium brevifolium erstbeschrieben.

Literatur

  • T. G. Tutin, V. H. Heywood, N. A. Burges, D. M. Moore, D. H. Valentine, S. M. Walters, D. A. Webb (Hrsg.): Flora Europaea. Volume 3: Diapensiaceae to Myoporaceae. Cambridge University Press, Cambridge 1972, ISBN 0-521-08489-X, S. 130 (englisch, eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).

Einzelnachweise

  1. Rafaël Govaerts (Hrsg.): Teucrium - World Checklist of Selected Plant Families des Royal Botanic Gardens, Kew. Zuletzt eingesehen am 20. Januar 2018.
  • Thomas Meyer, Michael Hassler: Mittelmeerflora. [1]