Stierbrunnen (Pirmasens)
| Stierbrunnen | |
|---|---|
| Stierbrunnen, einstiger Standort des Schlosses, im Hintergrund die katholische Kirche St. Pirmin | |
| Ort | Pirmasens |
| Land | Deutschland |
| Verwendung | Zierde, Treppe |
| Bauzeit | 1984 |
| Architekt | Gernot Rumpf |
| Baustil | Treppenanlage |
| Technische Daten | |
| Höhe | 14 m |
| Baustoff | Sandstein, Bronze |
| Koordinaten | |
| Lage | Koordinaten: 49° 12′ 0,9″ N, 7° 36′ 19,8″ O49° 12′ 0,9″ N, 7° 36′ 19,8″ O |
Der Stierbrunnen – alternativ Schlossbrunnen oder Schlosstreppe genannt – ist ein Brunnen innerhalb der Stadt Pirmasens.
Lage
Der Brunnen befindet sich in einer Hanglage. Östlich verläuft die Schlossstraße, auf deren anderer Straßenseite die römisch-katholische Kirche St. Pirmin steht. Unmittelbar westlich liegt der Schlossplatz mit dem alten Rathaus.
Beschreibung
Der Brunnen ist in eine Treppenanlage mit 92 Stufen eingebettet. Er wurde aus mainfränkischem Sandstein errichtet. Durch seine Hanglage enthält er Kaskaden, die von Ost nach West verlaufen. Ganz oben ist ein Stierkopf angebracht und unten flankieren zwei Schwäne aus Bronze den Brunnen.[1] Der Stierkopf ist eine Referenz an die einst in Pirmasens ansässige Schuh- und Lederindustrie.[2]
Geschichte
Im Bereich des Brunnens stand im 18. Jahrhundert das Pirmasenser Schloss. Ab 1978 wurde die Pirmasenser Innenstadt zu einer Fußgängerzone umgebaut, weshalb die zwischenzeitlich an der Stelle des Schlosses befindliche Treppe durch ein neues Bauwerk ersetzt werden sollte.[3] Der Bildhauer Gernot Rumpf schuf 1984 schließlich den Brunnen.[4]