Stadtkirche St. Nikolaus (Wil SG)
| Basisdaten | |
|---|---|
| Konfession | römisch-katholisch |
| Ort | Wil, Schweiz |
| Diözese | Bistum St. Gallen |
| Patrozinium | Hl. Nikolaus |
| Baugeschichte | |
| Bauherr | Ulrich Rösch |
| Fertigstellung | um 1500 |
| Baubeschreibung | |
| Baustil | Spätgotik |
| 721453 / 258544 | |
Die römisch-katholische Stadtkirche St. Nikolaus in Wil im Schweizer Kanton St. Gallen ist ein Beispiel spätgotischer und neugotischer Sakralarchitektur im Kanton St. Gallen. Sie befindet sich in der südöstlichen Flanke der Wiler Altstadt auf einem Moräne-Sporn und steht (als Kulturgut von regionaler/kantonaler Bedeutung) auf der Liste der Kulturgüter in Wil SG. Sie ist dem Heiligen Nikolaus von Myra als Namenspatron gewidmet und Teil des Seelsorgebereiches Wil der Katholischen Pfarr- und Kirchgemeinde Wil. Seit dem 11. Januar 2026 ist Marjan Paloka Pfarradministrator und Mitglied der Co-Leitung des Seelsorgeteams.[1][2][3]
Baugeschichte und Ausstattung
Die katholische Stadtkirche St. Nikolaus ist (hinsichtlich der bis heute vorhandenen Bausubstanz) der älteste erhaltene Sakralbau in Wil[4] und geht in ihrer ursprünglichen Form auf das 15. Jahrhundert zurück.
Mit dem Wiederaufbau von Wil nach der Brandkatastrophe von 1292 baute man zunächst eine romanische Saalkirche. Ab 1429 entstand an gleicher Stelle ein spätgotischer Neubau; unter dem Pfarrer Johannes Spätzle († 1460) baute man zuerst einen Chorraum, der 1478–1500 (unter Fürstabt Ulrich Rösch) durch ein dreischiffiges Langhaus ergänzt wurde. Diese Rundpfeiler-Basilika mit flachgedecktem Mittelschiff und gewölbten Seitenschiffen wurde 1486 an den alten Wehrturm der damaligen Stadtbefestigung herangeführt, der mit der Erweiterung um ein Glockengeschoss 1486 zum Kirchturm umgestaltet wurde. Der damalige Runderker auf der Nordseite, der auch am 1932–1933 neu gebauten Kirchturm vorhanden ist, verweist auf die frühere Funktion als Wachturm. Die bis heute erhaltene Einwölbung des Chorraums erfolgte um 1501. Im Jahre 1505 führte man eine wöchentliche Freitags-Prozession von St. Nikolaus nach St. Peter ein, die 1840 aufgegeben wurde.
Das grosse Wandbild des Hl. Christophorus an der Nordseite im hinteren Bereich des linken Seitenschiffes entstand um 1400 und wird Hans Haggenberg zugeschrieben. Es war ab 1664 weiss überstrichen und wurde beim Umbau der Kirche 1932 wieder freigelegt und von August Schmid (Diessenhofen) restauriert. Im rechts folgenden Joch ist seit 1981 die Ölbergnische zu sehen, die 1867 zugunsten eines gemalten Ölbergbildes entfernt und später im Wiler Stadtmuseum wiederentdeckt worden war; dieses Relief entstand um 1600.[5]
Der aus Konstanz stammende und 1602 in Wil eingebürgerte Künstler Hans Caspar Knus gestaltete ab 1603 den Chorraum mit einer Darstellung der kirchlichen Sakramente und versah die Kreuzrippengewölbe mit Ornamenten; dort findet sich auch ein gotisches Sakramentshaus. In dieser Zeit wurde eine neue Orgel eines unbekannten Orgelbauers auf dem Lettner über dem Dreikönigsaltar aufgestellt. 1664 wurden die Knus-Malereien weiss übertüncht, um den Innenraum heller wirken zu lassen, und zusätzliche und grössere Fenster in den beiden Seitenschiffen eingefügt. Durch die Vermittlung von Fürstabt Gallus Alt wurden 1672 die Gebeine des Hl. Pankratius aus Rom als neuer dritter Stadtheiliger nach Wil überführt. Das silbergetriebene Reliquiar in der Rüstung eines römischen Legionärs (1777 von Joseph Anton Seethaler geschaffen) ist in einer Nische an der Stirnwand des rechten Seitenschiffes aufgestellt.[6]
1704 wurden die Kirche unter dem Baumeister Daniel Glattburger barock umgestaltet. Der bislang flachgedeckte Kirchenraum erhielt ein massives Tuffstein-Gewölbe; der Lettner wurde abgebrochen und durch ein Chorgitter ersetzt. Eine neue Orgel des Augsburger Orgelbauers Johann Christoph Leo (1675–1749) auf der Westempore mit 24 Registern ersetzte die bisherige Lettner-Orgel. Zusätzlich erhielt die Kirche vom gleichen Orgelbauer eine kleinere Orgel mit 12 Registern, die im nördlichen Seitenschiff aufgestellt wurde. 1729 wurde ein Dachreiter mit Zwiebelturm und zwei Glocken auf dem Dachfirst hinzugefügt und das Kirchendach mit Ziegeln eingedeckt.
1829 fand eine Umgestaltung im Sinne des Klassizismus statt, und der Innenraum wurde weiss gestrichen. Aus statischen Gründen musste das Gewölbe des Mittelschiffes mit Zugstangen verstärkt werden. 1858 empfahlen der Architekt Ferdinand Stadler und der Staatsbauinspektor Johann Caspar Wolff aus Zürich den Abbruch und Ersatz des Gewölbes durch eine flache Holzdecke. 1866–1867 erfolgte ein neugotischer Umbau, bei dem das barocke Gewölbe durch ein spitzbogiges Gipsplatten-Gewölbe ersetzt wurde, die Obergadenfenster eine spitzbögige Form erhielten und die Seitenschiffe bis zur Turmfront nach Westen verlängert wurden. 1866 baute der deutsche Orgelbauer Martin Braun aus Hofen bei Spaichingen eine neue Orgel mit 24 Registern auf zwei Manualen und Pedal. Sie wurde 1925 durch ein neues Instrument mit 50 Registern von Orgelbau Kuhn (Männedorf) ersetzt, bei dem Pfeifenmaterial aus der Martin Braun-Orgel übernommen wurde.
Bereits seit 1906 wurden verschiedene Varianten geprüft, diskutiert und verworfen, um die Stadtkirche St. Nikolaus zu vergrössern.[7] 1932–1933 erfolgte ein weitreichender Umbau des Kirchengebäudes unter Leitung der Architekten Erwin J. Schenker (St. Gallen) und Paul Truniger (Wil): Die erst sieben Jahre zuvor erbaute Kuhn-Orgel wurde abgebaut und eingelagert. Der mittelalterliche Turm in der Mitte der Westseite und die hintersten (neugotischen) Seitenschiff-Joche wurden abgebrochen, das Langhaus verlängert und durch eine neue Doppelempore und Westfassade mit drei Portalen abgeschlossen. Josef Büsser gestaltete die Bronze-Türen der drei neuen Westportale: die beiden Doppeltüren links und rechts mit vier Heiligen-Darstellungen, und das Hauptportal mit 16 Reliefs von St. Nikolaus-Legenden (das künstlerisches Hauptwerk von Büsser). Die Mosaiken des äusseren Hauptportalbogens wurden von Karl Peterli entworfen und von Jean Kern ausgeführt. Der neue Kirchturm, in seiner Bauweise an den vorherigen Turm angelehnt, wurde an der Nordwestseite der Kirche in Beton-Bauweise errichtet. Die doppelstöckige Sakristei links vom Chorraum wurde im Erdgeschoss zur Taufkapelle umfunktioniert und eine neue Sakristei hinter dem Chorraum eingerichtet. Das Mittelschiff erhielt anstelle des bisherigen Kreuzrippengewölbes eine neue Holzflachdecke mit Deckenmalereien von Albert Schenker. August Wanner schuf die Glasfenster (1933), darunter das grosse blaue Weihnachtsfenster vorne im Chorraum sowie das vorderste dreiteilige Fenster im rechten Seitenschiff: es stellt die Wiler Kirche St. Peter mit den Heiligen Petrus und Paulus, die Stadtkirche St. Nikolaus sowie die Liebfrauenkapelle neben der Kirche St. Peter in Wil dar. Von Karl Glauner stammt das dreiteilige Hochaltarbild, von dem heute noch das mittlere Altarbild mit Kreuzigung und der Unterbau mit Tabernakel und emaillierten Emblemen von Adolf Bick erhalten sind. Werner Hilber schuf die Skulptur auf der Innenseite des Hauptportalbogens unter der Empore (1933). Die Kuhn-Orgel wurde auf 57 Register erweitert und 1933 auf der oberen Empore aufgestellt.
1981–1983 wurde eine umfangreiche Aussen- und Innenrestauration durchgeführt. Die Kuhn-Orgel von 1925/1933 wurde abgetragen und die obere Empore abgebrochen; die untere Empore wurde auf Mittelschiffbreite reduziert und erhielt eine neue Verkleidung und Brüstung aus Holz. In der Mitte der Emporenbrüstung wurde eine Kanzel eingefügt, an deren Vorderseite sich ein rechteckiges Bild befindet, das den harfespielenden David darstellt, eingerahmt von Versen aus den Psalmen 100 und 108. Auf der neugestalteten Empore wurde 1982–1983 eine neue Orgel von Mathis Orgelbau (Näfels) mit 45 Registern gebaut. Die Taufkapelle wurde als Marien-Kapelle umgestaltet, und der Kirchenraum erhielt eine neue Farbgestaltung.[8]
2016 erfolgte eine Aussenrenovation der Kirche, bei der neben der Sanierung der Fassade die Zifferblätter der Turmuhr ersetzt, die Zeiger neu vergoldet, und der Turmhelm und Dachreiter restauriert wurden. Seit 2018 befindet sich in der 2017 neugestalteten Marienkapelle vorne links neben dem Chorraum eine romanische Marienstatue (Wiler Madonna). Sie wurde zwischen 1160 und 1180 von einem unbekannten Künstler geschaffen.[9]
In der Kirche befindet sich ein Teil des Kirchenschatzes aus der Blütezeit des Klosters St. Gallen und der Pfarrei sowie Stiftungen des Burgerrates.[10][11]
Orgeln
Mathis-Orgel (1983)
Die Orgel wurde 1982–1983 von Mathis Orgelbau AG (Näfels) gebaut,[12] am 24. April 1983 eingeweiht und am 12. August 1983 offiziell abgenommen. Das Instrument hat 45 Register (Schleifladen mit mechanischer Spiel- und Registertraktur) auf drei Manualen und Pedal ist regelmässig in Liturgie und Konzerten zu hören und wird auch für Orgelkurse, in Kooperation mit der Diözesanen Kirchenmusikschule St. Gallen, genutzt.[13][14][15] Sie ist nach der Kuhn-Orgel (1963) in der benachbarten Kreuzkirche die zweitgrösste Orgel in der Stadt Wil. 2000 wurde eine Revision und Ausreinigung des Pfeifenwerks durch die Erbauerfirma durchgeführt. Seit Anfang 2026 wird der Emporenbereich saniert sowie eine Ausreinigung und umfassende technische Revision der Mathis-Orgel, die bis Mitte März 2026 temporär stillgelegt ist, durch Mathis Orgelbau durchgeführt. Die Disposition:[16][17]
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- Koppeln (mechanisch, als Tritte): II/I, III/I, I/P, II/P, III/P.
- Spielhilfen: Pleno-Tritte an/ab (Hauptwerk: Octave 8′, 4′, 2′, Mixtur, Cymbel. Pedal: Principal 16′, Octave 8′, 4′, Mixtur). Vier mechanische Einführungstritte: Trompete 8′ (HW), Trompette harmonique 8′ (SW), Posaune 16′ (Pedal), Trompete 8′ (Pedal). Schwelltritt für II. Manual (Schwellwerk).
Metzler-Truhenorgel
Für die Dauer der Ausreinigung und Revision der grossen Mathis-Orgel bis Mitte März 2026 wird temporär die Truhenorgel aus der Kirche St. Peter als Interims-Orgel für die Gottesdienste in der Stadtkirche St. Nikolaus verwendet. Die Truhenorgel wurde 1999 von Metzler Orgelbau (Dietikon) erbaut. Die Disposition:[26][27]
| Manual CD–d3[28]
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| Gedackt | 8′[29] |
| Gedacktflöte | 4′ |
| Principal | 2′ |
| Quinte | 1 1⁄3′[30] |
Kuhn-Orgel (1925–1981)
1925 erbaute Orgelbau Kuhn AG, Männedorf, eine Orgel mit 50 Registern (pneumatische Taschenladen) auf drei Manualen und Pedal, unter Verwendung von Pfeifenmaterial aus dem Vorgängerinstrument von Martin Braun (1866). Das III. Manual wurde als Fernwerk konzipiert, das in einem Schwellkasten im Gewölbe über der Empore platziert war, ebenso wie das Gebläse der Orgel.[31] 1932 wurde das Instrument im Rahmen des Umbaus der Kirche eingelagert und beim Wiedereinbau 1933 um ein Rückpositiv mit sieben Registern ergänzt, das dem II. Manual zugeordnet war.[32] Die Kuhn-Orgel wurde 1981 zu Beginn der Kirchenrenovierung abgetragen und durch das neue Instrument von Mathis Orgelbau ersetzt. Pfeifenmaterial aus der Martin Braun-Orgel von 1866 übernahm zum Teil Mathis Orgelbau in den Lagerbestand (für künftige Arbeiten an bestehenden Braun-Orgeln); weiteres Pfeifenmaterial der Kuhn-Orgel wurde im Kirchturm von St. Nikolaus eingelagert. Fünf Register der Kuhn-Orgel (aus dem 1933 hinzugefügten Rückpositiv) wurden 1985 beim Bau der neuen Orgel von Lifart Orgelbau AG (Emmen) in der katholischen Kirche St. Johannes der Täufer in Tobel weiterverwendet. Die Disposition der Kuhn-Orgel von 1925/1933:[33][34]
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- Koppeln: Normalkoppeln: II/I, III/I, III/II, I/P, II/P, III/P. Superoktavkoppeln: II/I, III/I, II/II, III/III. Suboktavkoppeln: III/I, II/II, II/I. Generaloktavkoppel, Leerlaufkoppel I. Manual.
- Spielhilfen: Zwei Schwelltritte für II. und III. Manual. Crescendowalze. Handregister. Freie Kombination. Feste Kombinationen: mf, f, ff, Tutti. Handregister ab, Autopedal an, Crescendo ab, Koppeln ab, II. Manual ab, Rückpositiv ab. Einzelabsteller für die Zungenregister.
Hauptorganisten
- Paul Huber, 1943–1949
- Max Haselbach, bis 1987
- Christoph Maria Moosmann, 1988–1994
- Marie-Louise Eberhard Huser, 1995–2023
- Martin Welzel, seit 2023
Glocken
Im Kirchturm an der Nordwestseite befinden sich sieben Glocken. Sie wurden 1939 in der Glockengiesserei H. Rüetschi in Aarau gegossen. Im Dachreiter hängen zwei kleine Glocken, die ausschliesslich an hohen Feiertagen erklingen.
| Glocke | Schlagton | Giesser | Gussjahr | Name/Widmung |
|---|---|---|---|---|
| 1 | g0 | H. Rüetschi, Aarau | 1939 | Dreifaltigkeit |
| 2 | b0 | H. Rüetschi, Aarau | 1939 | Mutter Gottes |
| 3 | c1 | H. Rüetschi, Aarau | 1939 | Josef |
| 4 | d1 | H. Rüetschi, Aarau | 1939 | Nikolaus |
| 5 | es1 | H. Rüetschi, Aarau | 1939 | Gallus |
| 6 | f1 | H. Rüetschi, Aarau | 1939 | Agatha |
| 7 | g1 | H. Rüetschi, Aarau | 1939 | Pankratius |
I |
gis2 | Unbekannt | 1725 | Grössere Chorglocke |
II |
h2 | Unbekannt | 1878 | Kleinere Chorglocke |
Auf dem Zwischenpodest der Freitreppe rechts neben der Kirche befindet sich ein Gedenkmonument mit einer Glocke. Sie wurde 1589 durch den bedeutendsten süddeutschen Glockengiesser der Renaissance, Hans Frey, Kempten, gegossen. Nach dem Ersatz des schadhaften und minderwertigen Geläutes 1933 wurde sie auf Initiative von Bürgern der Stadt Wil vor dem Einschmelzen gerettet und im Bereich des Treppenaufgangs zwischen Grabenstrasse und der Stadtkirche aufgestellt.[49]
Literatur
- Bernhard Anderes: Wil, St. Nikolaus (= Schweizerische Kunstführer). Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte, Bern 1983.
- Rudi Elser, Benno Ruckstuhl, Beat Stutzer, Doris Wagner: Die Wiler Madonna (1160–1180) (= Schweizerische Kunstführer, Serie 104, Nr. 1137). Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte, Bern 2018.
- Josef Holtz: Meisterwerk der Orgelbaukunst: Stadtkirche St. Nikolaus Wil SG. In: Katholische Kirchenmusik (früher Der Chorwächter). 108. Jg., 1983, S. 231–232.
- Josef Holtz: Meisterwerk der Orgelbaukunst. Stadtkirche St. Nikolaus Wil: Orgelkollaudation Sonntag, 24. April, 16 Uhr. In: Neues Wiler Tagblatt. 23. April 1983 (archiviert in: Bulletin OFSG der St. Galler Orgelfreunde, 1. Jg., 1983, Nr. 1, S. 1, online; PDF; 5,0 MB).
- Franz Lüthi: Orgelkollaudation zu St. Nikolaus. Musikdirektor Josef Holtz, Frauenfeld, stellte das neue Instrument in einem Konzert vor. In: St. Galler Tagblatt. 26. April 1983 (archiviert in: Bulletin OFSG der St. Galler Orgelfreunde, 1. Jg., 1983, Nr. 1, S. 2, online; PDF; 5,0 MB).
- Franz Lüthi: Die Mathis-Orgel in der Stadtkirche St. Nikolaus in Wil. In: Bulletin OFSG der St. Galler Orgelfreunde, 31. Jg., 2013, Nr. 1, S. 33–40 (online; PDF; 2,0 MB).
- Benno Ruckstuhl: Die Altstadt von Wil: Ein Gang zur Begegnung mit Geschichte und Gegenwart. 3. Aufl. Lions Club, Wil 1998.
Weblinks
- Website der Katholischen Pfarr- und Kirchgemeinde Wil.
- Sehenswürdigkeiten. Website der Stadt Wil.
- wilnet, das Lexikon der Stadt Wil.
- Eintrag zu den Orgeln auf Organ Index.
- Informationen zur Mathis-Orgel (1983) in St. Nikolaus, Wil auf www.martinwelzel.ch.
Einzelnachweise
- ↑ Marjan Paloka wird neuer Pfarradministrator in Wil. In: wil24.ch. Cavelti Medien AG, 16. August 2025, abgerufen am 17. Januar 2026.
- ↑ Kirchenverwaltungsrat und Co-Leitung der Pfarr- und Kirchgemeinde Wil: Marjan Paloka wird Nachfolger von Sebastian Wetter. In: www.kathwil.ch. Katholische Kirchgemeinde Wil, 15. August 2025, abgerufen am 17. Januar 2026.
- ↑ Pfarreiblatt «Impuls» Januar 2026. (PDF) Katholische Kirchgemeinde Wil, 2026, S. 9, abgerufen am 17. Januar 2026.
- ↑ Von der ursprünglichen Bausubstanz der katholischen Kirche St. Peter, die erstmals um 1209 urkundlich erwähnt wird, sind heute lediglich Teile des Kirchturms und Chorraums in veränderter Form erhalten.
- ↑ Informationstafel in der linken Eingangshalle der Kirche.
- ↑ Informationstafel in der linken Eingangshalle der Kirche.
- ↑ Ruedi Elser, Benno Ruckstuhl, Beat Stutzer, Doris Warger: Die Wiler Madonna (1160–1180). Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte, Bern 2018, Der Umbau von 1933 – Radikale Modernisierung, S. 4.
- ↑ Bernhard Anderes: Wil, St. Nikolaus (= Schweizerische Kunstführer). Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte, Bern 1983.
- ↑ Rudi Elser, Benno Ruckstuhl, Beat Stutzer, Doris Wagner: Die Wiler Madonna (1160–1180). In: Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte (Hrsg.): Schweizerische Kunstführer. Serie 104, Nr. 1137. Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte, Bern 2018, ISBN 978-3-03797-591-6.
- ↑ Adrian Zeller: St. Nikolauskirche: Wiler Wahrzeichen mit bewegter Geschichte. In: www.wil24.ch. Cavelti Medien AG, 6. September 2020, abgerufen am 17. Januar 2026.
- ↑ Philipp Haag: Stadtkirche St. Nikolaus wird aufgehellt. St. Galler Tagblatt, 18. Mai 2016, abgerufen am 17. Januar 2026.
- ↑ Das Firmenschild am Spieltisch trägt die Jahreszahl 1982.
- ↑ Martin Welzel | Konzertreihe «toccatawil». In: www.martinwelzel.ch. Abgerufen am 17. Januar 2026.
- ↑ Improvisationskonzert mit Wolfgang Seifen in Wil (Schweiz), 18. Mai 2025. In: YouTube. 20. Mai 2025, abgerufen am 17. Januar 2026.
- ↑ Antrittskonzert von Martin Welzel, Stadtkirche St. Nikolaus, Wil. Kath. Pfarr- und Kirchgemeinde Wil, 29. Oktober 2023, abgerufen am 17. Januar 2026.
- ↑ Wil SG, St. Nikolaus. In: Organ index. Abgerufen am 17. Januar 2026.
- ↑ Martin Welzel | Mathis-Orgel (1983), Stadtkirche St. Nikolaus, Wil. In: www.martinwelzel.ch. Abgerufen am 17. Januar 2026.
- ↑ C-h1 im Prospekt.
- ↑ Ab f0. Aufgebänkt.
- ↑ Ab c0. Schwebung zu Gambe 8'.
- ↑ Ab gis2 labial.
- ↑ D-b1 im Prospekt.
- ↑ Holz; ab cis3 Metall (labial).
- ↑ Auf Zusatzladen links und rechts hinter der Orgel.
- ↑ C-H im Prospekt.
- ↑ Wil SG, St. Peter (Truhenorgel) – Organ index, die freie Orgeldatenbank. Abgerufen am 17. Januar 2026.
- ↑ Martin Welzel | Mathis-Orgel (1983), Stadtkirche St. Nikolaus, Wil. In: www.martinwelzel.ch. Abgerufen am 17. Januar 2026.
- ↑ Aus Platzgründen kein Pfeifenwerk auf dem Ton Cis; die Tasten Cis und cis0 sind permanent aneinander gekoppelt.
- ↑ C-H Holz, c0-d3 Zinn.
- ↑ Ab c2 repetierend in 2 2⁄3′.
- ↑ Der gemauerte Raum im Dachstuhl über der Empore, in dem sich von 1925 bis 1981 das Fernwerk und Gebläse der Kuhn-Orgel befand, ist noch heute vorhanden.
- ↑ Die Disposition des Kuhn-Rückpositivs von 1933 in St. Nikolaus war identisch mit dem Rückpositiv der 1932 ebenfalls von Kuhn erbauten Orgel in der reformierten Kirche in Wangen an der Aare.
- ↑ Wil, Kath. Stadtkirche St. Nikolaus, Orgel 1925. In: Orgelverzeichnis Schweiz und Liechtenstein. 2024, abgerufen am 17. Januar 2026.
- ↑ Kath. Stadtkirche St. Nikolaus, Carl Theodor Kuhn, 1925. Orgelbau Kuhn AG, abgerufen am 17. Januar 2026.
- ↑ Verlängerung Bourdon 16′.
- ↑ Auszug aus Cornett III-V 8′.
- ↑ Auszug aus Cornett III-V 8′.
- ↑ Im Schweller. Pfeifenwerk bis g4 ausgebaut.
- ↑ Kuhn 1933.
- ↑ Als Fernwerk in einem Schwellkasten über dem Gewölbe aufgestellt; Pfeifenwerk bis g4 ausgebaut.
- ↑ Auszug aus Harmonia aetheria IV 22/3′.
- ↑ Auszug aus Harmonia aetheria IV 22/3′.
- ↑ Auszug aus Harmonia aetheria IV 22/3′.
- ↑ Auszug aus Harmonia aetheria IV 22/3′.
- ↑ Transmission Stillgedeckt 16′ III. Manual.
- ↑ Transmission Geigenprincipal 16′ I. Manual.
- ↑ Transmission Aeoline 8′ III. Manual.
- ↑ Verlängerung Quintbass 102/3′.
- ↑ Inventar Baudenkmäler. Stadt Wil, 1. September 2023, abgerufen am 17. Januar 2026.