St. Michael (Odenkirchen)
St. Michael ist eine römisch-katholische Filialkirche im Stadtteil Odenkirchen in Mönchengladbach (Nordrhein-Westfalen).
Die Kirche wurde 1962 bis 1964 nach Plänen von Gerhard Blume erbaut, gehört zur Pfarre St. Laurentius und steht unter dem Patrozinium des heiligen Erzengels Michael.
Geschichte
In dem zu Odenkirchen gehörenden Ortsteil Kamphausener Höhe gründete sich am 14. März 1954 ein Kirchbauverein, der fortan Gelder für eine zweite Kirche in Odenkirchen sammelte. 1959 wurde der Rheydter Architekt Gerhard Blume mit der Planung der Kirche beauftragt. 1962 wurde mit dem Bau begonnen, der Erste Spatenstich war am 13. März 1962, die Grundsteinlegung folgte am 30. September 1962, Richtfest war im September 1963. Im Verlauf des Jahres 1964 war der Bau vollendet, die feierliche Kirchweihe nahm am 13. September 1964 der Aachener Bischof Johannes Pohlschneider vor. 1966 wurde die Vikarie St. Michael innerhalb der Pfarre St. Laurentius gebildet und erhielt einen eigenen Priester. Die Erhebung zur eigenständigen Pfarre erfolgte zum 29. September 1991. Diese noch junge Pfarre wurde bereits zum 1. Januar 2010 aufgelöst und wieder nach St. Laurentius eingegliedert.[1][2]
Architektur
St. Michael ist ein achteckiger Stahlbetonbau mit Backsteinverblendung in Formen der Moderne.
Vikare und Pfarrer
Folgende Priester wirkten bis Vikar bzw. seit Pfarrerhebung bis zur Auflösung der Pfarre als Pfarrer an St. Michael:[3][4]
- 1966–1984: Wilhelm Steinrath
- 1984–1987: Joachim Plattenteich
- 1987–1993: Josef Vohn
- 1993–2010: Leitungsteam gem. Kanon 517,2 CIC
Literatur
- Bischöfliches Generalvikariat (Hrsg.): Handbuch des Bistums Aachen. 3. Ausgabe. Aachen 1994, ISBN 3-87448-172-7, Seiten 1107–1109.
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ Bischöfliches Generalvikariat (Hrsg.): Handbuch des Bistums Aachen. 3. Ausgabe. Aachen 1994, S. 1110 f.
- ↑ Einblicke in die Geschichte von St. Michael. In: Internetseite Pfarre St. Laurentius. Abgerufen am 13. November 2025.
- ↑ Bischöfliches Generalvikariat (Hrsg.): Handbuch des Bistums Aachen 3. Ausgabe, Aachen 1994, S. 1110.
- ↑ Kirchlicher Anzeiger für die Diözese Aachen – Amtsblatt für das Bistum Aachen
Koordinaten: 51° 8′ 16,7″ N, 6° 27′ 52,9″ O