St. Matthäus (Bachfeld)
St. Matthäus ist die evangelisch-lutherische Dorfkirche des Ortsteils Bachfeld der Stadt Schalkau im Landkreis Sonneberg in Thüringen.
Geschichte
Bachfeld besitzt als ältestes Dorf des Landkreises Sonneberg die jüngste Kirche. Es ist überliefert, dass in Bachfeld schon im Jahr 1400 eine Kirche in Ortsmitte stand. Es war eine mehrmals erneuerte, gotische Saalkirche mit einem Chorturm. Am 11. April 1945 zerstörte der Beschuss amerikanischer Artillerie das Gotteshaus und andere Gebäude im Dorf. Der Kirchendiener konnte nur noch die Bibel und das Kreuz vom Altar retten, denn die Männer fehlten, um zu löschen.
Schon 1947 begann die Kirchengemeinde mit der Planung eines Neuaufbaus. Zum Reformationsfest 1950 wurden die Grundsteine oberhalb des Friedhofs gelegt. Dann begann die eigentliche Aufbauarbeit und 1952 feierte die Kirchengemeinde Richtfest. Der Bildhauer Fritz Carl aus Poppenwind stellte das Matthäusbild in Kratzputz hinter dem Altare dar. Auf der anderen Seite steht ein Herrenwort.
Die Kirchenweihe nahm am 4. November 1953 der Landesbischof Moritz Mitzenheim vor Bürgern und Gläubigen aus nah und fern wahr. Im selben Jahr baute Gustav Kühn die Orgel.
1966 stellte die Gemeinde im Vorraum der Kirche ein Mahnmal für die Gefallenen Väter und Söhne der Kriege mit der Überschrift „Vergesst die Opfer der Kriege nicht!“ auf.
1988 wurde anlässlich des Kirchenjubiläums die Kirche innen farblich gestaltet. Außerdem baute man eine Winterkirche ein.
1992 erhielt das Gotteshaus eine elektrische Läuteanlage. 1994 und 1995 begannen die umfangreiche Sanierungsmaßnahmen, die 1999 bis 2000 auf dem Kirchendach durchgeführt worden sind.[1]
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ Archivierte Kopie ( des vom 13. Mai 2014 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. Abgerufen am 2. November 2014
Koordinaten: 50° 24′ 38,6″ N, 10° 58′ 38,4″ O