St. Franziskus von Assisi (Świebodzice)

St. Franziskus von Assisi
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Basisdaten
Konfession römisch-katholisch
Ort Ciernie (Świebodzice), Polen
Diözese Bistum Świdnica
Patrozinium Franz von Assisi
Baugeschichte
Baubeginn 13. Jahrhundert
Baubeschreibung
Umwidmung 1653
Baustil Gotik, Neuromanik
Bautyp Saalkirche
Funktion und Titel

Pfarrkirche

Koordinaten 50° 51′ 58,8″ N, 16° 19′ 27,6″ O

St. Franziskus von Assisi (vor 1945 umgangssprachlich auch Kirche zu Polsnitz bei Freiburg, bzw. Polsnitz-Zirlauer Kirche;[1] polnisch Kościół św. Franciszka z Asyżu w Świebodzicach; historisch Kirche Beata Mariae Virginis)[2] ist eine römisch-katholische Pfarrkirche in Ciernie (deutsch Zirlau bei Freiburg), einem Stadtteil von Świebodzice (Freiburg in Schlesien), im Powiat Świdnicki (Kreis Schweidnitz) der Woiwodschaft Niederschlesien in Polen. Kirchenpatron ist Franz von Assisi. Die kleine Dorfkirche gilt als älteste noch bestehende des Umkreises. Vom früheren Stellenwert zeugen bis heute von der Ausstattung ein gotisches Sakramentshaus, ein gotisches Triptychon, ein mittelalterlicher Freskenzyklus und die Spuren eines Lettner, der in ländlichen Kirchen Schlesiens fast einzigartig ist.[3] Auf Grund der Verlegung des Pfarrsitzes nach Freiburg sowie der Rekatholisierung von 1653 und darauf folgenden Mangel an Gemeindemitgliedern verlor die Kirche an Bedeutung. Seit dem 5. März 1960 steht die Kirche unter der Aktennummer A/5213/630 in der Liste der staatlichen Kulturdenkmäler.[4] Am 3. Mai 1972 wurde die Pfarrei neu gegründet. Sie gehört zum Dekanat Świebodzice (Freiburg) im Bistum Świdnica (Schweidnitz).

Lage

Die Kirche im nördlichen Teil von Świebodzice (Freiburg in Schlesien), unweit der Straße nach Strzegom (Striegau) behielt ihren Standort über Jahrhunderte hinweg unverändert, obwohl sie mindestens einmal in der Geschichte die Ortszugehörigkeit wechselte. Im Mittelalter lag die Kirche, vor den Toren Freiburgs, an einer wichtigen Handelsroute, ebenso befand sich in der Nähe eine bedeutende Furt über den Fluss Pełcznica (Polsnitz, auch Freiburger Wasser). Das Fresko des Heiligen Christophorus im Innenraum könnte damit in Zusammenhang stehen. Wahrscheinlich nutzten Reisende die Kirche für ein Gebet an ihren Schutzpatron.[5] Über die frühere Ortszugehörigkeit widersprechen sich die Primär- und Sekundärquellen. Obwohl die Kirche heute zu Ciernie (Zirlau) gehört, schrieb man das Gotteshaus in der Vergangenheit teilweise dem südwestlich von Freiburg gelegenen und an Cierne anschließenden Dorf Pełcznica (Polsnitz) zu.[6] Möglicherweise weil der Pfarrsitz im Mittelalter verlegt wurde, oder sich die Ortsgrenzen änderten. Beide Dörfer wuchsen im Laufe der Jahrhunderte in enger Nachbarschaft von Freiburg überflügelt, zusammen und bilden heute deren Stadtteile. Auch Kerber verortete Ende des 19. Jahrhunderts die Zirlauer Kirche noch nach Polsnitz:

„Das Dorf (Zirlau) besaß niemals eine Kirche, weshalb sich die Bewohner ursprünglich zu den beiden alten Polsnizer Kirchen hielten und später nach Freiburg eingepfarrt wurden.“

P. Kerber: Geschichte des Schlosses und der freien Standesherrschaft Fürstenstein in Schlesien, 1885, S. 159

Geschichte

Vorgeschichte

Die von Slawen gegründeten Dörfer Zirlau und Polsnitz dürften bereits vor der Entstehung von Freiburg existiert haben. Unter der alten Kastellanei Ztrigoni,[7] erscheint Zirlau 1163 neben Stanowitz, Tschechen und Lüssen, als Zehntenpflichtige der vom Breslauer Bischof Walther neu geweihten Peterskirche.[8] Im Hochmittelalter erlangte Polsnitz als Mutterpfarrei des Freiburger Landes an Bedeutung. Im Zuge der Ostkolonisation gründeten deutsche Siedler neue Orte, z. B. Kunzendorf und Fröhlichsdorf deren kirchliches Zentrum Polsnitz wurde. Laut Lutsch diente zunächst die später untergegangene Kirche St. Anna im Oberdorf von Polsnitz als Pfarrkirche und die heutige Kirche St. Franziskus in Zirlau als Begräbniskirche, ehe sie zur Pfarrkirche erhoben wurde.[9.1] Welche die ältere Kirche ist bleibt in den Sekundärquellen umstritten. Heute geht man davon aus, dass die Kirche St. Franziskus im Mittelalter einen höhere Stellung hatte und sich die historischen Berichte ausnahmslos auf diese Kirche beziehen.[10] Die häufig nur als Kapelle bezeichnete Kirche St. Anna blieb mit Ausnahme des Presbyteriums unvollendet, das Langhaus bestand vielleicht nur aus Holz.[11] Am 30. August 1228 ist eine erneute Zuwendung Herzog Heinrich I. an die Kirche von Polsnitz belegt,[12][13][14] da die bisherigen Stiftungen unzureichend waren. Der damalige Grundherr von Zirlau, Graf Inbranus, war Mitstifter der Zirlauer Kirche, der dazu zwei freie Huben Acker stiftete.[15] Dabei war der Ort bereits zum Deutschen Recht ausgesetzt. Auf Grund der reichhaltigen Schenkungen und Privilegien halten manche Historiker die Urkunde für eine Fälschung des Mittelalters.[16] Eingepfarrt wurden u. a. Kunzendorf mit einer vielleicht schon vorhandenen gotischen Tochterkirche und alle noch anzulegenden Dörfern im Umkreis von einer Meile:

„Heinrich, Herzog von Schlesien, Krakau und Polen urkundet, dass er, nachdem schon bei der locatio von Polsnitz der dortigen Kirche zwei Freihufen ausgesetzt gewesen waren, da die Ansiedlung, wieviel auch der Herzog an Geld und Getreide den locatores zu Hülfe gab, doch schlecht gedieh, und der Pfarrer wegen der Unzulänglichkeit seiner Präbende davongegangen ist, nun der Kirche noch zwei freie Hufen verliehen hat, sowie den Zins von den dortigen jetzigen und künftig zu erbauenden Mühlen, mit Ausnahme von der des Schulzen, auch das Dorf Cunczendorf sowie alle im Umkreise einer Meile etwa noch anzulegenden Dörfer (nur ein auf 100 Hufen ausgesetztes Dorf soll seine eigne Kirche haben) nach Polsnitz eingepfarrt und endlich auch den Zehnten von allen Zeideleien im Umkreise einer Meile hinzugefügt hat. Dazu verlieh dann noch Graf Ynbramus der Kirche zu P. zwei freie Hufen in seinem Erbgute Cirna (Zirlau), dum eam jure teutunico locaret, und ebenso soll, was etwa noch später der Kirche geschenkt wird, frei sein, und die auf allem Eigenthume der Kirche angesiedelten Menschen sollen von den herzoglichen Gerichten befreit und mit ihren Diensten nur an den Pfarrer gewiesen sein. Auf des Herzogs Bitte hat dann Bischof Lorenz dies bestätigt und selbst VII. noch den Zehnten von 16 Hufen der Kirche geschenkt“

Colmar Grünhagen, Konrad Wutke: Regesten zur schlesischen Geschichte, 1884, S. 173

Erweiterungen, Reformation, Rekatholisierung

Der Vorgängerbau war vermutlich eine kleine, spätromanische Kirche aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts.[17] Vielleicht wurde das Gotteshaus beim Tatareneinfall von 1241 zerstört und zur Erinnerung die Kirchturmkuppel in Form einer Tatarenmütze gestaltet.[6] Laut Lutsch bestand die Kirche Anfang des 14. Jahrhunderts gesichert in kleineren Abmessungen.[9.1] Als heute ältester Teil gilt der vor 1352 datierte Chor. Der Erweiterungsbau fällt in die zweite Hälfte des 14. Jahrhunderts. Im 15. Jahrhundert erfolgte der Umbau im gotischen Stil. Dabei erhielten die Fenster gotisches Maßwerk sowie Kirche und Friedhof eine Einfriedung.[6] Lutsch datierte die Erweiterung des Langhauses und Erhöhung des niederen Chores erst in die zweite Hälfte des 16. Jahrhunderts.[9.1] Die mehrfach in der Kirche dargestellten Szenen aus dem Leben der hl. Jungfrau Maria könnten auf eine frühere Marienkirche schließen.[18] Zwischen 1524 und 1528 fand in Freiburg die Reformation Einzug. Auch in den Kirchen von Polsnitz und Kunzendorf wurde seither der evangelische Gottesdienst von einem Geistlichen aus Freiburg gehalten.[19] Wie sein Vater Anhänger der lutherischen Lehre, erließ der damalige Grund- und Patronatsherr Konrad III. von Hohberg für den evangelischen Gottesdienst in der Kirche von Freiburg, sowie den Tochterkirchen in Polsnitz und Kunzendorf am 2. Mai 1595 eine besondere Kirchenordnung.[20] 1653 setzte man in Freiburg die Gegenreformation durch die Anwendung des Rechts „ius reformandi“ durch.[21] Der Bericht der Übergabe der Kirche von Zirlau-Polsnitz lautet:

„Nachmittags (Den 21ten December) sein wir hinaus auf das Dorf Zirlau, auch dem Herrn von Hochberg zuständig, gefahren. Da sein uns die Kirchenschlüssel von dem Amtmanne im Namen der Herrschaft tradirt. Kirche, welche nur mit dem Geläute versehen, ward veconciliirt und von dem bischöflichen Commissario der Herr Petrus Winklerus, praepositus et decanus Marienburgensis, sacrae regiae majestatis Poloniae secretarius et serenissimi principis episcopi Caroli Ferdinandi domesticus praelatus diese und die Stadtkirchen, bis die Jauerschen Franziskaner, die sich jego Mangels der Priester klagten, sich allhier selbst aufhalten könnten, zu versehen eingeführt.“

J. van den Berg: Die Geschichte der gewaltsamen Wegnahme der evangel. Kirchen u. Kirchengüter, 1854, S. 155

Jüngere Geschichte bis zur Gegenwart

Nachdem in Schlesien alle von den Protestanten genutzten Kirchen den Katholiken zurückgegeben werden mussten, hielten sich die Freiburger zur Friedenskirche Schweidnitz. Nahezu alle Einwohner waren evangelisch, weshalb die rekatholisierten Kirchen größtenteils leer standen. Überlegungen die verlassene Kirche St. Anna in Ober-Polsnitz für den evangelischen Gottesdienst zu nutzten, scheiterten. Demnach steht die "St. Annakapelle in Zirlau-Polsnitz" im Verzeichnis der schlesischen Kirchen, welche "den Evangelischen zur Nutzung nicht gegönnt wurde und lieber ohne Gemeinde, Ruine werden und bleiben muss".[22] Der Pfarrzwang verpflichtete die Protestanten zur Zahlung einer Stolgebühr an den katholischen Pfarrer ihres Wohnortes, der dafür auf die Seelsorge verzichtete. Im katholischen Kirchenbuch von Zirlau inkl. Polsnitz und Fröhlichsdorf wurden deshalb Taufen, Trauungen und Begräbnisse beider Konfessionen geführt,[23] bis ca. 1758, als der Pfarrzwang in Schlesien auf die eigene Konfession beschränkt wurde.[24] Über das schwere Unwetter von 1695 steht im Kirchenbuch von Zirlau folgendes:

„ANNO 1695 den 29. July. Jst ein größ Ungewitter. mit Doner und Blietzen starckem Regen. untter wehranden Wetter Leutten hat daß Wetter ihn die Zirlawer Kirche eingeschlagen, ander Ecke deß Thurms ein Stücke abgeschlagen zum Dach hin einen Sparn gentzliches zerschmetert und an einer Latte bieß auf den andern Sparn gelauffen, durch die Mauer durchgeschlagen an vielen Orthen bieß untter die Erde hinein. Christianus Jgnatius Reiner Protempore der Zeitt Schulmeister mit meinen zweien Töchtern. Susanna Barbara. und Anna Magdalena geleutes Gott sey Danck gelebet in Ewigkeit. der unß gnädig behüttet hat. nichts Leides keinem wiederfahren ist. Gott sey Danck in Ewigkeit Amen“

Kirchenbuch Zirlau, Laufzeit: 1684–1706, S. 1

Am 2. November 1741 erfolgte die Neugründung der evangelischen Kirchengemeinde Freiburg durch königlich-preußischen Beschluss. Damals hatte Freiburg 1359 evangelische und 42 katholische Einwohner. In den zum Kirchspiel gehörenden Dörfern lebten 1200 evangelische und 25 katholische Einwohner. Zunächst wurde das auf dem Ring stehende Rathaus als Bethaus genutzt, bis 1776 der Bau einer neuen Kirche erfolgte.[25] Mitte des 19. Jahrhunderts waren in die katholischen Parochie Freiburg gehörenden Majoratskirche von Polsnitz eingepfarrt: Fröhlichsdorf mit Zeisberg und Zirlau. Verbunden war Nieder-Kunzendorf mit eigener Teilkirche und Wiedmuth. Über das Patronatsrecht verfügte damals das Dominium. 1837 stürzte der Kirchturm ein. 1838 begann der Wiederaufbau im neuromanischen Stil. 1845 sind für Polsnitz belegt 1150 Einwohner, davon 75 Katholiken.[26] Nach der Flucht und Vertreibung der angestammten deutschen Bevölkerung bildet die absolute Mehrheit wieder Katholiken. Die Kirche blieb in der Nachkriegszeit über Jahre unbenutzt. Am 3. Mai 1972 wurde die Pfarrei neu gegründet.[27] Bis 2004 gehörte die Kirche zum Erzbistum Breslau.

Architektur

Die Kirche besteht aus einem einschiffigen Langhaus mit hölzernen Flachdecke und einem Presbyterium mit zwei Jochen und Kreuzrippengewölbe. Das Baumaterial ist im Wesentlichen Bruch- und an den Ecken Quaderstein. Die Fenster sind zweiteilig mit Maßwerk.[9.1] Südlich des Langhauses schließt eine Vorhalle mit hölzerner Flachdecke und nördlich des Presbyteriums eine Sakristei mit Tonnengewölbe an. Der Turm an der Westseite wurde im 19. Jahrhundert erneuert.[28] Umschlossen ist die Kirche von einem alten Friedhof mit steinerner Umfassungsmauer.

Ausstattung

Die Wände und Kreuzkappen des Presbyteriums waren laut Lutsch mit übertünchten Fresken verziert: An der Südseite zwei Wappen, eines mit drei Bolzen und eines mit drei Würfeln, sowie die Heiligen Hedwig von Andechs und Agnes von Rom. An der Ostwand: die Mariä Heimsuchung, Himmelfahrt und Verkündigung Mariens, des Weiteren das Abendmahl, Christus im Kerker, die Dornenkrönung, der Kreuzweg, Ecce homo und Mater Dolorosa. Die Fresken an der Nordwand stellen Szenen aus dem Leben Jesu dar, auf den Gewölbekappen Evangelisten-Zeichen und Engel, sowie im Langhaus die Bischöfe Nikolaus von Myra und Stanislaus von Krakau. Das imposante Fresko im Mittelteil des Langhauses den hl. Christophorus mit Fürstenhut und Jesuskind auf dem rechten Arm zeigt, nimmt fast die gesamte Wandhöhe ein und wurde 1966 zufällig bei einer Renovierung entdeckt und freigelegt. Datiert auf die zweite Hälfte des 14. Jahrhunderts, könnte Historiker zufolge der Maler aus dem Alpenraum stammen. Weitere nur teilweise freigelegte Fresken befinden sich in der südlichen Vorhalle, datiert auf das 16. Jahrhundert.[29]

An der Ostwand ist ein gotisches Sakramentshaus über Kopfhöhe erkerartig eingefügt, bez. 1352 („ANNO DOI MCCLII“). Bemerkenswert sind die Spuren von Säulen eines ehemaligen Lettners, der den für die Geistlichen vorbehaltenen Chorraum von dem für die Laien bestimmten übrigen Kirchenraum trennte. Ein Hinweis auf den einstigen Stellenwert, der in kleinen ländlichen Kirchen Schlesiens und Polens fast einzigartig ist.[6] Vermutlich war die Trennwand mit Tür einst mit steinernen Plastiken versehen, darunter der Madonna in der Nische an der Außenwand der Vorhalle. Die Orgel stammt aus der Zeit des Spätbarock und der Hauptaltar aus dem 17. Jahrhundert. Letzterer wurde 1926[30] aus einer Dorfkirche im Raum Striegau hierher transferiert um den ursprünglichen Hauptaltar, ein wertvolles gotisches Triptychon zu ersetzen.[31] Zur weiteren Ausstattung zählen laut Lutsch noch zwei Sitzbänke um 1535, ein Chorgestühl um 1600 und eine im Stil der Spätrenaissance bemalte Kanzel, bez. 1600. An den Fenstern waren Ende des 19. Jahrhunderts noch Reste mittelalterlicher Glasmalerei vorhanden. Eine ältere Glocke wurde 1596 gegossen. Ein Grabstein mit verwitterter Inschrift zeigt eine Mutter mit Wickelkind († 1589). In einer Spitzgiebel-Nische an der südlichen Außenwand der Vorhalle steht eine sitzende Statuette, wahrscheinlich Maria mit Kind.[9.2]

Polsnitzer Triptychon

Der um 1370/80 von einem unbekannten schlesischen Künstler geschaffene, heute im Nationalmuseum Breslau als Leihgabe[32] des Diözesanmuseum Breslau ausgestellte, dreiflügelige, gotische Altarschrein, zählt laut Historikern zu den ältesten und besterhaltenden des Museums. Das Triptychon mit dem Titel Triumph der Heiligen Jungfrau Maria zeigt u. a. die Heiligenfiguren Dorothea von Cäsarea, Hedwig von Andechs, Katharina von Alexandrien, Margareta von Antiochia, sowie im Mittelschrein in doppelter Größe Maria als Himmelskönigin und Christus als Salvator mundi. Die Figuren der oberen Reihen sind sitzend und die der unteren Reihe als Büsten mit Spruchbänder dargestellt. Er stand bis 1926 als Hauptaltar in der Kirche St. Franziskus, vermutlich zuvor in der Kirche St. Anna[33] obwohl diese bereits 1345 als zerstört galt.

Literatur

  • Maciej Mikołajczyk, Krzysztof Jaworski: Die Kirche des Heiligen Franz von Assisi. In: Freiburger Denkmäler. Stadtverwaltung Swiebodzice - Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit, Information und internationale Kontakte, Übersetzung: Marzena Korona-Kruk, Druck: BIMART – Wałbrzych, S. 1013
  • Geschichtliche, von den Kirchen u. Schulen der Stadt Freiburg, so wie der Dorfschaften Zirlau, Polsnitz, Ober- u. Nieder-Kunzendorf u. Fröhlichsdorf mit Zeisberg. Eine Denkschrift für die evangelische Kirchengemeinde zu Freiburg bei der ersten 100jährigen Jubelfeier der wiedererlangten freien Religionsübung am 2. Adventsonntage. Schweidnik, 1845. 8. (Heege.) 5 sgr.
Commons: St. Franziskus von Assisi (Świebodzice) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Johann Georg Knie: Übersicht der Dörfer, Flecken, der königl. Preußischen Provinz Schlesien. 2. Auflage. Graß, 1845, S. 503.
  2. Hermann Neuling: Schlesiens ältere Kirchen und kirchliche Stiftungen. Max, 1884, S. 96.
  3. Labiryntarium - Historia świebodzickich kościołów. Abgerufen am 7. November 2025.
  4. Verzeichnis der in das Denkmalregister eingetragenen unbeweglichen Denkmale: Woiwodschaft Niederschlesien (PDF, polnisch). Stand 30. September 2025. Narodowy Instytut Dziedzictwa.
  5. Andrzej Dobkiewicz: Najstarszy w Świebodzicach. In: Świdnicki Portal Historyczny. 3. Mai 2020, abgerufen am 30. Oktober 2025 (polnisch).
  6. a b c d Labiryntarium - Historia świebodzickich kościołów. Abgerufen am 2. November 2025.
  7. P. Kerber: Geschichte des Schlosses und der Freien Standesherrschaft Fürstenstein in Schlesien. Max, 1885, S. 158.
  8. Colmar Grünhagen, Georg Korn: Regesta Episcopatus Vratislaviensis. Urkunden des Bisthums Breslau in Auszügen. 1864, S. 6.
  9. Hans Lutsch: Die Kunstdenkmäler der Landkreise des Reg.-Bezirks Breslau. Bergstadtverlag Wilhelm Gottlieb Korn, 1889.
    1. a b c d S. 254.
    2. S. 254–256.
  10. Freiburger Denkmäler, Stadtverwaltung Swiebodzice – Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit, BIMART – Wałbrzych, S. 13
  11. Freiburger Denkmäler, Stadtverwaltung Swiebodzice - Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit, BIMART - Wałbrzych, S. 12
  12. Hermann Neuling: Schlesiens ältere Kirchen und kirchliche Stiftungen. Max, 1884, S. 96.
  13. Walter Kuhn: Die deutschrechtlichen Städte in Schlesien und Polen in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Herder-Institut, 1968, S. 77.
  14. Heinrich Felix Schmid: Die rechtlichen Grundlagen der Pfarrorganisation auf westslavischem Boden. Böhlaus, 1938, S. 356.
  15. Archiv für schlesische Kirchengeschichte. A. Lax, 1961, S. 92.
  16. Freiburger Denkmäler, Stadtverwaltung Swiebodzice - Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit, BIMART - Wałbrzych, S. 10
  17. Freiburger Denkmäler, Stadtverwaltung Swiebodzice - Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit, BIMART - Wałbrzych, S. 10
  18. Hermann Neuling: Schlesiens ältere Kirchen und kirchliche Stiftungen. Max, 1884, S. 96.
  19. P. Hechler: Kirchenkreis Striegau in Geschichte und Gegenwart - Festschrift zur General-Kirchenvisitation, Saarau, 1932
  20. P. Kerber: Geschichte des Schlosses und der freien Standesherrschaft Fürstenstein in Schlesien. Max, 1885, S. 40.
  21. Alfred Krenkel: Die Stadt Freiburg i. Schles. und ihr Verhaltnis zur Grundherrschaft in vorpreussischer Zeit: ein Beitrag zur Geschichte schlesischer Mediatstadte. Schlesische Friedrich-Wilhelms-Universitat zu Breslau., 1922, S. 60.
  22. Friedrich Gottlob Eduard Anders: Historischer Atlas der evangelischen Kirchen in Schlesien. Carl Flemming, 1856, S. 23.
  23. Verein für Geschichte Schlesiens: Die Kirchenbücher Schlesiens beider Confessionen. E. Wohlfarth, 1902, S. 52.
  24. Hermann Trusen: Das Preußische Kirchenrecht im Bereich der evangelischen Landeskirche. Walter de Gruyter GmbH & Co KG, 2019, S. 322.
  25. P. Hechler: Kirchenkreis Striegau in Geschichte und Gegenwart - Festschrift zur General-Kirchenvisitation, Saarau, 1932
  26. Johann Georg Knie: Übersicht der Dörfer, Flecken, der königl. Preußischen Provinz Schlesien. 2. Auflage. Graß, 1845, S. 503.
  27. Andrzej Dobkiewicz: Najstarszy w Świebodzicach. In: Świdnicki Portal Historyczny. 3. Mai 2020, abgerufen am 30. Oktober 2025 (polnisch).
  28. Portal Miejski. In: swiebodzice.pl. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 22. Juni 2016; abgerufen am 30. Oktober 2025.
  29. Freiburger Denkmäler, Stadtverwaltung Swiebodzice – Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit, BIMART – Wałbrzych, S. 12
  30. Freiburger Denkmäler, Stadtverwaltung Swiebodzice – Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit, BIMART – Wałbrzych, S. 11
  31. Portal Miejski. In: swiebodzice.pl. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 22. Juni 2016; abgerufen am 30. Oktober 2025.
  32. Muzeum Narodowe w Warszawie: Meisterwerke mittelalterlicher Kunst aus dem Nationalmuseum Warschau. Hirmer-Verlag, 2006, S. 58.
  33. Triptychon Verherrlichung Mariens als Himmelskönigin, Breslau, Nationalmuseum, 1370–1380. Abgerufen am 29. Oktober 2025.