Sophie-Justine Herr

Sophie-Justine Herr (geb. 1989 in Schleswig-Holstein) ist eine deutsche Cellistin.

Ausbildung

Sophie-Justine Herr begann ihre musikalische Ausbildung mit fünf Jahren mit der Blockflöte; es folgte das Cello sowie später auch die E-Gitarre. Sie studierte Cello an der Hochschule für Musik Freiburg und schloss 2016 mit dem Master of Music ab. Daran anschließend war sie Akademistin beim NDR Elbphilharmonie Orchester,[1] setzte ihre künstlerische Ausbildung dann aber bei Kristin von der Goltz an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main im Bereich Historische Aufführungspraxis (Barockcello) fort und erlangte einen zweiten Master-Abschluss.

Musikalischer und beruflicher Werdegang

Herr ist seither freischaffende Cellistin und insbesondere kammermusikalisch aktiv. Neben dem üblichen „klassischen“ Repertoire widmet sie sich sowohl der Alten Musik und der historischen Aufführungspraxis als auch der Neuen und zeitgenössischen Musik anderer Genres. Sie ist mit Jazz- und Rockmusik aufgetreten und verknüpft ihre Musik mit anderen Kunstformen, etwa im Tanz-Performance-Projekt Klangköper, mit der Konzertreihe „Fluide Klänge“ oder dem Jazz-Album „Lucifer Dronwing in a Sea of Light“. Darüber hinaus ist sie Stimmführerin im Kammerorchester ensemble reflektor[2] und engagiert sich für die Aufführung zeitgenössischer Werke für Violoncello von Komponistinnen.

Aufnahmen

  • Max Clouth, Kabuki, Sophie-Justine Herr: Lucifer Drowning in a Sea of Light, Neuklang (2021).[3]
  • :INNEN, Paschen Records (2024).[4]

Einzelnachweise

  1. Sophie-Justine Herr - Violoncello, ndrorchesterakademie.de vom 13. September 2016, abgerufen am 11. Dezember 2025.
  2. ensemble reflektor | Musiker:innen, ensemble-reflektor.de, abgerufen am 11. Dezember 2025.
  3. Hans-Jürgen Linke, Max Clouth „Lucifer Drowning“: Licht aus dem Osten. fr.de vom 9. April 2021, abgerufen am 11. Dezember 2025.
  4. »:INNEN« Die Cellistin Sophie-Justine Herr gibt ihr Solo-Debüt, proclassics.de, abgerufen am 11. Dezember 2025.