Simpering

Simpering ist ein Gemeindeteil von Hohenwarth, einer Gemeinde im oberpfälzer Landkreis Cham.

Geographie

Das Dorf liegt im Bayerischen Wald im Gebiet der Regensenke ca. einen Kilometer nordöstlich von Hohenwarth.

Geschichte

Ein Sumpringer wird um 1330 in Literalien des Klosters Rott am Inn erstmals urkundlich erwähnt.[1] Simpering war im Kurfürstentum Bayern Teil des Landgerichts Kötzting. Die Hofmark Hohenwarth hatte hier eine Bräugerechtigkeit.[2] Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die Gemeinde Ansdorf, zu der auch Simpering gehörte.

Die Gutsbrauerei Hans Aschenbrenner in Simpering wurde um 1969 geschlossen.[3][4][5] Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde am 1. Januar 1972 die Gemeinde Ansdorf mit Simpering der Gemeinde Hohenwarth eingegliedert.[6]

Hohenwarth und Simpering gehörten zum Landkreis Kötzting (Regierungsbezirk Niederbayern), der am 1. Juli 1972 dem Landkreis Cham und somit dem Regierungsbezirk Oberpfalz zugeschlagen wurde.

Sehenswürdigkeiten

  • Gasthof, ehm. Gutshof mit Brauerei

Feuerwehr

Die Freiwillige Feuerwehr Ansdorf-Simpering ist für das Ortsgebiet zuständig.

Einzelnachweise

  1. Simpering. In: Ortsnamen - Geschichte Bayerns. Abgerufen am 23. Dezember 2025.
  2. Max Piendl: Das Landgericht Kötzting. Historischer Atlas von Bayern, Altbayern Reihe I Heft 5, S. 46, abgerufen am 24. Dezember 2025.
  3. Gutsbrauerei Hans Aschenbrenner Simpering. In: klausehm.de. Abgerufen am 17. Juli 2021.
  4. Bierdeckelsammlung Paul P. Gatzhammer. In: pgatzhammer.de. Abgerufen am 3. März 2018.
  5. Brauerei-Adreßbuch. 6. Auflage. Brauwelt-Verlag, Nürnberg 1970.
  6. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 499.

Koordinaten: 49° 12′ 3,4″ N, 12° 57′ 10,1″ O