Sierra Nevada de Mérida
Die Sierra Nevada de Mérida (allgemein Sierra de Mérida genannt) ist die höchste Gebirgskette der Cordillera de Mérida im Nordosten der Anden, welche sich innerhalb Venezuelas von San Cristóbal im Südwesten bis Barquisimeto im Nordosten zieht. Die Sierra Nevada de Mérida liegt vor allem in den Bundesstaaten Lara, Apure, Barinas, Mérida, Táchira und Trujillo. Innerhalb der Bergkette und im Bundesstaat Mérida befinden sich mit den Gipfeln Pico Bolívar (4978 m), Pico Bonpland und Pico Humboldt die höchsten Berge Venezuelas.
Bis 1910 hatten die Gletscher der Sierra Nevada de Mérida eine Ausdehnung von ca. 10 km². Die globale Erwärmung hat maßgeblich einen Gletscherrückgang bewirkt, so dass 2018 weniger als 0,1 Quadratkilometer überblieben.[1]
Einzelnachweise
- ↑ Bezada, Maximilian; Braun, Carsten (2013). «Die Geschichte und das Verschwinden der Gletscher in Venezuela» . Journal of lateinamerikanischen Geographie (englisch) ( Austin : University of Texas Press) S. 85–124.