Samara (Hatulia)
| Samara | ||
|---|---|---|
| Daten | ||
| Fläche | 12,71 km²[1] | |
| Einwohnerzahl | 623 (2022)[2] | |
| Chefe de Suco | Marcelo Caetano Menezes (Wahl 2023) | |
| Aldeias | Einwohner (2015)[1] | |
| Petalara | 322 | |
| Railuli | 241 | |
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Samara ist ein osttimoresischer Suco im Verwaltungsamt Hatulia (Gemeinde Ermera).
Geographie
| Samara | ||
|---|---|---|
| Orte | Position[3] | Höhe |
| Gnutur | 8° 50′ 50″ S, 125° 18′ 6″ O | 172 m |
| Petalara | 8° 49′ 44″ S, 125° 18′ 17″ O | 278 m |
| Railuli | 8° 49′ 37″ S, 125° 17′ 30″ O | 215 m |
| Name unbekannt | 8° 49′ 22″ S, 125° 17′ 51″ O | 296 m |
Samara liegt im Südwesten des Verwaltungsamts Hatulia. Nordwestlich liegen die Sucos Ailelo und Manusae, nordöstlich Hatolia Vila, südöstlich Coilate-Letelo und südlich Leimea-Craic. Im Westen grenzt Samara an das Verwaltungsamt Cailaco (Gemeinde Bobonaro) mit seinem Suco Purugua. Die Grenze bildet der Fluss Marobo, der zum System des Lóis gehört. In den Marobo münden alle Flüsse Samaras. An der Nordgrenze fließt der Fohola, durch den Norden des Sucos der Celere. Im Südosten fließt der Magolara, der in den Motur mündet, der Grenzfluss im Südosten, der wiederum in den Grenzfluss zu Leimea-Craic fließt, den Garai.[4][5] An der Südostecke des Sucos liegt der Hügel Foho Falau (312 m, Lage).[6]
Samara hat eine Fläche von 12,71 km²[1] und teilt sich in die zwei Aldeias Petalara und Railuli.[7]
Petalara der Hauptort des Sucos liegt im Norden Samaras, nordwestlich befindet sich die kleine Siedlung Railuli und am Garai der Ort Gnutur. In Petalara befinden sich der Sitz des Sucos, die Kapelle Samara und die Grundschule Samara.[4]
Einwohner
In Samara leben 623 Einwohner (2022), davon sind 319 Männer und 304 Frauen. Im Suco gibt es 114 Haushalte.[2] Über 94 % der Einwohner geben Kemak als ihre Muttersprache an. Fast 4 % sprechen Tetum Prasa und eine Minderheit Mambai.[8]
Geschichte
Am 24. April 1976 eroberten die Indonesier Samara. Der Widerstand der FALINTIL wurde durch die Übermacht schnell gebrochen. 500 Einwohner Samaras wurden im Ort Ermera interniert, wo sie an Hunger litten.[9]
2003 waren die damaligen Subdistrikte Atsabe und Hatulia Schauplatz von Überfällen und Scharmützeln, in die die Organisation Colimau 2000 verwickelt war. Eines der Zentren war Samara, wo Soldaten der FDTL von Colimau-2000-Mitgliedern eingekreist wurden. Die Soldaten schossen in die Luft, um sich zu verteidigen.[10] 50 Personen, darunter 39 Colimau-2000-Mitglieder, wurden verhaftet, doch von den Gerichten wurden alle Verdächtige wieder freigelassen, da bei der Verhaftung rechtsstaatliche Vorgaben nicht erfüllt waren. Die Opfer in Samara und Atsabe protestierten dagegen schriftlich bei der Landesregierung.[11]
Politik
Bei den Wahlen von 2004/2005 wurde Alexandrino de Jesus zum Chefe de Suco gewählt[12] und 2009 in seinem Amt bestätigt.[13] Bei den Wahlen 2016 gewann Marcelo Caetano Menezes.[14] Bei den Wahlen 2023 wurde Marcelo Caetano Menezes wiedergewählt.[15]
Weblinks
- Ergebnisse des Zensus 2010 für den Suco Samara ( vom 5. Februar 2016 im Internet Archive) (tetum; PDF; 8,5 MB)
- Ergebnisse des Zensus 2015 für den Suco Samara ( vom 12. Juli 2022 im Internet Archive) (tetum; PDF;)
- Seeds of Life: Suco information sheets Hatulia (tetum)
Einzelnachweise
- ↑ a b c Direcção-Geral de Estatística: Ergebnisse der Volkszählung von 2015 ( vom 23. September 2019 im Internet Archive).
- ↑ a b Institutu Nasionál Estatístika Timor-Leste: Final Main Report Census 2022, abgerufen am 18. Mai 2022.
- ↑ Atlanten der zwölf Gemeinden und der Sonderverwaltungsregion Osttimors, Stand 2019 ( vom 17. Januar 2021 im Internet Archive) (Direcção-Geral de Estatística DGE).
- ↑ a b Direcção-Geral de Estatística: Atlas der Gemeinde Ermera ( vom 14. August 2022 im Internet Archive)
- ↑ Timor-Leste GIS-Portal ( vom 30. Juni 2007 im Internet Archive)
- ↑ PeakVisor: Foho Ailelo, abgerufen am 29. Dezember 2025.
- ↑ Jornal da Républica mit dem Diploma Ministerial n.° 199/09 ( vom 3. Februar 2010 im Internet Archive) (portugiesisch; PDF; 323 kB)
- ↑ Ergebnisse des Zensus 2010 für den Suco Samara (tetum; PDF; 8,5 MB)
- ↑ CAVR Chega Files: Part 7.3: Forced Displacement and Famine ( vom 28. November 2015 im Internet Archive) (PDF; 1,3 MB)
- ↑ ETAN, 23. Januar 2003
- ↑ The Australian: Four believed dead in more Timor violence, 16. November 2006, abgerufen am 6. Februar 2016.
- ↑ Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2004/2005 - Resultados ( vom 4. August 2010 im Internet Archive)
- ↑ Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2009 - Resultados ( vom 4. August 2010 im Internet Archive)
- ↑ Lista Naran Xefe Suku Eleito 2016, 2. Dezember 2016. ( vom 14. August 2021 im Internet Archive)
- ↑ Gemeinde Ermera: POSTO ADMINISTRATIVO HATOLIA A, abgerufen am 23. Dezember 2025.