Rumbeck (Hessisch Oldendorf)
Rumbeck Stadt Hessisch Oldendorf
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|---|---|---|
| Koordinaten: | 52° 9′ N, 9° 12′ O | |
| Fläche: | 4,45 km²[1] | |
| Einwohner: | 665 (31. Dez. 2024)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 149 Einwohner/km² | |
| Eingemeindung: | 1. Januar 1973 | |
| Eingemeindet nach: | Hemeringen | |
| Postleitzahl: | 31840 | |
| Vorwahl: | 05152 | |
Lage von Rumbeck in Niedersachsen
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Rumbeck ist ein Ortsteil der Stadt Hessisch Oldendorf im Landkreis Hameln-Pyrmont in Niedersachsen. Der Ort bildete bis 1973 eine Gemeinde im damaligen Landkreis Grafschaft Schaumburg. Innerhalb von Hessisch Oldendorf gehört Rumbeck zur Ortschaft Sonnental.[1]
Geographie
Das Dorf Rumbeck liegt zwei Kilometer südwestlich der Kernstadt von Hessisch Oldendorf am südlichen Weserufer. Im Südwesten von Rumbeck liegt der Rumbecker Wald mit dem 340 Meter hohen Rumbecker Berg.
Geschichte
Rumbeck wurde urkundlich erstmals 1031 erwähnt und war früher eine Zollstation für talwärts gehende Güter. Der Ort gehörte vor den Napoleonischen Kriegen zur Grafschaft Schaumburg, einer Exklave der Landgrafschaft Hessen-Kassel und war Sitz einer Vogtei.[2]
Von 1807 bis 1813 gehörte der Ort zum Kanton Rinteln des napoleonischen Satellitenstaats Königreich Westphalen. 1814 fiel Rumbeck wieder an Hessen-Kassel zurück. Nach der Annexion von Hessen-Kassel durch Preußen im Jahre 1866 gehörte die Gemeinde Rumbeck zum Kreis Rinteln (seit 1905 Kreis Grafschaft Schaumburg) der preußischen Provinz Hessen-Nassau. Dieser Kreis wurde 1932 in die preußische Provinz Hannover umgegliedert. Im Rahmen der Gebietsreform in Niedersachsen wurde Rumbeck am 1. Januar 1973 Teil der Gemeinde Hemeringen, die ihrerseits am 29. Januar 1973 in die Stadt Hessisch Oldendorf eingemeindet wurde. Diese gehört seit 1977 zum Landkreis Hameln-Pyrmont.
Einwohnerentwicklung
| Jahr | Einwohner | Quelle |
|---|---|---|
| 1830 | 499 | [3] |
| 1850 | 575 | [4] |
| 1871 | 569 | [5] |
| 1895 | 650 | [6] |
| 1910 | 654 | [7] |
| 1939 | 606 | [8] |
| 1950 | 1211 | [9] |
| 1961 | 855 | [9] |
| 1970 | 780 | [9] |
| 2024 | 665 | [1] |
Bau- und Naturdenkmale
Die Hofanlage Auf der Worth 2, das Kriegsmahnmal am Weserbogen, die alte Schule sowie eine Reihe von Wohnhäusern stehen in Rumbeck unter Denkmalschutz. Die „Friedenseiche“ am Weserufer unterhalb von Rumbeck ist ein Naturdenkmal.
Infrastruktur
Rumbeck besitzt eine Ortsfeuerwehr.[10] Eine Hochseilfähre über die Weser verbindet Rumbeck mit Großenwieden am Nordufer der Weser.
Sport
Der ortsansässige Sportverein ist der MTV Rumbeck.[11]
Einzelnachweise
- ↑ a b c d Rumbeck auf der Website der Stadt Hessisch Oldendorf
- ↑ Regnerus Engelhard: Erdbeschreibung der Hessischen Lande Casselischen Antheiles. Verlag des Waisenhauses, Kassel 1778, S. 726 (google.de).
- ↑ Kurhessisches Staats- und Adresshandbuch auf das Jahr 1830. Kurfürstentum Hessen. Verlag des Waisenhauses, Kassel 1830 (google.de).
- ↑ Kurfürstlich Hessisches Hof- und Staatshandbuch auf das Jahr 1851. Kurfürstentum Hessen. Verlag des reformierten Waisenhauses, Kassel 1851 (google.de).
- ↑ Volkszählung 1871
- ↑ Volkszählung 1895
- ↑ Uli Schubert: Deutsches Gemeindeverzeichnis 1910. Abgerufen am 12. November 2025.
- ↑ Michael Rademacher: Schaumburg. Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006. In: eirenicon.com.
- ↑ a b c Regionales Gemeindeverzeichnis-Informationssystem GV-ISys (mit historischen Bevölkerungszahlen)
- ↑ Website der Feuerwehr Rumbeck
- ↑ Website des MTV Rumbeck