Höfingen (Hessisch Oldendorf)
Höfingen Stadt Hessisch Oldendorf
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|---|---|---|
| Koordinaten: | 52° 10′ N, 9° 19′ O | |
| Fläche: | 2,42 km²[1] | |
| Einwohner: | 397 (31. Dez. 2024)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 164 Einwohner/km² | |
| Eingemeindung: | 1. Januar 1973 | |
| Eingemeindet nach: | Fischbeck | |
| Postleitzahl: | 31840 | |
| Vorwahl: | 05152 | |
Lage von Höfingen in Niedersachsen
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Höfingen ist ein Ortsteil der Stadt Hessisch Oldendorf im Landkreis Hameln-Pyrmont in Niedersachsen. Der Ort bildete bis 1973 eine Gemeinde im damaligen Landkreis Grafschaft Schaumburg. Innerhalb von Hessisch Oldendorf gehört Höfingen zur Ortschaft Süntel.[1]
Geographie
Das Dorf Höfingen liegt vier Kilometer östlich der Kernstadt von Hessisch Oldendorf. Zum Ortsteil gehören auch die beiden Ansiedlungen Texas östlich und Mexico südlich des Dorfes. Höfingen wird vom Nährenbach durchflossen.
Geschichte
Höfingen wurde 1325 zum ersten Mal urkundlich unter dem Namen „Hovinghen“ erwähnt. Der Ort gehörte vor den Napoleonischen Kriegen zur Grafschaft Schaumburg, einer Exklave der Landgrafschaft Hessen-Kassel. Von 1807 bis 1813 gehörte Höfingen zum Kanton Oldendorf des napoleonischen Satellitenstaats Königreich Westphalen. 1814 fiel Höfingen wieder an Hessen-Kassel zurück. Nach der Annexion von Hessen-Kassel durch Preußen im Jahre 1866 gehörte die Gemeinde Höfingen zum Kreis Rinteln (seit 1905 Kreis Grafschaft Schaumburg) der preußischen Provinz Hessen-Nassau. Dieser Kreis wurde 1932 in die preußische Provinz Hannover umgegliedert. Im Rahmen der Gebietsreform in Niedersachsen wurde Höfingen am 1. Januar 1973 Teil der Gemeinde Fischbeck, die ihrerseits am 29. Januar 1973 in die Stadt Hessisch Oldendorf eingemeindet wurde. Diese gehört seit 1977 zum Landkreis Hameln-Pyrmont.
Einwohnerentwicklung
| Jahr | Einwohner | Quelle |
|---|---|---|
| 1830 | 186 | [2] |
| 1850 | 206 | [3] |
| 1871 | 260 | [4] |
| 1895 | 231 | [5] |
| 1910 | 251 | [6] |
| 1939 | 257 | [7] |
| 1950 | 518 | [8] |
| 1961 | 405 | [8] |
| 1970 | 491 | [8] |
| 2024 | 397 | [1] |
Bau- und Naturdenkmale
Mehrere Wohnhäuser und das Kriegsmahnmal stehen in Höfingen unter Denkmalschutz. Ein Berg-Ahorn am südlichen Ortsrand ist ein Naturdenkmal.
Infrastruktur
Höfingen besitzt eine Ortsfeuerwehr.[9]
Wirtschaft
In Höfingen ist eine Champignon-Zucht mit einem ausgedehnten Betriebsgelände ansässig.
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ a b c d / Höfingen auf der Website der Stadt Hessisch Oldendorf
- ↑ Kurhessisches Staats- und Adresshandbuch auf das Jahr 1830. Kurfürstentum Hessen. Verlag des Waisenhauses, Kassel 1830 (google.de).
- ↑ Kurfürstlich Hessisches Hof- und Staatshandbuch auf das Jahr 1851. Kurfürstentum Hessen. Verlag des reformierten Waisenhauses, Kassel 1851 (google.de).
- ↑ Volkszählung 1871
- ↑ Volkszählung 1895
- ↑ Uli Schubert: Deutsches Gemeindeverzeichnis 1910. Abgerufen am 12. November 2025.
- ↑ Michael Rademacher: Schaumburg. Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006. In: eirenicon.com.
- ↑ a b c Regionales Gemeindeverzeichnis-Informationssystem GV-ISys (mit historischen Bevölkerungszahlen)
- ↑ Website der Feuerwehr Höfingen